Albrecht - es geht auch um Fakten
Flüchtlingswelle nach Europa
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Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
[quote="albrecht willems"]Nun ja, Tausend Leute=Tausend Meinungen. /quote]
Albrecht - es geht auch um Fakten
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Wüschigemeinde
Ich muss Mia hier teilweise recht geben, was sie anführt wäre richtig, vorausgesetzt man macht dies in den jeweiligen Ländern.
Eine Pufferzone an den Grenzen des jeweiligen Landes, zB Syrien, schaffen, die von der Weltgemeinschaft wirkungvoll schützen und dort für die Flüchtlinge sorgen, sei es in Form eines Kinderdorfes, oder in Form von sonstigen Flüchtlingslagern.
Dazu kommt, dass wenn wieder ein relativer Frieden im jeweiligen Land einkehrt, die Flüchtlinge auch eher bereit sind wieder zurückzukehren.
Jordanien hat im Moment rund 500 000 Flüchtlinge von Syrien am Hals, hier könnte man in grossem Stil helfen und noch ausbauen.
Des Gleichen wäre in Äthiopien möglich betreffend der Flüchtlinge aus Eritrea usw.
Die Hilfe im jeweiligen Land, vor Ort, oder im angrenzenden Nachbarland, die ja eh mit der Flüchtlingsflut zu kämpfen haben, hätte einen weiteren grossen Vorteil, hat man die richtigen Leute mal dort unten, so kann man die ganze europäische Kuschelbürokratie, zumindest teilweise, umgehen.
Da wird dann wirklich Hilfe geleistet und nicht über die Ausgabe von Bargeld oder Essensgutscheinen diskutiert.
Wenn ich höre, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in Zelten nicht menschlich sei, bei den Temperaturen in Deutschland, da kann ich nur lachen.
Die Bedus leben bei + 45° und mehr in ihren Zelten, mit der Familie.
Und wer jemals im Winter in der Wüste war, der weiss, dass es dort etliche Male mehr als 10° Minus gibt.
Die sind übrigens freiwillig dort und vielfach nicht verfolgt und an Leib und Leben bedroht.
Was braucht ein Flüchtling, Sicherheit, ein Dach über dem Kopf, Verpflegung, möglichst schnell wieder zurück in's eigene Land und sonst gar nichts.
Alles Andere ist Gefühlsduselei.
Gruss Turi
Ich muss Mia hier teilweise recht geben, was sie anführt wäre richtig, vorausgesetzt man macht dies in den jeweiligen Ländern.
Eine Pufferzone an den Grenzen des jeweiligen Landes, zB Syrien, schaffen, die von der Weltgemeinschaft wirkungvoll schützen und dort für die Flüchtlinge sorgen, sei es in Form eines Kinderdorfes, oder in Form von sonstigen Flüchtlingslagern.
Dazu kommt, dass wenn wieder ein relativer Frieden im jeweiligen Land einkehrt, die Flüchtlinge auch eher bereit sind wieder zurückzukehren.
Jordanien hat im Moment rund 500 000 Flüchtlinge von Syrien am Hals, hier könnte man in grossem Stil helfen und noch ausbauen.
Des Gleichen wäre in Äthiopien möglich betreffend der Flüchtlinge aus Eritrea usw.
Die Hilfe im jeweiligen Land, vor Ort, oder im angrenzenden Nachbarland, die ja eh mit der Flüchtlingsflut zu kämpfen haben, hätte einen weiteren grossen Vorteil, hat man die richtigen Leute mal dort unten, so kann man die ganze europäische Kuschelbürokratie, zumindest teilweise, umgehen.
Da wird dann wirklich Hilfe geleistet und nicht über die Ausgabe von Bargeld oder Essensgutscheinen diskutiert.
Wenn ich höre, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in Zelten nicht menschlich sei, bei den Temperaturen in Deutschland, da kann ich nur lachen.
Die Bedus leben bei + 45° und mehr in ihren Zelten, mit der Familie.
Und wer jemals im Winter in der Wüste war, der weiss, dass es dort etliche Male mehr als 10° Minus gibt.
Die sind übrigens freiwillig dort und vielfach nicht verfolgt und an Leib und Leben bedroht.
Was braucht ein Flüchtling, Sicherheit, ein Dach über dem Kopf, Verpflegung, möglichst schnell wieder zurück in's eigene Land und sonst gar nichts.
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Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Albrecht,albrecht willems hat geschrieben:
Hi Wolfgang,
Nun ja, Tausend Leute=Tausend Meinungen. Mittels Seines Druckmittel wie du sagst, ware es doch nicht so weit gekommen, oder? -------------------------
Hier noch mal eine kurze Auffrischung der Erinnerung. Evtl. blendest du Teile der jüngeren Geschichte vor 2011 aus:
http://www.dw.com/de/gaddafi-droht-euro ... /a-6276484
Zitat aus dem DW Artikel: Er drohte den Europäern, seine Bemühungen für eine Eindämmung der illegalen Einwanderung von Afrika in die EU-Staaten sofort einzustellen, falls diese ihn dabei nicht finanziell und technisch unterstützen sollten. Dann werde der "christliche, weiße" Kontinent Europa "schwarz" werden, sagte Gaddafi.
Und
Zitat aus dem DW Artikel: Gaddafi hat zwar mehrfach betont, er wolle für die Europäer nicht den "Polizisten spielen", andererseits forderte er bei dem Treffen von der Europäischen Union fünf Milliarden Euro für seine Bemühungen verlangt, Flüchtlinge an der Überfahrt in EU-Staaten zu hindern.
5 Milliarden. Am besten zahlbar in Immobilien in guter Lage in europäischen Großstädten.
Das war 2010. In den Jahren davor sind jeweils noch bis zu 30.000 Leute mit Booten aus Libyen nach Lampedusa verschifft worden. Ganz offen geduldet und ganz ungeniert.
Nicht zu vergessen folgendes Problemchen:
Zitat aus dem DW Artikel: Menschenrechtsorganisationen, wie Pro-Asyl, der italienische Flüchtlingsrat, Amnesty International und der Jesuitische Flüchtlingsdienst berichten von Vergewaltigungen und Misshandlungen in den Auffanglagern in Libyen. Auch würden viele Flüchtlinge in der Wüste Libyens ausgesetzt, um sie in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken.
Mr. G, der famose Beglücker Afrikas hat sich nämlich einen Dreck drum geschert was mit seinen nicht mehr benötigten Billigarbeitern geschieht. Entweder man lässt sie von den Locals an der Küste mit einem Ticket fürs Boot abkochen oder man lässt sich von der EU dafür zu bezahlen seine auf dem lokalen Sklavenmarkt/Arbeitsmarkt überflüssigen illegalen Einwanderer einzusperren oder an der Grenze auszusetzen. Das was jetzt abgeht ist nur die Fortsetzung des gleichen Geschäfts. Nur haben jetzt mehr Leute in Libyen freie Hand auch ins Geschäft einzusteigen und obendrein es gibt durch den Krieg in Syrien tatsächliche Flüchtlinge, die diesen Kanal nutzen.
Wer also jetzt folgert, dass es in Europa keine Lampedusa Flüchtlinge gäbe wenn der famose Mr.G noch auf dem Thron säße, der geht folglich davon aus, dass er das Problem schon auf seine Weise gegen Geld im Hinterland "lösen" würde. Dann wäre also alles in Butter?
So, und woran ist die EU jetzt gerade wieder mal genau schuld?
Grüße
Wolfgang
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
In München sind innerhalb 24 Stunden über 750 Flüchtlinge angekommen.
THW und Feuerwehr müssen helfen um die Menschen unter zu bringen.
http://www.merkur.de/lokales/muenchen/s ... 06371.html
Gruß Mia
THW und Feuerwehr müssen helfen um die Menschen unter zu bringen.
http://www.merkur.de/lokales/muenchen/s ... 06371.html
Wer in Libyen gereist ist, hat auch die Probleme mit den "Gastarbeitern" sprich Flüchtlingen mit bekommen.albrecht willems hat geschrieben: Okay, Eigentlich geht es hier um Reisen, weit weg von Politische erzaehlungen.
grusse
-------------------------
Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
@Turi
dein Vorschlag wäre wirklich hilfreich für alle.
In den jeweiligen Ländern wäre die Schaffung solcher SOS-Dörfer auch nicht so an Bürokratie gebunden, wie -gerade- hier in Deutschland.
Ob man jetzt hier diese Dörfer baut oder in den jeweiligen Ländern, wo es günstiger wäre und die Flüchtlinge dann geschützt werden würden. Hm, allerdings wären sie dort auch wieder Angriffen ausgesetzt, weil gebündelt auf einem Fleck und wer würde sie schützen?
Ich glaube aber, dass das die Spendenfreudigkeit erhöhen würde in Europa u. somit die Versorgung einigermaßen sichergestellt wäre.
Alleine die Millionen, die jetzt für die Sicherung des Weges Calais-Dover ausgegeben werden, wären da besser angelegt.
Ich sehe nur das Problem der Umsetzung. Keiner hat den Kopf momentan dafür, weil hier alles drunter und drüber geht.
@Albrecht Willems
Wer kann denn noch reisen, wenn man fast nicht mehr weiß, wohin man reisen soll/kann?
Von daher haben diese Themen durchaus auch etwas mit Reisen zu tun.
dein Vorschlag wäre wirklich hilfreich für alle.
In den jeweiligen Ländern wäre die Schaffung solcher SOS-Dörfer auch nicht so an Bürokratie gebunden, wie -gerade- hier in Deutschland.
Ob man jetzt hier diese Dörfer baut oder in den jeweiligen Ländern, wo es günstiger wäre und die Flüchtlinge dann geschützt werden würden. Hm, allerdings wären sie dort auch wieder Angriffen ausgesetzt, weil gebündelt auf einem Fleck und wer würde sie schützen?
Ich glaube aber, dass das die Spendenfreudigkeit erhöhen würde in Europa u. somit die Versorgung einigermaßen sichergestellt wäre.
Alleine die Millionen, die jetzt für die Sicherung des Weges Calais-Dover ausgegeben werden, wären da besser angelegt.
Ich sehe nur das Problem der Umsetzung. Keiner hat den Kopf momentan dafür, weil hier alles drunter und drüber geht.
@Albrecht Willems
Wer kann denn noch reisen, wenn man fast nicht mehr weiß, wohin man reisen soll/kann?
Von daher haben diese Themen durchaus auch etwas mit Reisen zu tun.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo,
Niedersachsen will traumatisierte Frauen und Kinder aus dem Irak aufnehmen, schnell und unbürokratisch, wie man einem Spiegelartikel entnehmen kann.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 46122.html
Mia
Niedersachsen will traumatisierte Frauen und Kinder aus dem Irak aufnehmen, schnell und unbürokratisch, wie man einem Spiegelartikel entnehmen kann.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 46122.html
Mia
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Ich stelle mir doch langsam die Frage, wo all die vielen Millionen an Euro plötzlich herkommen.
Kein Geld für Straßenreparaturen, kein Geld für besseres Schulsystem u.u. u. Wo hatten die die Millionen gebunkert?
Kein Geld für Straßenreparaturen, kein Geld für besseres Schulsystem u.u. u. Wo hatten die die Millionen gebunkert?
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Millionen? Das war mal. Inzwischen geschätzte 5-6 Milliarden. Realistisch werden es bestimmt über 10 Milliarden wenn man ehrlicherweise auch die gestiegenen Kosten für mehr Personal und Gebäude für gewachsene Behördenstruktur, Ausrüstung und Technik rechnen wird.Hazi hat geschrieben:Ich stelle mir doch langsam die Frage, wo all die vielen Millionen an Euro plötzlich herkommen.
Kein Geld für Straßenreparaturen, kein Geld für besseres Schulsystem u.u. u. Wo hatten die die Millionen gebunkert?
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Turi du bist Schweizer,in Deutschland wird man für solche Ansichten schon Politisch verfolgt,eine wirkliche Debatte über eine vernünftige Flüchtlingspolitik ist hier absolut TabuTuri hat geschrieben:
Alles Andere ist Gefühlsduselei.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
HalloTuri hat geschrieben:Hallo Wüschigemeinde
Ich muss Mia hier teilweise recht geben, was sie anführt wäre richtig, vorausgesetzt man macht dies in den jeweiligen Ländern.
Eine Pufferzone an den Grenzen des jeweiligen Landes, zB Syrien, schaffen, die von der Weltgemeinschaft wirkungvoll schützen und dort für die Flüchtlinge sorgen, sei es in Form eines Kinderdorfes, oder in Form von sonstigen Flüchtlingslagern.
Dazu kommt, dass wenn wieder ein relativer Frieden im jeweiligen Land einkehrt, die Flüchtlinge auch eher bereit sind wieder zurückzukehren.
Jordanien hat im Moment rund 500 000 Flüchtlinge von Syrien am Hals, hier könnte man in grossem Stil helfen und noch ausbauen.
Des Gleichen wäre in Äthiopien möglich betreffend der Flüchtlinge aus Eritrea usw.
Die Hilfe im jeweiligen Land, vor Ort, oder im angrenzenden Nachbarland, die ja eh mit der Flüchtlingsflut zu kämpfen haben, hätte einen weiteren grossen Vorteil, hat man die richtigen Leute mal dort unten, so kann man die ganze europäische Kuschelbürokratie, zumindest teilweise, umgehen.
Da wird dann wirklich Hilfe geleistet und nicht über die Ausgabe von Bargeld oder Essensgutscheinen diskutiert.
Wenn ich höre, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in Zelten nicht menschlich sei, bei den Temperaturen in Deutschland, da kann ich nur lachen.
Die Bedus leben bei + 45° und mehr in ihren Zelten, mit der Familie.
Und wer jemals im Winter in der Wüste war, der weiss, dass es dort etliche Male mehr als 10° Minus gibt.
Die sind übrigens freiwillig dort und vielfach nicht verfolgt und an Leib und Leben bedroht.
Was braucht ein Flüchtling, Sicherheit, ein Dach über dem Kopf, Verpflegung, möglichst schnell wieder zurück in's eigene Land und sonst gar nichts.
Alles Andere ist Gefühlsduselei.
Gruss Turi
Turi, Du hast natürlich recht. Aber das nützt hier nichts. Die Politik wird den Behörden Wege ebnen müssen, den Flüchtlingsansturm zu bewältigen.
Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
hallo mia
das problem sah man, wie schon auch in vorhergehenden faellen,kommen.
was macht und machte die politik, pflaesterchenpolitik.
keiner will sich, von der feinen gesellschaft , die finger verbrennen.
es wird so lange geschwafelt bis das kind in den brunnen gefallen ist.
haette man am am anfang des krieges mit jordanien einen deal gemacht und sie unterstuetzt, koennte man die fluechtlinge in einen flieger setzen und dort ins lager bringen.
moeglichkeiten haette es viele gegeben, dazu muss man aber den finger aus dem a....sch nehmen und auch mal vorausschauend etwas unternehmen, das jedoch bringt keiner von der besagten gesellschaft fertig, macher sind ausgestorben.
gruss turi
das problem sah man, wie schon auch in vorhergehenden faellen,kommen.
was macht und machte die politik, pflaesterchenpolitik.
keiner will sich, von der feinen gesellschaft , die finger verbrennen.
es wird so lange geschwafelt bis das kind in den brunnen gefallen ist.
haette man am am anfang des krieges mit jordanien einen deal gemacht und sie unterstuetzt, koennte man die fluechtlinge in einen flieger setzen und dort ins lager bringen.
moeglichkeiten haette es viele gegeben, dazu muss man aber den finger aus dem a....sch nehmen und auch mal vorausschauend etwas unternehmen, das jedoch bringt keiner von der besagten gesellschaft fertig, macher sind ausgestorben.
gruss turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Was ich bei uns in der Zeitung gelesen habe, verwundert doch sehr.
Kleider dürfen aus Hygienegründen nicht gespendet werden -falls sich jemand mit Tüten bepackt auf den Weg zum Lager macht- Babybetten dürfen auch nicht gebracht werden, die kommen direkt aus der Verteilerstelle Gießen und noch einiges mehr braucht man scheinbar nicht.
Da steigt einem doch die Hutschnur. Seuchen sind bei uns nicht mehr verbreitet. Das ist die deutsche Gründlichkeit. Kein Wunder, dass die Kosten ins Immense steigen.
Die Kleidersammlungen landen auch meist in kommerziellen Containern und werden nach Afrika verschifft. Achtet da jemand auf die Hyiene? Und ich glaube kaum, dass die Leute, die Kleider spenden, diese aus einem Dreckhaufen im Keller raussuchen.
Kleider dürfen aus Hygienegründen nicht gespendet werden -falls sich jemand mit Tüten bepackt auf den Weg zum Lager macht- Babybetten dürfen auch nicht gebracht werden, die kommen direkt aus der Verteilerstelle Gießen und noch einiges mehr braucht man scheinbar nicht.
Da steigt einem doch die Hutschnur. Seuchen sind bei uns nicht mehr verbreitet. Das ist die deutsche Gründlichkeit. Kein Wunder, dass die Kosten ins Immense steigen.
Die Kleidersammlungen landen auch meist in kommerziellen Containern und werden nach Afrika verschifft. Achtet da jemand auf die Hyiene? Und ich glaube kaum, dass die Leute, die Kleider spenden, diese aus einem Dreckhaufen im Keller raussuchen.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
anzumerken waere noch, der deal mit jordanien waere auch jetzt noch moeglich, dazu muesste aber schleunigst eine kompetente und mit den noetigen vollmachten ausgestattete person dort runter.
in drei monaten koennte das erste flugzeug starten.
gruss turi
in drei monaten koennte das erste flugzeug starten.
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Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Hazi. Bei uns verteilt man regelmässig Plastiksäcke mit dem Aufdruck "TEX-AID" und nach wie vor glauben die Leute, dass sie mit ihren alten Kleidern armen Leuten irgendwo auf der Welt helfen. Für was genau der Begriff "Aid" nun steht, kann ich dir nicht sagen - aber es ist ganz offiziell, dass es sich dabei nicht um eine Hilfsorganisation sondern um einen kommerziellen Betrieb handelt: Was noch richtig gut ist, wird aussortiert und dann vor allem von Händlern aus Osteuropa aufgekauft - alles andere wird direkt zu Putzfäden verarbeitet. In Afrika kommt davon eigentlich nichts an.Hazi hat geschrieben:Die Kleidersammlungen landen auch meist in kommerziellen Containern und werden nach Afrika verschifft. Achtet da jemand auf die Hyiene?
Und wenn du dir einmal ein Bild davon machen willst, was für eine Industrie mittlerweile von den Flüchtlingen lebt, dann suchst du am Besten unter dem Stichwort "Haiti" (im GEO gab es einmal einen sehr ausführlichen Artikel). Es gibt natürlich nach wie vor sehr viele Menschen, die einfach nur helfen wollen - aber eigentlich stören die das Geschäft doch nur. Fairerweise muss ich natürlich sagen, dass wenn ich eine Anstellung bei einem Hilfs- oder sonstigen Werk hätte, auch auf einen guten Lohn mit Krankenversicherung etc. zählen würde; schliesslich muss ich ja auch von etwas leben... wir sind nun mal in der Diesntleistungsgesellschaft angelangt.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
hoi kuno
hier ist vermutlich auch der haken bei der fluechtlingsgeschichte.
gewisse leute brauchen die fluechtlinge um den wohnraum, der sonst nicht vermietet, oder nur schlecht vermietet werden kann, zu fuellen.
bei uns findet man prakisch in allen, sehr alten, sanierungsbeduerftigen haeusern, fluechtlinge.
da werden aeltere ueberbauungen gefuellt und mit guter rendite an den staat vermietet.
dann die ganze versorgung der fluechtlinge, da steckt eine industrie dahinter usw.
gruss turi
hier ist vermutlich auch der haken bei der fluechtlingsgeschichte.
gewisse leute brauchen die fluechtlinge um den wohnraum, der sonst nicht vermietet, oder nur schlecht vermietet werden kann, zu fuellen.
bei uns findet man prakisch in allen, sehr alten, sanierungsbeduerftigen haeusern, fluechtlinge.
da werden aeltere ueberbauungen gefuellt und mit guter rendite an den staat vermietet.
dann die ganze versorgung der fluechtlinge, da steckt eine industrie dahinter usw.
gruss turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!




