Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Moderator: Moderatoren
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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Große Entrüstung weltweit über Trump's Bemerkung "shithole country".
Soeben auf CNN news live: der US Botschafter in Panama tritt wegen dieser rassistischen Bemerkung zurück.
http://www.cnn.com/2018/01/12/politics/ ... index.html
Soeben auf CNN news live: der US Botschafter in Panama tritt wegen dieser rassistischen Bemerkung zurück.
http://www.cnn.com/2018/01/12/politics/ ... index.html
Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Keine angepasste diplomatische und geschliffene Sprachelehencountry hat geschrieben:Große Entrüstung weltweit über Trump's Bemerkung "shithole country".
Soeben auf CNN news live: der US Botschafter in Panama tritt wegen dieser rassistischen Bemerkung zurück.
http://www.cnn.com/2018/01/12/politics/ ... index.html
Unangepasste , direkte und emotionale Stammtischstatements
Mögen ihn deshalb so viele?
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten

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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Albatross
In Amerika kann jeder Präsident werden ohne qualifiziert dafür zu sein, ohne jegliche Polit-Erfahrung. Linke und Kandidaten mit sozialem Wahlprogramm haben keine Chance in dieser nur von Dollar und Macht geprägten Gesellschaft.
Interessant dass man Oprah Winfrey schon mit den nächsten Wahlen in Verbindung bringt. Hat sie Chancen ? Angeblich war es gar nicht ihr Plan, dann hieß es evtl. doch warum nicht.
Zu früh für Spekulationen. Wer gegen Trump antritt wird es sehr schwer haben. Da macht er wieder seine große Trick- und Lügenkiste auf.
In Amerika ist alles möglich - es wird eine Person gewählt, die sympathisch sein muss. Hoher Bekanntheitsgrad ist schon mal die halbe Miete. Jimmy Carter war da eine große Ausnahme. Aber ansonsten hätte ein Frank Sinatra, Elvis oder ein Jerry Lewis auch Präsident werden können - Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Bei uns ein Dieter Bohlen oder Dieter Hallervorden ? Keine Chance, nicht mal die schöne Helene Fischer.
Zurück zu Trump, der wie kein anderer zuvor die Welt derzeit im Eilschritt umkrempelt.
Was ich befürchte, dass er für manch andere Politiker weltweit ein Vorbild ist oder auch werden kann.
Übrigens hat Botswana bei der US-Regierung angefragt, ob sie auch ein Drecksland sind, weil er ganz Afrika damit meinte.
Meine Erfahrung, es kann schon sein, wenn man nach starken Regentagen durch die Kalahari fährt und sich durch den Dreck wühlt.
Die Welt ist wieder mal empört, und morgen schütteln ihm wieder andere Staatsmänner die Hand, unterzeichnen Verträge die nichts wert sind oder lassen sich mit Wirtschaftshilfe und Waffengeschenke auf Trump einstimmen.
Respekt vor dem US-Botschafter in Panama, der für so einen Chef nicht mehr arbeiten will - vielleicht hat er sogar einen Namen für ihn: Dreckskerl.
Leute schimpft nicht mehr über unsere Merkel. Sie ist ein Engel im Vergleich zu Trump. Sie reißt den Mund nicht so weit auf, oft gar nicht und lässt alles laufen ohne einzugreifen. Deutschland schafft was kaum ein anderes Land kann, es funktioniert auch wenn die Kanzlerin auf Autopilot umschaltet. Seit Monaten haben wir nur eine geschäftsführende Regierung und es läuft und läuft, die Exporte steigen, wir sind weiterhin geschätzt in der Weltpolitik, mit ein paar Abstrichen in Europa. Auch wenn wir des öfteren Kasperltheater für unsere Regierung empfinden, viele Länder würden sich dieses kleine Theater mit seinem Boom und großen Einnahmen wünschen.
ja, absolut. Genau mit dem Stil plus garniert mit Lügen hat er die Hälfte der Amerikaner übern Tisch gezogen, haben nicht hinterfragt woher er das Geld nimmt für seine Projekte und Steuernachlässe. Alles was diese (zur Zeit der Wahl) Hälfte der USA will, sind Worte wie Heroes, America First, make America strong again etc., das klingt einfach gut und das glauben sie jedem der so mit ihnen spricht. Die Sprache des einfachen Mannes. Die meisten Amerikaner sind nicht die Gutverdiener und hätten eigentlich für den sozialen Bernie Sanders stimmen müssen. Er hatte gekämpft bis zum Schluss, vergeblich. Hat er vergessen zu sagen, "Wir machen Amerika wieder groß und stark" ?Keine angepasste diplomatische und geschliffene Sprache
Unangepasste , direkte und emotionale Stammtischstatements
Mögen ihn deshalb so viele?
In Amerika kann jeder Präsident werden ohne qualifiziert dafür zu sein, ohne jegliche Polit-Erfahrung. Linke und Kandidaten mit sozialem Wahlprogramm haben keine Chance in dieser nur von Dollar und Macht geprägten Gesellschaft.
Interessant dass man Oprah Winfrey schon mit den nächsten Wahlen in Verbindung bringt. Hat sie Chancen ? Angeblich war es gar nicht ihr Plan, dann hieß es evtl. doch warum nicht.
Zu früh für Spekulationen. Wer gegen Trump antritt wird es sehr schwer haben. Da macht er wieder seine große Trick- und Lügenkiste auf.
In Amerika ist alles möglich - es wird eine Person gewählt, die sympathisch sein muss. Hoher Bekanntheitsgrad ist schon mal die halbe Miete. Jimmy Carter war da eine große Ausnahme. Aber ansonsten hätte ein Frank Sinatra, Elvis oder ein Jerry Lewis auch Präsident werden können - Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Bei uns ein Dieter Bohlen oder Dieter Hallervorden ? Keine Chance, nicht mal die schöne Helene Fischer.
Zurück zu Trump, der wie kein anderer zuvor die Welt derzeit im Eilschritt umkrempelt.
Was ich befürchte, dass er für manch andere Politiker weltweit ein Vorbild ist oder auch werden kann.
Übrigens hat Botswana bei der US-Regierung angefragt, ob sie auch ein Drecksland sind, weil er ganz Afrika damit meinte.
Meine Erfahrung, es kann schon sein, wenn man nach starken Regentagen durch die Kalahari fährt und sich durch den Dreck wühlt.
Die Welt ist wieder mal empört, und morgen schütteln ihm wieder andere Staatsmänner die Hand, unterzeichnen Verträge die nichts wert sind oder lassen sich mit Wirtschaftshilfe und Waffengeschenke auf Trump einstimmen.
Respekt vor dem US-Botschafter in Panama, der für so einen Chef nicht mehr arbeiten will - vielleicht hat er sogar einen Namen für ihn: Dreckskerl.
Leute schimpft nicht mehr über unsere Merkel. Sie ist ein Engel im Vergleich zu Trump. Sie reißt den Mund nicht so weit auf, oft gar nicht und lässt alles laufen ohne einzugreifen. Deutschland schafft was kaum ein anderes Land kann, es funktioniert auch wenn die Kanzlerin auf Autopilot umschaltet. Seit Monaten haben wir nur eine geschäftsführende Regierung und es läuft und läuft, die Exporte steigen, wir sind weiterhin geschätzt in der Weltpolitik, mit ein paar Abstrichen in Europa. Auch wenn wir des öfteren Kasperltheater für unsere Regierung empfinden, viele Länder würden sich dieses kleine Theater mit seinem Boom und großen Einnahmen wünschen.
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Alexander
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Wie ein in den USA lebender Nigerianer über Trump's "shithole" Bemerkung denkt.lehencountry hat geschrieben:Große Entrüstung weltweit über Trump's Bemerkung "shithole country".
Welt: „Trump hat recht – Nigeria ist ein Drecksloch“Ein Land, in dem die Arbeiter über Monate nicht bezahlt werden, ein Land, in dem die Sicherheitskräfte Menschen nicht schützen können, ja, Menschen um ihr Leben bringen, ist ein Drecksloch-Land. Ein Land, in dem man für Elektrizität bezahlt, aber keine bekommt, ein Land, in dem der Preis für Nahrung für viele Bürger untragbar geworden ist ohne Aussicht auf Besserung, ist ein Drecksloch-Land.
Ein Land, in dem das Justizsystem manipuliert werden kann von bestimmten Leuten, die Geld, Macht und Einfluss haben, in dem die Armen und weite Teile der Bevölkerung nichts zu sagen haben, ein Land, dessen Präsident hinnimmt, dass seine Bürger Kriminelle sind, ist ein Drecksloch-Land.
Allerdings ist es m.M. immer noch ein Unterschied, ob ein Präsident einer sog. Weltmacht sich auf diese Art und Weise äußert, oder ein Nigerianer, der die Situation in seinem Land am besten einschätzen kann.
Grüsse
Alexander
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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Namibia ist auch so ein Drecksloch, schreibt ein Reiseveranstalter und macht gleich ein lustiges Video dazu.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/don ... 88403.html
harte Kritik wieder mal aus den eigenen Reihen - von Senator Jeff Flake
http://www.faz.net/aktuell/politik/trum ... 04079.html
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/don ... 88403.html
harte Kritik wieder mal aus den eigenen Reihen - von Senator Jeff Flake
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Alexander
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Shut Down - Die USA stehen still
Seit heute Nacht mahlen die Mühlen der US Behörden nicht nur langsam. Die Mühlen stehen still. Demokraten und Republikaner konnten sich nicht auf den Haushalt einigen. Somit stehen für alle öffentlichen Institutionen und Behörden kein Geld mehr zur Verfügung. Mitarbreiter im öffentlichen Dienst werden nicht mehr bezahlt.
FAZ: Haushaltsstreit legt Amerikas Regierung lahm
Grüsse
Alexander
Tagesschau: Shutdown - und Trump schweigtDonald Trump hat es den ersten Jahrestag im Amt verhagelt. Denn seit Mitternacht Ortszeit ist der sogenannte Shutdown da. Ein Stillstand der US-Verwaltung. Ämter und Behörden bleiben geschlossen. Hunderttausende Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst bekommen kein Geld mehr. Grund: Die Senatoren haben keine Mehrheit für einen Übergangshaushalt gefunden.
FAZ: Haushaltsstreit legt Amerikas Regierung lahm
Grüsse
Alexander
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Alexander
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Trump Präsident auf Lebenszeit?
Trump Präsident auf Lebenszeit? Das kann doch nur ein Scherz sein.
Grüsse
Alexander
SPON: Trump sinniert über Präsidentschaft auf Lebenszeit"Er ist jetzt Präsident auf Lebenszeit. Präsident auf Lebenszeit. Und er ist großartig", sagte Trump dem Sender zufolge. "Und sehen Sie mal, er hat es geschafft, das zu tun. Ich glaube, das ist großartig. Vielleicht sollten wir das eines Tages auch mal versuchen." Der Sender beruft sich bei seiner Berichterstattung auf eine Tonbandaufnahme der Rede, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Trumps Anwesen Mar-a-Lago stattfand. Trump soll für seine Kommentare viel Beifall und Gelächter bekommen haben.
Grüsse
Alexander
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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Trump feuert Rex Tillerson.
Grund: "unterschiedliche DENKWEISE", wer hätte die nicht bei so einem Boss.
Über Nachfolger Pompeo sagt Trump: He will do a fantastic Job.
Sagt er das nicht immer?
Grund: "unterschiedliche DENKWEISE", wer hätte die nicht bei so einem Boss.
Über Nachfolger Pompeo sagt Trump: He will do a fantastic Job.
Sagt er das nicht immer?
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Alexander
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Trump ernennt Hardliner John Bolton zum Security Adviser
Mit John Bolton ernennt Trump einen neuen Security Adviser, der als Hardliner mehr auf Donalds Welle schwimmen dürfte. Bolton ist für einen militärischen Erstschlag gegen Nord Korea und Iran und würde auch sonst gerne Probleme mit militärischen Mitteln lösen. Steigt die Kriegsgefahr?
20 Minuten: Mit ihm steigt die Kriegsgefahr
Grüsse
Alexander
Welt: Das Weiße Haus rückt nach rechtsBolton kann mit Fug und Recht als außenpolitischer Falke bezeichnet werden. Einst war er unter George W. Bush ein glühender Verfechter des Einmarsches in den Irak. Seine Auffassungen zum Iran unterscheiden sich in ihrer Härte nicht von denen zu Nordkorea. Und Bolton ist kein Einzelfall: Präsident Donald Trump versammelt auf entscheidenden Posten mehr und mehr politische Hardliner um sich - Menschen, mit denen er glaubt, gedanklich auf einer Linie zu liegen.
20 Minuten: Mit ihm steigt die Kriegsgefahr
Grüsse
Alexander
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Hallo,
der designierte neue Außenminister Pompeo ist auch dafür, die iranische Nuklearfrage militärisch zu lösen. Laut ihm reichen unter 2.000 "Flugzeugstarts", um die Atomkapazitäten des Iran auf Day Zero zurück zu setzen. Für Trump ist Iran der perfekte Gegner. Durchaus groß und mit einem mächtigen Militär. Da kann man sich nach einem Sieg ordentlich brüsten. GRÖFAZ und so. Anders als bei Nordkorea oder auch China und Russland geht Trump bei einem militärischen Konflikt mit dem Iran kein Risiko ein, dass dann ggf. Raketen in den USA einschlagen. Der Sieger steht bereits fest. Israel hat ca. 400 Kampfflugzeuge, Saudi-Arabien ca. 200, UAE ca. 100. Die US Navy kann auf Flugzeugträgern bis zu 900 Flugzeuge beisteuern. In Katar, Kuwait, Afghanistan dürften auch noch mehrere hundert US- Kampfflugzeuge und Bomber stationiert sein. Zusammen bekommen die 1.000-2.000 Flugzeuge in die Luft. Der Iran bekommt vielleicht noch 100 veraltete Flugzeuge in die Luft. Trump und Co. gehen wahrscheinlich davon aus, dass der Job in mit 1-2 Wellen in wenigen Stunden erledigt ist. Für das danach hat man vermutlich wieder keinen Plan? Iran wird mit Raketen Vergeltung üben. Die Abfangsysteme werden nicht alles erwischen und es werden Raketen in Saudi-Arabien, Israel und eventuell auch den UAE und Katar einschlagen. Der Iran kann nebenbei noch versuchen, die Straße von Hormuz dicht zu machen. Dann folgt die Vergeltung der Vergeltung, ... Schnell eskaliert das in einen Krieg und eine Weltwirtschaftskrise. Der sichere Sieger steht nur für die erste Runde fest. Alles danach ist unkalkulierbar... Die "Mullahs" und Hardliner im Iran dürfte so eine Aktion innenpolitisch eher stärken.
In den Kontext passt auch, dass Trump gerade krampfhaft versucht, die von ihm selbst verstolperte Katarkrise wieder zu befrieden. Er braucht Einigkeit am persischen Golf, um die gesamte militärische Infrastruktur dort uneingeschränkt gegen den Iran einsetzen zu können. Insgesamt beunruhigend, was sich da zusammen braut.
Europa dürfte wie immer zu doof sein, um die Entwicklung zu verhindern. Europa beschert Trump beim Thema Welthandel auch gerade einen grandiosen Triumph. Hauptsache Europa wird jetzt von Aluminium- und Stahlzöllen ausgenommen. Dafür bettelt man bei Trump herum, reagiert auf Trumps Erpressungsversuche mit Entgegenkommen. Trump hat Recht, wenn er sagt, das China im Welthandel unfair spielt und regelwidrig Knowhow anderer Länder abgreift. Nur geht Trump nicht gezielt gegen China vor, sondern hebelt gerade die WTO und das gesamte Welthandelssystem aus. U.a. verlangen die USA, dass die WTO nicht aktiv werden darf, wenn ein Land unter Berufung auf Sicherheitsinteressen Zölle verhängt. Wie die USA jetzt. Die USA entsenden auch schon länger keine Personen in Gremien der WTO, wodurch diese praktisch handlungsunfähig werden. Dann darf in Zukunft wieder jeder unter nebulösem Verweis auf Sicherheitsinteressen nach Lust und Laune Zölle verhängen. Die WTO ist dann tot. Es gelten dann zukünftig keine vereinbarten Handelsregeln, sondern das Recht das Stärkeren. Das ist im Zweifelsfalls immer die USA.
Europa müsste sich im aktuellen Zoll-Zwist eher mit China, Kanada, Japan, Korea, Australien, Brasilien, Mexico usw. zusammen tun. Zusammen sind diese Länder viel wirtschaftsmächtiger als die USA und dann würde Trump verlieren. Aber bei der Vermeidung der Zölle ist sich aktuell jeder selbst der Nächste. Man lässt sich auseinander dividieren und dann ist der Gewinner eben Trump. Herzlichen Glückwunsch.
der designierte neue Außenminister Pompeo ist auch dafür, die iranische Nuklearfrage militärisch zu lösen. Laut ihm reichen unter 2.000 "Flugzeugstarts", um die Atomkapazitäten des Iran auf Day Zero zurück zu setzen. Für Trump ist Iran der perfekte Gegner. Durchaus groß und mit einem mächtigen Militär. Da kann man sich nach einem Sieg ordentlich brüsten. GRÖFAZ und so. Anders als bei Nordkorea oder auch China und Russland geht Trump bei einem militärischen Konflikt mit dem Iran kein Risiko ein, dass dann ggf. Raketen in den USA einschlagen. Der Sieger steht bereits fest. Israel hat ca. 400 Kampfflugzeuge, Saudi-Arabien ca. 200, UAE ca. 100. Die US Navy kann auf Flugzeugträgern bis zu 900 Flugzeuge beisteuern. In Katar, Kuwait, Afghanistan dürften auch noch mehrere hundert US- Kampfflugzeuge und Bomber stationiert sein. Zusammen bekommen die 1.000-2.000 Flugzeuge in die Luft. Der Iran bekommt vielleicht noch 100 veraltete Flugzeuge in die Luft. Trump und Co. gehen wahrscheinlich davon aus, dass der Job in mit 1-2 Wellen in wenigen Stunden erledigt ist. Für das danach hat man vermutlich wieder keinen Plan? Iran wird mit Raketen Vergeltung üben. Die Abfangsysteme werden nicht alles erwischen und es werden Raketen in Saudi-Arabien, Israel und eventuell auch den UAE und Katar einschlagen. Der Iran kann nebenbei noch versuchen, die Straße von Hormuz dicht zu machen. Dann folgt die Vergeltung der Vergeltung, ... Schnell eskaliert das in einen Krieg und eine Weltwirtschaftskrise. Der sichere Sieger steht nur für die erste Runde fest. Alles danach ist unkalkulierbar... Die "Mullahs" und Hardliner im Iran dürfte so eine Aktion innenpolitisch eher stärken.
In den Kontext passt auch, dass Trump gerade krampfhaft versucht, die von ihm selbst verstolperte Katarkrise wieder zu befrieden. Er braucht Einigkeit am persischen Golf, um die gesamte militärische Infrastruktur dort uneingeschränkt gegen den Iran einsetzen zu können. Insgesamt beunruhigend, was sich da zusammen braut.
Europa dürfte wie immer zu doof sein, um die Entwicklung zu verhindern. Europa beschert Trump beim Thema Welthandel auch gerade einen grandiosen Triumph. Hauptsache Europa wird jetzt von Aluminium- und Stahlzöllen ausgenommen. Dafür bettelt man bei Trump herum, reagiert auf Trumps Erpressungsversuche mit Entgegenkommen. Trump hat Recht, wenn er sagt, das China im Welthandel unfair spielt und regelwidrig Knowhow anderer Länder abgreift. Nur geht Trump nicht gezielt gegen China vor, sondern hebelt gerade die WTO und das gesamte Welthandelssystem aus. U.a. verlangen die USA, dass die WTO nicht aktiv werden darf, wenn ein Land unter Berufung auf Sicherheitsinteressen Zölle verhängt. Wie die USA jetzt. Die USA entsenden auch schon länger keine Personen in Gremien der WTO, wodurch diese praktisch handlungsunfähig werden. Dann darf in Zukunft wieder jeder unter nebulösem Verweis auf Sicherheitsinteressen nach Lust und Laune Zölle verhängen. Die WTO ist dann tot. Es gelten dann zukünftig keine vereinbarten Handelsregeln, sondern das Recht das Stärkeren. Das ist im Zweifelsfalls immer die USA.
Europa müsste sich im aktuellen Zoll-Zwist eher mit China, Kanada, Japan, Korea, Australien, Brasilien, Mexico usw. zusammen tun. Zusammen sind diese Länder viel wirtschaftsmächtiger als die USA und dann würde Trump verlieren. Aber bei der Vermeidung der Zölle ist sich aktuell jeder selbst der Nächste. Man lässt sich auseinander dividieren und dann ist der Gewinner eben Trump. Herzlichen Glückwunsch.
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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Einen Angriff auf IRAN wird sich aber Russland nicht bieten lassen.
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Hallo,
Russland wird gegen einen Luftschlag auf iranische Nukleareinrichtungen sein, aber warum sollte Russland für Iran einen dritten Weltkrieg riskieren? Weil beide in Syrien die selbe Seite unterstützen? Dafür ist Russland gegen den Einfluss, den Iran im Libanon und in Afghanistan nimmt.
Es gibt kein militärisches Beistandsabkommen zwischen Russland und Iran. Die USA werden im Iran nicht einmarschieren wollen und da auch keine Raketen gegen Russland stationieren wollen. Schaut man generell auf die Beziehungen in der Region, dann sind die Beziehungen zwischen Russland und Israel deutlich enger als zwischen Russland und Iran. Russland wird nicht auf Seiten des Iran gegen Israel kämpfen wollen.
Russland wird gegen einen Luftschlag auf iranische Nukleareinrichtungen sein, aber warum sollte Russland für Iran einen dritten Weltkrieg riskieren? Weil beide in Syrien die selbe Seite unterstützen? Dafür ist Russland gegen den Einfluss, den Iran im Libanon und in Afghanistan nimmt.
Es gibt kein militärisches Beistandsabkommen zwischen Russland und Iran. Die USA werden im Iran nicht einmarschieren wollen und da auch keine Raketen gegen Russland stationieren wollen. Schaut man generell auf die Beziehungen in der Region, dann sind die Beziehungen zwischen Russland und Israel deutlich enger als zwischen Russland und Iran. Russland wird nicht auf Seiten des Iran gegen Israel kämpfen wollen.
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Bäärti
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- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Um den Iran in die Knie zu zwingen braucht es weder „2.000 Flugzeugstarts“ noch die Armee. Die Amerikaner zetteln einfach einen „Volksaufstand“ an, so wie sie es schon andernorts gemacht haben – und der Pöbel überzieht da Land mit Terror und Zerstörung. Solange bis eine ferngesteuerte Marionetten-Regierung oder ein gefügiger Diktator an der Macht ist.
Damals erzählten uns die Amerikaner, in Afghanistan dürften die Mädchen nicht die Schule besuchen, das müsse sich ändern. Dann bombte man die Taliban an die Macht. Und nun sind die Mädchen tot und die Schulen zerstört. Aber das Regime befolgt jetzt brav die Anweisungen von drüben.
Ohne eine eigene Atombombe hat der Iran keine Chance. Und mit einer auch kaum eine.
Gruss Bäärti
.
Damals erzählten uns die Amerikaner, in Afghanistan dürften die Mädchen nicht die Schule besuchen, das müsse sich ändern. Dann bombte man die Taliban an die Macht. Und nun sind die Mädchen tot und die Schulen zerstört. Aber das Regime befolgt jetzt brav die Anweisungen von drüben.
Ohne eine eigene Atombombe hat der Iran keine Chance. Und mit einer auch kaum eine.
Gruss Bäärti
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der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Hallo,
einen großen Player im Hintergrund sollte man beim Geschehen um den Iran nicht ausser Acht lassen :
China und sein Projekt "Neue Seidenstrasse".
http://www.dw.com/de/was-bringt-chinas- ... a-41421445
Man achte auf den genauen Verlauf des geplanten Wirtschaftskorridors C und D - leicht zu erkennen ist die strategische Bedeutung des Irans und Afghanistans. Welch ein Zufall, dass diese beiden Länder im Fadenkreuz westlicher Militärstragegen sind. Wer diesen Korridor beherrscht, kontrolliert neben dem Warenfluss auch noch den Energiefluss (Gas/Öl) nach Europa.
Gruss
Lothar
einen großen Player im Hintergrund sollte man beim Geschehen um den Iran nicht ausser Acht lassen :
China und sein Projekt "Neue Seidenstrasse".
http://www.dw.com/de/was-bringt-chinas- ... a-41421445
Man achte auf den genauen Verlauf des geplanten Wirtschaftskorridors C und D - leicht zu erkennen ist die strategische Bedeutung des Irans und Afghanistans. Welch ein Zufall, dass diese beiden Länder im Fadenkreuz westlicher Militärstragegen sind. Wer diesen Korridor beherrscht, kontrolliert neben dem Warenfluss auch noch den Energiefluss (Gas/Öl) nach Europa.
Gruss
Lothar
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landcruiser.
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident
Naja, nicht ganz ...Bäärti hat geschrieben:...Damals erzählten uns die Amerikaner, in Afghanistan dürften die Mädchen nicht die Schule besuchen, das müsse sich ändern. Dann bombte man die Taliban an die Macht. Und nun sind die Mädchen tot und die Schulen zerstört. Aber das Regime befolgt jetzt brav die Anweisungen von drüben.
Viele Mädchen, die überlebt haben gehen immer noch nicht zur Schule.
Die Mobilfunknetze werden nachts auf "Bitten" der Taliban immer noch abgeschaltet.
Und das Regime befolgt die Anweisungen nur in geringem Maße, weil sie zu mehr gar nicht in der Lage sind.
Dafür zeigt D dort noch mehr Flagge als vorher und wir werden das, wie wir seit gestern offiziell wissen, noch über Generationen hin tun.
Aufgrund der vielen Menschenleben, die dieser bullshit schon gekostet hat bleibt einem das Lachen über die Idioten, die das angerichtet haben, im Halse stecken.
2017 gab es die größte Schlafmohnernte der Geschichte des Landes; Steigerung zum Vorjahr nahezu 90%.
Das zeigt sehr schön wie "groß" die Erfolge im Kampf gegen die Taliban sind.
Oder überschatten wirtschaftliche Interessen am Heroin den Siegeswillen?
Oder warum werden die Mohnfelder nicht vernichtet? Will mir jemand erzählen, dass sei nicht möglich?
Glauben diese Spackos in Berlin tatsächlich dass die desolate (Transallnachfolger, G36, Hubschrauber, U-Boote, Materialwirtschaft) Söldnertruppe BW das schafft was die Russen nicht geschafft haben?




