Reisewarnung Mali 04.07.2026 | Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reisewarnung Mali 01.05.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 01.05.2012 (Unverändert gültig seit: 01.05.2012)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Neben aufständischen Tuareg-Milizen haben sich insbesondere in den Provinzhauptstädten Timbuktu und Gao auch radikal-islamistische Kräfte festgesetzt, die zum Teil demAl-Qaida-Terrornetzwerk nahestehen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung im Norden und Nordosten einerseits,
und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012 andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind zur Zeit nicht abzusehen.

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai kam es erneut zu Kampfhandlungen in Bamako und Kati, die vereinzelt immer wieder aufflammen. Es sind mehrere Demonstrationen in den nächsten Tagen in Bamako angekündigt. Die Lage ist unübersichtlich, mit einer mehrwöchigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss daher gerechnet werden.
Der Flughafen Bamako ist bis auf Weiteres geschlossen. Nach Kenntnis der Botschaft haben alle Fluglinien ihre Flüge von/nach Bamako für heute (01.05.2012) und morgen (02.05.2012) suspendiert.
Auswärtige Amt
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Reisewarnung Mali 02.05.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 02.05.2012
(Unverändert gültig seit: 02.05.2012)

Letzte Änderung:
Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Neben aufständischen Tuareg-Milizen haben sich insbesondere in den Provinzhauptstädten Timbuktu und Gao auch radikal-islamistische Kräfte festgesetzt, die zum Teil demAl-Qaida-Terrornetzwerk nahestehen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung im Norden und Nordosten einerseits,
und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012 andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind zur Zeit nicht abzusehen.

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai kam es erneut zu Kampfhandlungen in Bamako und Kati, die vereinzelt immer wieder aufflammen. Es sind mehrere Demonstrationen in den nächsten Tagen in Bamako angekündigt. Die Lage ist unübersichtlich, mit einer mehrwöchigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss daher gerechnet werden.
Der Flughafen Bamako ist bis auf Weiteres geschlossen.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Mali 03.05.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 03.05.2012
(Unverändert gültig seit: 03.05.2012)

Letzte Änderung:
Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Neben aufständischen Tuareg-Milizen haben sich insbesondere in den Provinzhauptstädten Timbuktu und Gao auch radikal-islamistische Kräfte festgesetzt, die zum Teil demAl-Qaida-Terrornetzwerk nahestehen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung im Norden und Nordosten einerseits,
und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012 andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind zur Zeit nicht abzusehen.

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai kam es erneut zu Kampfhandlungen in Bamako und Kati, die vereinzelt immer wieder aufflammen. Es sind mehrere Demonstrationen in den nächsten Tagen in Bamako angekündigt. Die Lage ist unübersichtlich, mit einer mehrwöchigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss daher gerechnet werden.
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Reisewarnung Mali 21.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 21.06.2012
(Unverändert gültig seit: 21.06.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/Reisewarnung
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen.
In dieser Region besteht für Ausländer ein hohes Risiko, Opfer von Gewaltverbrechen oder Entführungen zu werden.
Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten, einerseits, und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012, andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind nicht abzusehen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Am 6. April 2012 wurden die drei nördlichen Verwaltungsregionen sowie das Gebiet um Douentza im Nordosten der Region Mopti von der "nationalen Befreiungsbewegung" MNLA als 'Azawad' für von der Republik Mali unabhängig erklärt. In diesen Gebieten, über die malische Sicherheitskräfte gegenwärtig keinerlei Kontrolle ausüben, soll es zu Zerstörungen und Menschenrechtsverletzungen großen Ausmaßes gekommen sein und es sind weiterhin Flüchtlingsbewegungen in unterschiedlichen Richtungen im Gang.
In der Hauptstadt Bamako hat am 21./22.03.2012 eine Gruppe jüngerer Offiziere die Macht an sich gerissen. Zwischenzeitlich wurde eine zivile Übergangsregierung eingesetzt,. Die Lage ist jedoch weiterhin unübersichtlich, Mit einer längerfristigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss gerechnet werden.
In der Region Algerien-Niger-Mali-Mauretanien hat das Terrornetzwerk AQMI seit Jahren immer wieder Entführungen von u.a. Touristen, Geschäftsleuten, Diplomaten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen ausgeführt. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet.
Am 25.11.2011 wurden in Timbuktu bei einem Überfall auf eine Gruppe westlicher Ausländer ein Deutscher getötet und drei weitere Ausländer entführt.
Am 24.11.2011 wurden zwei französische Techniker in Hombori in der Region Mopti, weit südlich des Nigerbogens entführt.
Vier der im September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit entführten sieben Personen befinden sich sehr wahrscheinlich weiterhin im Norden Malis in Geiselhaft.
Aktuelle Hinweise bestätigen, dass Anschläge und Entführungen westlicher Staatsangehöriger nicht auszuschließen sind.
Nach der Revolution in Libyen sind zahlreiche Waffen in Nachbarländer geschmuggelt worden. Die Grenzen Libyens zu den Nachbarländern sind nur schwer zu überwachen. Es ist daher zu befürchten, dass Waffen und Sprengstoffe auch nach Mali gelangt sind und, verbunden mit einer großen Zahl von arbeitslosen Rückkehrern, ein Gefahrenpotential darstellt.
Die Gefahr krimineller und terroristischer Übergriffe ist besonders groß nördlich und nordöstlich der Stadt Timbuktu und den angrenzenden Gebieten in Richtung der Grenzen zu Niger, Algerien sowie Mauretanien.
Am 24.Juni 2011 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Militäraktion mauretanischer und malischer Sicherheitskräfte im "Wald von Ouagadou" auf malischen Territorium getötet worden; am 16.Juli 2011 wurde ein Zusammenstoss von AQiM und malischem Militär bei Goundam in der Region Timbuktu knapp vermieden.. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der gesamten Region zu befürchten.
Der Anschlagsversuch auf die französische Botschaft in der Hauptstadt Bamako am 5. Januar 2011, bei dem glücklicherweise nur Sachschaden entstanden ist, hat gezeigt, dass Anschläge auf westliche Einrichtungen auch in anderen Landesteilen Malis nicht ausgeschlossen werden können.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit extrem ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
Die Weiterreise von Mali auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich sein. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Fahrten Erkundigungen einzuholen.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Mali 08.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 08.11.2012
(Unverändert gültig seit: 08.11.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis / Reisewarnung
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein hohes Risiko, Opfer von Gewaltverbrechen oder Entführungen zu werden.
Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch volatil und unübersichtlich.
Insbesondere sind die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen weiterhin nicht abzusehen.

Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Am 6. April 2012 wurden die drei nördlichen Verwaltungsregionen sowie das Gebiet um Douentza im Nordosten der Region Mopti von der "nationalen Befreiungsbewegung" MNLA als 'Azawad' für von der Republik Mali unabhängig erklärt. In diesen Gebieten, in denen die malischen Sicherheitskräfte gegenwärtig keinerlei Kontrolle ausüben, kam es in der Folge zu Zerstörungen und Menschenrechtsverletzungen großen Ausmaßes und es sind weiterhin Flüchtlingsbewegungen in unterschiedlichen Richtungen im Gang.
In der Hauptstadt Bamako hat am 21./22.03.2012 eine Gruppe jüngerer Offiziere die Macht an sich gerissen. Zwischenzeitlich wurde eine zivile Übergangsregierung eingesetzt. Die Lage ist jedoch weiterhin volatil. Insgesamt muss mit einer andauernden Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse gerechnet werden.
In der Region Algerien-Niger-Mali-Mauretanien hat das Terrornetzwerk AQMI seit Jahren immer wieder Entführungen von u.a. Touristen, Geschäftsleuten, Diplomaten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen ausgeführt. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet.
Am 25.11.2011 wurden in Timbuktu bei einem Überfall auf eine Gruppe westlicher Ausländer ein Deutscher getötet und drei weitere Ausländer entführt.
Am 24.11.2011 wurden zwei französische Techniker in Hombori in der Region Mopti, weit südlich des Nigerbogens entführt.
Vier der im September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit entführten sieben Personen befinden sich sehr wahrscheinlich weiterhin im Norden Malis in Geiselhaft.
Aktuelle Hinweise bestätigen, dass Anschläge und Entführungen westlicher Staatsangehöriger weiterhin nicht auszuschließen sind.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit extrem ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte man vermeiden nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
Die Weiterreise von Mali auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen unmöglich, auf jeden Fall gefährlich sein. Derartige Reisen sollten daher vermieden werden.
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Re: Reisewarnung Mali 21.06.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 10.01.2013 (Unverändert gültig seit: 10.01.2013)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis/Reisewarnung

Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein hohes Risiko, Opfer von Gewaltverbrechen oder Entführungen zu werden.
Seit dem 07.01.2013 kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armee und extremistischen Gruppierungen in der Nähe von Mopti.
Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch volatil und unübersichtlich, wie die Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.12.2012 sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 verdeutlicht. In Bamako kam es am 09. und 10.01.2013 zu größeren Demonstrationen.
Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen sind weiterhin nicht abzusehen.
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Re: Reisewarnung Mali 10.01.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 11.01.2013^(Unverändert gültig seit: 11.01.2013)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis/Reisewarnung
Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den noch bestehenden kommerziellen Möglichkeiten verlassen.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden.
Seit dem 07.01.2013 kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armee und extremistischen Gruppierungen in der Nähe von Mopti.
Die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis hat sich nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 etwas stabilisiert, bleibt jedoch insbesondere seit den andauernden Zusammenstößen zwischen islamistischen Extremisten und dem malischen Militär in der Region Mopti volatil und unübersichtlich wie auch die Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.12.2012 durch Armeekreise sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 verdeutlicht.
In Bamako kam es am 09. und 10.01.2013 zu größeren, teilweise auch gewalttätigen Demonstrationen.
Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen.
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Reisewarnung Mali 14.01.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 14.01.2013
(Unverändert gültig seit: 14.01.2013)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden.
Seit dem Eingreifen französischer Truppen ist es zu heftigen bewaffneten Auseinandersetzungen insbesondere im Gebiet um die Stadt Konna, aber auch bei Mopti und zu Luftangriffen auf Gao, Douentza, Leré und Timbuktu gekommen. Die Ortschaft Diabali (Provinz Ségou) ist von islamistischen Rebellen eingenommen worden. Mit einer Ausweitung der Kampfhandlungen muss gerechnet werden, insbesondere wenn die Unterstützungstruppen der ECOWAS-Staaten aus der Region in den nächsten Tagen eintreffen.
Nachdem sich die Lage im dichter besiedelten Südwesten Malis nach dem Militärputsch vom 21./22.03.2012 zunächst trotz der Verhaftung des Premierministers der Übergangsregierung am 10.12.2012 durch Armeekreise sowie der Rücktritt seiner gesamten Regierung am 11.12.2012 etwas stabilisiert hatte, kam es ab dem 07.01.2013 zu Zusammenstößen zwischen islamistischen Extremisten und dem malischen Militär in der Region Mopti welche nunmehr unter der o. a. Beteiligung internationalen Truppen ihre Fortführung finden.
Bedingt hierdurch bleibt auch die Lage in und um Bamako äußerst volatil, was nicht zuletzt durch die größeren, teilweise auch gewalttätigen Demonstrationen in Bamako in den letzten Tagen gezeigt hat. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Zum Teil haben sich Bürgerwehren gebildet, die Recht und Ordnung in die eigene Hand nehmen. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz.
Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen.
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Reisewarnung Mali 18.01.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 18.01.2013
(Unverändert gültig seit: 18.01.2013)

Letzte Änderung:
Dringende Sicherheitshinweise


Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten..
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Reisewarnung Mali 29.01.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 29.01.2013
(Unverändert gültig seit: 29.01.2013)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis / Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen. Die Gouverneure in den Provinzen wurden angewiesen, die Überlandstraßen für den zivilen Verkehr zu sperren und für Truppenbewegungen aus den Nachbarländern und Nachschubwege freizuhalten. Dies geschieht bei Bedarf sehr kurzfristig und ohne Ankündigung. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden können. Für das gesamte Land ist der nationale Notstand und die Generalmobilmachung durch den Präsidenten am 11.01.2013 verkündet worden.
Auf der Zufahrt zum Flughafen Bamako befindet sich eine Straßensperre. Sämtliche Fahrzeuge, Personen und das Gepäck werden kontrolliert. Es muss mit größeren zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden.
Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Dort finden militärische Kampfhandlungen statt. Terroristen sind weiter präsent. In dieser Region besteht für Ausländer ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen oder anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten.
Auch die Lage in und um Bamako bleibt äußerst volatil. Durch die Verhängung des nationalen Notstands wurden Bürgerrechte zum Teil außer Kraft gesetzt. Es herrscht ein absolutes Versammlungs- und Demonstrationsverbot. Bei vereinzelten Plünderungsversuchen kam es zu Lynchjustiz.
Die Auswirkungen der Entwicklung im Norden und Nordosten auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen in Gesamt Mali sind weiterhin nicht abzusehen.
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Reisewarnung Mali 19.06.2013

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 19.06.2013
(Unverändert gültig seit: 19.06.2013)

Letzte Änderung:
- Reisewarnung
- Medizinische Hinweise


Reisewarnung
Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Im Norden des Landes finden weiterhin vereinzelte militärische Kampfhandlungen statt. Es ist auch eine Zunahme krimineller Aktivität zu beobachten. Es besteht daher im Norden Malis ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen und anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten.
In Bamako wurden die Sicherheitsmaßnahmen bei der Zufahrt zum Flughafen und am Flughafen selber verschärft (Straßenkontrollen, Streifen).
Reisen über Land
Von Überlandfahrten wird auch wegen des Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten.

Medizinische Hinweise
Impfschutz:
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (siehe auch www.who.int/)
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Gelbfieber:
In den vergangenen Jahren wurden nur in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria:
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria nur sporadisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal gehäuft mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) wird empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue, s.u.), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
2010 waren in Mali knapp 1 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 30 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf, zuletzt in 2012 im Norden des Landes (Gao). Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten:
Meningokokken-Krankheit:
Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis) heimgesucht mit bis zu 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison deshalb auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung des Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden. Derzeit wird in den Sahelländern Mali und Burkina Faso eine von der WHO länderweit angelegte Impfkampagne mit einem neuen, wirksameren Impfstoff durchgeführt.
Dengue-Fieber:
kommt selten vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. Todesfolge auf. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmassnahmen (s.o.).
Schistosomiasis (Bilharziose):
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser ist daher grundsätzlich nicht empfohlen.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt, vor allem bei Notfällen. Eine private Klinik bietet jedoch die Möglichkeit einer qualitativ guten Diagnostik und Behandlung, auch auf dem Gebiet der Intensivmedizin. Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen medizinischen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch.
Das Mitbringen von Medikamenten ist für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de)
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reisewarnung Mali 04.09.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 04.09.2013
(Unverändert gültig seit: 04.09.2013)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung


Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Vor Reisen nach Mali mit Ausnahme der Hauptstadt Bamako wird weiterhin gewarnt.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Bamako wird abgeraten. Auch wenn sich die Sicherheitslage in der Hauptstadt entspannt hat, besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und/oder Gewaltverbrechen zu werden.

In Bamako wurden die Sicherheitsmaßnahmen bei der Zufahrt zum Flughafen und am Flughafen selber verschärft (Straßenkontrollen, Streifen).
Im Norden des Landes finden weiterhin vereinzelte militärische Kampfhandlungen statt. Es ist auch eine Zunahme krimineller Aktivität zu beobachten. Es besteht daher im Norden Malis ein besonders hohes Risiko, Opfer von Entführungen und anderer Gewaltverbrechen zu werden oder in Kampfhandlungen zu geraten.
Reisen über Land
Von Überlandfahrten wird auch wegen des Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Teilreisewarnung Mali 04.04.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mali:

Stand 04.04.2014 (Unverändert gültig seit: 04.04.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Ebola
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen. in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Mali aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.
Auswärtige Amt
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Teilreisewarnung Mali 24.10.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mali:

Stand 24.10.2014 (Unverändert gültig seit: 24.10.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die Ebola-Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Am 23. Oktober 2014 wurde der erste Ebolafall in Mali bestätigt. Ein zweijähriges verwaistes Kind wurde von Verwandten aus Guinea über Bamako nach Kayes im Westen Malis gebracht, wo es stationär im Krankenhaus versorgt wird. Die Angehörigen befinden sich in Quarantäne. Für die Allgemeinheit besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Gefahr. Das Auswärtige Amt rät die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen, allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.
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Teilreisewarnung Mali 28.10.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 28.10.2014
(Unverändert gültig seit: 28.10.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten.
Am 23. Oktober 2014 wurde der erste Ebolafall in Mali bestätigt. Ein zweijähriges bereits symptomatisches Mädchen wurde von seiner Großmutter am 19.10.2014 in öffentlichen Bussen aus Guinea über Bamako nach Kayes im Westen Malis gebracht, wo es am 21.10. stationär aufgenommen wurde und am 24.10. im Krankenhaus verstarb. Die Angehörigen befinden sich in Quarantäne. Obwohl die genaue Zahl der tatsächlichen Kontaktpersonen noch nicht bekannt ist, besteht für die Allgemeinheit zum jetzigen Zeitpunkt keine Gefahr. Die US-amerikanische Behörde für Krankheitsvorsorge- und Kontrolle (CDC) sowie die WHO sind vor Ort, um ein Präventionsprogramm zu etablieren.
Das Auswärtige Amt rät die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen, allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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