Nach Timbuktu mit dem Schlauchboot

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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Gerhardd
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Registriert: Mo 5. Mai 2008, 16:52

Re: Nach Timbuktu mit dem Schlauchboot

Beitrag von Gerhardd »

@Jörg, sorry, hab deinen Beitrag übersehen. Stimmt, es werden Kunststoffpaddel sein. Ich hinterlege einen kleinen Brief im Wagen mit der Adresse von diesem Forum und folgender Nachricht "Kunststoffpaddel werden von Hippos überhört" :-))

Micha, hätte mich gewundert wenns anders wär :-))
Im Grunde sind meine Eltern ja lieb, aber sie wollen bestimmt ihre Enkel mal im Schoß halten können und nicht umgekehrt :-))

Ursula, bei mir gewinnt dieser Gedanke immer mehr die Überhand muss ich sagen. Das ist natürlich eine ganz andere Erfahrung die ich gerna machen würde. Da würd man wahrscheinlich zeitweise vergessen das man aus Europa nur zum Urlaub da ist und sich wie ein Eingeborener fühlen. Natürlich darf man keinen Spiegel dabei haben :lol: :lol: :lol:

Wie schafft dieser Überladene LKW es nur mitten im Wasser auf die Fähre? :-))
Sehr schöne Videos :-)

Viele Grüße
Gerhard
mikepiller
Beiträge: 952
Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
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Re: Nach Timbuktu mit dem Schlauchboot

Beitrag von mikepiller »

Ich glaube Hippos sind das Gegenteil von Seekühen.
Also nicht dass hier einer TATSÄCHLICH die Manatees vom Verhalten mit Hippos in Verbindung bringt, lach.
Seekühe sind so ziemlich das Liebste, was auf der Welt rumtapert/ -padelt,
ich bin sehr oft mit ihnen geschwommen, getaucht, sie sind in freier Wildbahn überhaupt nicht scheu, total neugierig, lassen sich berühren- einfach durch und durch friedlich. Nicht zuletzt auch deshalb liegt die geschätzte Population der Manatee bei etwa 1200. Die haben wir also auch bald platt gemacht!

Ich würde AUCH meinen, dass ein Hippo das genaue Gegenteil einer Seekuh ist. Ich hätte da schon mächtig Respekt!
Gruss Micha
Gerhard Göttler
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Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36

Re: Nach Timbuktu mit dem Schlauchboot

Beitrag von Gerhard Göttler »

... nur dies noch zu Ursulas Video "Familienanschluss": Hier ist bei 3 Min 39 eine Pinasse unter Segel zu sehen, eine Art des Vorwärtskommens, die vor allem im Winterhalbjahr möglich ist.

Und Manatis: Die soll es noch westlich von Ségou geben. So schreibe ich im RKH Sahel-Länder:
"Im Niger unweit von Séogu sollen noch einige wenige der sagenumwobenen Manatis leben, friedliche Seekühe, die seit dem Altertum auch bei uns als Sirenen oder Wassernixen durch die Sagen geistern. Die Afrikanischen Manatis, Rundschwanzseekühe mit dem wissenschaftlichen Namen Trichechus senegalensis, ähneln großen Seehunden. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzen, vertilgen jedoch - verglichen mit einem Säugetier ihrer Größe - nur etwa ein Drittel der Nahrungsmenge. Energiesparende Verhaltensweisen sind die Folge: Sie scheinen sich wie im Zeitlupentempo zu bewegen. Da auch ihre Fortpflanzungsrate sehr gering ist und sie bei vielen Bevölkerungsgruppen als Bereicherung des Speiseplans angesehen und gejagt werden, stehen sie kurz vor der Ausrottung. So erscheinen die Manatis mittlerweile auf der Roten Liste und sich auch im CITES-Artenschutzabkommen genannt. Ein Umdenken hat auch bei den Maliern begonnen, und so kommt ein Projekt ins Laufen, bei dem auf Initiative des Bürgermeisters des betreffenden Dorfes mit deutsche Unterstützung die seltenen Tiere geschützt werden sollen."

Gerhard Göttler
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