Kenn ich aus Algerien. Wir fanden eine beim Zeltabbau am Gestänge angeklammert zwischen Innen- und Außenzelt. Hier bei der Flucht quer über meinen Stiefel ...
Eine andere haben meine Reisegenossen gefangen. Ich war nach einem Motorradsturz ziemlich lädiert und lag in einer Strohhütte nahe Illizi. Erinnere mich nur noch an Lärm, der bald wieder aufhörte, ich wurde gar nicht richtig wach ...
Am nächsten Tag wurde mir erzählt, dass drei andere Motorradfahrer und prospektive Campinggäste uns besuchten um nach der Qualität des Campingplatzes und seiner zeribas zu fragen, und neben meinem Gesicht auf dem Feldbett wieder einmal eine große Spinne entdeckten ...
Nach Verfolgungsjagd quer durch die Hütte konnte das Tier in einem Kochtopf gefangen und nach draußen gebracht werden. Es ist nicht bekannt, ob die drei neuen sich dann eine Zeriba gemietet haben.
Eine Walzenspinne schaut aber eher so aus (walzenförmig eben):
Die "possierlichen" Walzenspinnen (lat. Solifugae) werden bis zu 12 cm lang, sind nachtaktive Jäger die vom Licht angelockt werden. Sie sind sehr schnell und bissig, aber nicht giftig. Besonders gerne essen sie Eidechsen: eine 15 cm lange Echse wird angeblich innerhalb von 20 Minuten verspeist ...
Am Morgen suchen sie sich eine dunkle Höhle, um dort den Tag zu verbringen.
Ein guter Grund, seine Stiefel genau zu inspizieren, bevor man hineinschlüpft. Oder man nimmt das Schuhwerk mit ins Zelt.
Gryße!
Andreas, der motorang