Auswärtiges AmtStand: 16.02.2006 Unverändert gültig seit: 16.02.2006
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Somalia.
In Somalia kam es in den vergangenen Monaten vor allem im Süden und im mittleren Landesteil immer wieder zu Kampfhandlungen, z.T. auch im Nordosten ("Puntland") sowie im Grenzgebiet zwischen "Somaliland" (im Nordwesten) und "Puntland". Die Sicherheitslage ist unübersichtlich. In weiten Teilen des Landes herrschen Milizen.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. Mehrfach kam es in den vergangenen Jahren zu Entführungen. Auch für die Zukunft muss damit gerechnet werden.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Insbesondere sollte ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
Reisewarnung Somalia 16.02.2006 - 23.09.2013
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Reisewarnung Somalia 16.02.2006 - 23.09.2013
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Reisewarnung Somalia 30.06.2006
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Stand 30.06.2006 (Unverändert gültig seit: 30.06.2006)
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Somalia.
In Somalia kam es in den vergangenen Monaten vor allem im Süden und im mittleren Landesteil immer wieder zu Kampfhandlungen, z.T. auch im Nordosten ("Puntland") sowie im Grenzgebiet zwischen "Somaliland" (im Nordwesten) und "Puntland". Die Sicherheitslage ist unübersichtlich. In weiten Teilen des Landes herrschen Milizen.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. Mehrfach kam es in den vergangenen Jahren zu Entführungen. Auch für die Zukunft muss damit gerechnet werden.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Insbesondere sollte ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
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Reisewarnung Somalia 13.12.2006 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Stand 13.12.2006 (Unverändert gültig seit: 13.12.2006)
1. Aktuelle Hinweise
Für dieses Land bestehen derzeit keine aktuellen Hinweise. Bitte beachten Sie die nachfolgende Reisewarnung.
2. Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
In Somalia kommt es in jüngster Zeit zu heftigen Kämpfen zwischen der somalischen Übergangsregierung bzw. lokalen Milizen und islamischen Gerichtshöfen, die seit Sommer 2006 in weiten Teilen Zentral-und Südsomalias die Macht übernommen haben. Die Gerichtshöfe haben verschiedentlich mit einem Heiligen Krieg gegen ausländische Truppen gedroht, die die Übergangsregierung unterstützen. Auch im Grenzgebiet zu Puntland (im Nordosten) sowie zwischen “Somaliland” (im Nordwesten) und “Puntland” ist es verschiedentlich zu Kampfhandlungen gekommen. Die Sicherheitslage ist zudem durch hohe Kriminalität sehr angespannt.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. In den vergangenen Monaten kam es zu Entführungen, aber auch zu Anschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. In Baidoa wurde im September 2006 ein Selbstmordattentat mit 11 Toten verübt.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
3. Reisehinweise
Allgemeine Informationen
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
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Reisewarnung Somalia 31.01.2007 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtStand 31.01.2007 (Unverändert gültig seit: 31.01.2007)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
In Somalia, insbesondere in Zentral-und Südsomalia, hat sich die Sicherheitslage nach dem Einmarsch äthiopischer Truppen zur Unterstützung der somalischen Übergangsregierung und der Vertreibung der islamischen Gerichtshöfe noch verschärft. Nach Abzug der äthiopischen Truppen könnte sich ein Sicherheitsvakuum und eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage ergeben, da die Milizionäre der islamischen Gerichtshöfe größtenteils das Land nicht verlassen haben und eine Fortsetzung des Kampfes angekündigt haben. Auch im Grenzgebiet zu Puntland (im Nordosten) sowie zwischen “Somaliland” (im Nordwesten) und “Puntland” muss mit Unsicherheit gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist zudem durch hohe Kriminalität sehr angespannt.
Allgemeine Reiseinformationen
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. In den vergangenen Monaten kam es zu Entführungen, aber auch zu Anschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. In Baidoa wurde im September 2006 ein Selbstmordattentat mit 11 Toten verübt.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
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Reisewarnung Somalia 05.06.2007 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Stand 05.06.2007 (Unverändert gültig seit: 05.06.2007)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
In Somalia, insbesondere in Zentral-und Südsomalia, hat sich die Sicherheitslage seit dem Einmarsch äthiopischer Truppen zur Unterstützung der somalischen Übergangsregierung und der Vertreibung der islamischen Gerichtshöfe verschärft. Im zeitlichen Zusammenhang mit dem seit langem geplanten Nationalen Versöhnungskongress ist weiterhin damit zu rechnen, dass es zu Anschlägen und Anwendung willkürlicher Gewalt kommt.
Auch im Grenzgebiet zu Puntland (im Nordosten) sowie zwischen “Somaliland” (im Nordwesten) und “Puntland” muss mit Unsicherheit gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist zudem durch hohe Kriminalität sehr angespannt.
Allgemeine Reiseinformationen
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. In den vergangenen Monaten kam es zu Entführungen, aber auch zu Anschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. In Baidoa wurde im September 2006 ein Selbstmordattentat mit 11 Toten verübt.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
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Reisewarnung Somalia 05.08.2007 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia: Reisewarnung für Somalia
Stand 07.08.2007 (Unverändert gültig seit: 07.08.2007)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
In Somalia, insbesondere in Zentral-und Südsomalia, hat sich die Sicherheitslage seit dem Einmarsch äthiopischer Truppen zur Unterstützung der somalischen Übergangsregierung und der Vertreibung der islamischen Gerichtshöfe verschärft. Es ist nach wie vor stets damit zu rechnen, daß es zu Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen kommt, die auch Unbeteiligte in größerer Zahl in Mitleidenschaft ziehen (können).
Auch im Grenzgebiet zu Puntland (im Nordosten) sowie zwischen “Somaliland” (im Nordwesten) und “Puntland” muss mit Unsicherheit gerechnet werden.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia ist zudem durch hohe Kriminalität gekennzeichnet.
Allgemeine Reiseinformationen
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt.
Reisende gehen ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten. In den vergangenen Monaten kam es zu Entführungen, aber auch zu Anschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. In Baidoa wurde im September 2006 ein Selbstmordattentat mit 11 Toten verübt.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
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Reisewarnung Somalia 08.01.2008 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia:
Stand 08.01.2008 (Unverändert gültig seit: 08.01.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
In Somalia, insbesondere in Zentral-und Südsomalia, hat sich die Sicherheitslage seit dem Einmarsch äthiopischer Truppen zur Unterstützung der somalischen Übergangsregierung und der Vertreibung der islamischen Gerichtshöfe Ende 2006 verschärft. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Entführungen, aber auch zu Mordanschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. Die Zahl der Selbstmordattentate in Zentral- und Südsomalia, v.a. in Mogadischu, nahm in den letzten Monaten zu. Es ist nach wie vor stets damit zu rechnen, daß es zu Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen kommt, die auch Unbeteiligte in größerer Zahl in Mitleidenschaft ziehen (können).
Auch im Grenzgebiet zu Puntland (im Nordosten) sowie zwischen “Somaliland” (im Nordwesten) und Puntland muss mit Unsicherheit bis hin zu kriegsähnlichen bewaffneten Auseinandersetzungen gerechnet werden. Zudem ist es in Puntland jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger gekommen.
Reisen nach Somaliland sind grundsätzlich als etwas weniger riskant, aber immer noch überdurchschnittlich gefährlich zu beurteilen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Kriminalität gekennzeichnet.
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Reisewarnung Somalia 02.05.2008 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Somalia:
Stand 02.05.2008 (Unverändert gültig seit: 02.05.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
In Somalia, insbesondere in Zentral-und Südsomalia, hat sich die Sicherheitslage seit dem Einmarsch äthiopischer Truppen zur Unterstützung der somalischen Übergangsregierung und der Vertreibung der islamischen Gerichtshöfe Ende 2006 verschärft. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Entführungen, aber auch zu Mordanschlägen auf einen westlichen Journalisten und eine Nonne in Mogadishu. Die Zahl der Selbstmordattentate in Zentral- und Südsomalia, v.a. in Mogadischu, nahm in den letzten Monaten zu. Es ist nach wie vor stets damit zu rechnen, daß es zu Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen kommt, die auch Unbeteiligte in größerer Zahl in Mitleidenschaft ziehen (können).
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somlias) muss mit extremer Unsicherheit bis hin zu kriegsähnlichen bewaffneten Auseinandersetzungen gerechnet werden. Zudem ist es in Puntland jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger gekommen.
Reisen nach Somaliland sind grundsätzlich als etwas weniger riskant, aber immer noch überdurchschnittlich gefährlich zu beurteilen. Dies wurde durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Kriminalität gekennzeichnet.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste möglichst zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfielt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
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Reisewarnung Somalia 11.09.2008 | Ausreiseaufruf
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Stand 11.09.2008 (Unverändert gültig seit: 11.09.2008)
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Vor Reisen nach Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129).
In Somalia, insbesondere in Zentral-und Südsomalia, hat sich die Sicherheitslage seit dem Einmarsch äthiopischer Truppen zur Unterstützung der somalischen Übergangsregierung und der Vertreibung der islamischen Gerichtshöfe Ende 2006 verschärft. In der Vergangenheit wurden westliche Staatsangehörige wiederholt Opfer von Entführungen, und Mordanschlägen. Die Zahl der Selbstmordattentate in Zentral- und Südsomalia, v.a. in Mogadischu, nahm in den letzten Monaten zu. Es ist stets damit zu rechnen, dass es zu Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen kommt, die auch Unbeteiligte in größerer Zahl in Mitleidenschaft ziehen (können).
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit bis hin zu kriegsähnlichen bewaffneten Auseinandersetzungen gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Von einem Fortbestehen der Piraterie- bzw. Entführungsgefahr muss ausgegangen werden.
Reisen nach Somaliland sind grundsätzlich als etwas weniger riskant, aber immer noch überdurchschnittlich gefährlich zu beurteilen. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Kriminalität gekennzeichnet.
Wegen der Gefahr von Piraten, die in jüngster Zeit auch weit von der somalischen Küste entfernt aufgetreten sind, wird empfohlen, die somalische Küste zu meiden. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur empfiehlt, mindestens 200 Seemeilen Abstand zur Küste zu wahren. Es sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Reisewarnung Somalia 30.10.2008 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Somalia:
Stand 30.10.2008 (Unverändert gültig seit: 30.10.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die somalischen Küstengewässer wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
Die erhebliche Piraterie- und Entführungsgefahr besteht fort.
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige sind immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Südsomalia, einschließlich der Hauptstadt Mogadischu. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger. Die erhebliche Piraterie- und Entführungsgefahr besteht fort.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Kriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Wegen der Gefahr von Piraten, auch weit vor der somalischen Küste, wird dringend empfohlen, diese Gewässer unbedingt sehr weiträumig zu meiden. Westliche Ausländer sind für die Seeräuber besonders lohnende Ziele. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur
www.icc-ccs.org
empfiehlt, einen 200 Seemeilen Mindestabstand zur Küste zu wahren. Dabei sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Reisewarnung Somalia 31.10.2008 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Somalia:
Stand 31.10.2008 (Unverändert gültig seit: 31.10.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die somalischen Küstengewässer wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen.
Die erhebliche Piraterie- und Entführungsgefahr besteht fort.
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung von konsularischem Schutz ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige sind immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger. Die erhebliche Piraterie- und Entführungsgefahr besteht fort.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Kriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Wegen der Gefahr von Piraten, auch weit vor der somalischen Küste, wird dringend empfohlen, diese Gewässer unbedingt sehr weiträumig zu meiden. Westliche Ausländer sind für die Seeräuber besonders lohnende Ziele. Das IMB Piracy Reporting Centre (PRC) in Kuala Lumpur
www.icc-ccs.org
empfiehlt, einen 200 Seemeilen Mindestabstand zur Küste zu wahren. Dabei sollte insbesondere ein Kurs zwischen der Insel Sokotra und der somalischen Küste vermieden werden.
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Reisewarnung Somalia 14.11.2008 | Ausreiseaufruf
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Somalia:
Stand 14.11.2008 (Unverändert gültig seit: 14.11.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
In den Gewässern vor Somalia und im gesamten Golf von Aden bis vor die Küste von Jemen besteht ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Entführungen. Trotz wachsender internationaler Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie kann ein wirksamer Schutz bisher nicht gewährleistet werden. Es kommt weiter nahezu täglich zu Piratenangriffen. Aktuelle Informationen gewährt das IMB Piracy Reporting Centre www.icc-ccs.org
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige sind immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Die von der Europäischen Union beschlossene Marineoperation wird bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer umfassen. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias.
Wegen der Gefahr von Piratenangriffen, auch weit vor der somalischen Küste, wird vor Reisen durch diese Gewässer gewarnt.
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Reisewarnung Somalia 01.12.2008 | Ausreiseaufruf
Das Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Somalia
Stand 01.12.2008
(Unverändert gültig seit: 19.11.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Im gesamten Golf von Aden bis vor die Küste von Jemen, vor der Küste Somalias und angrenzenden Gewässern besteht ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Entführungen. Am 16.11.2008 wurde sogar weit vor der kenianischen Küste ein großer Tanker von somalischen Piraten gekapert. Trotz wachsender internationaler Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie kann ein wirksamer Schutz bisher nicht gewährleistet werden. Es kommt weiter nahezu täglich zu Piratenangriffen. Aktuelle Informationen gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
www.icc-ccs.org
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige sind immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Wegen der Gefahr von Piratenangriffen, auch weit vor der somalischen Küste, wird vor Reisen durch diese Gewässer gewarnt. Diese Gefahr besteht auch vor den Küsten angrenzender Länder.
Die von der Europäischen Union beschlossene Marineoperation wird bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer umfassen. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias.
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
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Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider
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Reisewarnung Somalia 08.12.2008 | Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Somalia:
Stand 08.12.2008 (Unverändert gültig seit: 08.12.2008)
Reisewarnung
Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Im gesamten Golf von Aden (auch innerhalb jemenitischer Küstengewässer), vor der Küste Somalias und in den angrenzenden Gewässern besteht ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Entführungen. Am 16.11.2008 wurde sogar Hunderte von Kilometern vor der kenianischen Küste ein großer Tanker von somalischen Piraten gekapert. Trotz wachsender internationaler Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie kann ein wirksamer Schutz bisher nicht gewährleistet werden. Es kommt weiterhin nahezu täglich zu Piratenangriffen, inzwischen mindestens zweimal auch auf große Kreuzfahrtschiffe. Aktuelle Informationen gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
www.icc-ccs.org
Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige sind immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
Besonders kritisch ist die Lage in Zentral- und Südsomalia, einschließlich Mogadischus und der beiden Shabelle-Regionen. Neben der Gefahr gezielter Mordanschläge auf Ausländer und Entführungen ist dort stets mit Anschlägen (ferngesteuerte Sprengsätze, Granatbeschuss u.ä.) und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen. Diese ziehen auch Unbeteiligte in großer Zahl in Mitleidenschaft.
Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Wegen der Gefahr von Piratenangriffen, auch weit vor der somalischen Küste, wird vor Reisen durch diese Gewässer gewarnt. Diese Gefahr besteht auch vor den Küsten angrenzender Länder.
Die von der Europäischen Union beschlossene Marineoperation wird bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer umfassen. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias.
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Reisewarnung Somalia 16.01.2009 | Ausreiseaufruf
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Stand 16.01.2009
(Unverändert gültig seit: 15.01.2009)
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Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird dringend geraten, das Land zu verlassen. In ganz Somalia besteht für westliche Staatsangehörige ein sehr hohes Entführungsrisiko.
Im gesamten Golf von Aden (auch innerhalb jemenitischer Küstengewässer), vor der Küste Somalias und in den angrenzenden Gewässern besteht ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Entführungen. Am 16.11.2008 wurde sogar Hunderte von Kilometern vor der kenianischen Küste ein großer Tanker von somalischen Piraten gekapert. Trotz wachsender internationaler Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie kann ein wirksamer Schutz bisher nicht gewährleistet werden. Es kommt weiterhin nahezu täglich zu Piratenangriffen, inzwischen mindestens zweimal auch auf große Kreuzfahrtschiffe. Aktuelle Informationen gewährt das IMB Piracy Reporting Centre
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Reisende gehen ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Im Falle einer (sei es gesundheitlichen, sei es kriminalitätsbedingten) Notlage fehlen weitgehend funktionierende staatliche Stellen, die Hilfe leisten könnten.
Die Deutsche Botschaft in Somalia ist geschlossen, die Gewährung konsularischen Schutzes ist nicht möglich. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Nairobi/Kenia (Tel. 00254-20-4262100, Fax: 00254-20-4262129), Mail: info@nairobi.diplo.de).
Die Sicherheitslage in Somalia ist sehr schlecht. Ausländische Staatsangehörige sind immer wieder Opfer von Entführungen und Mordanschlägen.
Die Zahl der Selbstmordattentate nimmt zu. Hiervon ist nicht mehr nur der Süden (einschließlich Großraum Mogadischu) betroffen: Ende Oktober 2008 sind bei koordinierten Bombenanschlägen in Hargeisa (Somaliland) und Bossasso (Puntland) zahlreiche Menschen zu Tode gekommen.
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Auch in Puntland (im Nordosten Somalias) sowie im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Puntland und Somaliland (im Nordwesten Somalias) muss mit extremer Unsicherheit gerechnet werden. Zudem ist es in bzw. von Puntland aus jüngst zu mehreren Entführungen westlicher Staatsangehöriger und zu zahlreichen Schiffskaperungen gekommen. Im Sommer 2008 wurden zwei deutsche Staatsangehörige im Golf von Aden von Piraten entführt und für sieben Wochen in das zwischen Somaliland und Puntland umstrittene Gebiet verschleppt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Entführung deutscher Staatsangehöriger.
Reisen nach Somaliland sind ebenfalls gefährlich. Dies wurde Anfang 2008 durch die Entführung eines deutschen Staatsangehörigen in der zwischen Somaliland und Puntland umstrittenen Sanaag-Region und durch die Bombenanschläge vom 30.10.2008 erneut unterstrichen.
Die Sicherheitslage in ganz Somalia (dies gilt auch für Somaliland!) ist zudem durch eine sehr hohe Allgemeinkriminalität gekennzeichnet. Die Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, hiergegen nachhaltig vorzugehen.
Wegen der Gefahr von Piratenangriffen, auch weit vor der somalischen Küste, wird vor Reisen durch diese Gewässer gewarnt. Diese Gefahr besteht auch vor den Küsten angrenzender Länder.
Die von der Europäischen Union beschlossene Marineoperation wird bis zu 500 Seemeilen vor den Küsten Somalias und der Nachbarländer umfassen. Ziel ist die Abschreckung, Verhütung und Bekämpfung von seeräuberischen Handlungen und bewaffneten Raubüberfällen vor der Küste Somalias.
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
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