Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 27.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 27.07.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe:
Stand 29.06.2010

Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Für São Tomé und Príncipe besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach São Tomé und Príncipe ein Visum. Das Visum wird von der santomeischen Botschaft in Brüssel ausgestellt. Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in Sao Tomé mehr ausgestellt. Der deutsche Kinderreisepass wird uneingeschränkt anerkannt.
Für die Kinder gelten die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Transitreisende benötigen ein Transitvisum.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Flughäfen, Hafenanlagen etc.) dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Vor Reiseantritt sollten sich Reisende von einem erfahrenen Reisemediziner beraten und einschlägig impfen lassen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und / oder Typhus sehr sinnvoll sein.
Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben.

HIV / Aids
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.

Infektionskrankheiten
Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria.

Malaria
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Es wird empfohlen, eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzunehmen und eine Reiserückholversicherung abzuschließen.
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 20.04.2011

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe:
Stand 20.04.2011

Letzte Änderungen
- Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird bei Einreise nicht mehr verlangt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in STP) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, langen Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz schlafen.
HIV/AIDS
Die aktuelle HIV-Prävalenz in der Bevölkerung ist nicht genau bekannt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht aber grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Die Cholera(schluck)-Impfung bietet Schutz. Für den normalen Reisenden und Touristen ist sie aus medizinischen Gründen in der Regel nicht notwendig.

Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards.
Reisende sollten daher eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen.
Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 15.08.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben: São Tomé und Principe:
Stand 15.08.2012

Letzte Änderung:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige – Reisedokumente


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach São Tomé und Príncipe ein Visum. Das Visum wird von der santomeischen Botschaft in Brüssel ausgestellt. Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in Sao Tomé mehr ausgestellt.
Für die Kinder gelten die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Transitreisende benötigen ein Transitvisum.

Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisedokumente - Einreise möglich / Bedingungen
  • Reisepass: Ja
  • vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
  • Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Janua r 2006 nicht mehr ausgestellt): Nein
Anmerkungen:
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 27.08.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben: São Tomé und Principe:
Stand 27.08.2012

Letzte Änderung:
- Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird bei Einreise nicht mehr verlangt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei einem längeren Aufenthalt sollte auch eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber erfolgen. Die WHO klassifiziert Sao Tome und Principe als eine Region mit einem niedrigen Gelbfieber-Infektionsrisiko.

Malaria
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Sao Tome und Principe) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV/AIDS
Die aktuelle HIV-Prävalenz in der Bevölkerung ist nicht genau bekannt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht aber grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durchfallerkrankungen im Gastland sind häufig, auch Cholerainfektionen kommen vor. Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Die Cholera(schluck)-Impfung bietet Schutz. Für den normalen Reisenden und Touristen ist sie aus medizinischen Gründen in der Regel nicht notwendig.

Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards. Reisende sollten daher eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 31.08.2015

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Auswärtiges Amt hat geschrieben: São Tomé und Principe:
Stand 31.08.2015

Letzte Änderung:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
  • Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Nein
Anmerkungen:
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Die Einreise nach São Tomé und Príncipe ist für deutsche Staatsangehörige mit gültigem Reisepass für einen Aufenthalt von bis zu 15 Tagen visafrei. Die Visumpflicht für Transitreisende entfällt somit ebenfalls. Für über 15 Tage hinaus gehende Aufenthalte wird weiterhin ein Visum benötigt. Das Visum wird von der santomeischen Botschaft in Brüssel ausgestellt. Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in Sao Tomé mehr ausgestellt.
Für Kinder gelten die gleichen Visumbestimmungen wie für Erwachsene.

Bei der Ausreise ist eine Flughafengebühr in Höhe von 450.000,- Dobra (entspricht derzeit ca. 25,- €) zu entrichten.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 22.03.2017

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Auswärtiges Amt hat geschrieben: São Tomé und Principe:
Stand 22.03.2017

Letzte Änderung:
- Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
São Tomé und Príncipe ist derzeit von einer Häufung akuter, auch schwererer Hautinfektionen unklarer Ursache betroffen. Nach vorliegenden Informationen der WHO sind bis zu 2000 Personen daran erkrankt. Für die initiale Annahme einer epidemieartigen Verbreitung einer speziellen tropischen Hautinfektion, des sog. Buruli-Ulkus, fand sich bisher kein wissenschaftlicher Beweis. Eine ansteckende Erkrankung (Mensch zu Mensch) wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht angenommen. Allen Reisenden wird empfohlen, die allgemein bekannten Hygienemaßnahmen einzuhalten und im Falle einer Auffälligkeit an der Haut ärztlichen Rat und Behandlung einzuholen.

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Europa ist kein Gelbfieberimpfnachweis notwendig. Bei Einreisen aus dem Gelbfieberendemiegebiet (http://www.who.int/ith/2016-ith-annex1.pdf) ist zwingend ein internationales Gelbfieberimpfzertifikat vorzulegen, das eine lebenslange Gültigkeit besitzt. Diese Impfpflicht gilt für alle Personen älter als 12 Monate.
São Tomé und Príncipe ist gelbfieberfrei.

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken empfohlen.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100% der Fälle in Sao Tomé und Principe) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
Die aktuelle HIV-Prävalenz in der Bevölkerung ist niedrig (ca. 1,5%), jedoch mit einer steigenden Tendenz. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen im Gastland sind häufig. Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Eine Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten ist endemisch. Hier sind insbesondere fäkal-oral übertragbare Infektionen (Durchfallerkrankungen) und durch Stechinsekten übertragbare Erkrankungen zu beobachten.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Auf Sao Tomé und Principe tritt die intestinale Schistosomiasis (Darmbilharziose) auf. Sie ist auf beiden Inseln fokal endemisch. Sie wird über Hautkontakt durch mit Schistosomenlarven infestiertem Süßwasser übertragen. Die Gefahr der Übertragung besteht daher nur beim Baden in Süßwassergewässern.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards. Besucher mit komplikationsanfälligen Vorerkrankungen sollten sich eine Reise gut überlegen. Reisende sollten eine gut ausgestattete Reiseapotheke und alle notwendigen Dauermedikamente mit sich führen. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Diese sollte nicht nur medizinisch notwendige, sondern auch medizinisch sinnvolle Evakuierungen einschließen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de.
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 16.08.2017

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Auswärtiges Amt hat geschrieben: São Tomé und Principe:
Stand 16.08.2017

Letzte Änderung:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
- Medizinische Hinweise


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
-

Visum
Deutsche Staatsangehörige mit gültigem Reisepass benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 15 Tagen sowie die Durchreise kein Visum.
Für Aufenthalte von mehr als 15 Tagen wird ein Visum benötigt. Das Visum wird von der santomeischen Botschaft in Brüssel ausgestellt. Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in Sao Tomé mehr ausgestellt.
Für Kinder gelten die gleichen Visumbestimmungen wie für Erwachsene.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise
Hautinfektionen

São Tomé und Príncipe ist derzeit von einer Häufung akuter Hautinfektionen unklarer Ursache betroffen. Nach vorliegenden Informationen der WHO sind mehrere hundert Personen daran erkrankt. Für die initiale Annahme einer epidemieartigen Verbreitung einer speziellen tropischen Hautinfektion, des sog. Buruli-Ulkus, fand sich bisher kein wissenschaftlicher Beweis. Eine ansteckende Erkrankung (Mensch zu Mensch) wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht angenommen. Allen Reisenden wird empfohlen, die allgemein bekannten Hygienemaßnahmen einzuhalten und im Falle einer Auffälligkeit an der Haut ärztlichen Rat und Behandlung einzuholen.

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Europa ist kein Gelbfieberimpfnachweis notwendig. Bei Einreisen aus dem Gelbfieberendemiegebiet (http://www.who.int/ith/2016-ith-annex1.pdf) ist zwingend ein internationales Gelbfieberimpfzertifikat vorzulegen, das eine lebenslange Gültigkeit besitzt. Diese Impfpflicht gilt für alle Personen älter als 12 Monate.
São Tomé und Príncipe ist gelbfieberfrei.

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken empfohlen.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100% der Fälle in Sao Tomé und Principe) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
Genaue Angaben über die Prävalenz von HIV in der Bevölkerung liegen nicht vor. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden.
Folgende grundlegende Hinweise sollten beachtet werden:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)

Auf Sao Tomé und Principe tritt die intestinale Schistosomiasis (Darmbilharziose) auf. Sie ist auf beiden Inseln fokal endemisch. Sie wird über Hautkontakt durch mit Schistosomenlarven belastetem Süßwasser übertragen. Die Gefahr der Übertragung besteht daher nur beim Baden in Süßwassergewässern.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards. Besucher mit komplikationsanfälligen Vorerkrankungen sollten sich eine Reise gut überlegen.
Reisende sollten eine gut ausgestattete Reiseapotheke und alle notwendigen Dauermedikamente mit sich führen. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Diese sollte nicht nur medizinisch notwendige sondern auch medizinisch sinnvolle Evakuierungen einschließen
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben.
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Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 27.03.2018

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Auswärtiges Amt hat geschrieben: São Tomé und Príncipe:
Stand 27.03.2018

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen
- Besondere Zollvorschriften
- Besondere strafrechtliche Vorschriften


Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Kriminalität
Die Kriminalität ist eher niedrig. Es wird trotzdem empfohlen, nur wenig Bargeld mitzuführen. Reisenden wird empfohlen, die übliche Vorsicht vor Kleinkriminalität walten zu lassen.

Piraterie
Im Golf von Guinea besteht eine erhöhte Gefährdung durch Piraten. Es kommt hauptsächlich vor der Küste Nigerias immer wieder zu Fällen von Piraterie. Schiffe, vor allem Frachter und Tanker, werden überfallen und Besatzungsmitglieder als Geiseln genommen oder entführt.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen
Zuständige Auslandsvertretung
In São Tomé und Príncipe gibt es keine berufskonsularische deutsche Auslandsvertretung. Zuständige Vertretung ist die Botschaft Libreville/Gabun, die selbst jedoch keine Rechts- und Konsularaufgaben wahrnimmt. Für diese Aufgaben ist die Botschaft Jaunde/Kamerun zuständig.
Deutsche Staatsangehörige können sich in einem Notfall an den deutschen Honorarkonsul in São Tomé wenden.

Infrastruktur/Straßenverkehr
Während der Regenzeit (Oktober bis Mai) sind die Straßen teilweise nur schwer passierbar. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.

Führerscheine
Es wird empfohlen, für Mietwagen den internationalen Führerschein mitzuführen.

Luftverkehr
Der são-toméische Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle são-toméischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der sog. „schwarzen Liste" der EU.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Die Einfuhr von Geld ist unbeschränkt möglich, muss aber bei einem Wert von über 10.000 Euro deklariert werden, ebenso in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Ausfuhr der Landes- und Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Alle sicherheitsrelevanten Bereiche (Flughäfen, Hafenanlagen etc.) dürfen nicht fotografiert werden. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit mehrjährigen Gefängnisstrafen und Geldbußen bestraft werden. Die Polizei nutzt ihr Recht, jemanden längere Zeit festzuhalten, bevor offiziell Anklage erhoben wird. Die Haftbedingungen sind sehr schwierig.

Homosexuelle Handlungen sind in São Tomé und Príncipe nicht strafbar.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 05.07.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:São Tomé:
Stand: 05.07.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 12. Juli 2019 ist aufgrund des Unabhängigkeitstages mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Mögliche Demonstrationen können auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen.

Reisende werden gebeten, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Auswärtiges Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 30.05.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe
Stand 30.05.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit – Aktuelles (Dengue, Akute Hautinfektionen)
- Gesundheit (Impfschutz)


Gesundheit
Aktuelles
Dengue

Erstmalig wurde das Denguefieber in São Tomé und Príncipe nachgewiesen. Seit April 2022 wurden landesweit mehr als 40 Fälle gemeldet. Dengue-Viren werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern oder im Rahmen einer Zweitinfektion schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine wirksame Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Akute Hautinfektionen
São Tomé und Príncipe ist derzeit von einer Häufung akuter Hautinfektionen unklarer Ursache betroffen. Nach vorliegenden Informationen der WHO sind mehrere hundert Personen daran erkrankt. Für die initiale Annahme, es handle sich um eine spezielle tropische Hautinfektion, das sog. Buruli-Ulkus, fand sich bisher kein wissenschaftlicher Beweis.
  • Halten Sie die allgemein bekannten Hygienemaßnahmen ein und holen Sie im Fall einer Auffälligkeit an der Haut ärztlichen Rat und Behandlung ein.
Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Diese Impfpflicht gilt für alle Personen älter als 12 Monate. São Tomé und Príncipe ist gelbfieberfrei.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in São Tomé und Príncipe siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 26.08.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe
Stand 26.08.2022

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Der são-toméische Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle são-toméischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

Es gibt Taxis und Mietwagen. Während der Regenzeit (Oktober bis Mai) sind die Straßen teilweise nur schwer passierbar. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in São Tomé und Príncipe siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Putschversuch in São Tomé und Príncipe 25.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Patrice Trovoada, Premierminister von Sao Tome und Principe, gab am 25. November 2022 bekannt, dass ein Putsch vereitelt wurde. Vier Männer, darunter ein ehemaliger Militäroffizier und der ehemalige Präsident der Nationalversammlung, Delfim Neves, seien nach dem Angriff auf das Armeehauptquartier in Sao Tome zwischen 00:40 und 06:00 Uhr festgenommen worden. Es gab unbestätigte Berichte über Schüsse und Explosionen im Armeehauptquartier in der Hauptstadt während des Angriffs in der Nacht; die Gewalt hat sich gelegt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wurden keine Verletzten gemeldet. Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

Wahrscheinlich werden die Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land, insbesondere in der Hauptstadt, erhöht bleiben. Zu den strengen Sicherheitsmaßnahmen können Straßensperren, Kontrollpunkte und Durchsuchungen von Fahrzeugen und Fußgängern gehören. Die Sicherheitskräfte können auch Durchsuchungen durchführen, um andere mutmaßliche Verschwörer ausfindig zu machen. Damit verbundene Pro- oder Antiregierungsproteste sind ebenfalls möglich.

Quelle: Garda World

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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 09.01.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe
Stand 09.01.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit auch nach dem gescheiterten Putschversuch vom 24./25. November 2022 ruhig. Die Lage ist unter Kontrolle. Es besteht keine weitere Gefährdung der öffentlichen und staatlichen Ordnung. Vereinzelte Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 04.03.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe
Stand 04.03.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19; Visum)
- Gesundheit (Impfschutz; Malaria)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit ruhig. Es besteht keine weitere Gefährdung der öffentlichen und staatlichen Ordnung. Vereinzelte Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen bei der saotomeischen Regierung sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 15 Tagen sowie die Durchreise kein Visum.
Für Aufenthalte von mehr als 15 Tagen wird ein Visum benötigt. Das Visum wird von der der Botschaft der Demokratischen Republik São Tomé und Príncipe in Brüssel ausgestellt.

Es ist auch möglich, ein Visum über die Webseite des são-toméischen Migrations- und Grenzdienstes zu beantragen.
Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in São Tomé mehr ausgestellt.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Diese Impfpflicht gilt für alle Personen älter als 12 Monate. São Tomé und Príncipe ist gelbfieberfrei.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis São Tomé und Príncipe 29.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:São Tomé und Príncipe
Stand 29.11.2024

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)


Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Die Möglichkeit zum Abheben von Bargeld mit Debit- (Girocard) und Kreditkarten an Bankautomaten bzw. bargeldlose Zahlung ist nicht flächendeckend gewährleistet. Nur VISA Kreditkarten werden akzeptiert. Es wird empfohlen, auf einen ausreichenden Bargeldvorrat zu achten.
Auswärtiges Amt

Wer sich für die Inselgruppe interessiert, der schaut in den Reisebericht:

BPfeilB São Tomé und Príncipe - African Connections ...

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Birgitt
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