am Wochenende ist die erste Tour in den Gilf gestartet - mit Begleitung. In etwa 10 Tagen kann ich dann berichten, wie es abgelaufen ist!
Langsam rumort es hier vor Ort. Nachdem die Touristenpolizei ja nun Einheimische in deren eigenen Wagen anmietet (und einen Hungerlohn dafuer zahlt!), scheint sich etwas zu tun. Vielleicht tuen sich nun doch die Fahrer zusammen und boykottieren die Regelung. Doch, was dann? Die Regierung hat ganz offen erklaert, dass sie den Wuestentourismus nicht braucht! Die Menschen hier aber! Sie gehen mit der Schikane inzwischen so weit, dass Besucher der Weissen Wueste, die in einer Gruppe mit mehr als 4 Personen reisen, einen Offizier ins Auto bekommen! Weiterhin muessen Reisen in die Oasen 2 Tage vorher ueber eine Reiseagentur angemeldet werden..Wattn Schwachsinn! Gestern mussten nach Info aus Farafra 2 Touristen 3 Stunden am Orts-Checkpoint warten, bis sie Richtung Hotel in den Ort durften. Mal schauen, was mit den Busreisenden passiert...Vielleicht bekommen die bald keine Tickets mehr
Also, es herrscht das voellige Chaos. Ich kann momentan nur von Reisen in die Libysche Wueste abraten. Wenn sich die Situation nicht vorher beruhigt und klaert, dann hoffen wir spaetestens auf eine Loesung nach den Parlamentswahlen Ende des Jahres. Ob das dann eine akzeptable Loesung sein wird, weiss keiner. Doch eine schlechte Loesung ist immer noch besser als gar keine!!!
...das zur Lage der Nation!


