von wegen Alzheimer, nein, du hast 'ne super Erinnerung. Hier der Original-Post von damals (25.3.2003):
Hallo Gerhard,
der VW-Bus (Syncro) gehört mir. Wir waren am 12.10.1990 unterwegs auf der Gräberpiste von Illizi nach Amguid mit zwei 4x4 Kfz. Der Bus war eingesandet, also ausschaufeln, Sandbleche drunter und mit vollem Speed anfahren - dabei ist es passiert. Der Motor hat Feuer gefangen (warum wissen wir bis heute nicht). Da die Heckklappe offen stand drückte ein heftiger Wind den Rauch und die Flammen ins Wageninnere. Uns blieb gerade noch Zeit, unser Daypack zu schnappen und von dem brennenden Fahrzeug zu flüchten, das innerhalb von Sekunden (naja, wahrscheinlich eher wenige Minuten - aber das Zeitgefühl in so einer Situation !?!) lichterloh brannte. Wir hatten Angst, dass die Gasflasche und/oder Benzinkanister explodieren. Die Gasflasche hat über das Überdruckventil abgelassen und die Benzinkanister über die Falze, die bei dem Innendruck auf gingen. Wir hatten außer unseren Papieren und einigen persönlichen Dingen nichts retten können. Wir sind mit dem 2. Fahrzeug noch am selben Tag Richtung Amguid weiter gefahren. Am nächsten Tag haben wir den Vorfall im Amguid der Polizei gemeldet. Die Polizei, sehr freundlich, erklärt sich für nicht zuständig. Wir sollen uns an die Polizei in Illizi wenden. Unsere Bitte dort anzurufen wird abgelehnt - Telefon kaputt!, dann eben per Funk (wir hatten die großen Funkmasten vor der Polizeistation gesehen) - abgelehnt! Die Polizei empfiehlt uns, uns in In Salah an den Zoll zu wenden.
Den Zoll in In Salah hat das überhaupt nicht interessiert - wir sollen uns bei der Ausreise an den Zoll wenden ! Was dabei raus gekommen wäre könnt ihr euch wohl denken. Die Polizei in In Salah hat (natürlich) auch abgewunken.
Inzwischen hatten wir Kontakt mit zu Hause und dem ADAC aufgenommen. Dem ADAC an dieser Stelle ein ganz dickes Danke. Er hat uns über einen Mittelsmann aus Algerien raus gebracht. Es war abenteuerlich und nicht ganz legal (in meinem Reisepass war ja noch der Bus eingetragen!).
Der VW-Bus-Besitzer hatte damals noch Klarnamen und Link auf seine Homepage gepostet. Weiß aber nicht, ob er das heute noch will, deswegen hab ich's weggelassen.
und dass das 2003 schon geklärt war - na ja, wie hat Wolfgang so schön geschrieben?: Altersheimer! Er hat mich voll im Griff!
Und jetzt mal noch und ohne April-Scherz: Habe den Eindruck, dass eben diese Vergesslichkeit auch irgendwie dem alltäglichen Umgang mit dem Netz geschuldet ist: Man sieht und liest einfach zu viel, hier was, da was, viel zu viel und so wird Vergesslichkeit regelrecht trainiert. Ist jedenfalls mein Eindruck. Wenn ich im Konkurrenz-Forum nach den letzten Beiträgen suche und da steht nur ganz knapp was, was sich in Augenblicken lesen und erfassen lässt und ich will wieder zurück zur Anfangsseite, kommt die Meldung: Du kannst so rasch nach einer Suche nicht erneut suchen! Da bin ich also schneller als die Maschine - vielleicht geht dann das eine oder andere auch ebenso rasch unter. In diesem Fall tut es mir aber ganz besonders leid!
eine Frage zum zweiten Mal geklärt und hier schon die nächste:
Was ist aus diesem Fahrzeug geworden?
c Ferdi 25. Dezember 2006 bei Madougou
Es stand Ende Dezember 2006 im Dogonland mit teilausgebauter Motorgetriebeeinheit und einem Zettel "zu verkaufen + malische Telefonnummer" 'dran dumm 'rum.
Michael Escher hat geschrieben:Hi Ferdi,
vielleicht hat jemand schon damals von der Abwrackprämie gewusst, vielleicht der Erfinder .....
Überhaupt, da käme ein anständiges Sümmchen zusammen...
Gruss Michael
Aber bestimmt hat der davon gewußt
Köln - Abwrack-Betrug! - Autos nach Afrika verkauft
Die Abwrackprämie ruft auch kriminelle Trickser auf den Plan. mehr...
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Ab nach Afrika - Das krumme Geschäft mit der Abwrackprämie
Der Erfolg der Abwrackprämie scheint auch die Kriminalität zu beflügeln. Statt wie vorgeschrieben auf einem Schrottplatz in Deutschland landen immer mehr Altautos beim Occasionshändler in Afrika. mehr...
Grüsse
Alexander
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Last third week of may at the customs of Ras Ejdir , some part of old truck ’s wreckages, most probably parts of long range desert group 4x4 and other part at the moment unidentified (may be of old plane) plus artefacts have been found hurriedly hidden behind a small wall .Steeps have been already taken to spot the nationality and the trip’s done by those foreign smugglers that certainly left their collection just before theirs cars (should be a good group) were called inside the hangar for inspection after having seen the new procedure.