Libyen - Vandalen im Akakus
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Vandalismus im Akakus - eine Einschätzung
Jean Loic Le Quellec, ein Spezialist für Felsbilder hat mir folgendes geschrieben
"Ce ne peut être le fait des touristes, bien sûr, car cela a été réalisé
de nuit, par quelqu'un qui connaissait très bien les lieux. Sur les
graffiti, il a écrit "twarek" et "toareg" (et non pas touareg ou
twareg), "italy", "sahra" (et non Sahara), ce qui montre qu'il est
arabophone. Les déprédations ont eu lieu dans la première semaine
d'avril, sur des sites connus et régulièrement visités par les agences,
en particulier dans l'Awis, ainsi qu'à Ti-n-Lalan et Ti-n-Anniwen. Le
grand lion gravé est également atteint. Les détériorations des sites
sont systématiques et visiblement réfléchies (plusieurs sites distants
ont été atteints dans le même temps). Il semble qu'elles soient l'oeuvre
d'un chauffeur libyen qui pensait ainsi se venger des Touareg et des
Italiens, suite à un problème d'argent. Il aurait été arrêté, mais
toutes ces informations restent à vérifier dans le détail.
Je suis preneur de toute photo illustrant la situation et permettant de
se faire une idée plus précise.
Avec mes remerciements renouvelés, et très cordialement,
JLLQ"
http://jean-loic.lequellec.club.fr/index.html
für Marion: die Adresse von JLLQ ist JLLQ at club.fr
er ist an all deinen Bildern der Zerstörung interessiert - danke!
liebe Grüsse
Ursula
"Ce ne peut être le fait des touristes, bien sûr, car cela a été réalisé
de nuit, par quelqu'un qui connaissait très bien les lieux. Sur les
graffiti, il a écrit "twarek" et "toareg" (et non pas touareg ou
twareg), "italy", "sahra" (et non Sahara), ce qui montre qu'il est
arabophone. Les déprédations ont eu lieu dans la première semaine
d'avril, sur des sites connus et régulièrement visités par les agences,
en particulier dans l'Awis, ainsi qu'à Ti-n-Lalan et Ti-n-Anniwen. Le
grand lion gravé est également atteint. Les détériorations des sites
sont systématiques et visiblement réfléchies (plusieurs sites distants
ont été atteints dans le même temps). Il semble qu'elles soient l'oeuvre
d'un chauffeur libyen qui pensait ainsi se venger des Touareg et des
Italiens, suite à un problème d'argent. Il aurait été arrêté, mais
toutes ces informations restent à vérifier dans le détail.
Je suis preneur de toute photo illustrant la situation et permettant de
se faire une idée plus précise.
Avec mes remerciements renouvelés, et très cordialement,
JLLQ"
http://jean-loic.lequellec.club.fr/index.html
für Marion: die Adresse von JLLQ ist JLLQ at club.fr
er ist an all deinen Bildern der Zerstörung interessiert - danke!
liebe Grüsse
Ursula
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Roger-Tecumseh
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
ursula hat geschrieben:es ging um - GELD !
Ehe nun der Mammon sich als Grund festsetzt, sollte man doch sagen, dass bisher nur unbewiesene Vermutungen bestehen. Diese beruhen darauf, dass - wie Jean Löic schreibt -, angenommen wird, jemand haette aus Brotneid (?) seinen RACHE-Gefuehlen freien Lauf gelassen!!
Sollte der Verdaechtigte der Taeter sein, dann waere dies aber, z.B. fuer mich, nur ein weiterer Hinweis darauf, dass es immer wieder Bevoelkerungsteile gibt, die mit diesem uralten Erbe der Menschheit keine Verbindung aufbauen koennen. Es entspricht nicht ihrer Kultur und der sehr limitierten Vorstellung, die sie davon haben; ist fremd und letztlich nicht wert, geschuezt zu werden. Auch darin kann sich eine Form von Rassismus ausdruecken!
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Kuno
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
ist fremd und letztlich nicht wert, geschuezt zu werden.
Damit kommst du der Sache wohl sehr nahe. Ohne jetzt den Leuten, die in der Ecke wohnen zu nahe zu treten - wuerden die sich eigentlich um die Malereien und Gravuren scheren, wenn da nicht dauernd irgendwelche Auslaender Geld zaheln wuerden, um sie zu sehen?
Damit kommst du der Sache wohl sehr nahe. Ohne jetzt den Leuten, die in der Ecke wohnen zu nahe zu treten - wuerden die sich eigentlich um die Malereien und Gravuren scheren, wenn da nicht dauernd irgendwelche Auslaender Geld zaheln wuerden, um sie zu sehen?
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Roger-Tecumseh
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Kuno hat geschrieben:ist fremd und letztlich nicht wert, geschuezt zu werden.
Damit kommst du der Sache wohl sehr nahe. Ohne jetzt den Leuten, die in der Ecke wohnen zu nahe zu treten - wuerden die sich eigentlich um die Malereien und Gravuren scheren, wenn da nicht dauernd irgendwelche Auslaender Geld zaheln wuerden, um sie zu sehen?
Es gab und gibt auch die "Kategorie" der Eiferer! Bereits vor etlichen Jahren, als der Tourismus als Massenphaenomen noch gar nicht existierte, gab es Angriffe auf diese Monumente humaner Entwicklung. Damals zerklopfte man "Offene Frauen" und aehnliche Darstellungen.
Es gibt - leider zunehmend und ueberall - Menschen, die einen (geistigen) Kaefig als Fluchtburg brauchen, um dem Gefuehl der Verlorenheit/des Ausgesetztseins zu entkommen, welches mit den Risiken der gelebten Freiheit immer verbunden ist! Freiheit ist kein laues Lueftchen sondern oft genug ein Orkan in dem Gradzahlen verschwimmen koennen und Horizonte verschwinden. Das ist die Stunde der Eiferer - hier koennen sie ihre "Gewissheiten" zum Massstab machen, ihren kleinen Rahmen zum Gesetz erheben!
( Die Sprengung der Buddhas in Bamian und die Vernichtung der erotischen Elfenbeinschnitzereien aus Bagram - 2001 - sind aus dem Blickpunkt oeffentlichen Interesses verschwunden. Die Begruendungen fuer diese Gewalt aus Angst vor Fremdem ist aber gueltiger denn je: " "Nur Allah der Allmächtige verdient es angebetet zu werden, niemand und nichts anderes" - und zwar ein für alle Mal. Deshalb müssen alle Statuen lebendiger Wesen in Afghanistan zerstört werden, denn sie seien "Schreine der Ungläubigen geblieben" und würden von diesen weiterhin "angebetet". So verordnete es damals die Fatwa des Taliban-Staates Islamisches Emirat Afghanistan." Und wer ein europaeisches Geschichtsbuch aufschlaegt, wird den damaligen Bruedern im Geiste begegnen. )
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Wolfgang K
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
In einigen der vorherigen Beiträgen klingt meine erste Vermutung mit an, die ich nicht so recht gewagt habe genauer zu formulieren. Der Umfang und die Gezieltheit, aber auch das damit in Kauf genommene Risiko, deutet ja auf eine deutliche Zielgerichtetheit bzw. dahinter stehende Absicht hin, weswegen ich das auch „Anschlag“ genannt habe. Die Frage nach einem „Warum“ finde ich gar nicht überflüssig, da ein unerklärliches Idiotentum sicher notwendig aber nicht hinreichend für so eine Aktion ist. Mein erstes Gefühl war, dass jemand dem Nachbarn das Geschäft nicht gönnt oder sich einfach weniger „Fremde“ dort wüscht.
Man darf gespannt sein, wem die Sache nützen wird oder wer sich hiervon Nutzen erhofft.
Wie Kuno bin ich der Meinung, dass ein grundsätzlicher, unbeschränkter Respekt vor diesen Kulturgütern auch vor Ort nicht einfach vorausgesetzt werden kann (das hab ich jetzt mal ganz, ganz vorsichtig formuliert). Ich habe selbst mehrfach „einheimische“ Begleiter (aus dem Norden, daher die Anführungsstriche) davon abhalten müssen ihre Namen neben Gravuren und Zeichnungen zu ritzen. Dahinter steht sicher kein Zerstörungswille aber eben die völlig fehlende Anerkennung des Wertes dieser Stätten. Auch Rogers (möglicher) Interpretation würde ich daher nicht widersprechen. Den Vergleich mit den Buddafiguren finde ich in jeder Hinsicht angebracht.
Kommt dazu ein Ärgernis mit denen die damit Geld verdienen oder einen langen Weg dahin machen wird das Gefällige mit dem Praktischen verbunden und ist danach wieder schwer voneinander zu trennen.
Gruß
Wolfgang
Man darf gespannt sein, wem die Sache nützen wird oder wer sich hiervon Nutzen erhofft.
Wie Kuno bin ich der Meinung, dass ein grundsätzlicher, unbeschränkter Respekt vor diesen Kulturgütern auch vor Ort nicht einfach vorausgesetzt werden kann (das hab ich jetzt mal ganz, ganz vorsichtig formuliert). Ich habe selbst mehrfach „einheimische“ Begleiter (aus dem Norden, daher die Anführungsstriche) davon abhalten müssen ihre Namen neben Gravuren und Zeichnungen zu ritzen. Dahinter steht sicher kein Zerstörungswille aber eben die völlig fehlende Anerkennung des Wertes dieser Stätten. Auch Rogers (möglicher) Interpretation würde ich daher nicht widersprechen. Den Vergleich mit den Buddafiguren finde ich in jeder Hinsicht angebracht.
Kommt dazu ein Ärgernis mit denen die damit Geld verdienen oder einen langen Weg dahin machen wird das Gefällige mit dem Praktischen verbunden und ist danach wieder schwer voneinander zu trennen.
Gruß
Wolfgang
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Birgitt
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
ARCHAEOLOGY: LIBYA, FIRED TOUR GUIDE DAMAGES ROCK PAINTINGS
27.04.2009 - ANSAmed
TRIPOLI - A former local guide has defaced seven UNESCO world-heritage listed sites of rock painting with spray paint, after he was fired from a specialised Italian agency for tours of the Tradart Acacus archaeological sites in the Libyan desert. The man has been arrested and no further details of his background have been released. Damage at the sites will be examined by a team of experts from the Italo-Libyan mission, headed by Professor Savino di Lernia.
Quelle: ANSAmed
Gruß
Birgitt
27.04.2009 - ANSAmed
TRIPOLI - A former local guide has defaced seven UNESCO world-heritage listed sites of rock painting with spray paint, after he was fired from a specialised Italian agency for tours of the Tradart Acacus archaeological sites in the Libyan desert. The man has been arrested and no further details of his background have been released. Damage at the sites will be examined by a team of experts from the Italo-Libyan mission, headed by Professor Savino di Lernia.
Quelle: ANSAmed
Gruß
Birgitt
die Konsequenzen
VANDAL THREAT TO CAVE PAINTINGS, LYBIA STEPS UP SECURITY
...According to Seif Al Islam Al Gheddafi, a passionate archaeologist and president of the charitable foundation which bears his father's name, the formation of a special commission of archaeologists, security experts and frontier tourist police is already in hand with the objective of affording the country's archaeological sites, especially those in the remote desert, an efficient system of protection as soon as possible...
http://www.ansamed.info/en/top/ME13.WAM10256.html
...According to Seif Al Islam Al Gheddafi, a passionate archaeologist and president of the charitable foundation which bears his father's name, the formation of a special commission of archaeologists, security experts and frontier tourist police is already in hand with the objective of affording the country's archaeological sites, especially those in the remote desert, an efficient system of protection as soon as possible...
http://www.ansamed.info/en/top/ME13.WAM10256.html
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Wolfgang K
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Hier eine Aufnahme von vor dem Anschlag, aufgenommen Mitte März 2009:

Grüße
Wolfgang
PS.: Warum steht das Thema eigentlich in "Tourismus und Folgen" ?

Grüße
Wolfgang
PS.: Warum steht das Thema eigentlich in "Tourismus und Folgen" ?
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Birgitt
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Hallo Wolfgang,Wolfgang K hat geschrieben:PS.: Warum steht das Thema eigentlich in "Tourismus und Folgen" ?
es steht in "Tourismus und Folgen" weil es indirekt eine Folge des Tourismus ist.
Wir verschieben den Fred aber gerne wieder in den Bereich "Maghreb", wenn er euch dort besser aufgehoben erscheint.
Gruß
Birgitt
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Kuno
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Wenn ich auf den diesen Text verweisen darf:
http://www.ansamed.info/en/top/ME13.WAM10256.html
The crime was committed by a former tourist guide, a Tunisian citizen whose identity has not been revealed since he was arrested by local police on April 24. The only news to have leaked out from TripolI's Department of Archaeology is that the man is of Libyan origin and had recently been fired by the Italian tourist agency 'Dar Sahara', which has been present in the area for many years, serving the interests of lovers of the desert and cave-painting enthusiasts.
Obwohl von Libyscher Abstammung ist er also ein Tunesier. Oder wie muss man das verstehen?
"Tourismus & Folgen" ist schon richtig. Ohne das Interesse der auslaendischen Touristen wuerde sich kaum jemand um die Felsmalereien kuemmern. Und wenn einem die Touristen sauer machen, dann zerstoertman einfach die Malereien - und bestraft somit die Touristen. Fuer Leute, die sich selber eigentlich nicht fuer solche Malereien interessieren eigentlich eine logische Massnahme.
paintings - and the graffiti - are in fact easily accessible to anyone who provides themselves with a simple desert pass'', comes the complaint from the head of the Italian archaeological mission to Acacus, Savino di Lernia
Hoffe, dass Herr Savino di Lernia sich wenigstens in der Archaeologie auskennt. Hat schon mal jemand einen Einheimischen gesehen, dermit einem "simple desert pass" rumrennt. Besser rumfahert?
This is too much for the scattered police patrols who have a growing number of tourists to control.
Also noch einmal ganz klar: Die Polizei muss die Touristen unter Kontrolle halten und kann sich somit nicht auch noch um die Einheimischen kuemmern...
...und die wachsende Anzahl von Touristen hat man mindestens in dieser Saison nicht gesehen. Also ich nicht. Was aber wiederum nicht representativ ist.
http://www.ansamed.info/en/top/ME13.WAM10256.html
The crime was committed by a former tourist guide, a Tunisian citizen whose identity has not been revealed since he was arrested by local police on April 24. The only news to have leaked out from TripolI's Department of Archaeology is that the man is of Libyan origin and had recently been fired by the Italian tourist agency 'Dar Sahara', which has been present in the area for many years, serving the interests of lovers of the desert and cave-painting enthusiasts.
Obwohl von Libyscher Abstammung ist er also ein Tunesier. Oder wie muss man das verstehen?
"Tourismus & Folgen" ist schon richtig. Ohne das Interesse der auslaendischen Touristen wuerde sich kaum jemand um die Felsmalereien kuemmern. Und wenn einem die Touristen sauer machen, dann zerstoertman einfach die Malereien - und bestraft somit die Touristen. Fuer Leute, die sich selber eigentlich nicht fuer solche Malereien interessieren eigentlich eine logische Massnahme.
paintings - and the graffiti - are in fact easily accessible to anyone who provides themselves with a simple desert pass'', comes the complaint from the head of the Italian archaeological mission to Acacus, Savino di Lernia
Hoffe, dass Herr Savino di Lernia sich wenigstens in der Archaeologie auskennt. Hat schon mal jemand einen Einheimischen gesehen, dermit einem "simple desert pass" rumrennt. Besser rumfahert?
This is too much for the scattered police patrols who have a growing number of tourists to control.
Also noch einmal ganz klar: Die Polizei muss die Touristen unter Kontrolle halten und kann sich somit nicht auch noch um die Einheimischen kuemmern...
...und die wachsende Anzahl von Touristen hat man mindestens in dieser Saison nicht gesehen. Also ich nicht. Was aber wiederum nicht representativ ist.
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
...und bis jetzt habe ich nichts mehr weiter zum Thema gehoert.
-
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Aus der neuen Tripoli Post:


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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
ARCHAEOLOGY: LIBYA; ACACUS SITES CLOSED AFTER DAMAGES
15.09.2009 - ANSAmed
TRIPOLI - The seven archaeological sites defaced halfway through last April by a Libyan vandal with spray paint in Acacus, a site known for its famous rock paintings in the Libyan desert, have been closed to the public indefinitely. Libyan antiquities and tourism officials have decided to close the area around the paintings in the zone of the Libyan Sahara known as Tadrat Acacus, located on the Algerian border. The Tourist Police and Archaeological Protection Group issued a letter to all tourist agencies, stressing that the Acacus region will remain open to tourism except for the area where the damaged rock paintings are located. Acacus, a site where the Italian-Libyan joint archaeological mission of the Sapienza University in Rome operates, headed by Professor Savino di Lernia, is a 6000-km2 area scattered with countless sites with paintings from the Neolithic era dating back 3,000-10,000 years ago. The area was declared a UNESCO World Heritage Site 20 years ago. The individual who perpetrated the acts of vandalism was identified and arrested a few days after the incident.
Quelle: ANSAmed
Gruß
Birgitt
15.09.2009 - ANSAmed
TRIPOLI - The seven archaeological sites defaced halfway through last April by a Libyan vandal with spray paint in Acacus, a site known for its famous rock paintings in the Libyan desert, have been closed to the public indefinitely. Libyan antiquities and tourism officials have decided to close the area around the paintings in the zone of the Libyan Sahara known as Tadrat Acacus, located on the Algerian border. The Tourist Police and Archaeological Protection Group issued a letter to all tourist agencies, stressing that the Acacus region will remain open to tourism except for the area where the damaged rock paintings are located. Acacus, a site where the Italian-Libyan joint archaeological mission of the Sapienza University in Rome operates, headed by Professor Savino di Lernia, is a 6000-km2 area scattered with countless sites with paintings from the Neolithic era dating back 3,000-10,000 years ago. The area was declared a UNESCO World Heritage Site 20 years ago. The individual who perpetrated the acts of vandalism was identified and arrested a few days after the incident.
Quelle: ANSAmed
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Re: Libyen - Vandalen im Akakus
Fuer Touristen gesperrt, damit keiner sieht, was ein Einheimischer zerstoert hat 
Allerdings glaube ich, dass die Behoerden Recht haben mit ihrer Massnahme. Wenn Touristen die Zerstoerungen sehen und weiter publik machen, dann schadet das dem Tourismus & dem Ansehen. Wenn's weggeschlossen ist, dann wird bald Ruhe einkehren...
Und wen kratzt's wirklich, wenn das Steinzeitzeugs wegkommt? Nicht viele. Es gibt ja noch den Fall in Australien. Da ist es noch nicht zu spaet um die Kunstwerke zu schuetzen. Man koennte sogar eine Petition unterschreiben, die vielleicht etwas bewirkt. Man koennte. Nur machen tut's fast niemand. Dauert nicht einmal zwei Minuten und man muss noch nicht einmal Bankkonto & Wohnadresse angeben....
(Ok, den Namen muss man dann doch angeben, mit dem Forumsnick geht's nicht!)
Hier haette man Gelegenheit, mitzuhelfen:
viewtopic.php?p=77939#77939
Allerdings glaube ich, dass die Behoerden Recht haben mit ihrer Massnahme. Wenn Touristen die Zerstoerungen sehen und weiter publik machen, dann schadet das dem Tourismus & dem Ansehen. Wenn's weggeschlossen ist, dann wird bald Ruhe einkehren...
Und wen kratzt's wirklich, wenn das Steinzeitzeugs wegkommt? Nicht viele. Es gibt ja noch den Fall in Australien. Da ist es noch nicht zu spaet um die Kunstwerke zu schuetzen. Man koennte sogar eine Petition unterschreiben, die vielleicht etwas bewirkt. Man koennte. Nur machen tut's fast niemand. Dauert nicht einmal zwei Minuten und man muss noch nicht einmal Bankkonto & Wohnadresse angeben....
(Ok, den Namen muss man dann doch angeben, mit dem Forumsnick geht's nicht!)
Hier haette man Gelegenheit, mitzuhelfen:
viewtopic.php?p=77939#77939




