Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Moderator: Moderatoren
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Doch Wolfgang,
aber die, die Denken schreiben wenig und die, die für Presseagenuren schreiben, denken fast nix.
Ist ein Reissack in China umgefallen? Wenn ja, dann schreiben sie's!
Gruß
Ferdi
aber die, die Denken schreiben wenig und die, die für Presseagenuren schreiben, denken fast nix.
Ist ein Reissack in China umgefallen? Wenn ja, dann schreiben sie's!
Gruß
Ferdi
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rainer.hiss
- Beiträge: 88
- Registriert: Fr 31. Okt 2008, 14:15
- Wohnort: 79427 Eschbach
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Hallo Wolfgang
Das mit den Aufständischen ist mir auch aufgefallen.
Das bestärkt mich wieder darin bei Meldungen zu einem Ereignis immer verschiedenen Internationalen Medien einzubeziehen um ein einigermaßen vernünftiges Bild zu bekommen.
Leider sind gerade viele nationale Medien über die zu-liefernden Agenturen ziemlich "stream-lined"
Al-Jazzera erwähnt zumindest die AQM.
Rainer
Das mit den Aufständischen ist mir auch aufgefallen.
Das bestärkt mich wieder darin bei Meldungen zu einem Ereignis immer verschiedenen Internationalen Medien einzubeziehen um ein einigermaßen vernünftiges Bild zu bekommen.
Leider sind gerade viele nationale Medien über die zu-liefernden Agenturen ziemlich "stream-lined"
Al-Jazzera erwähnt zumindest die AQM.
Rainer
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben"
Alexander von Humboldt
Alexander von Humboldt
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
..tres desole, mes amis..
Im frz. Original sind das Terroristen (die erste Meldung mit weniger Todesopfern):
Grüsse
Peter
Im frz. Original sind das Terroristen (die erste Meldung mit weniger Todesopfern):
Siehe: http://www.afp.com/fr/info/tunisie-deux ... provisoireAu moins deux soldats tunisiens ont été tués mercredi et plusieurs blessés dans une attaque "terroriste" sur le mont Chaambi, près de la frontière avec l'Algérie, a annoncé le ministère de la Défense à l'AFP.
"Le bilan provisoire fait état de deux soldats tués, de blessés et d'un terroriste abattu", a dit Rachid Bouhoula, chargé de la communication au ministère.
Grüsse
Peter
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landcruiser.
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Der Djebel Chaambi scheint sich zu einer unangenehmen Ecke zu entwickeln?
Nach den Vorfällen der letzten beiden Jahre hatte ich die ganze Ecke vor dem letzten Trip für mich schon als persönliche restricted area markiert.
Langsam beschleichen mich Zweifel, ob die Tunesier das im gesamten Land auch nur mittelfristig in den Griff bekommen werden.
Leider kommt man nur schwer an aktuelle Infos aus TUN (mag bei mir auch an den mangelnden Französischkenntnissen liegen).
Umso wichtiger sind die Infos hier aus dem Forum.
Nach den Vorfällen der letzten beiden Jahre hatte ich die ganze Ecke vor dem letzten Trip für mich schon als persönliche restricted area markiert.
Langsam beschleichen mich Zweifel, ob die Tunesier das im gesamten Land auch nur mittelfristig in den Griff bekommen werden.
Leider kommt man nur schwer an aktuelle Infos aus TUN (mag bei mir auch an den mangelnden Französischkenntnissen liegen).
Umso wichtiger sind die Infos hier aus dem Forum.
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Die ganze Grenzregion war schon vor Jahren (lange vor der Revolution) ein Rückzugsgebiet.
In der Gegend Jebel Chambi / Jebel Semama hatte ich 2010 eine Begegnung der 3. Art, bei der ich heute noch nicht wage zu vermuten mit wem ich es zu tun hatte.
Der ganze Ärger ist zwar mehr geworden, aber nicht neu – nur wurde unter Ben Ali nicht darüber berichtet.
Dass sie in vielen Gegenden Probleme haben die Vögel auszukämmen kann man auch verstehen wenn man da mal zu Fuß rumgelaufen ist: Korsische Macchia ist übersichtlich wie ein leeres Fußballfeld dagegen.
Ich les das Zeug in der Tun (online) Presse jeden Tag. Die journalistische Qualität ist aber teilweise so mies, dass sich selbst der deutsche Blätterwald vom Kiosk nicht verstecken muss. Ereignisse, Zitate oder „Fakten“, die dort die Runde machen können ohne weiteres frei erfunden sein und sie schreiben das dann genau so von einander ab wie unsere. Bei Analysen geht es wahlweise darum ob die Regierung, Ennahda ,„die Zionisten“ (also der Rest der Welt) oder am besten alle gleichzeitig schuld an den Problemen mit den „Terroristen“ ist, sprich es ist vieles nicht besser als im SPON Forum (oder ein Beitrag von Fritzekatze. Ok, ich übertreibe).
Ich hatte eigentlich mal überlegt das immer mal hier zusammenzufassen, aber es ist viel Unsinn dabei und man muss auch aufpassen sich nicht vorwerfen zu lassen Panik zu schüren.
Grüße
Wolfgang
In der Gegend Jebel Chambi / Jebel Semama hatte ich 2010 eine Begegnung der 3. Art, bei der ich heute noch nicht wage zu vermuten mit wem ich es zu tun hatte.
Der ganze Ärger ist zwar mehr geworden, aber nicht neu – nur wurde unter Ben Ali nicht darüber berichtet.
Dass sie in vielen Gegenden Probleme haben die Vögel auszukämmen kann man auch verstehen wenn man da mal zu Fuß rumgelaufen ist: Korsische Macchia ist übersichtlich wie ein leeres Fußballfeld dagegen.
Ich les das Zeug in der Tun (online) Presse jeden Tag. Die journalistische Qualität ist aber teilweise so mies, dass sich selbst der deutsche Blätterwald vom Kiosk nicht verstecken muss. Ereignisse, Zitate oder „Fakten“, die dort die Runde machen können ohne weiteres frei erfunden sein und sie schreiben das dann genau so von einander ab wie unsere. Bei Analysen geht es wahlweise darum ob die Regierung, Ennahda ,„die Zionisten“ (also der Rest der Welt) oder am besten alle gleichzeitig schuld an den Problemen mit den „Terroristen“ ist, sprich es ist vieles nicht besser als im SPON Forum (oder ein Beitrag von Fritzekatze. Ok, ich übertreibe).
Ich hatte eigentlich mal überlegt das immer mal hier zusammenzufassen, aber es ist viel Unsinn dabei und man muss auch aufpassen sich nicht vorwerfen zu lassen Panik zu schüren.
Grüße
Wolfgang
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Es gibt eben einen Grenzstreifen zu Algerien, der nicht zu 100% kontrollierbar ist.. Die Tunesier haben schon unter Ben Ali daran gedacht, die lokale Bevölkerung einzubinden (und zu bewaffnen), dann haben wir eben das tägliche Gemetzel unter Beteiligung von Bürgerwehren.
An sich tun die tunesischen Sicherheitskräfte einen guten Job, aber wenn bei den Nachbarn Chaos herrscht - und zwar auf beiden Seiten des Landes - enden alle "Künste": Wir haben damit das altbekannte Risiko "zur falschen Zeit am falschen Ort", zieh' einfach einen 30-40km Sicherheitskordon
Grüsse
Peter
An sich tun die tunesischen Sicherheitskräfte einen guten Job, aber wenn bei den Nachbarn Chaos herrscht - und zwar auf beiden Seiten des Landes - enden alle "Künste": Wir haben damit das altbekannte Risiko "zur falschen Zeit am falschen Ort", zieh' einfach einen 30-40km Sicherheitskordon
Grüsse
Peter
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Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Der Artikel stellt die Frage: was passiert, wenn all die radikalen Islamisten, die derzeit in Syrien kämpfen in ihre Heimat zurückkehren? Es ist von 8000 Maghrebiner darunter 3000 Tunesier, 2500 Libyer, 1200 Marokkaner und 1000 Algerier.
Man kann davon ausgehen, dass zumindest ein Teil den Umgang mit verschiedenen Waffen und Explosivstoffen gelernt haben und Kampferfahrung gesammelt haben. Manch einer spricht schon von einem maghrebinischen Kaliphat. Ein mögliches Szenario, wenn man die derzeitige Entwicklung im Irak und Syrien betrachtet. Sicherlich ein Worst Case Scenario. Aber kann man es vollkommen ausschliessen?
Caliphate bell tolls for the Maghreb
Syria is no longer about the battle between an old regime and the dream of a new one. The country is now the world's first large-scale laboratory for growing terrorists.
Al-Qaeda and its arch-rival, the "Islamic State" (ISIS), exploited the Syrian war to form an army of multinational suicide bombers. They now constitute the biggest global threat to peace and security.
Returning jihadists pose an unprecedented challenge for security services in some 80 countries. This new generation of suicide bombers trained in Syria and Iraq, and gained combat experience. They leave the fronts skilled in multiple weapons and explosives. mehr...
Grüsse
Alexander
Man kann davon ausgehen, dass zumindest ein Teil den Umgang mit verschiedenen Waffen und Explosivstoffen gelernt haben und Kampferfahrung gesammelt haben. Manch einer spricht schon von einem maghrebinischen Kaliphat. Ein mögliches Szenario, wenn man die derzeitige Entwicklung im Irak und Syrien betrachtet. Sicherlich ein Worst Case Scenario. Aber kann man es vollkommen ausschliessen?
Caliphate bell tolls for the Maghreb
Syria is no longer about the battle between an old regime and the dream of a new one. The country is now the world's first large-scale laboratory for growing terrorists.
Al-Qaeda and its arch-rival, the "Islamic State" (ISIS), exploited the Syrian war to form an army of multinational suicide bombers. They now constitute the biggest global threat to peace and security.
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Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Natürlich nicht. Allerdings sind die Organisationen sich glücklicherweise nicht einig.Alexander hat geschrieben:Aber kann man es vollkommen ausschliessen?
Und: wenn ich an deine Osterreise denke ist für mich eines klar:
die Machthaber in den genannten Staaten werden die Leute anders und intensver verfolgen als es bei uns in Zentraleuropa geschieht.
Diese Läuse will sich kein Staat in den Pelz setzen und vor allen Dingen: die Macht mit ihnen teilen oder an sie verlieren.
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Die längerfristige Entwicklung wird davon abhängen, ob die Bevölkerung mit den Kalifatsanhängern sympathisiert oder nicht.
Algerien hatte in dem 1990ern mit Afghanistan-Veteranen zu tun, hat die - mit welchen Mitteln immer - in der Bevölkerung diskreditiert und bis auf ein paar ganz zaghafte Versuche hat eine kriegsmüde Bevölkerung nicht mal den "arabischen Frühling" versucht.
Libyen zerfällt in die historischen Provinzen - wenn man das zulässt, entwickelt sich vielleicht so etwas wie Staatsverständnis. Wenn das Chaos bleibt, ist die Verlockung groß, die Identiät im Islam obskurer Ausprägung zu suchen.
Bei Tunesien bin ich recht optimistisch: Das Land ist klein genug, es gibt eine starke gewerkschaftliche Linke, sowas wie Staatsbewusstsein. Die Ennahda kann da alles mögliche anrichten, wenn sie politisch dilettiert und religiös herumlaviert, aber aus akuellem Feedback von politisch aktiven Menschen (nicht aus der Ennahda) ist da ein "Indiz zur Hoffnung" (samt Bereitschaft zur Gegengewalt - muss man nicht mögen, aber..)
Lesetipp: Face to Face With Political Islam
Francois Burgat
I.B. Tauris, February 2003
ISBN: 978-1-86064-213-5, ISBN10: 1-86064-213-6
Mich würde eine Einschätzung von Kennern des Maghreb interessieren; ich habe das Buch im Freundekreis verliehen und sehr unterschiedliche Reaktionen bekommen.
Grüsse
Peter
Algerien hatte in dem 1990ern mit Afghanistan-Veteranen zu tun, hat die - mit welchen Mitteln immer - in der Bevölkerung diskreditiert und bis auf ein paar ganz zaghafte Versuche hat eine kriegsmüde Bevölkerung nicht mal den "arabischen Frühling" versucht.
Libyen zerfällt in die historischen Provinzen - wenn man das zulässt, entwickelt sich vielleicht so etwas wie Staatsverständnis. Wenn das Chaos bleibt, ist die Verlockung groß, die Identiät im Islam obskurer Ausprägung zu suchen.
Bei Tunesien bin ich recht optimistisch: Das Land ist klein genug, es gibt eine starke gewerkschaftliche Linke, sowas wie Staatsbewusstsein. Die Ennahda kann da alles mögliche anrichten, wenn sie politisch dilettiert und religiös herumlaviert, aber aus akuellem Feedback von politisch aktiven Menschen (nicht aus der Ennahda) ist da ein "Indiz zur Hoffnung" (samt Bereitschaft zur Gegengewalt - muss man nicht mögen, aber..)
Lesetipp: Face to Face With Political Islam
Francois Burgat
I.B. Tauris, February 2003
ISBN: 978-1-86064-213-5, ISBN10: 1-86064-213-6
Mich würde eine Einschätzung von Kennern des Maghreb interessieren; ich habe das Buch im Freundekreis verliehen und sehr unterschiedliche Reaktionen bekommen.
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Peter
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
AQIM Zellen in Marokko versuchen durch Kriminalität ihren Terror zu finanzieren. Dabei werden u.a. Menschen ausgeraubt oder Geldautomaten gehackt.
Moroccan jihadists turn to crime
Moroccan terrorists and religious extremists are growing dependent on criminal activities to finance their operations.
The latest example of the trend comes from Fes, where security services on Wednesday (July 23rd) arrested five men in the Bensouda neighbourhood. The cell was engaged in criminal activities to finance their operations, according to authorities.
"The members embraced jihadi salafism and were carrying out attacks on citizens using bladed weapons and masks," the Moroccan interior ministry said. mehr...
Grüsse
Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Lesestoff! Times of India schreibt (lang und auf Englisch, aber gute Informanden):
http://timesofindia.indiatimes.com/worl ... 277800.cms
Zusammenfassung: Europa finanziert durch gezahlte Lösegelder Terror, streitet aber alles ab. Entführer meiden Amis und Engländer, da diese Länder nicht zahlen. Also entführen die al Quaida Leute lieber Europäer....
http://timesofindia.indiatimes.com/worl ... 277800.cms
Zusammenfassung: Europa finanziert durch gezahlte Lösegelder Terror, streitet aber alles ab. Entführer meiden Amis und Engländer, da diese Länder nicht zahlen. Also entführen die al Quaida Leute lieber Europäer....
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Genauso schön wie falsch - manchmal wird bezahlt, manchmal nicht, und bei den "Zufallsaufgriffen" irgendwo in der Pampa kann der Entführer nicht wissen, welche Nationalität er erwischt.
Bei manchen Staaten ist die Wahrscheinlichkeit eben höher, dass die Währung 5,56x45 NATO heißt
Die Beträge sind 1. aus der Luft gegriffen und 2. schneiden da dutzende Mittelsmänner mit. Ein mehrfaches wird aus dem Drogentransport lukriert, und die ewige AlQ-Beschwörung ist nur mehr Volksverdummung. Hat eben ein US-Propagandist wieder mal einen Schreiberling gefunen, der ein bißchen Druck auf die Europäer ausüben soll..
Grüsse
Peter
Bei manchen Staaten ist die Wahrscheinlichkeit eben höher, dass die Währung 5,56x45 NATO heißt
Die Beträge sind 1. aus der Luft gegriffen und 2. schneiden da dutzende Mittelsmänner mit. Ein mehrfaches wird aus dem Drogentransport lukriert, und die ewige AlQ-Beschwörung ist nur mehr Volksverdummung. Hat eben ein US-Propagandist wieder mal einen Schreiberling gefunen, der ein bißchen Druck auf die Europäer ausüben soll..
Grüsse
Peter
Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
Hallo Herr Lemgo
oder vielleicht der wiederauferstandene Roger-Temuceh,
das Entführtwerden kann Dir auch um die Ecke in Bielefeld passieren, wenn Du Ötker mit Nachnamen heißt.
Gruß
Ferdi
oder vielleicht der wiederauferstandene Roger-Temuceh,
das Entführtwerden kann Dir auch um die Ecke in Bielefeld passieren, wenn Du Ötker mit Nachnamen heißt.
Gruß
Ferdi
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Wolfgang K
- Beiträge: 2200
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
und es klingt irgendwie dramatischer.und die ewige AlQ-Beschwörung ist nur mehr Volksverdummung
Ein schönes Beispiel wir verwirrend der Umgang mit Labeln ist zeigt sich derzeit an der tunesisch-algerischen Grenze. Die kleineren Scharmützel mit einigen Verletzten und auch Toten der letzten Tage schaffen es nicht in unsere Presse.
Offizielle Lesart der Tunesier ist dass sich dort „Terroristen“ verschanzen, die sich aus Mali zurückgezogen haben und mit libyschen Waffen versorgt dort eingegraben haben.
Aber warum ausgerechnet entlang der Algerischen Grenze? Das dürften nahezu deckungsgleich genau die gleichen Kreise sein, die dort seit jeher den Schmuggel schmeißen und jetzt ein wenig weltanschaulich aufgeputzt ihre Geschäfte – jetzt für vermeintlich „höhere Zwecke“ aber dennoch lukrativ – einfach weiter betreiben.
Evtl. kommt man weiter wenn man sich vergegenwärtigt, dass es sich bei diesen Gruppen schlicht um Bandenkriminalität handelt, deren ideologischer Hintergrund nur der Rekrutierung nützlicher Idioten, der Rechtfertigung und der Einschüchterung dient.
Genau wie in Europa ist die salafistische Szene Nordafrikas überwiegend ein Sammelbecken von Losern, denen das Label Selbstvertrauen gibt.
Das macht sie nicht besser oder harmloser aber zumindest deutet das darauf hin, dass keine politische sondern eine polizeiliche Auseinandersetzung passend ist.
Grüße
Wolfgang
-
Wolfgang K
- Beiträge: 2200
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara
die dann auch mal durch das Militär unterstützt wird. Und weil das nicht immer so klappt haben die Tunesier heute ihren erst seit einem Jahr amtierenden Armeechef gefeuert.polizeiliche Auseinandersetzung
Grüße




