Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Moderator: Moderatoren
Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo,
nach Wochen des Lesens, hier im Forum und an vielen anderen Stellen, würde ich nun gerne nach der Machbarkeit unserer geplanten Reise fragen.
Wir wollen Ende Dezember in Franken starten und auf der Westroute in Richtung Kapstadt fahren. Der Anfang der Route ist noch relativ einfach: Marokko > Westsahara > Mauretanien. Danach bedarf es offensichtlich an vielen Stellen mehr Planung und auch Vor-Ort-Informationen.
Welche Route würdet ihr, wenn ihr diese Reise antretet, aktuell wählen? Würdet ihr sogar gänzlich davon abraten? Gibt es vielleicht Mitleser im Forum, die sich auf einen Teil der Reise anschließen würden?
Zeitfenster sind 3 Monate und Fahrzeug ist ein 2011er Defender TD4.
Liebe Grüße,
Laura und Cemil
nach Wochen des Lesens, hier im Forum und an vielen anderen Stellen, würde ich nun gerne nach der Machbarkeit unserer geplanten Reise fragen.
Wir wollen Ende Dezember in Franken starten und auf der Westroute in Richtung Kapstadt fahren. Der Anfang der Route ist noch relativ einfach: Marokko > Westsahara > Mauretanien. Danach bedarf es offensichtlich an vielen Stellen mehr Planung und auch Vor-Ort-Informationen.
Welche Route würdet ihr, wenn ihr diese Reise antretet, aktuell wählen? Würdet ihr sogar gänzlich davon abraten? Gibt es vielleicht Mitleser im Forum, die sich auf einen Teil der Reise anschließen würden?
Zeitfenster sind 3 Monate und Fahrzeug ist ein 2011er Defender TD4.
Liebe Grüße,
Laura und Cemil
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo Laura und Cemil,
Zur Westroute kann ich nicht viel sagen, bin vor 2 Jahren die Ostroute gefahren, aber 3 Monate klingen für mich nach einer Stressreise. 6 Monate denke ich das mindeste um es einigermassen entspannt angehen zu können. Habt ihr nicht mehr Zeit? Man kann die Reise auch unterbrechen, Auto unterstellen und ein Jahr später nochmals ein paar Monate dranhängen.
Lg
Lukas
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Zur Westroute kann ich nicht viel sagen, bin vor 2 Jahren die Ostroute gefahren, aber 3 Monate klingen für mich nach einer Stressreise. 6 Monate denke ich das mindeste um es einigermassen entspannt angehen zu können. Habt ihr nicht mehr Zeit? Man kann die Reise auch unterbrechen, Auto unterstellen und ein Jahr später nochmals ein paar Monate dranhängen.
Lg
Lukas
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Thomas Lehn
- Beiträge: 289
- Registriert: So 15. Nov 2009, 11:22
- Wohnort: Bad Tölz
- Kontaktdaten:
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Servus Ihr Beiden,
Lucas hat ganz recht - in drei Monaten ist diese Tour zwar zu schaffen, aber außer Autofahren, Visabeschaffungsmaßnahmen und Grenzaufenthalten werden Ihr nicht viel mehr erleben können!!! Afrika ist Nicht Europa, auch wenn Du heute fast die gesamte Strecke auf Teer zurücklegen kannst. Aber, wie gesagt, wenn Ihr Afrika erleben wollt, dann überdenkt Eure Reiseplanung und Eure Vorstellung von Afrika nochmal grundsätzlich...
Schaut doch mal bei uns auf · · ·, da findet Ihr bestimmt eine ganze Menge brauchbarer Infos für die Strecke.
Viele Grüße aus Kapstadt
Conny & Tommy
· · ·
Lucas hat ganz recht - in drei Monaten ist diese Tour zwar zu schaffen, aber außer Autofahren, Visabeschaffungsmaßnahmen und Grenzaufenthalten werden Ihr nicht viel mehr erleben können!!! Afrika ist Nicht Europa, auch wenn Du heute fast die gesamte Strecke auf Teer zurücklegen kannst. Aber, wie gesagt, wenn Ihr Afrika erleben wollt, dann überdenkt Eure Reiseplanung und Eure Vorstellung von Afrika nochmal grundsätzlich...
Schaut doch mal bei uns auf · · ·, da findet Ihr bestimmt eine ganze Menge brauchbarer Infos für die Strecke.
Viele Grüße aus Kapstadt
Conny & Tommy
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Das Leben ist eine Reise
Reisen ist unser Leben
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Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo Thomas,
wir überlegen in der Tat das ganze auf zwei bis drei Blöcke zu verteilen und uns vorher "Exit-Points" mit Häfen zu suchen, an denen das Auto zurück verschifft werden kann. Alternativ wäre eine Unterstellung vor Ort denkbar, wobei mir dabei nicht sehr wohl ist. Der erste Block wäre dabei wohl bis mindestens zur Elfenbeinküste. Auf euer Blog bin ich übrigens schon vor einer Weile gestoßen - es ist in meiner Bookmarkliste auf einen Platz recht weit oben
Liebe Grüße
wir überlegen in der Tat das ganze auf zwei bis drei Blöcke zu verteilen und uns vorher "Exit-Points" mit Häfen zu suchen, an denen das Auto zurück verschifft werden kann. Alternativ wäre eine Unterstellung vor Ort denkbar, wobei mir dabei nicht sehr wohl ist. Der erste Block wäre dabei wohl bis mindestens zur Elfenbeinküste. Auf euer Blog bin ich übrigens schon vor einer Weile gestoßen - es ist in meiner Bookmarkliste auf einen Platz recht weit oben
Liebe Grüße
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hi Ihr beiden Westafrikafahrer,
da Ihr ein zwar geländegängiges aber einigermaßen langsames Vehikel habt solltet Ihr in der tat das ganze auf vielleicht 2 Abschnitte aufteilen. Den ersten davon bis runter an einen der Häfen am Golf von Guinea (vielleicht Abidjan oder besser sogar Lome bzw. Cotonou) schafft ihr sicher sehr gemächlich in den ersten 3 Monaten, zumal es dafür auch keine größeren Visabeschaffungsprobleme geben dürfte. D.h. die könntet Ihr entweder schon an den verschiedenen botschaften hier in Berlin erledigen oder aber manchmal auch recht kurzfristig in den Vertretungen bei den Nachbarländern bekommen.
Danach, d.h. ab der Nigeriagrenze beginnt dann das eigentliche Abenteuer und der wirkliche hazzle mit Visabeschaffung und Durchfahrtshindernissen aller Art. Über diesen 2. Teil durchs tropische und dann südliche Afrika kann ich Euch leider nichts Relevantes berichten außer Hörensagengerüchten, weshalb ich dies besser lasse und euch an erfahrenere Kollegen verweise. Mein rat wäre aber durchaus, Euch von Lomé oder Cotonou aus an einen südlicheren Hafen einzuschiffen, d.h. entweder nach Kamerun bzw. gleich nach Kinshasa oder sogar noch südlicher davon. Transportkapazität von einem dieser Häfen aus findet sich bestimmt, d.h. darüber wurde in den anderen threads in der Vergangenheit schon sehr ausführlich berichtet, d.h. tut euch einfach noch ein bißchen auf unserem Forum um. Mit dem Unterstellen des Fahrzeugs in Lomé sollte es eigentlich auch problemlos (d.h. mithilfe kleiner bakschichs) klappen. Früher, ist aber auch schon 20 Jahre her gab es dort das Seemannsheim unter deutscher Leitung wo man gegen einen Obolus sowas hinbekam, d.h. auch für dieses thema gibt es hier beschlagene Sachverständige.
Was nun den ersten reiseabschnitt durch das eigentliche Westafrika bis runter an einen der golfhäfen angeht so habt ihr sicher den wenigsten Stress wenn Ihr nach Mauretanien über Senegal nach Mali (Übergang bei kayes) einreist und dann über Bamako und San gleich nach Burkina durchstecht. Größere Exkurse ins zentrale und nördliche Mali würde ich wg. der prekären Sicherheitslage dort eher unterlassen. Alternativ wäre auch schon ein sofortiges Abbiegen nach Bamako über Sikasso und dann die elfenbeinküste denkbar und von dort dann die Küstenstrecke durch Ghana, Togo, Benin. Falls Ihr noch Burkina mitnehmen wolltet so kann man auch von dort über die jeweiligen Nordgrenzen dieser Länder reinfahren.
Falls Ihr euch aber nach Senegal weiter möglichst in Küstennähe fortbewegen wollt, d.h. über Gambia, die beiden Guineas, Liberia und Sierra Leone so dürfte auch dies gut machbar sein, kostet aber halt deutlich mehr Zeit und Nerven wegen der zusätzlichen grenzen. D.h. bis Guinea Bissau ist es eigentlich ein Spaziergang und danach bin ich selbst die letzte zeit noch nicht gefahren aber die Kollegenschaft weiß dazu sicher nochwas zu sagen.
Ich rate euch natürlich bei eurem -sicher schon etwas älteren Fahrzeug- zu einem Carnet de passage denn z.B. im Senegal und dann wohl auch weiter unten auf dem kontinent erspart euch dies Diskussionen und Kosten wegen des ansonsten bestehenden Verdachts des beabsichtigten Fahrzeugverkaufs, was manch Zollstellen mittlerweile unterbinden wollen.
So das wärs zunächst mal von meiner Seite und ich bin schon mal gespannt auf die Beiträge der anderen afrikafahrer und denn mal Ciao sagt docarlos
da Ihr ein zwar geländegängiges aber einigermaßen langsames Vehikel habt solltet Ihr in der tat das ganze auf vielleicht 2 Abschnitte aufteilen. Den ersten davon bis runter an einen der Häfen am Golf von Guinea (vielleicht Abidjan oder besser sogar Lome bzw. Cotonou) schafft ihr sicher sehr gemächlich in den ersten 3 Monaten, zumal es dafür auch keine größeren Visabeschaffungsprobleme geben dürfte. D.h. die könntet Ihr entweder schon an den verschiedenen botschaften hier in Berlin erledigen oder aber manchmal auch recht kurzfristig in den Vertretungen bei den Nachbarländern bekommen.
Danach, d.h. ab der Nigeriagrenze beginnt dann das eigentliche Abenteuer und der wirkliche hazzle mit Visabeschaffung und Durchfahrtshindernissen aller Art. Über diesen 2. Teil durchs tropische und dann südliche Afrika kann ich Euch leider nichts Relevantes berichten außer Hörensagengerüchten, weshalb ich dies besser lasse und euch an erfahrenere Kollegen verweise. Mein rat wäre aber durchaus, Euch von Lomé oder Cotonou aus an einen südlicheren Hafen einzuschiffen, d.h. entweder nach Kamerun bzw. gleich nach Kinshasa oder sogar noch südlicher davon. Transportkapazität von einem dieser Häfen aus findet sich bestimmt, d.h. darüber wurde in den anderen threads in der Vergangenheit schon sehr ausführlich berichtet, d.h. tut euch einfach noch ein bißchen auf unserem Forum um. Mit dem Unterstellen des Fahrzeugs in Lomé sollte es eigentlich auch problemlos (d.h. mithilfe kleiner bakschichs) klappen. Früher, ist aber auch schon 20 Jahre her gab es dort das Seemannsheim unter deutscher Leitung wo man gegen einen Obolus sowas hinbekam, d.h. auch für dieses thema gibt es hier beschlagene Sachverständige.
Was nun den ersten reiseabschnitt durch das eigentliche Westafrika bis runter an einen der golfhäfen angeht so habt ihr sicher den wenigsten Stress wenn Ihr nach Mauretanien über Senegal nach Mali (Übergang bei kayes) einreist und dann über Bamako und San gleich nach Burkina durchstecht. Größere Exkurse ins zentrale und nördliche Mali würde ich wg. der prekären Sicherheitslage dort eher unterlassen. Alternativ wäre auch schon ein sofortiges Abbiegen nach Bamako über Sikasso und dann die elfenbeinküste denkbar und von dort dann die Küstenstrecke durch Ghana, Togo, Benin. Falls Ihr noch Burkina mitnehmen wolltet so kann man auch von dort über die jeweiligen Nordgrenzen dieser Länder reinfahren.
Falls Ihr euch aber nach Senegal weiter möglichst in Küstennähe fortbewegen wollt, d.h. über Gambia, die beiden Guineas, Liberia und Sierra Leone so dürfte auch dies gut machbar sein, kostet aber halt deutlich mehr Zeit und Nerven wegen der zusätzlichen grenzen. D.h. bis Guinea Bissau ist es eigentlich ein Spaziergang und danach bin ich selbst die letzte zeit noch nicht gefahren aber die Kollegenschaft weiß dazu sicher nochwas zu sagen.
Ich rate euch natürlich bei eurem -sicher schon etwas älteren Fahrzeug- zu einem Carnet de passage denn z.B. im Senegal und dann wohl auch weiter unten auf dem kontinent erspart euch dies Diskussionen und Kosten wegen des ansonsten bestehenden Verdachts des beabsichtigten Fahrzeugverkaufs, was manch Zollstellen mittlerweile unterbinden wollen.
So das wärs zunächst mal von meiner Seite und ich bin schon mal gespannt auf die Beiträge der anderen afrikafahrer und denn mal Ciao sagt docarlos
"Man entdeckt keine neuen Welten ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren" (frei nach A.Gide)
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
lasst euch bitte nicht von den leuten hier verunsichern, die sich mehrere jahre für eine solche tour zeit nehmen (können) und fahrt einfach los.
3 monate ist zwar kurz und ihr habt nur wenig möglichkeiten, irgendwo einen monat zu verweilen, auch für abstecher in bezaubernde ecken sind damit nicht mehr häufig möglich. aber besser eine kurze, schnellere reise als gar nicht! und die westroute ist kürzer wie die ostroute, also zu schaffen. unser forumsmitglied surfy hat es in noch kürzerer zeit gemacht.
ich bin die ostroute auch in 3,5 monaten gefahren, auch mit einem eher langsamen fahrzeug, aber bereue keine minute. klar wäre es schön gewesen, mehr an schönen orten länger zu verweilen, aber was nicht geht, geht nicht.
und natürlich solltet ihr euch überlegen, mehr zeit zu investieren (evtl. mehrere etappen) aber es muss nicht zwingend sein.
gute planung und gute fahrt wünsche ich euch.
3 monate ist zwar kurz und ihr habt nur wenig möglichkeiten, irgendwo einen monat zu verweilen, auch für abstecher in bezaubernde ecken sind damit nicht mehr häufig möglich. aber besser eine kurze, schnellere reise als gar nicht! und die westroute ist kürzer wie die ostroute, also zu schaffen. unser forumsmitglied surfy hat es in noch kürzerer zeit gemacht.
ich bin die ostroute auch in 3,5 monaten gefahren, auch mit einem eher langsamen fahrzeug, aber bereue keine minute. klar wäre es schön gewesen, mehr an schönen orten länger zu verweilen, aber was nicht geht, geht nicht.
und natürlich solltet ihr euch überlegen, mehr zeit zu investieren (evtl. mehrere etappen) aber es muss nicht zwingend sein.
gute planung und gute fahrt wünsche ich euch.
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skrewdriver
- Beiträge: 752
- Registriert: Fr 9. Mär 2012, 08:24
- Wohnort: grossraum stuttgart
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
hallo laura und cemil
wir,zwei bremachfahrzeuge, befinden sich zur zeit auf der westroute.
wir sind vor ca. 3 jahren gestartet und haben das ganze bis jetzt ganz entspannt in etappen gemacht.
unsere fahrzeuge parken zur zeit in kamerun, seit einem jahr.waren bis jetzt mehrmals vor ort um das land kennenzu lernen.
diese art zu reisen finden wir ideal.du besorgst dir vor abreise zu hause nur die visas für die länder die du durchfahren möchtest.
das parken vor ort ist eigendlich immer eine sichere angelegenheit.kann dir mit adressen gern weiterhelfen.
wenn du mehr wissen willst schreib mir eine PM.
bin selbst ab 10.10. wieder in kamerun.dann geht unsere tour hoch in den norden und für 4 wochen in den tschad und wieder zurück zum parken nach kamerun.die fahrtroute wurde wegen der sicherheit mit einem mitarbeiter von GIZ der seit jahren sich in diesen ländern aufhält abgesprochen.er ist dort ausschliesslich für die sicherheit dieser länder zuständig und selbst laufend dort unterwegs.
ab 28.12.2016 geht dann unsere tour weiter nach gabun,kongo,drc kongo,angola und namibia.
dann wird in namibia wieder für ein jahr geparkt.
für diese etappe nehmen wir uns 5 wochen zeit.zur zeit beantragen wir entspannt unsere visa für diese länder.
gruss matthias
wir,zwei bremachfahrzeuge, befinden sich zur zeit auf der westroute.
wir sind vor ca. 3 jahren gestartet und haben das ganze bis jetzt ganz entspannt in etappen gemacht.
unsere fahrzeuge parken zur zeit in kamerun, seit einem jahr.waren bis jetzt mehrmals vor ort um das land kennenzu lernen.
diese art zu reisen finden wir ideal.du besorgst dir vor abreise zu hause nur die visas für die länder die du durchfahren möchtest.
das parken vor ort ist eigendlich immer eine sichere angelegenheit.kann dir mit adressen gern weiterhelfen.
wenn du mehr wissen willst schreib mir eine PM.
bin selbst ab 10.10. wieder in kamerun.dann geht unsere tour hoch in den norden und für 4 wochen in den tschad und wieder zurück zum parken nach kamerun.die fahrtroute wurde wegen der sicherheit mit einem mitarbeiter von GIZ der seit jahren sich in diesen ländern aufhält abgesprochen.er ist dort ausschliesslich für die sicherheit dieser länder zuständig und selbst laufend dort unterwegs.
ab 28.12.2016 geht dann unsere tour weiter nach gabun,kongo,drc kongo,angola und namibia.
dann wird in namibia wieder für ein jahr geparkt.
für diese etappe nehmen wir uns 5 wochen zeit.zur zeit beantragen wir entspannt unsere visa für diese länder.
gruss matthias
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo Ihr beiden,
drei Monate für Transafrika sind weder Hund noch Katze. Wenn Ihr die Reisezeit nicht verdoppeln könnt, würde ich
Euch ebenfalls raten, in mehreren Etappen zu fahren und das Auto problemlos unten zu parken.
skrewdriver trifft es auf den Punkt. Genauso haben wir das von 2009- 2015 gemacht. Auch ich kann und will keine Langzeitreisen am Stück. Klar fährt man in drei Monaten bis Kapstadt, aber was soll da?? Außer man will es gemacht haben
und abhaken.
Gruß Olaf
drei Monate für Transafrika sind weder Hund noch Katze. Wenn Ihr die Reisezeit nicht verdoppeln könnt, würde ich
Euch ebenfalls raten, in mehreren Etappen zu fahren und das Auto problemlos unten zu parken.
skrewdriver trifft es auf den Punkt. Genauso haben wir das von 2009- 2015 gemacht. Auch ich kann und will keine Langzeitreisen am Stück. Klar fährt man in drei Monaten bis Kapstadt, aber was soll da?? Außer man will es gemacht haben
und abhaken.
Gruß Olaf
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo Ihr zwei,
ich bin der Partner von Olaf, und habe eine website. www.manfredschroth.de
da könnt Ihr unsere Route ansehen.
Gruß Manfred
Hallo Mathias, viel Spass
ich bin der Partner von Olaf, und habe eine website. www.manfredschroth.de
da könnt Ihr unsere Route ansehen.
Gruß Manfred
Hallo Mathias, viel Spass
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
absoluter blödsinn!! aber da treffen welten aufeinander. respektiert und akzeptiert bitte jedermanns art zu reisen und macht andere denkweisen nicht runter!Olaf.L hat geschrieben:Klar fährt man in drei Monaten bis Kapstadt, aber was soll da?? Außer man will es gemacht haben
und abhaken.
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Glückwunsch zu eurem Plan!
Wir wollen die gleiche Route fahren, starten im Januar 2017 und haben etwa 6 Monate Zeit. Wollen dann aber die Ost-Route hochfahren und so ingesamt ca. 12 Monate unterwegs sein.
Wir wollen die gleiche Route fahren, starten im Januar 2017 und haben etwa 6 Monate Zeit. Wollen dann aber die Ost-Route hochfahren und so ingesamt ca. 12 Monate unterwegs sein.
Transafrika 2017 über die Westroute.
www.afrika-drimslar.de
www.afrika-drimslar.de
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo,
die ganz Schnellen machen es in etwas über 30 Tagen. Damit sind 3 Monate nicht soo schlecht, aber weit von einer entspannten Reise entfernt.
Ich würde es 2 oder besser 3 Etappen teilen. Wir hatten unser Fahrzeug zwischendurch auch in Gambia und Ghana abgestellt.
3 Monate bis Ghana oder Kamerun, da seht ihr wirklich was von Westafrika und könnt auch ein bisschen Wüste in Mauretanien mitnehmen. Wie viel Zeit man wo in Mali verbringt bleibt im Moment jedem selbst überlassen. Für mich das schönste und vielfältigste Land in der Ecke, leider ist die Sicherheitslage im Moment doch nicht ganz klar. Die meisten Transafrikaner fahren an den Perlen Guinea, Sierra Leone und Liberia mal eben vorbei. Dabei gibt es da wirklich noch was zu entdecken. Allerdings kann sich auch in nach Ebola Zeiten die die Grenzsituation bei einem erneuten Aufflammen ganz schnell wieder ändern. Die Elfenbeinküste hat neben der abgefahrenen Petersdomkopie unglaubliche Strände, in Ghana kann man neben Kultur und Landschaft auch mal wieder etwas touristische Infrastruktur mit netten Campsites genießen. Togo und Benin sind klein, laden aber auch zu einer echten Runde ein. Zumal der Pendjari Nationalpark mit Sicherheit die beste Adresse in ganz Westafrika ist. Die Lehmburgen der Somba, Voodoozauber und Ganvié mit seinen Stelzenhäusern sind da nur die Kirsche on Top. Nigeria macht mehr Spaß als der schlechte Ruf vermuten lässt und Kamerun bietet echte Vielfalt die zum Verweilen und Entdecken einlädt. Je nach Mut und Sicherheitslage kann man von da mit dem Dzanga Sangha in der CAR ein wirkliches Afrika Highlight ansteuern, das ist dann allerdings Afrika für Fortgeschrittene.
Klar sind 3 Monate am Stück mehr als die Meisten zur Verfügung haben und am Ende sind es eure Prioritäten und eure Entscheidung wie ihr für euch das Maximum daraus macht.
Gruss
Bernd
die ganz Schnellen machen es in etwas über 30 Tagen. Damit sind 3 Monate nicht soo schlecht, aber weit von einer entspannten Reise entfernt.
Ich würde es 2 oder besser 3 Etappen teilen. Wir hatten unser Fahrzeug zwischendurch auch in Gambia und Ghana abgestellt.
3 Monate bis Ghana oder Kamerun, da seht ihr wirklich was von Westafrika und könnt auch ein bisschen Wüste in Mauretanien mitnehmen. Wie viel Zeit man wo in Mali verbringt bleibt im Moment jedem selbst überlassen. Für mich das schönste und vielfältigste Land in der Ecke, leider ist die Sicherheitslage im Moment doch nicht ganz klar. Die meisten Transafrikaner fahren an den Perlen Guinea, Sierra Leone und Liberia mal eben vorbei. Dabei gibt es da wirklich noch was zu entdecken. Allerdings kann sich auch in nach Ebola Zeiten die die Grenzsituation bei einem erneuten Aufflammen ganz schnell wieder ändern. Die Elfenbeinküste hat neben der abgefahrenen Petersdomkopie unglaubliche Strände, in Ghana kann man neben Kultur und Landschaft auch mal wieder etwas touristische Infrastruktur mit netten Campsites genießen. Togo und Benin sind klein, laden aber auch zu einer echten Runde ein. Zumal der Pendjari Nationalpark mit Sicherheit die beste Adresse in ganz Westafrika ist. Die Lehmburgen der Somba, Voodoozauber und Ganvié mit seinen Stelzenhäusern sind da nur die Kirsche on Top. Nigeria macht mehr Spaß als der schlechte Ruf vermuten lässt und Kamerun bietet echte Vielfalt die zum Verweilen und Entdecken einlädt. Je nach Mut und Sicherheitslage kann man von da mit dem Dzanga Sangha in der CAR ein wirkliches Afrika Highlight ansteuern, das ist dann allerdings Afrika für Fortgeschrittene.
Klar sind 3 Monate am Stück mehr als die Meisten zur Verfügung haben und am Ende sind es eure Prioritäten und eure Entscheidung wie ihr für euch das Maximum daraus macht.
Gruss
Bernd
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
Hallo, Jörg (Schnorr), bitte nicht gleich so doll, hätte ich gar nicht von Dir erwartet.
Um es klar zu stellen, ich habe hier nicht die Absicht jemanden runter zu machen und bin der letzte der in punkto
Reisen nicht anderen ihren Art und Weise respektiert bzw. akzeptiert. Gut is.
Ich glaube eine Transafrikareise ist im Leben eine besondere Erfahrung. Gerade in Westafrika liegen viele
interessante Orte mit unterschiedlichen Ethnien und gelebter Kultur. Bernd hat schon viel davon aufgezählt.
Dort wären die drei Reisemonate gut angelegt und später dann weiter. Das ist mein Rat. Zumal einem die Visas
für die Länder der Westroute nicht gerade hinterher geworfen werden. (Nigeria, DRC, Angola). Das kostet alles wertvolle
Reisezeit. Entscheiden müsst Ihr selbst, wie Ihr es angeht. Wünsche Euch eine tolle Reise und bleibende Eindrücke!
Gruß Olaf
Um es klar zu stellen, ich habe hier nicht die Absicht jemanden runter zu machen und bin der letzte der in punkto
Reisen nicht anderen ihren Art und Weise respektiert bzw. akzeptiert. Gut is.
Ich glaube eine Transafrikareise ist im Leben eine besondere Erfahrung. Gerade in Westafrika liegen viele
interessante Orte mit unterschiedlichen Ethnien und gelebter Kultur. Bernd hat schon viel davon aufgezählt.
Dort wären die drei Reisemonate gut angelegt und später dann weiter. Das ist mein Rat. Zumal einem die Visas
für die Länder der Westroute nicht gerade hinterher geworfen werden. (Nigeria, DRC, Angola). Das kostet alles wertvolle
Reisezeit. Entscheiden müsst Ihr selbst, wie Ihr es angeht. Wünsche Euch eine tolle Reise und bleibende Eindrücke!
Gruß Olaf
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skrewdriver
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- Registriert: Fr 9. Mär 2012, 08:24
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Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017
hallo
melde mich nochmal,
auf unserer tour hat uns das carnet bis jetzt(kamerun) gute dienste geleistet.es wurde von allen ländern anerkannt bis auf mali und mauretanien.die grezübertritte waren unproblematisch auch zolltechnisch.ohne carnet losfahren bedeutet ja dann nur das man sich hinher über die koruptheit der beamte auslässt.
ansonst möchte auch mich den hinweisen von berd anschliessen.
war selbst über 4 wochen in mali,beeindruckend,(die sicherheitslage ist ein anderes thema,wir sind nicht viel weiter als mopti hochgefahren),die strände elfenbeinküste unvergesslich,Pendjari Nationalpark benin bei alfred und man kann direkt im park campen,allen die vielfalt von kamerun,aber das alles ging bei uns nur mit parken vor ort und wieder nach hause fliegen zum arbeiten und visa besorgen.
gruss matthias
melde mich nochmal,
auf unserer tour hat uns das carnet bis jetzt(kamerun) gute dienste geleistet.es wurde von allen ländern anerkannt bis auf mali und mauretanien.die grezübertritte waren unproblematisch auch zolltechnisch.ohne carnet losfahren bedeutet ja dann nur das man sich hinher über die koruptheit der beamte auslässt.
ansonst möchte auch mich den hinweisen von berd anschliessen.
war selbst über 4 wochen in mali,beeindruckend,(die sicherheitslage ist ein anderes thema,wir sind nicht viel weiter als mopti hochgefahren),die strände elfenbeinküste unvergesslich,Pendjari Nationalpark benin bei alfred und man kann direkt im park campen,allen die vielfalt von kamerun,aber das alles ging bei uns nur mit parken vor ort und wieder nach hause fliegen zum arbeiten und visa besorgen.
gruss matthias
Re: Transafrika Westroute Dez. 2016 - März 2017

Wir hatten ende 2012 zwei Monate zur Verfügung, konnten im Gegenzug mit allen Visas in der Tasche losfahren und konnten uns anderen Themen widmen. Die Koordination wann welche Visias einzuholen waren (mit zwei Pässen), war auch eine der Mammut Aufgaben in der Planung.
Was heute optimal ist und in eure Pläne am besten das müsst ihr für euch selber herausfinden.
Fest steht das die Kosten mit Verschiffen/Sprit/Visas recht gegeben sind. Mit einer längeren Reisedauer steigen die Kosten nicht mehr wesentlich an, mit Etappen kommen wieder Flugkosten dazu.
Ich denke mit drei Monaten kann man viel erleben. Wir haben auf täglicher Basis gebloggt und Fotos Online gestellt, dass könnte euch helfen.
In unserem Reiseblog findet ihr auch die Links (gerade Unrterwegs) von über 50 Reiseblogs von Reisenden auf der Westroute seit 2011 - die teilweise recht detailliert sind.
http://transafrica2012.blogspot.com
Auch aktuelle Reisen aus dem 2015/16 lassen Rückschlüsse auf die Sicherheitslage und aktuellen Gegebenheiten zu.
Surfy


