Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand: 21.09.2018
Letzte Änderungen:
-Medizinische Hinweise (Aktuelle medizinische Hinweise, Gelbfieber, Ebola)
Aktuelle Medizinische Hinweise
Gelbfieber-Erkrankungen
Aus den Departments Kouiliou und Pointe-Noire wurden im August über 150 Verdachtsfälle von Gelbfieber gemeldet, einige Infektionen wurden bestätigt. Die Gelbfieber-Impfung ist für alle Reisenden vorgeschrieben (siehe unten) und Kontrollen bei Einreise werden durchgeführt.
Ebola-Virus-Ausbruch
Der Ebola Virus Ausbruch in der Provinz Equateur in der benachbarten DR Kongo wurde von der WHO im Juni 2018 für beendet erklärt. Im Juli/August 2018 wurde ein neuer Ebola Ausbruch aus dem Nord-Kivu im Osten der DR Kongo gemeldet, der noch immer anhält. Nationale und internationale Bekämpfungsmaßnahmen sind im Gange. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise bietet das Merkblatt Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo.
Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.01.2026
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 21.09.2018
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 28.01.2019
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 28.01.2019
Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Medizinische Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Republik Kongo ein relativ sicheres Reiseland. Bei Reisen im Kongo ist dennoch generell und im ganzen Land eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.
Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.
Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) ist zu beachten und wird mit besonderer Konsequenz durchgesetzt, siehe Besondere strafrechtliche Vorschriften.
Die Militäroperationen im südlichen Department „Pool“ sind beendet. Die Entwaffnung der Rebellen ist erfolgt, ihre Reintegration hat begonnenEin Wiederaufflammen der Kämpfe ist derzeit unwahrscheinlich, wenn auch nicht völlig auszuschließen.
Reisen in das Department Pool sollten auf dem Landweg nur bei Tageslicht erfolgen. Es wird weiterhin um besondere Vorsicht gebeten.
Daneben finden täglich zahlreiche Flüge zwischen den beiden Metropolen statt, aber alle Fluggesellschaften gelten nach EU-Standards als unsicher.
Kriminalität
Einige Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die gesamte Hafenstadt Pointe Noire, wegen der sich verschlechternden Wirtschaftslage ist hier seit einiger Zeit eine erhöhte Kriminalität zu beobachten.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Als zuständige Vertretung/Region ist hier „Kinshasa“ auszuwählen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise
Gelbfieber-Erkrankungen
Aus den Departments Kouiliou und Pointe-Noire wurden im August über 150 Verdachtsfälle von Gelbfieber gemeldet, einige Infektionen wurden bestätigt. Die Gelbfieber-Impfung ist für alle Reisenden vorgeschrieben (siehe unten) und Kontrollen bei Einreise werden durchgeführt.
Ebola-Virus-Ausbruch
Der Ebola Virus Ausbruch in der Provinz Equateur in der benachbarten DR Kongo wurde von der WHO im Juni 2018 für beendet erklärt. Im Juli/August 2018 wurde ein neuer Ebola Ausbruch aus dem Nord-Kivu im Osten der DR Kongo gemeldet, der noch immer anhält. Nationale und internationale Bekämpfungsmaßnahmen sind im Gange. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise bietet das Merkblatt Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo.
Masern
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Die Republik Kongo ist Gelbfieberübertragungsgebiet, siehe www.who.int. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen ab dem vollendeten 9. Lebensmonat bei der Einreise verlangt und ist auch medizinisch sinnvoll. Es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise dabei zu haben. Eine einmalige Impfung gilt als lebenslanger Nachweis über die Gelbfieberimpfung im internationalen Reiseverkehr.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio, Mumps Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariachemoprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Dengue s. o.).
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Tollwut
Hunde, Fledermäuse und andere Wildtiere übertragen durch ihren Biss diese bei Ausbruch immer tödliche Erkrankung auf Menschen. Wer unter einfachen Reisebedingungen unterwegs ist, sollte sich vorher impfen lassen (3 Einzeldosen). Es gibt regelmäßig Tollwut bei Menschen in der Republik Kongo.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande (auch in Brazzaville und Pointe-Noire) ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 09.05.2019
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 09.05.2019
Letzte Änderungen:
- Allgemeine Reiseinformationen
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
- Medizinische Hinweise
Allgemeine Reiseinformationen
Zuständige Auslandsvertretung
Konsularisch zuständig für die Republik Kongo ist ausschließlich die deutsche Botschaft in Kinshasa. In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten kann die Telefonnummer des dortigen Bereitschaftsdienstes (+243 825173064), in konsularischen Notfällen auch die französische Botschaft in Brazzaville kontaktiert werden. Die deutsche Botschaft in Brazzaville ist untergebracht in den Räumen der französischen Botschaft (Rue Alfassa, Centre Ville, Tel. +242 06 510 01 48), nimmt aber keine konsularischen Aufgaben wahr.
Infrastruktur/Straßenverkehr
Außerhalb der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe Noire ist die touristische Infrastruktur nur schwach entwickelt. Der Zugverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville wurde wieder aufgenommen, vorerst allerdings nur für Güter.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge wie auch der Ausbildungsstand der Piloten erfüllen nicht die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen und operativen Fluggesellschaften stehen auf der gemeinsamen Liste der unsicheren Fluggesellschaften der EU.
Bei Nutzung der gebührenpflichtigen Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville Richtung Kinkala und weiter über Mindouli bis Pointe Noire wird wegen leichtsinniger Verkehrsteilnehmer und zahlreicher nicht gesicherter defekter Lastwagen zu besonderer Vorsicht geraten. Bei der Nutzung der Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden bis Ouesso muss mit Straßensperren und Kontrollen gerechnet werden.
Wer Fahrten auf dieser Strecke unternimmt, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten allgemein vermieden werden. Von Fahrten mit Taxis und Bussen auf dieser und anderen Fernstrecken wird unbedingt abgeraten. Dies gilt insbesondere für die Regenzeiten.
Das Straßennetz einschließlich Nationalstraßen ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA Franc (XAF). Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro oder US Dollar in bar, auch wenn Kreditkarten inzwischen bei einigen Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert werden.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung. Ein mit Deutschland vergleichbares Rettungswesen gibt es nicht.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Nein
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Es finden strenge Kontrollen statt.
Bei fehlendem Nachweis des Impfschutzes sind Zurückweisungen die Regel.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt. Das Visum muss vor der Einreise erteilt worden sein. Es gibt keine Möglichkeit der Visumserteilung bei Einreise.
In der Republik Kongo ansässige ausländische Firmenvertreter müssen seit Mai 2019 bei Ausreise eine Bestätigung der örtlichen Sozialversicherung CNSS über Entrichtung der Pflichtbeiträge vorlegen („certificat de non-redevance“), das vorab kostenfrei bei der CNSS zu beantragen ist.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise
Gelbfieber-Erkrankungen
Das Gesundheitsministerium der Republik Kongo hat im August 2018 einen Gelbfieberausbruch in der Provinz gemeldet. Die Gelbfieber-Impfung ist für alle Reisenden vorgeschrieben (siehe unten) und Kontrollen bei Einreise werden durchgeführt.
Chikungunya
Seit Februar 2019 ist es in den Provinzen Kouilou, Bouenza, Pointe Noire, Plateaux, Pool, Niari, Lékoumou und Brazzaville zu einem Ausbruch von Chikungunya-Fieber gekommen; Todesfälle sind bisher nicht aufgetreten. Chikungunya-Fieber ist eine Virusinfektion, die von tagaktiven Stechmücken der Gattung Aedes übertragen wird. Es ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenkschmerzen. Die klinischen Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. In der Regel heilt Chikungunya-Fieber folgenlos aus, selten kommt es zu Todesfällen. Da derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie existiert, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Expositionsprophylaxe.
Ebola-Virus-Ausbruch
Der Ebola Virus Ausbruch in der Provinz Equateur in der benachbarten DR Kongo wurde von der WHO im Juni 2018 für beendet erklärt. Im Juli/August 2018 wurde ein neuer Ebola Ausbruch aus dem Nord-Kivu im Osten der DR Kongo gemeldet, der noch immer anhält. Nationale und internationale Bekämpfungsmaßnahmen sind im Gange. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise bietet das Merkblatt Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo.
Masern
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Die Republik Kongo ist Gelbfieberübertragungsgebiet, siehe www.who.int. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen ab dem vollendeten 9. Lebensmonat bei der Einreise verlangt und ist auch medizinisch sinnvoll. Es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise dabei zu haben. Eine einmalige Impfung gilt als lebenslanger Nachweis über die Gelbfieberimpfung im internationalen Reiseverkehr.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio, Mumps Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariachemoprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
· unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Dengue s. o.).
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Tollwut
Hunde, Fledermäuse und andere Wildtiere übertragen durch ihren Biss diese bei Ausbruch immer tödliche Erkrankung auf Menschen. Wer unter einfachen Reisebedingungen unterwegs ist, sollte sich vorher impfen lassen (3 Einzeldosen). Es gibt regelmäßig Tollwut bei Menschen in der Republik Kongo.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande (auch in Brazzaville und Pointe-Noire) ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 01.12.2020
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 01.12.2020
Letzte Änderungen:
- Sicherheit: Innenpolitische Lage
- Reiseinformationen: Infrastruktur/Verkehr
- Gesundheit: Impfschutz
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Lage in der Republik Kongo weitgehend stabil.
Es kann insbesondere im Zusammenhang mit Wahlen zu Demonstrationen, größeren Menschenansammlungen und Unruhen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können. Die nächsten Präsidentschaftswahlen sind für März oder April 2021 vorgesehen.
Die Militäroperationen im südlichen Department Pool sind beendet. Die Entwaffnung der Rebellen ist erfolgt, ihre Reintegration hat begonnen. Ein Wiederaufflammen der Kämpfe ist derzeit unwahrscheinlich, wenn auch nicht völlig auszuschließen.Reiseinformationen
- Seien Sie bei allen Reisen im Land besonders aufmerksam.
- Bereisen Sie das Department Pool nur bei Tageslicht und auf dem Landweg.
- Vermeiden Sie die Nähe zu Polizei- und Militärposten.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Alle in der Republik Kongo zugelassenen und operativen Fluggesellschaften haben teilweise alte, schlecht gewartete Flugzeuge und stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU , ihre Nutzung ist lebensgefährlich.
Der Zugverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville wurde wieder aufgenommen, es kam jedoch bereits zu ersten Unfällen mit Todesopfern.
Bei Nutzung der gebührenpflichtigen Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville Richtung Kinkala und weiter über Mindouli bis Pointe Noire besteht aufgrund leichtsinniger Verkehrsteilnehmer und zahlreicher nicht gesicherter defekter Lastwagen eine erhebliche Unfallgefahr. Bei der Nutzung der Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden bis Ouesso muss mit Straßensperren und Kontrollen gerechnet werden.
Das Straßennetz einschließlich Nationalstraßen ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt.
Außerhalb der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe Noire ist die touristische Infrastruktur nur schwach entwickelt.Gesundheit
- Fahren Sie auf der Nationalstraße 1 besonders vorsichtig und auf der Nationalstraße 2 möglichst nur im Konvoi.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten.
- Verzichten Sie auf Fahrten mit Taxis und Bussen auf Fernstrecken. Dies gilt insbesondere während der Regenzeit.
Impfschutz
Die Republik Kongo ist Gelbfieberübertragungsgebiet. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen ab dem vollendeten 9. Lebensmonat bei der Einreise verlangt und ist auch medizinisch sinnvoll. Es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise dabei zu haben. Eine einmalige Impfung gilt als lebenslanger Nachweis über die Gelbfieberimpfung im internationalen Reiseverkehr.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 12.03.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 12.03.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen)
Aktuelles
Präsidentschaftswahlen
Im Umfeld der Präsidentschaftswahlen am 21. März 2021 kann sich die Sicherheitslage kurzfristig verschlechtern. Es ist mit vorübergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Internet) zu rechnen.
- Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
- Seien Sie auf wachsam und bleiben nach Möglichkeit zu Hause, sobald es kurzfristige Veränderungen der Sicherheitslage gibt.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 01.06.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 01.06.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Entfall: Präsidentschaftswahlen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Entfall Präsidentschaftswahlen)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Lage in der Republik Kongo weitgehend stabil.
Es kann gelegentlich zu Demonstrationen, größeren Menschenansammlungen und Unruhen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können.
Die Militäroperationen im südlichen Department Pool sind beendet. Die Entwaffnung der Rebellen ist erfolgt, ihre Reintegration hat begonnen. Ein Wiederaufflammen der Kämpfe ist derzeit unwahrscheinlich, wenn auch nicht völlig auszuschließen.
- Seien Sie bei allen Reisen im Land besonders aufmerksam.
- Bereisen Sie das Department Pool nur bei Tageslicht und auf dem Landweg.
- Vermeiden Sie die Nähe zu Polizei- und Militärposten.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 08.09.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 08.09.2021
Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Ebola; Impfschutz)
Gesundheit
Aktuelles
Ebola
Ebola ist ein hochansteckendes hämorragisches Fieber. Die Viruserkrankung ist schwerwiegend und führt häufig zum Tod. Die DR Kongo ist immer wieder von Ebola Ausbrüchen betroffen. Das letzte Ausbruchgeschehen wurde 2021 in der Region Nord-Kivu berichtet.Impfschutz
- Beachten Sie für weitere Informationen und Verhaltenshinweise das Merkblatt Maßnahmen bei Verdacht auf Ebola-Fieber.
Die Republik Kongo ist Gelbfieberübertragungsgebiet. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen ab dem vollendeten 9. Lebensmonat bei der Einreise verlangt und ist auch medizinisch sinnvoll. Es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise dabei zu haben. Eine einmalige Impfung gilt als lebenslanger Nachweis über die Gelbfieberimpfung im internationalen Reiseverkehr.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
- Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis . Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 09.03.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 09.03.2022
Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung, Infrastruktur/Verkehr, Rechtliche Besonderheiten)
Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung
Die deutsche Botschaft in Brazzaville ist in den Räumen der französischen Botschaft untergebracht. Sie nimmt als Kleinstvertretung keine konsularischen Aufgaben wahr.
Konsularisch zuständig für die Republik Kongo ist ausschließlich die deutsche Botschaft in Kinshasa . In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten kann die Telefonnummer des dortigen Bereitschaftsdienstes (+243 825173064), in konsularischen Notfällen auch die französische Botschaft in Brazzaville kontaktiert werden.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften haben teilweise alte, schlecht gewartete Flugzeuge und stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU. Von ihrer Nutzung wird abgeraten.
Der Zugverkehr zwischen Pointe Noire und Brazzaville wurde wieder aufgenommen, es kam jedoch bereits zu ersten Unfällen mit Todesopfern.
Bei Nutzung der gebührenpflichtigen Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville über Dolisie bis Pointe Noire besteht aufgrund leichtsinniger Verkehrsteilnehmer, Straßenschäden und zahlreicher nicht gesicherter defekter Lastwagen eine erhebliche Unfallgefahr. Bei der Nutzung der Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden bis Ouesso muss mit Straßensperren und Kontrollen gerechnet werden.
Das Straßennetz einschließlich Nationalstraßen ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt.
Außerhalb der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe Noire ist die touristische Infrastruktur nur schwach entwickelt.Rechtliche Besonderheiten
- Fahren Sie auf der Nationalstraße 1 besonders vorsichtig und rechnen Sie jederzeit mit Spurrillen oder Schlaglöchern. Reisen Sie auf der Nationalstraße 2 möglichst nur im Konvoi.
- Vermeiden Sie unbedingt Nachtfahrten.
- Verzichten Sie auf Fahrten mit Taxis und Bussen auf Fernstrecken. Dies gilt insbesondere während der Regenzeit.
Es ist verboten, sicherheitsrelevante Bereiche (Militärpersonen, Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) zu fotografieren. Dieses Verbot wird konsequent durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung bei Verstößen sind nicht auszuschließen. Vom Mitführen von Drohnen wird abgeraten, ihr Betrieb ist genehmigungspflichtig.
Drogenhandel wird streng bestraft.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 07.07.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 07.07.2022
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen am 10. Juli 2022)
Aktuelles
Wahlen am 10. Juli 2022
Am Tag der Parlaments- und Kommunalwahlen (10. Juli 2022), evtl. auch an Folgetagen, ist mit landesweiter Abschaltung des Internet und mit Ausgangssperren (außer zu Wahlzwecken) zu rechnen. Dies umfasst die Schließung von Restaurants und Geschäften, das Verbot sportlicher Aktivitäten im Freien und von Autoverkehr und wird gegenüber Ausländern besonders strikt durchgesetzt.
- Beachten Sie evtl. verfügte Ausgangssperren.
- Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräften.
- Halten Sie sich, soweit möglich, zu aktuellen Entwicklungen über die lokalen und sozialen Medien informiert.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 18.08.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 18.08.2022
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- Aktuelles (Streichung des Abschnitts Wahlen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Empfehlungen)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Lage in der Republik Kongo weitgehend stabil.
Es kann gelegentlich zu Demonstrationen, größeren Menschenansammlungen und Unruhen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können.
Die Militäroperationen im südlichen Department Pool sind beendet. Die Entwaffnung der Rebellen ist erfolgt, ihre Reintegration hat begonnen. Ein Wiederaufflammen der Kämpfe ist derzeit unwahrscheinlich, wenn auch nicht völlig auszuschließen.
- Seien Sie bei allen Reisen im Land besonders aufmerksam.
- Bereisen Sie das Department Pool nur bei Tageslicht und auf dem Landweg.
- Vermeiden Sie die Nähe zu Polizei- und Militärposten.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Fotografieren Sie keinesfalls polizeiliche oder militärische Einrichtungen.
Hinweise zum Corona-Virus in der Republik Kongo siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.01.2023
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 23.01.2023
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19)
- Sicherheit (Kriminalität)
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
Aktuelles : COVID-19
Einreise
Bestimmungen zur Einreise können sich mit der Pandemielage kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der kongolesischen Regierung.
Ausreise und Transit
Es gibt derzeit keine COVID-19-bedingten Einschränkungen.
Beschränkungen im Land
Es gibt derzeit keine COVID-19-bedingten Einschränkungen.
EmpfehlungenSicherheit
- Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei der für Sie zuständigen Vertretung der Republik Kongo zu den aktuellen Einreisebestimmungen und führen Sie diese, wenn möglich, als Ausdruck bei der Einreise mit sich.
- Befolgen Sie die Hinweise lokaler Behörden.
- Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Informationen der kongolesischen Regierung.
- Bitte informieren Sie sich auch vor dem Rück- oder Weiterflug noch einmal sorgfältig bei der Fluglinie über die geltenden Bestimmungen für die Ausreise und die Beförderungsbedingungen.
Kriminalität
Eine erhöhte Kriminalität wie insbesondere Taschendiebstahl und Handtaschenraub sind insbesondere nachts in einigen Stadtteilen von Brazzaville wie Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé sowie in der Hafenstadt Pointe-Noire zu verzeichnen. Diebe sind dort vor allem an den Stränden aktiv. Seit Januar 2023 werden, insbesondere in den oben genannten Stadtteilen Brazzavilles, Personen ohne gültiges Ausweisdokument nach 21 Uhr verhaftet. In Brazzaville und Pointe-Noire kommt es immer wieder zu Einbrüchen.Natur und Klima
- Vermeiden Sie Spaziergänge und Aufenthalte an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit.
- Meiden Sie die erwähnten Stadtteile von Brazzaville und Pointe-Noire nachts.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Es herrscht tropisches, feuchtheißes Klima.
Landesweit kann es in der Regenzeit von September bis Juni zu Starkregen und Überschwemmungen kommen, sodass Straßen und Brücken unpassierbar werden können.Reiseinfos
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe-Noire. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften haben teilweise alte, schlecht gewartete Flugzeuge und stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU. Von ihrer Nutzung wird abgeraten.
Bei Nutzung der gebührenpflichtigen Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville über Dolisie bis Pointe Noire besteht aufgrund leichtsinniger Verkehrsteilnehmer, Straßenschäden und zahlreicher nicht gesicherter defekter Lastwagen eine erhebliche Unfallgefahr. Gleiches gilt für die weniger befahrene Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden. Stets muss mit Straßensperren und Kontrollen durch die kongolesischen Sicherheitsbehörden gerechnet werden.
Das Straßennetz einschließlich Nationalstraßen ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Eine funktionierende medizinische Notfallversorgung existiert nicht.
Außerhalb der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe Noire ist die touristische Infrastruktur nur schwach entwickelt.
- Fahren Sie auf der Nationalstraße 1 besonders vorsichtig und rechnen Sie jederzeit mit Spurrillen oder Schlaglöchern. Reisen Sie möglichst im Konvoi von mindestens zwei Fahrzeugen.
- Vermeiden Sie unbedingt Nachtfahrten.
- Verzichten Sie auf Fahrten mit Taxis und Bussen auf Fernstrecken. Dies gilt insbesondere während der Regenzeit.
Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 01.03.2024
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 01.03.2024
Letzte Änderungen:
- Sicherheit
- Reiseinfos
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit (Malaria)
Sicherheit
TerrorismusInnenpolitische Lage
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis .
Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Lage in der Republik Kongo weitgehend stabil.
Es kann gelegentlich zu Demonstrationen, größeren Menschenansammlungen und Unruhen kommen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können.Kriminalität
- Seien Sie bei allen Reisen im Land besonders aufmerksam.
- Bereisen Sie das Department Pool nur bei Tageslicht und auf dem Landweg.
- Vermeiden Sie die Nähe zu Polizei- und Militärposten.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Seien Sie vorsichtig bei größeren Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Fotografieren Sie keinesfalls polizeiliche oder militärische Einrichtungen.
Eine erhöhte Kriminalität wie insbesondere Taschendiebstahl und Handtaschenraub sind insbesondere ab Einbruch der Dunkelheit in einigen Stadtteilen von Brazzaville wie Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé sowie in der Hafenstadt Pointe-Noire zu verzeichnen. Diebe sind dort vor allem an den Stränden aktiv. In Brazzaville und Pointe-Noire kommt es vermehrt zu Einbrüchen.Reiseinfos
- Vermeiden Sie Spaziergänge und Aufenthalte an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit.
- Meiden Sie die erwähnten Stadtteile von Brazzaville und Pointe-Noire nachts.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Es wird empfohlen, stets ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen.
- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Zuständige Auslandsvertretung
Die deutsche Botschaft in Brazzaville ist in den Räumen der französischen Botschaft untergebracht. Sie nimmt als Kleinstvertretung keine konsularischen Aufgaben wahr.
Konsularisch zuständig für die Republik Kongo ist ausschließlich die deutsche Botschaft in Kinshasa . In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten kann die Telefonnummer des dortigen Bereitschaftsdienstes (+243 825173064), in konsularischen Notfällen auch die französische Botschaft in Brazzaville 00 242 06 52 232 30 kontaktiert werden.
Infrastruktur/Verkehr
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe-Noire. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften haben teilweise alte, schlecht gewartete Flugzeuge und stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU. Von ihrer Nutzung wird abgeraten.
Bei Nutzung der gebührenpflichtigen Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville über Dolisie bis Pointe Noire besteht aufgrund leichtsinniger Verkehrsteilnehmer und zahlreicher unzureichend gesicherter defekter Lastwagen eine erhebliche Unfallgefahr. Gleiches gilt für die weniger befahrene Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden. Stets muss mit Straßensperren und Kontrollen durch die kongolesischen Sicherheitsbehörden gerechnet werden.
Das Straßennetz einschließlich Nationalstraßen (Ausnahme: Nationalstraße 1) ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Eine funktionierende medizinische Notfallversorgung existiert nicht.
Außerhalb der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe Noire ist die touristische Infrastruktur nur schwach entwickelt.Führerschein
- Fahren Sie auf der Nationalstraße 1 besonders vorsichtig und rechnen Sie jederzeit mit Spurrillen oder Schlaglöchern. Reisen Sie möglichst im Konvoi von mindestens zwei Fahrzeugen.
- Vermeiden Sie unbedingt Fahrten außerhalb von Ortschaften nach Einbruch der Dunkelheit.
- Verzichten Sie auf Fahrten mit Taxis und Bussen auf Fernstrecken. Dies gilt insbesondere während der Regenzeit.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
LGBTIQ
Offen gezeigte homosexuelle Handlungen können zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.Rechtliche Besonderheiten
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Es ist verboten, sicherheitsrelevante Bereiche (Militärpersonen, Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) zu fotografieren. Dieses Verbot wird konsequent durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine mehrwöchige Inhaftierung bei Verstößen sind möglich. Vom Mitführen von Drohnen wird abgeraten, ihr Betrieb ist genehmigungspflichtig.
Drogenhandel wird streng bestraft.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der CFA Franc (XAF). Es empfiehlt sich die Mitnahme von EUR oder USD in bar, auch wenn Kreditkarten (Visa) inzwischen bei einigen Geschäften und Restaurants als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Geldautomaten zur Beschaffung von Bargeld (mit Kreditkarte) sind in größeren Ortschaften vorhanden.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19
Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei offiziellen Stellen der Republik Kongo sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
Gesundheit
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.Es besteht ganzjährig und im gesamten Land inkl. der Städte ein hohes Malariarisiko. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Dengue s.o.).
- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
- Applizieren Sie in den Abendstunden und nachts wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen.
- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich.Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Dengue s.o.).
- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 20.06.2024
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 20.06.2024
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
Sicherheit
Kriminalität
Kriminalität, wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub durch motorisierte Diebe (mit Kfz und Motorrad), kommen in erhöhtem Maße vor. Insbesondere ab Einbruch der Dunkelheit im Stadtzentraum von Brazzaville sowie in den Stadtteilen Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé sowie in der Hafenstadt Pointe-Noire muss damit gerechnet werden. Auch westliche Ausländer sind betroffen. In Pointe-Noire sollten Reisende insbesondere an den Stränden wachsam sein. Daneben kommt es in Brazzaville und Pointe-Noire vermehrt zu Einbrüchen.Reiseinfos
- Vermeiden Sie Spaziergänge und Aufenthalte an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit.
- Passen Sie Ihr Verhalten insbesondere in den erwähnten Stadtteilen von Brazzaville und Pointe-Noire und ab Einbruch der Dunkelheit an.
- Leisten Sie keinen Widerstand, da die Hemmschwelle niedrig sein kann.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Es wird empfohlen, stets ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen.
- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Infrastruktur/Verkehr
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe-Noire. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften haben teilweise alte, schlecht gewartete Flugzeuge und stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU. Von ihrer Nutzung wird abgeraten.
Stromausfälle auch in Großstädten sind keine Seltenheit.
Bei Nutzung der gebührenpflichtigen Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville über Dolisie bis Pointe-Noire besteht aufgrund leichtsinniger Verkehrsteilnehmer und zahlreicher unzureichend gesicherter defekter Lastwagen eine nicht zu unterschätzende Unfallgefahr. Gleiches gilt für die weniger befahrene Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden. Stets muss mit Straßensperren und Kontrollen durch die kongolesischen Sicherheitsbehörden gerechnet werden.
Das Straßennetz einschließlich Nationalstraßen (Ausnahme: Nationalstraße 1) ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Eine funktionierende medizinische Notfallversorgung existiert nicht.
Außerhalb der Hauptstadt Brazzaville und der Hafenstadt Pointe-Noire ist die touristische Infrastruktur nur schwach entwickelt.
- Fahren Sie auf der Nationalstraße 1 besonders vorsichtig und rechnen Sie jederzeit mit Spurrillen oder Schlaglöchern. Reisen Sie möglichst im Konvoi von mindestens zwei Fahrzeugen.
- Vermeiden Sie unbedingt Fahrten außerhalb von Ortschaften nach Einbruch der Dunkelheit.
- Verzichten Sie auf Fahrten mit Taxis und Bussen auf Fernstrecken. Dies gilt insbesondere während der Regenzeit. Starkregen kann Straßen unterspülen, sodass sich eine Weiterreise verzögern kann, bis die Straße wieder passierbar ist. Rechnen Sie auch mit nicht funktionierenden Ampeln.
Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 08.08.2024
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Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Sexuell übertragene Krankheiten)
Gesundheit
Sexuell übertragbare Krankheiten
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen sowie kontaminierten Gegenständen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
- Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
- Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.01.2026
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo
Stand 23.01.2026
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage; Kriminalität)
- Gesundheit (Malaria)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Lage in der Republik Kongo weitgehend stabil.
Am 15. März 2026 werden Präsidentschaftswahlen statt finden. In diesem Zusammenhang ist verstärkt mit Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen zu rechnen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen und erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können.
Bei Reisen über Land zwischen Brazzaville und Pointe-Noire kann es aufgrund lokaler Konflikte im Raum Mindoulie zu Straßensperrungen der Nationalroute Nr. 1 kommen.Kriminalität
- Seien Sie bei allen Reisen im Land besonders aufmerksam.
- Bereisen Sie das Department Pool nur bei Tageslicht und auf dem Landweg.
- Vermeiden Sie die Nähe zu Polizei- und Militärposten.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Seien Sie vorsichtig bei größeren Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Fotografieren Sie keinesfalls polizeiliche oder militärische Einrichtungen.
Kriminalität, wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub durch motorisierte Diebe (mit Kfz und Motorrad), kommen in erhöhtem Maße vor. Insbesondere ab Einbruch der Dunkelheit im Stadtzentraum von Brazzaville sowie in den Stadtteilen Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé sowie in der Hafenstadt Pointe-Noire muss damit gerechnet werden. Auch westliche Ausländer sind betroffen. In Pointe-Noire sollten Reisende insbesondere an den Stränden wachsam sein. Daneben kommt es in Brazzaville und Pointe-Noire vermehrt zu Einbrüchen.Gesundheit
- Vermeiden Sie Spaziergänge und Aufenthalte an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit.
- Passen Sie Ihr Verhalten insbesondere in den erwähnten Stadtteilen von Brazzaville und Pointe-Noire und ab Einbruch der Dunkelheit an.
- Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand, da die Hemmschwelle für den Einsatz von Gewalt niedrig sein kann.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Es wird empfohlen, stets ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Malaria
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99 %. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung
- Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Gruß
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