Auswärtiges Amt hat geschrieben:Indien
Stand 24.07.2026
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)
Aktuelles
Vor Reisen nach Jammu und Kaschmir wird gewarnt.
Von Reisen nach Manipur wird dringend abgeraten.
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Pakistan wird abgeraten.
Aktuelle Sicherheitslage
In der Hauptstadt New Delhi kommt es aktuell zu größeren Protesten in den Bereichen rund um die Sehenswürdigkeit Jantar Mantar, das Parlament und im Regierungsviertel.
Im November 2025 kam es in der Altstadt von New Delhi nahe der Metro Station „Red Fort“, einem touristisch hoch frequentierten Ort, zu einer Explosion, mit mehreren Toten und Verletzten. Die Sicherheitsvorkehrungen, u.a. an religiösen Stätten, am Flughafen und im öffentlichen Raum wurden erhöht; es kann zu Einschränkungen kommen. Die Ermittlungen der indischen Behörden dauern an, auch ein terroristischer Anschlag kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei ungewöhnlichen Ereignissen besonders aufmerksam.
Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
Siehe dazu Interview von Nikolaos Gavalakis mit Christoph Mohr in Neu-Delhi über die anhaltenden Proteste in Indien, die Kakerlaken-Bewegung und den Umgang der Regierung mit der Krise ...
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Indien
Stand 04.08.2026
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus; Innenpolitische Lage: Nordosten)
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen nach Jammu und Kaschmir wird gewarnt.
Von Reisen nach Manipur wird dringend abgeraten.
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Pakistan wird abgeraten.
Terrorismus
Tief verwurzelte gesellschaftliche Konfliktlinien und regionale Konflikte, die bisweilen gewaltsam aufbrechen, sowie vereinzelte regional beschränkte terroristische Aktivitäten führen in Teilen Indiens zu einer angespannten Sicherheitslage, die sich stellenweise verschärfen kann. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen.
Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Auch touristisch frequentierte Orte geraten zunehmend ins Visier der Terroristen. Zuletzt kam es im November 2025 in der Altstadt von New Delhi zu einem Anschlag mit mehreren Toten und Verletzten.
Im Unionsterritorium Jammu und Kaschmir wurden in den vergangenen Jahrzehnten und auch jüngst Bombenanschläge verübt, die viele Todesopfer forderten. Gegen Ausländer gerichtete Einzelaktionen, auch Entführungen, können in der gesamten Region nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wurden Ausgangssperren verhängt.
Informieren Sie sich in den lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage.
Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei ungewöhnlichen Ereignissen besonders aufmerksam.
Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Nordosten
In den nordöstlichen Bundesstaaten (Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura) sind in einigen Regionen noch vereinzelt militante politische Gruppen und auch kriminelle Banden aktiv. Touristen sind zumindest bisher nicht Ziel von Anschlägen und Entführungen, können aber dennoch leicht in Gefahr geraten.
In Manipur kommt es in der Hauptstadt Imphal und in ländlichen Gebieten zuletzt wieder verstärkt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen verschiedener Ethnien und mit Sicherheitskräften sowie Brandstiftungen. Es gab zahlreiche Todesopfer. Militärische Einheiten wurden zum Schusswaffengebrauch ermächtigt („shoot-on-sight“). Das Internet wurde abgeschaltet.
Verschieben Sie Reisen in den Bundesstaat Manipur. Falls Sie sich in Manipur aufhalten, lassen Sie äußerste Vorsicht walten.
Verlassen Sie sich bei Reisen in den Nordosten Indiens auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) und verhalten Sie sich situationsgerecht.
Beachten Sie, dass für einige Gebiete zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich sind.
Holen Sie kurz vor Ihrer Reise aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen, ein.