Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 03.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 01.09.2015

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand 01.09.2015 (Unverändert gültig seit: 01.09.2015)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird aufgrund der Lage im Ostkongo abgeraten. Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise der Demokratischen Republik Kongo (Teilreisewarnung) beachten.
Vor einer Reise nach Burundi wird dringend empfohlen, sich in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu Burundi über die dortige Sicherheitslage zu informieren.
Vor einer Weiterreise nach Uganda und Tansania wird empfohlen, die jeweiligen aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise für diese Länder zu beachten.

Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten. Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden.
Auswärtige Amt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 17.11.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda:
Stand 17.11.2015
(Unverändert gültig seit: 17.11.2015)

Letzte Änderungen
- Aktuelle Hinweise
- Allgemeine Reiseinformationen


Aktuelle Hinweise
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet nach Burundi und einer Weiterreise nach Burundi wird aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nachbarland abgeraten.
Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise zu Burundi beachten und sich über die dortige Sicherheitslage informieren.

Allgemeine Reiseinformationen
Flugverbindungen
Verschiedene nationale und internationale Fluglinien bedienen den internationalen Flughafen Kigali. Regelmäßige Direktverbindungen nach Europa gehen nach Brüssel, Amsterdam und Istanbul, ansonsten Umsteigeverbindungen über Addis Abeba, Doha und Nairobi.
Straßenverkehr
Fahrten mit dem Pkw im Inneren Ruandas sollten wegen häufig schlechter Straßenverhältnisse und des riskanten Fahrverhaltens anderer Verkehrsteilnehmer grundsätzlich nur bei Tag durchgeführt werden. Fahrten zum Besuch der Virunga- und Nyungwe-Nationalparks sollten nur in Begleitung der vorgeschriebenen ruandischen Führer durchgeführt werden. Wegen der gegenwärtigen schwierigen Sicherheitslage im benachbarten Ostkongo wird Reisenden geraten, sich vor einer Reise in den Nordwesten Ruandas oder einem Besuch des Vulkan-Nationalparkes bei Ihrem Reiseveranstalter vor Ort zeitnah nach der aktuellen lokalen Sicherheitslage zu erkundigen oder ggf. mit der Deutschen Botschaft in Kigali Kontakt aufzunehmen.
Autofahrer sollten beachten, dass offizielle Wagenkolonnen grundsätzlich Vorrang haben; andere Verkehrsteilnehmer müssen am rechten Straßenrand halten und warten, bis die komplette Kolonne passiert hat.
Reisen über Land
Besuche des Akagera-Parks im Osten sollten wie auch Besuche des Nyungwe-Waldes im Südwesten in der Regel mit im Rahmen der vom RDB (Rwanda Development Board) gestellten Parkführern unternommen werden. Europäischen Standards entsprechende Hotels sind nur in größeren Städten vorhanden.
Kriminalität
Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität, wie z.B. der Diebstahl aus Autos, ist angebracht. Die Zahl der Einbrüche nimmt zu.
Geld/ Kreditkarten
Bargeld sollte nur in Banken, Hotels oder Foreign-Exchange-Büros eingetauscht werden (Zahlung mit Kreditkarten ist nur in wenigen Hotels möglich). Empfohlen wird die Mitnahme von EURO oder US-Dollar, sofern es sich um neue Scheine (ab 2009) handelt. Diese können problemlos gewechselt werden.
Telekommunikation
Es existiert ein gut funktionierendes nationales Mobiltelefonnetz der Anbieter Airtel, MTN und Tigo. Nicht alle deutschen SIM-Karten sind verwendbar und wenn dann zu erheblichen Mehrkosten. Lokale SIM-Karten können für SIM-lock-freie Mobiltelefone landesweit beschafft werden. Internetcafés, teilweise mit WLAN, sind vorhanden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 09.02.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand 09.02.2016 (Unverändert gültig seit: 09.02.2016)

Letzte Änderungen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Ab 01. November 2014 ist für deutsche Staatsangehörige zur Einreise nach Ruanda ein Visum erforderlich. Dieses kann zum Preis von 30.- US-$ (zahlbar auch in €) bei Einreise beantragt und für die Dauer von 90 Tagen erteilt werden.
Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, vor Reiseantritt bei der Botschaft der Republik Ruandas in Berlin ein East African Visa, gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda zu beantragen. Die Kosten hierfür betragen 100.- US$.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 10.02.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand 10.02.2016 (Unverändert gültig seit: 10.02.2016)

Letzte Änderungen
Medizinische Hinweise


Impfschutz
Bei der direkten Einreise nach Ruanda wird grundsätzlich kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung gefordert. Bei der anschließenden Weiterreise in andere afrikanische Länder kann allerdings ein gültiger Gelbfieberimpfschutz je nach dortigen Landesbestimmungen gefordert werden. Das gilt auch für die direkte Einreise nach Ruanda, wenn zuvor Länder des Gelbfieberendemiegebietes besucht wurden (www.who.int). Ruanda verlangt dabei ein international gültiges Impfzertifikat, das alle 10 Jahre zu erneuern ist. Ruanda selbst gehört zu den Gelbfieberendemiegebieten Afrikas und ist gelegentlich von kleinen Ausbrüchen betroffen, so dass eine Impfung aus medizinischen Gründen dringend empfohlen wird.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden (www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ein landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in Kigali ist Malaria mindestens saisonal gegenwärtig.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

HIV/ AIDS
Etwa 3% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) notwendigsein.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist in Kigali selbst zu finden.

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 31.03.2016

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda:
Stand 31.03.2016
(Unverändert gültig seit: 31.03.2016)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Bei der Einreise nach Ruanda wird ab sofort der Nachweis eines gültigen Gelbfieberimpfschutzes gefordert. Reisende können sich auch direkt am Flughafen Kigali impfen lassen. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit auf 40,- US-$. An anderen Einreisegrenzstellen ist dieser Service nicht gewährleistet.
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und einer Weiterreise nach Burundi wird aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nachbarland abgeraten.
Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise zu Burundi beachten und sich über die dortige Sicherheitslage informieren.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Bei der Einreise nach Ruanda wird seit März 2016 für alle Reisende der Nachweis einer Gelbfieberimpfung gefordert. Ruanda verlangt dabei ein international gültiges Impfzertifikat, das derzeit noch alle 10 Jahre zu erneuern ist. Ruanda selbst gehört zu den Gelbfieberendemiegebieten Afrikas, so dass eine Impfung auch aus medizinischen Gründen dringend empfohlen wird.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden (http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in Kigali ist Malaria mindestens saisonal gegenwärtig.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
HIV/ AIDS
Etwa 3% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) notwendigsein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist in Kigali selbst zu finden.
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de).
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 01.11.2016

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda:
Stand 01.11.2016
(Unverändert gültig seit: 01.11.2016)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise (Entfall)
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Besondere strafrechtliche Vorschriften
- Medizinische Hinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und einer Weiterreise nach Burundi wird aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nachbarland abgeraten. Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweisen zu Burundi beachten und sich über die dortige Sicherheitslage informieren.
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird aufgrund der Lage im Ostkongo abgeraten. Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise der Demokratischen Republik Kongo (Teilreisewarnung) beachten.
Vor einer Reise nach Burundi wird dringend empfohlen, sich in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu Burundi über die dortige Sicherheitslage zu informieren.
Vor einer Weiterreise nach Uganda und Tansania wird empfohlen, die jeweiligen aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise für diese Länder zu beachten.
Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten. Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen. Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Ruandische Sicherheitskräfte sind allgegenwärtig. Anweisungen von Sicherheitsbeamten ist unbedingt Folge zu leisten. Beamtenbeleidigungen können zu mehrwöchigen Haftstrafen führen; eine anwaltliche Verteidigung wird dann erforderlich.
Zu beachten ist außerdem, dass der Flughafen Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen nicht fotografiert werden dürfen.
Nach wie vor in Kraft ist auch eine Vorschrift aus dem Jahr 1988, welche die sog. „concubinage“ unter Androhung einer Geldbuße untersagt. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind gesellschaftlich nicht akzeptiert. Das ruandisches Strafrecht sieht für gleichgeschlechtlichen sexuellen Kontakt mit Personen unter 18 Jahren (Minderjährige) Geld- und/oder Gefängnisstrafen vor.
Darüber hinaus von europäischen Regelungen erheblich abweichende, strafrechtliche Vorschriften existieren nicht.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Bei der Einreise nach Ruanda wird seit März 2016 für alle Reisende der Nachweis einer Gelbfieberimpfung gefordert. Ruanda verlangt dabei ein international gültiges Impfzertifikat, das derzeit noch alle 10 Jahre zu erneuern ist. Ruanda selbst gehört zu den Gelbfieberendemiegebieten Afrikas, so dass eine Impfung auch aus medizinischen Gründen dringend empfohlen wird.
Reisende können sich auch direkt am Flughafen Kigali impfen lassen. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit auf 40,- US-$. An anderen Einreisegrenzstellen ist dieser Service nicht gewährleistet.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden (www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in Kigali ist Malaria mindestens saisonal gegenwärtig.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen
HIV/ AIDS
Etwa 3% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) notwendigsein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist in Kigali selbst zu finden.
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 23.03.2017

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda:
Stand 23.03.2017
(Unverändert gültig seit: 23.03.2017)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz
Bei der Einreise nach Ruanda wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 1. Lebensjahr der Nachweis einer Gelbfieberimpfung gefordert. Die lebenslange Gültigkeit des Internationalen Impfzertifikats wird anerkannt. Ruanda gehört zu den afrikanischen Ländern des Gelbfieberendemiegebietes.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden (www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein inzwischen hohes landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in der Hauptstadt Kigali kommt es gehäuft zu Malariainfektionen (fast ausschließlich Plasmodium falciparum). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht Immunen häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den frühen Abendstunden und nachts bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle unbedeckten Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/ AIDS
Etwa 3% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) sinnvoll sein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist in Kigali selbst zu finden.
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( www.dtg.org oder www.frm-web.de).
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Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 18.09.2017

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Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Ruanda:

Stand 18.09.2017 (Unverändert gültig seit: 18.09.2017)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise

Impfschutz
Pflichtimpfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet. Bei direkter Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden (www.rki.de).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Gelbfieber, Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ein inzwischen hohes landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in der Hauptstadt Kigali kommt es gehäuft zu Malariainfektionen (fast ausschließlich Plasmodium falciparum). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht Immunen häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:

· körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den frühen Abendstunden und nachts bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle unbedeckten Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/ AIDS
Etwa 3-4% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es deutlich mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) sinnvoll sein.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Auch in Kigali sind schwere Krankheiten/Unfallfolgen nicht immer ausreichend behandelbar.
Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 22.09.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand 22.09.2017 (Unverändert gültig seit: 22.09.2017)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Ruanda ein Visum. Dieses kann für eine maximale Aufenthaltsdauer von 30 Tagen bei Einreise beantragt werden. Die Gebühr beläuft sich auf 30,- US-$ und kann in US-$ oder € in bar oder mittels Kreditkarte bezahlt werden.

Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, vor Reiseantritt bei der Botschaft der Republik Ruanda in Berlin ein EAC Visum, gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda zu beantragen. Dieses Visum wird von der Botschaft Ruandas nur ausgestellt, wenn das Ersteinreiseland Ruanda ist und es sich um einen touristischen Aufenthalt handelt. Die Kosten hierfür betragen 90.- €.

Bei direkter Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Nur bei Einreisen aus Gelbfieberendemiegebieten wird der Nachweis eines gültigen Gelbfieberimpfschutzes gefordert (siehe Medizinische Hinweise und Informationen des Rwanda Directorate General of Immigration and Emigration).

Reisende können sich ggfs. auch direkt am Flughafen Kigali noch impfen lassen. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit auf 40,- US-$. An anderen Einreisegrenzstellen ist dieser Service nicht gewährleistet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 09.08.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand: 09.08.2018 (Unverändert gültig seit: 09.08.2018)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise (Aktuelle medizinische Hinweise)

Aufgrund des zweiten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über den internationalen Flughafen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Ruanda einreisen mit einer Gesundheitsprüfung rechnen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.

Das neue Ausbruchgebiet liegt nahe der Grenze mit Ruanda. Im Grenzverkehr zwischen den beiden Staaten sind entsprechende Gesundheitsprüfungen (Screening) bereits eingeführt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 14.08.2018

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ruanda:
Stand 14.08.2018
(Unverändert gültig seit: 14.08.2018)

Letzte Änderungen:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Visum)
- Besondere strafrechtliche Vorschriften


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Ruanda ein Visum. Visumsanträge für einmalige Einreisen, mit Gültigkeit für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen, können entweder online oder nach Eintreffen am Flughafen gestellt werden. Die Gebühr beläuft sich auf 30,- US-$ und kann in US-$ oder € in bar oder mittels Kreditkarte bezahlt werden.
Alternativ kann vor Reiseantritt online ein East-Africa-Tourist-Visum, gültig für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda beantragt werden, wenn das Ersteinreiseland Ruanda ist und es sich um einen touristischen Aufenthalt handelt. Das East-Africa-Tourist-Visum erlaubt eine einmalige Einreise in den Staatenverbund und multiple Reisen zwischen den Staaten. Die Kosten hierfür betragen 100 US-$.

Gelbfieberimpfung
Bei direkter Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Nur bei Einreisen aus Gelbfieberendemiegebieten wird der Nachweis eines gültigen Gelbfieberimpfschutzes gefordert (siehe Medizinische Hinweise und Informationen des Rwanda Directorate General of Immigration and Emigration).
Reisende können sich ggfs. auch direkt am Flughafen Kigali noch impfen lassen. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit auf 40,- US-$. An anderen Einreisegrenzstellen ist dieser Service nicht gewährleistet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Ruandische Sicherheitskräfte sind allgegenwärtig. Anweisungen von Sicherheitsbeamten ist unbedingt Folge zu leisten. Beamtenbeleidigungen können zu mehrwöchigen Haftstrafen führen; eine anwaltliche Verteidigung wird dann erforderlich.
Zu beachten ist außerdem, dass der Flughafen Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen nicht fotografiert werden dürfen.

Nach wie vor in Kraft ist auch eine Vorschrift aus dem Jahr 1988, welche die soggenannte „concubinage“, das dauerhafte Zusammenleben von unverheirateten Personen, von denen mindestens eine verheiratet ist, unter Androhung einer Geldbuße und/oder Freiheitsstrafe untersagt.
Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind gesellschaftlich nicht akzeptiert.
Das ruandisches Strafrecht sieht für sexuellen Kontakt mit Personen unter 18 Jahren (Minderjährige) Geld- und/oder Gefängnisstrafen vor.

Darüber hinaus von europäischen Regelungen erheblich abweichende, strafrechtliche Vorschriften existieren nicht.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 28.08.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand: 28.08.2018 (Unverändert gültig seit: 28.08.2018)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisenden in die früheren Provinzen Butare, Gikongoro und Cyangugu (heute die südlichen Teile der Provinzen Süd und West) wird zu besonderer Vorsicht geraten. Dies gilt insbesondere für Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und zur Demokratischen Republik Kongo (südlich des Kivusees).
Im Südwesten Ruandas, dem Grenzgebiet zwischen Burundi und der Demokratischen Republik Kongo, vor allem entlang der Nationalstraße 6 zwischen Cyangugu und Butare häufen sich seit Juli 2018 sicherheitsrelevante Übergriffe und Überfälle von bewaffneten Gruppen. Sicherheitskräfte wurden in dieser Region verstärkt. Im unmittelbaren Grenzgebiet sind grenzüberschreitende Auswirkungen von Konflikten in den Nachbarländern nicht auszuschließen.
Reisende, die nach Burundi bzw. die Demokratische Republik Kongo weiterreisen möchten, werden gebeten, die Reise- und Sicherheitshinweise zu Burundi und die Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung) der Demokratischen Republik Kongo zu beachten. Siehe hierzu auch Aktuelle medizinische Hinweise.

Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten.
Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen.

Kriminalität
Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität, wie z.B. dem Diebstahl aus Autos, ist angebracht. Die Zahl der Einbrüche nimmt zu.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 17.12.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand: 17.12.2018 (Unverändert gültig seit: 17.12.2018)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen in das Gebiet des Nationalparks Nyungwe-Forest und von der Nutzung der Verbindungsstraße zwischen Cyangugu, früher Rusizi, und Nyamagabe, früher Gikongoro, wird, bis auf Weiteres, abgeraten. Am 15.12.2018 wurden im Nyungwe-Wald mehrere Busse von Bewaffneten angehalten und Reisende getötet.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 04.01.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand: 04.01.2019 (Unverändert gültig seit: 04.01.2019)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Bei Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und in die Demokratische Republik Kongo, südlich des Kivusees, wie auch bei Weiterreisen in diese Länder wird zur Vorsicht geraten. Im unmittelbaren Grenzgebiet sind grenzüberschreitende Auswirkungen von Konflikten in den Nachbarländern nicht auszuschließen.

Reisende, die nach Burundi bzw. die Demokratische Republik Kongo weiterreisen möchten, sollten die Reise- und Sicherheitshinweise zu Burundi und die Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung) der Demokratischen Republik Kongo beachten. Siehe hierzu auch Aktuelle medizinische Hinweise.

Terrorismus
Bei Reisen in das Gebiet des Nationalparks Nyungwe-Forest und auf der Verbindungsstraße zwischen Cyangugu, früher Rusizi, und Nyamagabe, früher Gikongoro, wird um besondere Vorsicht gebeten. Am 15. Dezember 2018 wurden im Nyungwe-Wald mehrere Busse von Bewaffneten angehalten und Reisende getötet.

Die Sicherheitskräfte wurden danach erheblich verstärkt und die staatliche Kontrolle in dem Gebiet wieder hergestellt.
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten.

Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen.

Kriminalität
Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität, wie z.B. dem Diebstahl aus Autos, ist angebracht. Die Zahl der Einbrüche nimmt zu.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ruanda 14.01.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ruanda:

Stand: 14.01.2019 (Unverändert gültig seit: 14.01.2019)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Einreise aus der Dem. Rep. Kongo)
Medizinische Hinweise (Aktuelle medizinische Hinweise, Ebola-Virus-Krankheit in der Dem. Rep. Kongo)

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Einreise aus der Dem. Rep. Kongo)
Einreise aus der Demokratischen Republik Kongo
Reisenden aus von Ebola betroffenen Gebieten in der Demokratischen Republik Kongo müssen seit Anfang Januar 2019 bei der Einreise nach Ruanda mit einer vollständigen Gesundheitskontrolle und einer 21-tägigen Quarantänezeit in Ruanda rechnen, siehe Aktuelle medizinische Hinweise.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise

Ebola-Virus-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo
Seit Anfang Januar 2019 müssen alle Reisenden aus von Ebola betroffenen Gebieten in der Demokratischen Republik Kongo bei der Einreise nach Ruanda mit einer vollständigen Gesundheitskontrolle und einer 21-tägigen Quarantänezeit in Ruanda rechnen. Diese Maßnahmen des ruandischen Gesundheitsministeriums betreffen auch Gesundheitspersonal und Freiwillige, die an Ebola-bezogenen Aktivitäten im Ausbruchgebiet der Demokratischen Republik Kongo teilnehmen.

Für einladende Organisationen können vor der Ankunft dieser Personen bereits spezifische Berichtspflichten an das ruandische Gesundheitsministerium und die Generaldirektion für Einwanderung und Auswanderung anfallen.
Informationen zum aktuellen Ebola-Ausbruch bieten die Aktuellen reisemedizinischen Hinweise zur Ebola-Virus-Infektion in der Demokratischen Republik Kongo.
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