Die Leute begannen Sand auf das Feuer zu schaufeln, was es letztendlich auslöschte. John hatte seine Kamera dabei und schoss einige Fotos.
Als das Feuer aus war, gingen John und ich wieder an Bord. John wurde vom (Marine)Kapitän herbei gewunken. Er war dabei erwischt worden, wie er die Fotos aufnahm und der Kapitän wollte ihm die Kamera wegnehmen. John war so geistesgegenwärtig, ihm seine Fotos zu zeigen und er musste lediglich die löschen, auf denen man die Basis sehen konnte- auch wenn man nichts wirklich gesehen hat: Nur das Pier, ein entfernter Berg und unser Schiff.
Ich machte mir einen mentalen Denkzettel: Behalte Deine Kamera gut versteckt!
Eines Tages beim Frühstück- 15 Tage nach unserer Ankunft in Port Berenice- sagte Phillip uns, er habe gute und schlechte Neuigkeiten.
Drei Crewmitglieder waren in Kairo gelandet aber Aziz, den ich von der Borobudur Expedition kannte, war ausgewiesen worden!
Und nicht nur dass- er wurde mehrfach von den ägyptischen Beamten am Flughafen geschlagen!
Mein Blut kochte.
Du wirst auf Erden keinen angenehmeren, warmherzigeren und hilfsbereiteren Menschen als Abdul Aziz finden!
Die Geschichte war die, dass Aziz in Kairo ohne Visum landete.
Aber die ägyptische Botschaft in Jakarta sagte ihm zuvor, dass es kein Problem sei.
Er wurde von der Einreisebehörde festgehalten, bis ein anderes Crewmitglied im Flughafen landete und bestätigte dass Aziz zur Expedition gehörte.
Wie auch immer, am Endfe wurde Aziz befohlen, ein Ticket zu kaufen- um zurück nach Jakarta zu fliegen.
Er weigerte sich, da er sich der Expedition anschließen sollte.
Die Beamten schlugen ihn mehrmals und steckten ihn in ein Flugzeug nach Abu Dhabi.
Ich suggerierte Phillip dies auf die Expeditionswebsite zu schreiben.
(Anmerkung Micha: Was jedoch nicht getan wurde)
Als die Zeit endlich kam, Port Berenice zu verlassen, warfen wir den Schleppanker zu Wasser und lernten, ihn Schritt für Schritt wieder einzuholen.
Die beiden Personen, die wussten, wie man ihn benutzte, waren von der Expedition gegangen und ich wollte ganz sicher nicht nach Port Sudan aufbrechen, ohne zu wissen, wie man ihn einsetzt.
Er war zu oft unsere Rettung gewesen.
Es war Phillips Geburtstag, also buken John und ich eine Biskuittorte, um den Geburtstag zu feiern.
Endlich, am 6. Oktober, nach fast drei Wochen in Port Berenice, kam der Zimmermann mit seinem Assistenten.
Sie hatten Ersatzteile, Kekse und Zeitungen aus England bei sich!
Unsere ersten gedruckten Nachrichten von der Außenwelt, seit wir Port Said verlassen hatten.
Die Zimmermänner befestigten die obere Ruderbank mit mehreren langen Bolzen am Deck. Danach konnte ich die Ruder mit den- für uns angefertigten- dickeren Klammern fixieren.
Dann schnürten wir die Ruder mit schweren Polypropylenseilen in ihre Position und zogen diese- nach Jevs Vorschlag- mit einer spanischen Winde fest.
Die Marinakapitäne hatten während unseren langen Aufenthalt wirklich gut für uns gesorgt.
Sie vergewisserten sich, dass wir alles Essen hatten, welches wir brauchten- und sie bestellten es im Geschäft.
Wir bekamen frisches Gemüse, Früchte, Getreide, Eier und Müllsäcke.
Sie sorgten sich ebenfalls um unser Frischwasser und ließen einen ihrer Crew unsere 20 Liter Kanister auffüllen.
Sie waren wirklich freundlich, hilfsbereit und gastfreundlich-
aber wir wollten nur noch da weg.
Unsere zwei Crewmitglieder kamen am 8. Oktober aus Kairo- Freunde von Phillip aus Großbritannien.
Am nächsten Tag bereiteten wir uns darauf vor, Port Berenice zu verlassen-
23 Tage nach unserer Ankunft.
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Der nächste Bericht über die nächste Etappe von Eric liegt vor-
ebenso ausführlich wie jene zuvor und- wie Eric schreibt-
mit interessanten und spannenden Passagen.
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