Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

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Birgitt
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Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Birgitt »

Festival au Désert

Tombouctou - Essakane
11, 12 and 13 January 2007

The festival under the patronage of the Ministry of Culture in partnership with the Ministry of Artwork and Tourism is organised by the non-governmental Touareg associations Efès and Aitma, in cooperation with:
the European Commission (Mali), Africalia ( Belgium), Agence Intergouvernementale de la Francophonie (France), UNESCO (Paris), Siffa (Belgium), Apartment 22 (UK) and Triban Union (France) .

Festival au Desert

Gruß :D
Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am Mo 10. Jan 2011, 06:34, insgesamt 8-mal geändert.
Birgitt
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Birgitt »

Das 8. "Festival au Desert" in Timbuktu - Essakane findet vom 10.-12.01.2008 statt.

Programm: hier

Bild

Gruß
Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am Mi 5. Jan 2011, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Birgitt
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Birgitt »

Das 9. "Festival au Desert" in Timbuktu - Essakane findet vom 08.-10.01.2009 statt.

Info: hier

Bild


Dazu noch ein Artikel aus Mail & Guardian vom 20.09.2008: The Tuareg Export


Ich hoffe, dass sich die Situation in der Tuareg-Region bis zum Festival beruhigt hat, siehe auch: Mali - Unruhen im Tuareg-Gebiet

Gruß
Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am Mi 5. Jan 2011, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Anja1966
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Anja1966 »

Hi,
auf der Website steht das aktuelle Datum:

Thursday January 8, 2009 START und geht bis zum 11.1.09
Birgitt
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Birgitt »

Burckhard hat geschrieben:... Ich bin sogar bis Essakane zum Festival du Desert gefahren, da waren Bassekou Kouyate & Ngoni ba auch.
Am besten gefallen hat mir da der Salif Keita ...
Hallo Burckhard,

du schreibst in einem anderen Thread von deinem Besuch in Essakane.
Erzähl uns doch mal was!!!
Wie war es? Leute, Musik, Unterkunft, Stimmung, Wetter .... alles halt.

Wir freuen uns von dir hier zu lesen
Birgitt :-)
Burckhard
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Burckhard »

Hallo Birgitt,
na gut, dann will ich mal ein bißchen was vom diesjährigen Festival au Desert berichten:
Zuerst zur Lage: Essakane liegt etwa 60 km nördlich von Tombouctou (Timbuktu) genau an der Grenze zwischen Sahel und Sahara. Das ist insofern günstig da das Publikum auf den Dünen sitzen kann und nicht im "Gram-Gram" (liebliche feine Kletten, die sich bis in die Unterwäsche vorarbeiten) sitzen muß.
Essakane ist eine Oase mit 4-5 Häusern und wird nur zum Festival als Zeltstadt ausgebaut. Alles muß per LKW herangeschafft werden: Ziegen, Schafe und sonstige Verpflegung. Am ersten Tag wundert man sich noch über die großen Schaf- und Ziegenherden, am letzten Tag ist davon wenig übrig.
Zu den Besuchern: eindeutig in der Überzahl sind die Touareg, ca. 3/4 aller Besucher, es ist also noch nicht alles touristisch! Die Touareg waren auch eindeutig in der besseren Stimmung, wie auf einem Popkonzert! und sie hatten auch die besseren Plätze, welcher Europäer setzt sich auch schon Stunden vorher in die glühende Sonne um direkt an der Bühne zu sitzen, abends wenn es dann kälter wird hockt man sich weit von der Bühne entfernt auf die Dünen.
Später werden dann in etwa 1 m hohen Drahtkörben Holzkohlefeuer angezündet, das braucht man auch! Die erste Nacht war so kalt, daß wir uns im Zelt trotz dicker Schlafsäcke 2 Hosen und Pullover angezogen haben.
Vorprogramm: Nachmittags tingeln verschiedene Gruppen, u.a. eine französische Gruppe mit Zirkusmusik, einheimische Trommelgruppen und Alleinunterhalter durch das Gelände. Gleichzeitig finden "Conference" statt: einmal gab Vieux Farka Toure , Sohn von Ali Farka Toure, eine Conference, ein anderes Mal wurden die Frauen über Verhütung aufgeklärt, die Männer standen bei dieser Veranstaltung ziemlich weit abseits.
Hauptprogramm: Ab etwa 16:00 Uhr traten, bzw. saßen, neben der Hauptbühne einheimische Gesangsgruppen auf. Sitzen deshalb, weil die Frauen dabei im Kreis auf Teppichen sitzen und singen und Instrumente spielen, in der Mitte wird dann getanzt oder es werden Geschichten vorgetragen, meistens auf Tamacheck, was ich nicht so ganz verstanden habe :roll: , hat mir aber trotzdem gefallen!
Anschließend gab es die "Parade de Chameaux" was nicht so dolle war, ich hatte eigentlich gehofft Reiterspiele zu sehen, die Kamele wurden jedoch einfach so vorbeigeritten in gemächlichem Tempo.
Nach Einbruch der Dunkelheit ging es dann auf der Hauptbühne los.
es traten auf:
Salif Keita,Bassekou Kouyate & Ngoni ba, Vieux Farka Toure, Zap Mama
und noch einige andere zum Teil spontan aus verschidenen Gruppen durcheinander gebildete Gruppen.
Das Ganze ging dann an den ersten beiden Tagen bis 01:00Uhr in der letzten Nacht bis 05:00 etwa, habe mir den Rest dann im Zelt angehört, war nicht zu überhören :!:
Sonstiges: Verpflegung und Getränke reichlich, man konnte zu jedem Essen an einen anderen Stand gehen, den mit Fischen habe ich mir verkniffen :kotz: die wurden ja nicht, wie die Schafe, lebend angeliefert.
Frühstück war so: am 1. Tag mit frischem O-Saft, am 2. ohne Saft und am 3. ohne Butter nur mit Marmelade, zum Glück blieben die Preise jedoch gleich :mrgreen: , man brauchte sich also nicht umstellen auf andere Preise!
Ziemlich teuer wars obendrein, für das Geld, was die gesamte Reise gekostet (mit einem Reiseveranstalter) hat, bin ich ein Jahr vorher mit Siggi 3 Monate unterwegs gewesen! Aber ich fand trotzdem, daß es eine tolle Reise war, u.a. mit 3 Tagen Trekking im Dogon und 3 Tagen Pinassenfahrt von Mopti nach Timbuktu!
Evtl. werde ich die Fotos zu einem Treffen vom Sahara-Club mitbringen.
Bis dann
Burckhard
Burckhard
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Burckhard »

Tut mir leid, wollte eigentlich nur das "au" unterstreichen weil immer hier vom "de" geschrieben wird, in meinem offiziellen Programm heißt es "au"
Leider habe ich wohl vergessen das Unterstreichen aus zu schalten.
Sorry,Burckhard

MODERATOR-NOTE:   Wir haben es dir korrigiert ... so ist es einfacher zu lesen ;-) Danke für deinen schönen Bericht!

Birgitt
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Birgitt »

10. Festival au Desert

07.-09.01.2010 - Mali - Timbuktu/Essakane

Info + Programm: hier


Bild

Bitte beachtet für diese Region unbedingt die aktuellen :arrow: Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Gruß
Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am Mi 5. Jan 2011, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
martin friedl
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von martin friedl »

Hallo!

Ich find's etwas befremdlich, mit welcher Lockerheit hier über ein Festival (ich weiß: DAS Festival) berichtet wird, als wär's das normalste der Welt jetzt 60km nördlich von Timbouktou Urlaub zu machen.

Und dies in einem Forum, in dem es immer einen Aufschrei gibt, wenn Massenmedien schreiben jeder der in der Wüste entführt wird, wäre selbst schuld: Wer jetzt nach Essakane fährt und entführt wird, der IST selbst schuld!

Die 4 entführten vom Jänner 2009 kamen auch von einem Festival, weiß nicht ob von diesem, nehme es aber an. Und wenn man sich nur kurz in die Sichtweise eines potentiellen Entführers versetzt, dann wir klar, daß man dort eher nicht hinfahren will: "Wo treffe ich sicher Europäer, abseits jeglicher Zivilisation und habe die endlose Weite der Wüste als Versteck und Rückzugsgebiet hinter mir: Am 8.Jänner in Essakane!

Bevor man das Programm anklickt, sollte man meiner Meinung nach zuerst die Sicherheitshinweise lesen, die dankenswerter Weise mitgepostet wurden. Weil ich so gar nichts davon halte, zu diesem Festival zu fahren, habe ich die wesentlichen Zeilen hier hereinkopiert, die sich völlig mit dem decken, was mir Freunde in Bamako seit Jahren aus dieser Region berichten.

Martin Friedl

Sicherheitshinweise für Mali:
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis wird ausdrücklich gewarnt. Die o.g. Gebiete umfassen die Verwaltungsregionen Timbuktu (einschl. der Stadt Timbuktu), Gao und Kidal.
Von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche wird abgeraten.
Aktuelle Hinweise bestätigen, dass jederzeit mit weiteren Anschlägen und Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen ist; von AQiM vor Kurzem ins Internet eingestellte Drohvideos richten sich ausdrücklich gegen deutsche Interessen. Dies gilt in besonderem Maße für den Norden Malis, in dem bewaffnete Gruppierungen verstärkt grenzüberschreitend operieren.
Die Gefahr krimineller und terroristischer Übergriffe ist damit besonders groß entlang der Reise-Route nach Timbuktu und den angrenzenden Gebieten in Richtung der Grenze zu Niger, Algerien sowie Mauretanien, da dort die touristischen Hauptziele westlicher Besucher liegen.
Im Januar 2009 wurden vier europäische Touristen in der Grenzregion Mali - Niger überfallen, von Al-Qaida mehrere Monate lang in der nordmalischen Wüste gefangen gehalten und eine der Geiseln Ende Mai ermordet. Ein hoher malischer Offizier wurde im Juni 2009 in seinem Haus am Stadtrand von Timbuktu ermordet.
Vor allem der letzte Vorgang macht deutlich, dass Aktivität und Aktionsradius des terroristischen Netzwerkes zugenommen haben, ohne durch wirksame Gegenmaßnahmen von Polizei oder Militär aufgehalten zu werden. Informationen über die kürzliche Rückkehr eines Tuareg-Rebellenführers aus dem libyschen Exil nach Mali (Region Kidal) lassen erneute Anschläge und Übergriffe gegen staatliche Einrichtungen als möglich erscheinen.
yves
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von yves »

Martin,
Die 4 entführten vom Jänner 2009 kamen auch von einem Festival, weiß nicht ob von diesem, nehme es aber an.
Stimmt nicht, sie kamen vom Festival von Andéramboukane.

Birgitt hat ausdrücklich auf die aktuellen Reisehinweise verwiesen, "Lockerheit" würde ich das nicht nennen.

Ein Besuch des Festivals würde ich von der weiteren Entwicklung in der Region abhängig machen, leider sind zuverlässige Informationen nur schwer zu bekommen - Ende Jahr erscheint mir auch noch etwas zu "heiss".

Yves
Gerhard Göttler
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Sahara- und Festival-Interessierte!

Meine Meinung zum Thema habe ich in Form einer "Erinnerung" zu den damaligen Vorgängen bei "Neuer Entführungsfall in Mali/Niger: Geisel frei !!!" kundgetan.

Das Risiko, in Essakane entführt zu werden, ist vermutlich statistisch gesehen geringer einzuschätzen als in/bei Anderamboukane: Die Zahl der Besucher dort in A ist ungleich geringer als in E! Ich hoffe, es ist klar, dass dies sarkastisch gemeint ist!

Gerhard Göttler
Burckhard
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Burckhard »

Hallo Freunde,
Malt doch nicht immer gleich den Teufel an die Wand, ich war in diesem Jahr im Januar in Essakane und möchte gerne über die Sicherheitslage etwas erzählen:
In dem von Martin genannten Sicherheitshinweis ist die Rede von "in nicht hinreichend durch Militär oder Polizei gesicherten Gebieten"
In Essakane war eine Kompanie Soldaten u.a. mit 2 Panzern aufgefahren
(wir hatten das Glück, die näher kennen zu lernen, weil eine Reiseteilnehmerin unbedingt ein paar nette Aufnahmen von den Panzern machen mußte, war eine etwas ungemütliche halbstündige Diskussion mit dem obersten Kommandeur! )
Von wenig gesichert kann also nicht die Rede sein!
Die An- und Abfahrt von Timbuktou aus geht nur auf einer einzigen Piste und man fährt da Kolonne weil ja alle am selben Tag hin und nach dem Festival zurück wollen. Es ist wohl kaum möglich dabei unbeobachtet einen Wagen zu überfallen, wie es ja wohl bei dem anderen Fall nach dem Fest gewesen war.
Der andere Fall war ca. 1000 km von Essakane entfernt, sarkastisch gesprochen:man sollte nicht nach München kommen weil in 1000 km Entfernung Neapel liegt und dort gibt es ja die Mafia. In München hat ja auch schon mal ein Idiot eine Bombe auf dem Oktoberfest gezündet, und in der U-Bahn sollte man schon gar nicht fahren!
Also kommt mal wieder runter von der Hysterie mit den vielen Überfällen, macht es so wie die meisten Touristen: fahrt nach Südafrika, dort ist es mal abgesehen von den 50 Mordopfen täglich (war heute gerade ein Bericht im ZDF wegen der Sicherheitslage zur Fußball-WM ) sehr ruhig und die Polizei hat alles im Griff.

Ich würde jederzeit wieder auf das Festival au Desert fahren, leider habe ich nicht das Geld dafür weil ich im nächsten Monat nach Süd-Algerien fahre.
Nichts für ungut
Burckhard
Gerhard Göttler
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Burckhard,

ja, richtig, Anderamboukane ist nicht Essakane! Aber was sind 1000 km? Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die beiden Österreicher in Tunesien/Algerien entführt und landeten dann doch unter nordmalischen Dornsträuchern. Mit MBM sitzt dort halt ein erfolgreicher Geschäftsmann, der über beste Beziehungen bis in höchste Kreise verfügt, in denen sich auch gerne der eine oder andere ein paar Euro verdienen möchte, ohne sich die Finger an entführten Europäern/Kanadiern schmutzig zu machen. Unser AA sieht auch die polizeiliche/militärische Absicherung nicht gewährleistet und schreibt zum erwähnten Vorgang der Ermordung eines Offiziers der malischen Armee in TOM:
"Vor allem der letzte Vorgang macht deutlich, dass Aktivität und Aktionsradius des terroristischen Netzwerkes zugenommen haben, ohne durch wirksame Gegenmaßnahmen von Polizei oder Militär aufgehalten zu werden. " Ich pflichte da schon Martin Friedl bei, der schreibt, dass der, der nach Essakane fährt, im Fall des Falles an seiner Entführung selbst schuld ist. Wer dann dort war und wieder nach Hause kommt, hat Glück gehabt. Das braucht es halt mitunter auch. Seine Chancen verbessern kann man höchstens dadurch, dass man sich die Agentur, mit der man reist, sehr gut auswählt. Auch hier verdienen ja einige Leute mit. Aber wirklich richtig schmieden kann man sich in diesem Fall sein Glück nicht!

Nix für ungut ebenfalls!

Gerhard Göttler
Burckhard
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Re: Mali: Timbuktu - Essakane / Festival au Désert

Beitrag von Burckhard »

Hallo Gerhard,
wie kommt Ihr eigentlich zu der Annahme, daß beim nächsten Festival ein Anschlag stattfindet? Gabs mal wieder so eine nebulöse Drohung wie beim diesjärigen Oktoberfest? Hat ja was gebracht: von dem Zeitpunkt der Bekanntgabe in der Presse sind tatsächlich weniger auf die Wiesn gegangen, also Ziel erreicht! Übrigens gab es im selben Bericht Bilder vom Brandenburger Tor und vom Hamburger Hauptbahnhof, also meiden!

Soweit mir bekannt haben die muslemischen Terroristen noch nie vor einem Anschlag ein genaues Ziel angegeben, das machen nur die Basken und die Nordiren, die bomben dann aber auch zu genau der vorgegebenen Zeit das angekündigte Objekt, dort würde ich dann auch nicht hingehen!
Die muslimischen Terroristen prahlen immer hinterher mit ihren Ruhmestaten, zum Teil gleich mehrere Gruppen gleichzeitig.
Kann ja sein, daß dieses Mal jemand dort entführt wird aus Anlass des 10. Jubiläums des Festivals, die neun Mal vorher ist jedenfalls alles glatt gegangen. War das Glück? Oder war es vielleicht doch die Anwesenheit der Soldaten?
Wenn natürlich durch bloße Drohungen so ein Festival zu verhindern ist hat der Terrorist sein Ziel erreicht.
Daß dort ein einflußreicher "Geschäftsmann" der Beamte und Politiker besticht seine Hände im Spiel haben soll ist auch nichts Neues, das macht die Mafia schon seit hundert Jahren.
Ich bin durchaus für fundierte Informationen über Gefahren, nur bitte nicht solche nicht zu verifizierenden Ankündigungen. Damit spielt man nur den Verursachern in die Hände.
freudliche grüße
Burckhard
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