Das ist aber immerhin ein offizielles Statement des CTEA und "derjenige, der das dementiert hat" ist Moussa ag Assarid, Mitglied des CTEA in der Funktion des Beauftragten für Information und Kommunikation.flamejd hat geschrieben:Derjenige, der das dementiert hat "ist kein Politiker..." .
http://www.mnlamov.net/component/conten ... dctea-.htm
Meiner Meinung nach hat die MNLA die ganze Rebellion sehr ungeschickt angestellt. Vielleicht haben sie damit gerechnet, dass der Westen ihnen unter die Arme greift, um gemeinsam AQMI und Konsorten zu eliminieren? Ob sie im Recht sind oder nicht - diese Frage finde ich uninteressant, weil es tausende Argumente dagegen und tausende Argumente dafür gibt. Dass sie uneinig, ja sogar verstritten sind, ist auch nichts Neues und dass es Tuareg gibt, die in den Schmuggel involviert sind und/oder lieber weggeschaut habe, wenn AQMI oder andere Probleme auftauchten ist ebenfalls ein alter Zopf. Leider hat aber die Rebellion den Boden für die Salafisten geebnet, die logischerweise die erstbeste Gelegenheit wahrgenommen haben, um sich auszubreiten. War ja klar, nachdem sie sich über Jahre unbehelligt dort installieren konnten, einer unkontrollierbaren Gegend in einem Staat, dessen führenden Köpfe fast jede Geiselnahme zur Zufriedenheit aller Beteiligten erledigt haben und mit westlichen "Entwicklungsgeldern" inkl. Hofknicks entlöhnt wurden. Niemand hat je ernsthaft etwas gegen die Etablierung des radikalislamischen Terrorismus in Mali unternommen. Und das ist das Hauptproblem.
Gruss, Michael




