hallo alex,
sandbleche sind natürlich immer dabei, aber ich denke, das geheimnis des relativ guten durch den sand kommens liegt im geringen gewicht zu -für entenverhältnisse- grossen reifen.
1.rechenbeispiel (nur ganz grob, ich freu' mich, wenn's jemand genauer rechnen will):
ich habe 155er reifen, also 15,5 cm breit. nehmen wir die auflagefläche nur mal quadratisch, dann hat der reifen knapp 250 cm2. bei max.1000kg fahrzeuggewicht incl.fahrer (das ist für ente schon viel, doch bei extrastarkem rahmen und 80 liter haupttank und verstärkungen...) hat die ente 4kg/cm2 gewicht auf dem sand liegen.
toyo fährt vielleicht mit 235er reifen, macht als quadratische auflagefläche etwa 550 cm2 und bei 3 tonnen gewicht (bin öfters mit leuten gefahren, die ihr fahrzeug so schwer oder gar mehr hatten)knapp5,5 kg/cm2.
2.) meine ente hat 35PS, da muss jedes PS 28kg bewegen, bei einem älteren geländewagenmodell gibt es als beispiel 90PS, da sind bei wieder 3 tonnen 33kg pro PS fort zu bewegen...
entchens 5-gang-getriebe hat einen 1.gang mit sehr kurzer übersetzung, was ihr fehlt, ist nicht der allrad, sondern eine diff-sperre und mehr hubraum, also Drehmoment, das merke ich, wenns mal länger sandig bergauf geht.
aber sand ist auch nicht wirklich unser lieblings terrain, richtig spassig wirds in den felsen, da kann sie mit ihren 24cm bodenfreiheit, glattem unterboden und schier unbegrenzter verschränkungsfähigkeit über unglaubliche felsen klettern...
ich empfehle's nicht weiter, doch mir macht's seit 20 jahren mit ihr in afrika spass, meistens...

2x im tassili n'ajjer, NW von djanet
uwe
___