Reise-/Sicherheitshinweis Peru 02.08.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 02.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 02.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage durch landesweite Proteste)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao gilt seit 28. Februar 2026 der Ausnahmezustand.
Auch in den Städten Trujillo und Virú (Region La Libertad) und den Städten Tumbes und Zarumilla (Region Tumbes) gilt derzeit der Ausnahmezustand.

In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 30.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 30.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Starke saisonale Regenfälle)


Aktuelles
Starke saisonale Regenfälle

Aufgrund anhaltender starker saisonaler Regenfälle wurde am 25. Februar 2026 in mehr als 700 Bezirken entlang der Pazifikküste, in den Anden sowie im peruanischen Teil des Amazonas-Regenwaldes der Notstand ausgerufen. Insbesondere in der Region Arequipa (Distrikte Alto Selva Alegre, Cayma, Cerro Colorado, Mariano Melgar, Miraflores, Paucarpata, Socabaya, Uchumayo und Yanahuara) sowie in den Regionen Ica, Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash, kommt es derzeit zu örtlichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturzfluten in Flussbetten und Schluchten. Ferner wurden Teile der Hauptverkehrsroute Lima - Anden - Amazonas-Vorland („carretera central“) durch Erdrutsche und Hochwasser blockiert und zeitweise für den Verkehr gesperrt, was zu Verzögerungen im Reiseverkehr führt. Diese saisonbedingten Regenfälle können noch bis Ende März anhalten.

Am 30. März 2026 kam es in der Region Cusco infolge der saisonbedingten Regenfälle zu zwei Erd- und Steinrutschen, die sich auf den touristischen Reiseverkehr von und nach Machu Picchu auswirken:

Sperrung der Zugverbindung Hidroeléctrica – Machu Picchu – Hidroeléctrica aufgrund einer Schlammlawine. Die Zugverbindung Ollantaytambo – Machu Picchu – Ollantaytambo ist nicht betroffen; die Züge verkehren planmäßig.

Einschränkungen im Wegenetz des Inka-Trails aufgrund eines Stein- und Erdrutsches. Die Aufräumarbeiten dauern an, Ersatzwege stehen zur Verfügung.
  • Versuchen Sie nicht, auf eigene Faust durch Hochwasser zu gehen bzw. fahren.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI)
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 09.04.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 09.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen am 12. April 2026)


Aktuelles
Wahlen am 12. April 2026 in Peru

Am Sonntag, den 12. April 2026, findet in Peru die erste Runde der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. In den Tagen vor und nach der Wahl sowie am eigentlichen Wahltag ist mit einer erhöhten Polizei- und Militärpräsenz in den Städten und auf den Straßen, insbesondere im Umfeld von Wahllokalen (Schulen und Gemeinschaftszentren), zu rechnen.

Ferner gilt vom 11. April, 8 Uhr, bis 13. April 2026, 8 Uhr, ein landesweites Alkoholverbot. Alkoholverkauf und -konsum sind in den Wahllokalen sowie in deren Umgebung und auf öffentlichen Plätzen verboten. Personen, die dagegen verstoßen, können mit Geld- oder Haftstrafe belegt werden.
  • Leisten Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte Folge.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Seien Sie achtsam und informieren Sie sich tagesaktuell über lokale Medien.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Reiserouten. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 04.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 04.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen in Peru am 7. Juni 2026)


Aktuelles
Präsidentschaftswahlen in Peru am 7. Juni 2026

Am 7. Juni 2026 findet in Peru die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen statt. In den Tagen vor und nach der Wahl sowie am eigentlichen Wahltag ist mit einer erhöhten Polizei- und Militärpräsenz in den Städten und auf den Straßen zu rechnen, insbesondere im Umfeld der Wahllokale (Schulen und Gemeinschaftszentren).

In der Zeit vom 6. Juni 2026, 8 Uhr, bis 8. Juni 2026, 8 Uhr, gilt ein landesweites Alkoholverbot. Der Konsum und Verkauf sowie die Abgabe von Alkohol sind in den Wahllokalen, in deren Umgebung und auf öffentlichen Plätzen verboten. Ein Verstoß kann mit Geld- oder Haftstrafen belegt werden.
  • Leisten Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte Folge.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Seien Sie achtsam und informieren Sie sich tagesaktuell über lokale Medien.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Reiserouten. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 12.06.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 12.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Nach dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Peru am 7. Juni 2026 dauert die Auszählung der Stimmen weiter an; Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessengruppen sind jederzeit möglich.

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao, in den Städten Trujillo und Virú (Region La Libertad) und den Städten Tumbes und Zarumilla (Region Tumbes) gilt weiterhin der Ausnahmezustand

Notstandsanordnungen gelten auch in verschiedenen anderen Regionen des Landes, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Berücksichtigen Sie die Lage vor Ort bei Ihrer Reiseplanung; veranschlagen Sie ausreichend Zeit für Fahrten und Transfers und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 02.08.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 02.08.2026

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Infrastruktur und Verkehr)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Aufgrund verschiedener Streiks lokaler und nationaler Transportgewerkschaften kann es landesweit zu Einschränkungen im Personenverkehr kommen. Diese Streiks können kurzfristig angekündigt, aber auch kurzfristig wieder abgesagt werden. Insbesondere im Großraum Lima ist auch mit Protestaktionen zu rechnen. Touristengebiete sind hiervon in der Regel nicht betroffen.

Der technische Zustand der Kleinflugzeuge, die an den Flughäfen „Maria Reiche“ in Nazca und in Pisco für Flüge über die Nazca-Linien eingesetzt werden, sowie die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard. So kam es zu mehreren Zwischenfällen und mehreren Abstürzen mit Todesfolge.

Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkw oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschließlich Cañón de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno. Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut. In abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – insbesondere wegen Erdrutschen während der Regenzeit – nicht oder nur schwer befahrbar.

Bei Überlandbussen kommt es häufig zu Unfällen mit einer großen Anzahl Toter und Verletzter auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, wo unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.
  • Informieren Sie sich daher fortlaufend über die aktuellen und zu erwartenden Witterungsbedingungen.
Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Eine Diebstahlsanzeige ist nicht ausreichend.
  • Bei Passverlust wenden Sie sich bitte an die Botschaft oder an das Büro des für den Amtsbezirk zuständigen Honorarkonsuls.
  • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt; siehe auch Abschnitt Gesundheit. Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht dem europäischen Niveau.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen (jahreszeitlich kann es zu Erdrutschen kommen). Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Führen Sie keine Nachtfahrten mit eigenem Fahrzeug durch; es besteht ein erhöhtes Unfall- und Überfallrisiko.
  • Bewahren Sie die an den Mautstationen (peajes) ausgegebenen Tickets gut auf, da Ihnen bei Unfällen oder Pannen damit kostenlose Hilfe zusteht; Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
  • Nutzen Sie bei Überlandreisen mit dem Bus möglichst nur tagsüber und nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva).
  • Nehmen Sie Dienstleistungen stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch und lassen Sie sich nicht „auf der Straße“ überreden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.
  • Achten Sie bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus/nach Iquitos auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe und nutzen Sie nur moderne Schiffe. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord.
  • Führen Sie bitte stets Ihren Reisepass mit.
  • Wenden Sie sich bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen an das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

13 Tote: Cessna 208B Grand Caravan in Peru bei Flug zu den Nazca-Linien abgestürzt
02.08.2026 - aerotelegraph

Gruß
Birgitt
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