Vor ein paar Tagen konnte ich die EU noch schadlos für 2 Tage verlassen.
Ich hatte Bargeld , mehrere Kreditkarten und ein Eifon dabei.
Die Frontex hat mich nicht festgehalten unter dem Verdacht auf Euro-Fahnenflucht.
Also jetzt mal im Ernst, natürlich kann man sich einiges ausmalen, wenn hier die Währungsunion zusammenkrachen sollte
und die EU ist natürlich ein bürokratisches Monster, das den Nationalstaaten die Identität u. den Menschen die Mitbestimmung raubt.
Aber das in der EU die Einreise-Daumenschrauben angezogen werden liegt am Migrationsdruck und der eigenen
Dummheit wirksame Kontrollmechanismen entweder abgeschafft oder verhindert zu haben.
Hätte man all das (noch) könnte man auch lockerer einreisen lassen und andere Länder würden es uns auch nicht "tit for tat"
um die Ohren hauen.
Alles wäre in Wirklichkeit besser, nur an den Landesgrenzen hätte man die alten Kontrollen.
Aber die haben mich nie gestört, im Gegenteil ich hatte zumindest das Gefühl die Kontrollorgane wissen einigermaßen
wer sich hier so rumtrollt.
Dieses Gefühl habe ich schon lange nicht mehr. Somit ist ein Abschied von nationaler Souveränität auch ein Stück Abschied von der Sicherheit.
Die Bundesdruckerei war zwischenzeitlich wenig erfolgreich privatisiert, jetzt ist sie wieder zu 100 % beim Bund.
Aber die Kundschaft ist mittlerweile international, es kann durchaus sein, dass auch ein Pass einer Südseerepublik aus Berlin kommt.
Da muss man keine Verschwörung wittern, die sind halt mit ihren Produkten state of the art wie es so schön heisst.