Namibia 2021 low budget
Verfasst: Mo 1. Mär 2021, 12:09
Hallo,
Wegen der Coronasituation war natürlich die Entscheidung für eine Reise schwierig, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Reisen in Coronazeiten hat nämlich nicht nur Nachteile. Noch nie war der Zoll so freundlich, das Flugzeug so leer, die Leute so froh mal einen Touristen zu sehen. Und wir waren andererseits so froh, so wenig andere Touristen zu sehen. Und die paar die wir getroffen haben waren alle sehr nett. Dabei scheint in anderen Jahren der Massentourismus in Namibia schon recht ausgeprägt zu sein.
Corona hat unsere Reise nur Minimalst eingeschränkt. In Namibia gilt einen Ausgangsbeschränkung von 22-4 Uhr. Restaurants schliessen um 21 Uhr. Dies hatte bei uns aber überhaupt nur eine kleine Wirkungen in Windhoek und Swakobmund, sonst ist man um die Zeit eh schon in seinem Zelt. Vor Ab- und Rückreise haben wir jeweils einen PCR-Test durchführen lassen. Jetzt nach der Rückreise haben wir 10 Tage Quarantäne verordnet bekommen. Für uns kein Problem, wir leben und arbeiten eh auf unserem Bauernhof, wenn man aber in einer kleinen Stadtwohnung lebt, sollte man sich dies genauer überlegen. Namibia so leer und ohne Massentourismus zu erleben war da hingegen die weitaus größere und schönere Erfahrung als ohne Corona.
Apropos low budget, wir haben nur einen Kleinwagen geliehen. Bekommen haben wir einen Suzuki Swift bei Herz für knapp 13€/Tag. Damit kommt man auch fast überall hin. Klar ein Hilux ist besser, aber kaum unter 80€ am Tag zu bekommen, bei 60 Tagen macht das halt schon einen gewissen Unterschied. Das nächste mal dann wahrscheinlich doch eher ein 4x4, aber für eine erste Erkundungsreise tut's tatsächlich der Kleinwagen. Und bei der Querung des einen oder anderen nassen Riviere ist der Adrenalinstoß im Kleinwagen doch deutlich besser als im 4x4.
Wir haben einen Teil der Campingausrüstung aus Deutschland mitgebracht, den Rest bei Cymot in Windhoek dazugekauft. Da der dortige Sommer Regenzeit ist, haben wir uns dann noch ein großes Zelt zugelegt. Cymot ist ein Paradies für Camper, da gibt's alles für relativ kleines Geld. Das wirklich nette Zelt hat keine 100€ gekostet. Und weil das Zelt so nett ist und Ehtiopian Airlines einem so viel Gepäck zugesteht, haben wir das Ding gestern bis nach Hause geschleppt, ebenso den Klapptisch und das unverzichtbare Baaigrid. Nur auf den Potije haben wir diesmal noch verzichtet ...
Namibia hatte wohl mehr Regenfälle als gewöhnlich und wahrscheinlich haben wir jetzt eine völlig falsche Vorstellung von Namibia, denn bei uns war ALLES grün und hat geblüht.
Bilder habe ich nicht so gute mitgebracht, denn ich hatte eh nur die kleine Knipse dabei und das Bild unten war das letzte Bild das sie gemacht hat. Im Sesriem Canyon stand das Wasser doch recht hoch und nach dem nächsten Schritt hatte ich keinen Boden mehr unter den Füssen. Den kleinen Spritzer den dann die Kamera abbekommen hat, hat tatsächlich ausgereicht sie zu ruinieren.
Namibia ist wirklich groß und schön. Und zum Teil ganz schön wild. Manchmal hat es uns schon an die Sahara erinnert, aber im Gegensatz zu der, sitzt man dann abends auf einem herrlichen Campingplatz mit Pool. Frei Campen ist wohl nur im Nordwesten möglich, den haben wir uns für die nächste Reise aufgehoben. Ansonsten ist Namibia schon ziemlich eingezäunt, vergleichbar mit Südafrika.
Die Tierwelt ist beeindruckend, gesehen haben wir Elefanten, Löwe, Geparde, Flusspferde, sowohl Flecken-, als auch braune Hyäne, Flusspferde, Nashorn, alle Arten von Antilopen, Zebras, unzählige Vögel, Skorpion. Nur die Krokodile haben sich vor uns versteckt und wir haben in 2 Monaten keine einzige Schlange gesehen (was mich nicht im geringsten gestört hat).
Für uns ist klar, nach der Reise ist vor der Reise. Und wir haben wieder richtig Lust auf Afrika bekommen, nachdem wir in den letzten Jahren immer in Asien unterwegs waren. Vor allem der Nordosten Namibias, wo man schon einen richtigen Vorgeschmack auf Schwarzafrika bekommt, hat Lust auf mehr Afrika gemacht.
Grüße
abacus
Wegen der Coronasituation war natürlich die Entscheidung für eine Reise schwierig, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Reisen in Coronazeiten hat nämlich nicht nur Nachteile. Noch nie war der Zoll so freundlich, das Flugzeug so leer, die Leute so froh mal einen Touristen zu sehen. Und wir waren andererseits so froh, so wenig andere Touristen zu sehen. Und die paar die wir getroffen haben waren alle sehr nett. Dabei scheint in anderen Jahren der Massentourismus in Namibia schon recht ausgeprägt zu sein.
Corona hat unsere Reise nur Minimalst eingeschränkt. In Namibia gilt einen Ausgangsbeschränkung von 22-4 Uhr. Restaurants schliessen um 21 Uhr. Dies hatte bei uns aber überhaupt nur eine kleine Wirkungen in Windhoek und Swakobmund, sonst ist man um die Zeit eh schon in seinem Zelt. Vor Ab- und Rückreise haben wir jeweils einen PCR-Test durchführen lassen. Jetzt nach der Rückreise haben wir 10 Tage Quarantäne verordnet bekommen. Für uns kein Problem, wir leben und arbeiten eh auf unserem Bauernhof, wenn man aber in einer kleinen Stadtwohnung lebt, sollte man sich dies genauer überlegen. Namibia so leer und ohne Massentourismus zu erleben war da hingegen die weitaus größere und schönere Erfahrung als ohne Corona.
Apropos low budget, wir haben nur einen Kleinwagen geliehen. Bekommen haben wir einen Suzuki Swift bei Herz für knapp 13€/Tag. Damit kommt man auch fast überall hin. Klar ein Hilux ist besser, aber kaum unter 80€ am Tag zu bekommen, bei 60 Tagen macht das halt schon einen gewissen Unterschied. Das nächste mal dann wahrscheinlich doch eher ein 4x4, aber für eine erste Erkundungsreise tut's tatsächlich der Kleinwagen. Und bei der Querung des einen oder anderen nassen Riviere ist der Adrenalinstoß im Kleinwagen doch deutlich besser als im 4x4.
Wir haben einen Teil der Campingausrüstung aus Deutschland mitgebracht, den Rest bei Cymot in Windhoek dazugekauft. Da der dortige Sommer Regenzeit ist, haben wir uns dann noch ein großes Zelt zugelegt. Cymot ist ein Paradies für Camper, da gibt's alles für relativ kleines Geld. Das wirklich nette Zelt hat keine 100€ gekostet. Und weil das Zelt so nett ist und Ehtiopian Airlines einem so viel Gepäck zugesteht, haben wir das Ding gestern bis nach Hause geschleppt, ebenso den Klapptisch und das unverzichtbare Baaigrid. Nur auf den Potije haben wir diesmal noch verzichtet ...
Namibia hatte wohl mehr Regenfälle als gewöhnlich und wahrscheinlich haben wir jetzt eine völlig falsche Vorstellung von Namibia, denn bei uns war ALLES grün und hat geblüht.
Bilder habe ich nicht so gute mitgebracht, denn ich hatte eh nur die kleine Knipse dabei und das Bild unten war das letzte Bild das sie gemacht hat. Im Sesriem Canyon stand das Wasser doch recht hoch und nach dem nächsten Schritt hatte ich keinen Boden mehr unter den Füssen. Den kleinen Spritzer den dann die Kamera abbekommen hat, hat tatsächlich ausgereicht sie zu ruinieren.
Namibia ist wirklich groß und schön. Und zum Teil ganz schön wild. Manchmal hat es uns schon an die Sahara erinnert, aber im Gegensatz zu der, sitzt man dann abends auf einem herrlichen Campingplatz mit Pool. Frei Campen ist wohl nur im Nordwesten möglich, den haben wir uns für die nächste Reise aufgehoben. Ansonsten ist Namibia schon ziemlich eingezäunt, vergleichbar mit Südafrika.
Die Tierwelt ist beeindruckend, gesehen haben wir Elefanten, Löwe, Geparde, Flusspferde, sowohl Flecken-, als auch braune Hyäne, Flusspferde, Nashorn, alle Arten von Antilopen, Zebras, unzählige Vögel, Skorpion. Nur die Krokodile haben sich vor uns versteckt und wir haben in 2 Monaten keine einzige Schlange gesehen (was mich nicht im geringsten gestört hat).
Für uns ist klar, nach der Reise ist vor der Reise. Und wir haben wieder richtig Lust auf Afrika bekommen, nachdem wir in den letzten Jahren immer in Asien unterwegs waren. Vor allem der Nordosten Namibias, wo man schon einen richtigen Vorgeschmack auf Schwarzafrika bekommt, hat Lust auf mehr Afrika gemacht.
Grüße
abacus