ML / Tuareg-Rebellion 2012
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Ich denke, eine Unabhängigkeit etc. für die "Wüstennomanden" ist obsolet.
In der Folge eines Zugeständnisses für die MNLA würden alte Konflikte (die ja derzeit nur im verborgegen bestehen) wieder aufflammen. Somit würde eine, wie auch immer geartete ""Unabhängigkeit" ein im Bürgerkrieg zerissenes Mali hinterlassen. Was ist mit den Rechten der anderen Volksgruppen? Die Hirten z.b. leben im Dauerstreit ob Ihrer "grasenden Rinderherden" mit den Sesshaften. (vergleichbar mit den Problemen Jäger- Landwirt bei uns...??!!) Dann darf nicht vergessen werden, dass "die Tuareg" nicht nur Mali bevölkern, und dass sie eineMinderheit in Mali darstellen. Ich denke, Europa sollte sich vom "freien und unabhängigen" Wüstennomaden verabschieden. Die Tuareg haben ein streng hirarchisches System der Adligen, sie geben den Untergebenen keinesfalls die "Chancen" die sie nun selbst beanspruchen. Ein unabhängier Azawad wäre der "Tod" für die anwesenden anderen Ethnien. Diese laufen Gefahr, erneut versklavt zu werden. Der deutsche Traum einer "ethnischen " Grenze mit "gleicher Sprache" KANN in Afrika nicht verwirklicht werden. Die Malier haben sich als einer der wenigen Staaten Afrikas sehr gut als Nation wiedergefunden. DAS sollte unterstützt werden, WENN man kein Interesse an einer unstabilen Region haben würde. ...Quasi als Fortfolge der alten Rache der Kolonialherren, durch bewusste Grenzziehungen ein zerstrittenes Afrika zu hinterlassen.
Also: Natürlich muss den Tuareg Stimmrecht prozentual zu Ihrer Anzahl gewährt werden, was meines Wissens auch geschieht. EIn MEHR an rechten kann ich nicht unterstützen- da es auch undemokratisch wäre.
In der Folge eines Zugeständnisses für die MNLA würden alte Konflikte (die ja derzeit nur im verborgegen bestehen) wieder aufflammen. Somit würde eine, wie auch immer geartete ""Unabhängigkeit" ein im Bürgerkrieg zerissenes Mali hinterlassen. Was ist mit den Rechten der anderen Volksgruppen? Die Hirten z.b. leben im Dauerstreit ob Ihrer "grasenden Rinderherden" mit den Sesshaften. (vergleichbar mit den Problemen Jäger- Landwirt bei uns...??!!) Dann darf nicht vergessen werden, dass "die Tuareg" nicht nur Mali bevölkern, und dass sie eineMinderheit in Mali darstellen. Ich denke, Europa sollte sich vom "freien und unabhängigen" Wüstennomaden verabschieden. Die Tuareg haben ein streng hirarchisches System der Adligen, sie geben den Untergebenen keinesfalls die "Chancen" die sie nun selbst beanspruchen. Ein unabhängier Azawad wäre der "Tod" für die anwesenden anderen Ethnien. Diese laufen Gefahr, erneut versklavt zu werden. Der deutsche Traum einer "ethnischen " Grenze mit "gleicher Sprache" KANN in Afrika nicht verwirklicht werden. Die Malier haben sich als einer der wenigen Staaten Afrikas sehr gut als Nation wiedergefunden. DAS sollte unterstützt werden, WENN man kein Interesse an einer unstabilen Region haben würde. ...Quasi als Fortfolge der alten Rache der Kolonialherren, durch bewusste Grenzziehungen ein zerstrittenes Afrika zu hinterlassen.
Also: Natürlich muss den Tuareg Stimmrecht prozentual zu Ihrer Anzahl gewährt werden, was meines Wissens auch geschieht. EIn MEHR an rechten kann ich nicht unterstützen- da es auch undemokratisch wäre.
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Deinem Beitrag kann ich zustimmen - bis auf den oben zitierten Satz. Die damaligen Kolonialmaechte haben natuerlich nicht die bekannten "Linealgrenzen" gezogen, um bei ihrem spaetern Abzug ein zerstrittenes Afrika zu hinterlassen. Viele dieser Grenzen antstanden uerspruenglich gar nicht als echte Grenzen sondern als Trennlinien, welche die Einflussgebiete der einzeln Kolonialmaechte gegeneinander definieren sollten. Zum Zeitpunkt der Festlegung war das entsprechende Gebiet meistens noch gar nicht unter dem Einfluss der zukuenftigen Kolonialmaechte, auf jeden Fall jedoch noch nicht in deren Besitz. Dann gibt es auch noch die geraden Linien innerhalb des Besitzes einer einzelnen Kolonialmacht. Diese waren gar nie echte Grenzen sondern sollten einfach grob die einzelnen Verwaltungsbezirke auseinanderhalten - und wenn wir uns da die Regionen in den Saharagebieten anschauen, dann sehen wir das ganz typisch.marylin hat geschrieben:IQuasi als Fortfolge der alten Rache der Kolonialherren, durch bewusste Grenzziehungen ein zerstrittenes Afrika zu hinterlassen.
Fuer die Kolonialmaechte haben diese Linien durchaus Sinn gemacht. Sie wurden allerdings gezogen um Konflikte zu vermeiden, nicht um diese zu initieren. Die "Linealgrenzen" wurden erst zu einem Problem, als die Kolonien unabhaengig wurden - und dabei wurden ja teilweise auch vorher zusammenhaengende Kolonialreiche (ich hoffe, dieser Ausdruck stimmt so) auseinandergerissen. Was vorher oft eine relativ unbedeutende Linie auf einer Uebersichtskarte war, war nun ploetzlich eine Landesgrenze...
Meines Wissens gab es seit der Zeit als die Kolonien unabhaengig wurden keine (nennenswerten) Grenzkorrekturen, bei denen zB. Stammesgebiete beruecksichtigt wurden. Im Gegenteil, soweit ich mich erinnere hat man sich auf einer OAU Tagung schon recht frueh darauf festgelegt, dass an den Grenzen nicht geruettelt wird.
Insofern kann man zwar sicher sagen, dass die "Linealgrenzen" heute Ursache fuer so manchen Konflikt sein koennen. Man kann aber denen, die sie damals gezogen haben nicht vorwerfen, dass sie damit Konflikte fuer die Zukunft initieren wollten. Das haben erst die neuen, unabhaengigen Staaten erreicht.
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Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Vor ein par Tagen lief auf Phoenix eine Doku über die Situation in Mail. Es waren mehrere Reportagen die z.T. während der Besetzung des Nordens durch die Bärtigen gedreht worden.
Einige Beiträge entstanden vor, andere nach der Vertreibung der Bärte. Dabei ging es auch um das Verhältnis anderer Ethnien zu den Tuareg. Dazu gab es ein par „Stimmen von der Straße“. Mit aller Vorsicht genossen war der Tenor etwa folgender: „Egal wie viele (finanzielle und politische) Zugeständnisse man ihnen in der Vergangenheit gemacht hat, sie sind nie zufrieden. Dann machen sie wieder Ärger und greifen zur Gewalt.“
Es ging auch um die Besetzung von Gremien etc. und es wurde auch erwähnt, dass man den Tuareg hier oft eine Sonderstellung einräume, etc.
Ob das jetzt alles genau so ist kann ich nicht beurteilen, aber die Meinungen dürften kein Einzelfall sein.
Ich habe die Befürchtung, dass die MNLA wenn man sie sich jetzt als Bollwerg gegen die Bärte inszenieren lässt - ohne dass sie Ihren Kotau vor dem Rest des Landes macht - weitere Zuwendung und Sonderrechte fordern wird. Dagegen wird es nach den Ereignissen um so härteren Widersand geben und schon wird das Pulverfass wieder gefüllt.
Dass die MNLA das Desaster im Wesentlichen losgetreten hat und Ihr die Abgrenzung zu den Bärten erst in den Sinn kam als es schief ging, werden ihnen die anderen Ethnien und etliche Tuareg die zwischen die Fronten geraten sind nicht verzeihen – zumal die Läuterung fraglich ist. Keiner kann garantieren, dass die alten Seilschaften sofort wieder aktiv werden wenn keine Ordnungsmacht ein Auge darauf wirft und es wieder ums Geschäft geht. Selbst bei einer gütlichen politischen Einigung – wie auch immer die aussehen soll – ist ja noch nicht geklärt wie man die ungewünschten Geschäftstätigkeiten in der Region einstellen soll, denn die würden mit den Bärten sicher nicht verschwinden. Und wieder eine Schippe ins Pulverfass.
Kompliziert.
Einige Beiträge entstanden vor, andere nach der Vertreibung der Bärte. Dabei ging es auch um das Verhältnis anderer Ethnien zu den Tuareg. Dazu gab es ein par „Stimmen von der Straße“. Mit aller Vorsicht genossen war der Tenor etwa folgender: „Egal wie viele (finanzielle und politische) Zugeständnisse man ihnen in der Vergangenheit gemacht hat, sie sind nie zufrieden. Dann machen sie wieder Ärger und greifen zur Gewalt.“
Es ging auch um die Besetzung von Gremien etc. und es wurde auch erwähnt, dass man den Tuareg hier oft eine Sonderstellung einräume, etc.
Ob das jetzt alles genau so ist kann ich nicht beurteilen, aber die Meinungen dürften kein Einzelfall sein.
Ich habe die Befürchtung, dass die MNLA wenn man sie sich jetzt als Bollwerg gegen die Bärte inszenieren lässt - ohne dass sie Ihren Kotau vor dem Rest des Landes macht - weitere Zuwendung und Sonderrechte fordern wird. Dagegen wird es nach den Ereignissen um so härteren Widersand geben und schon wird das Pulverfass wieder gefüllt.
Dass die MNLA das Desaster im Wesentlichen losgetreten hat und Ihr die Abgrenzung zu den Bärten erst in den Sinn kam als es schief ging, werden ihnen die anderen Ethnien und etliche Tuareg die zwischen die Fronten geraten sind nicht verzeihen – zumal die Läuterung fraglich ist. Keiner kann garantieren, dass die alten Seilschaften sofort wieder aktiv werden wenn keine Ordnungsmacht ein Auge darauf wirft und es wieder ums Geschäft geht. Selbst bei einer gütlichen politischen Einigung – wie auch immer die aussehen soll – ist ja noch nicht geklärt wie man die ungewünschten Geschäftstätigkeiten in der Region einstellen soll, denn die würden mit den Bärten sicher nicht verschwinden. Und wieder eine Schippe ins Pulverfass.
Kompliziert.
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Birgitt
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Mali - Verhandlungen über Freilassung der Geiseln ...
Otages français au Mali: le Mujao ouvert aux négociations« Les ravisseurs doivent comprendre que le moment est venu de libérer les otages », a déclaré François Hollande lors de sa visite au Mali, ce samedi 2 février. Précisant que les forces françaises étaient désormais « tout près » d'eux, le président français a ajouté que les ravisseurs « peuvent maintenant faire l'acte qui est attendu d'eux, sans négociation ». Or, pour la deuxième fois en moins de deux semaines, le Mujao, le mouvement jihadiste qui contrôlait la région de Gao, dans le nord du Mali, s'est déclaré prêt à engager des négociations pour la libération de l'otage français enlevé fin novembre dans l'ouest du Mali. Walid Abou Sarhaoui, porte-parole du Mujao, invite même la presse à le rejoindre.
03.02.2013 - rfi
Google Übersetzung
Gruß
Birgitt
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Himmerl, nur weil sich niemand mit den Facetten auseinandersetzen will, kommt immer wieder der Unfug mit der "Versklavung". Wenn Euch die französischen, nie übersetzten Publikationen zu mühsam sind - versteh ich ja (bis auf ein paar Schweizer mit dem Vorteil der Mehrprachigkeit). Dann lest bitte zumindest den Keenan-Schinken, und dann diksutieren wir von mir aus das Wording, ob "Kastenwesen" besser passt als "mittelalterliches Herren- und Vasallenwesen".
Sklaverei gibt es mit anderen Hintergünden direkt an der Westküste (bis inl. Mauretanien), gibt es in Ostafrika, aber zu Mali ist der Konnex schlicht falsch. Natürlich gibt es einen Wandel im Stellenwert von Nomaden und Sesshaften, und natürlich haben sich die Touareg früher als Herren aufgespielt (mit frz. Deckung?) und gibt es ein paar offene Rechnungen. Aber vergleicht bitte - würden wir in Europa die offenen Rechnungen der letzten 200 Jahre am Leben erhalten wollen... gute Nacht.
Ich unterschreibe sofort, dass sich bei den verschiedenen "Ausgleichsversuchen" beide Seiten nicht an die Vereinbarungen gehalten haben, und ganz aktuell treibt sich mit dem Herrn Sanogo in Bamako ein mindestens genauso Verrückter herum. Das wird die ECOWAS mit dem "big stick Frankreich" im Rücken vermitteln müssen - um die afrikanische Komponente zu kommunizieren, und de facto wird ein "pax a la francais". Das ist die Basis dafür, dass des JETZT ein Zeitfenster gibt:
Hollande halied in Mali, NYT, man beachte das Photo, als urhebberectlich unbedenklicher "Text-Link" (ich habe den Anfang bis zum doppelten Slash weggelassen): graphics8.nytimes.com/images/2013/02/03/world/03mali_image1/03mali_image1-articleLarge.jpg
Ja, und die Franzosen denken sehr konkret nach: LePoint durchaus kritisch über die MNLA
Grüsse
Peter
P.S. Dass sich Mali als Staat versteht... wer erzählt denn den Unfug? Da war immer so wenig "Staat" zu spüren (bis auf die ausufernde Korruption), dass sich niemand dagegen besonders auflehnen muss
Sklaverei gibt es mit anderen Hintergünden direkt an der Westküste (bis inl. Mauretanien), gibt es in Ostafrika, aber zu Mali ist der Konnex schlicht falsch. Natürlich gibt es einen Wandel im Stellenwert von Nomaden und Sesshaften, und natürlich haben sich die Touareg früher als Herren aufgespielt (mit frz. Deckung?) und gibt es ein paar offene Rechnungen. Aber vergleicht bitte - würden wir in Europa die offenen Rechnungen der letzten 200 Jahre am Leben erhalten wollen... gute Nacht.
Ich unterschreibe sofort, dass sich bei den verschiedenen "Ausgleichsversuchen" beide Seiten nicht an die Vereinbarungen gehalten haben, und ganz aktuell treibt sich mit dem Herrn Sanogo in Bamako ein mindestens genauso Verrückter herum. Das wird die ECOWAS mit dem "big stick Frankreich" im Rücken vermitteln müssen - um die afrikanische Komponente zu kommunizieren, und de facto wird ein "pax a la francais". Das ist die Basis dafür, dass des JETZT ein Zeitfenster gibt:
Hollande halied in Mali, NYT, man beachte das Photo, als urhebberectlich unbedenklicher "Text-Link" (ich habe den Anfang bis zum doppelten Slash weggelassen): graphics8.nytimes.com/images/2013/02/03/world/03mali_image1/03mali_image1-articleLarge.jpg
Ja, und die Franzosen denken sehr konkret nach: LePoint durchaus kritisch über die MNLA
Grüsse
Peter
P.S. Dass sich Mali als Staat versteht... wer erzählt denn den Unfug? Da war immer so wenig "Staat" zu spüren (bis auf die ausufernde Korruption), dass sich niemand dagegen besonders auflehnen muss
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Diversen Veroeffentlichungen kann man entnehmen, dass sich die Franz. Luftwaffe nun auf die Gegend zwischen Kidal und Tessalit konzentriert. Nach wetterbedingten Behinderungen sind wohl in der letzten Nacht Angriffe auf Trainingslager und Versorgungscamps der Jihadisten geflogen worden.
Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass sich die Nachbarlaender (vor allem Algerien) gegen ein eventuelles Einsickern der sich zurueckziehenden Jihadisten vorbereiten?
Ebenfalls gestern soll MN Eider in Dakar angekommen sein. Nebst 2,5 tausend Tonnen Versorgungsgueter hat sie wohl auch etwa 250 Militaerfahrzeuge aller Kategorien an Bord.
Hier ist es mir nicht klar, ob diese Fahrzeuge trotz des ueberraschend problemlosen Vorstosses der Franz. Kraefte geliefert werden (und somit auf eine langere / ausgeweitete Mission hindeuten) oder ob sie halt einfach bereits unterwegs waren und man die Verschiffung nicht mehr stoppen wollte...
Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass sich die Nachbarlaender (vor allem Algerien) gegen ein eventuelles Einsickern der sich zurueckziehenden Jihadisten vorbereiten?
Ebenfalls gestern soll MN Eider in Dakar angekommen sein. Nebst 2,5 tausend Tonnen Versorgungsgueter hat sie wohl auch etwa 250 Militaerfahrzeuge aller Kategorien an Bord.
Hier ist es mir nicht klar, ob diese Fahrzeuge trotz des ueberraschend problemlosen Vorstosses der Franz. Kraefte geliefert werden (und somit auf eine langere / ausgeweitete Mission hindeuten) oder ob sie halt einfach bereits unterwegs waren und man die Verschiffung nicht mehr stoppen wollte...
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Nun- die WAHRHEIT werden wir nie erfahren, da Journalisten nicht zugelassen sind.
Verwirrt sind die Malier ob der Tatsache, dass nur französische Soldaten in Kidal zugelassen waren. Da sollten wohl
a) ein Niedermetzeln verhindert werden (es gab ja diese Berichte...)
b) vor allem die französischen Geiseln geschützt werden.
c) Irgendein Schmu mit den MNLA Leuten ausgehandelt werden.
ETWAS News gibts auf france24.com
ICH höre hier nachts schon mal 10- 20 Militärflugzeuge nach dem Start in Bamako.
In der Amandine war heute erstmals der "Soldaten- gemischte Eingreiftruppe- Stammtisch am futtern.
Martialisch gekleidet- der einzige Weisse (rote) mit Pistole im Schnellzuhalfter.
Aber deine Fragen wird dir nur ein Offizier vor Ort beantworten können- Alles andere seitens der TV- Feldherrn im Euro-Swiss Raum dürfte eher privaten Einschätzungscharakter haben, verpackt mit Vorurteilen.
Leider ist die Seite der malischen Regierung z.Zt etwas durcheinander geraten....
Verwirrt sind die Malier ob der Tatsache, dass nur französische Soldaten in Kidal zugelassen waren. Da sollten wohl
a) ein Niedermetzeln verhindert werden (es gab ja diese Berichte...)
b) vor allem die französischen Geiseln geschützt werden.
c) Irgendein Schmu mit den MNLA Leuten ausgehandelt werden.
ETWAS News gibts auf france24.com
ICH höre hier nachts schon mal 10- 20 Militärflugzeuge nach dem Start in Bamako.
In der Amandine war heute erstmals der "Soldaten- gemischte Eingreiftruppe- Stammtisch am futtern.
Martialisch gekleidet- der einzige Weisse (rote) mit Pistole im Schnellzuhalfter.
Aber deine Fragen wird dir nur ein Offizier vor Ort beantworten können- Alles andere seitens der TV- Feldherrn im Euro-Swiss Raum dürfte eher privaten Einschätzungscharakter haben, verpackt mit Vorurteilen.
Leider ist die Seite der malischen Regierung z.Zt etwas durcheinander geraten....
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Klar, Meister. Die Journalsiten. Ohne die gibt's bestimmt keine Wahrheitmarylin hat geschrieben:Nun- die WAHRHEIT werden wir nie erfahren, da Journalisten nicht zugelassen sind.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Wahrheit ist, daß die MN Eider heute um 12:17 UTC in Dakar festgemacht hat.
Gruß
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Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
http://www.tamoudre.org/opinions/p9664t ... istes.html
Arabisch und Französisch angeschrieben, die lokale Sprache gab es nicht mehr!
Nächtliche Ruhestörung...
https://www.maliweb.net/news/la-situati ... 24507.html
In der letzten Nacht hat es im Norden Malis ordentlich Lärm gegeben. Mit insgesamt über 30
Flugzeugen wurde den Islamisten der Schlaf versaut.
Hier ein paar Details zur MN Eider und deren Fracht
http://www.lemarin.fr/articles/detail/i ... -mali.html
http://www.meretmarine.com/fr/content/l ... on-du-mali
Die Franzosen bauen ihre Nachschublinien aus, dazu kommen die kleinen Fahrzeuge für die nötigen Kontrollen und Patrouillen, am Schluss bleibt das Material als Hilfe für die neue Armee in Mali. So können die korrupten Schreibtischtäter in Bamako mal nichts abschlöpfen.
Arabisch und Französisch angeschrieben, die lokale Sprache gab es nicht mehr!
Nächtliche Ruhestörung...
https://www.maliweb.net/news/la-situati ... 24507.html
In der letzten Nacht hat es im Norden Malis ordentlich Lärm gegeben. Mit insgesamt über 30
Flugzeugen wurde den Islamisten der Schlaf versaut.
Hier ein paar Details zur MN Eider und deren Fracht
http://www.lemarin.fr/articles/detail/i ... -mali.html
http://www.meretmarine.com/fr/content/l ... on-du-mali
Die Franzosen bauen ihre Nachschublinien aus, dazu kommen die kleinen Fahrzeuge für die nötigen Kontrollen und Patrouillen, am Schluss bleibt das Material als Hilfe für die neue Armee in Mali. So können die korrupten Schreibtischtäter in Bamako mal nichts abschlöpfen.
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Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Wenn es gestattet ist - schaut euch (wieder mal) die Fotos im Boston Globe an.
Hier: http://www.boston.com/bigpicture/2013/0 ... flict.html
Hier: http://www.boston.com/bigpicture/2013/0 ... flict.html
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Eine gute Nachricht:
Mohamed Moussa Ag Mouhamed, die Nummer Drei von Ansar Dine wurde am Sonntag in der Nähe der algerischen Grenze von einer „Gruppe Bewaffneter“ aufgegriffen und soll sich auf dem Weg nach Kidal befinden.
http://www.malijet.com/en-direct-du-fro ... ntier.html
Und eine schlechte:
Zwei Tote und sieben verletzte Zivilisten durch eine Mine auf der Strecke Gao-Kidal
Bericht auf Französisch auch bei malijet.com
Mohamed Moussa Ag Mouhamed, die Nummer Drei von Ansar Dine wurde am Sonntag in der Nähe der algerischen Grenze von einer „Gruppe Bewaffneter“ aufgegriffen und soll sich auf dem Weg nach Kidal befinden.
http://www.malijet.com/en-direct-du-fro ... ntier.html
Und eine schlechte:
Zwei Tote und sieben verletzte Zivilisten durch eine Mine auf der Strecke Gao-Kidal
Bericht auf Französisch auch bei malijet.com
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Mohamed Moussa Ag Mouhamed wurde in Al Khalil gefaßt (nicht 'In Hallil' nach AFP-Diction), ein paar km SO von B. Mokhtar, 500m von der algerischen Grenze. Der Ort, ein reines Schmugglernest, wurde am 27.12.2012 von Mujao unter Verdrängung der MLNA besetzt. Da bekommt die Meldung 'groupe armé allié' als 'konzertierte Aktion' die richtige Bedeutung.
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012
Offenbar ist noch ein zweiter Typ von Ansar Dine festgenommen worden.
Das MNLA setzt sich in Szene: Alle Infos, die die beiden Gefangenen lieferten, würden vom MNLA den Franzosen übergeben. Die Gefangenen selbst wohl eher nicht...
http://www.pointschauds.info/fr/modules ... &sid=10186
Gruss
Heinrich
Das MNLA setzt sich in Szene: Alle Infos, die die beiden Gefangenen lieferten, würden vom MNLA den Franzosen übergeben. Die Gefangenen selbst wohl eher nicht...
http://www.pointschauds.info/fr/modules ... &sid=10186
Gruss
Heinrich




