Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 06.06.2025

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 30.05.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 30.05.2014 (Unverändert gültig seit: 30.05.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Aus den Grenzregionen zu Waldguinea im Lofa County wurden mittlerweile sechs bestätigte tödliche Fälle von Ebola Hämorrhagischem Fieber gemeldet. Der letzte gesicherte Fall trat am 09. April 2014 auf.
An der Ebolaepidemie im benachbarten Guinea erkrankten bislang fast 170 Menschen (mehr als 100 Todesopfer). Seit dem 25.05. wurden auch Erkrankungen aus dem Osten Sierra Leones (Kailahun District) gemeldet (vierzehn bestätigte Infektionen, darunter zwei Todesfälle).

Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von sogenanntem Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin ).

Das Auswärtige Amt rät jedoch von Reisen in die Region, d.h. in die betroffenen Grenzgebiete zu Guinea und Sierra Leone zum jetzigen Zeitpunkt dringend ab.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 05.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 05.06.2014
(Unverändert gültig seit: 05.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktuelle Hinweise
Aus den Grenzregionen zu Waldguinea im Lofa County wurden mittlerweile sechs bestätigte tödliche Fälle von Ebola Hämorrhagischem Fieber gemeldet. Der letzte gesicherte Fall trat am 09. April 2014 auf. Bis zum 09. April traten 6 gesicherte tödliche Ebolainfektionen in Lofa County auf. Seit Ende Mai gibt es neue klinische Ebolainfektionsfälle, so dass sich die Gesamtzahl auf 13 (mit 10 Todesfällen) erhöht. Klinische Fälle sind aufgetreten in Lofa (8), Nimba (2), Bong (1) und Margibi (2).
An der Ebolaepidemie im benachbarten Guinea erkrankten bislang gesichert mehr als 190 Menschen (mehr als 100 Todesopfer). Hauptsächlich betroffen sind Guéckédou, Conakry und Macenta. Seit Ende Mai wurden auch Erkrankungen vor allem aus dem Osten Sierra Leones (Kailahun District) gemeldet (24 bestätigte Infektionen, darunter 3 von 6 Todesfällen). Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von sogenanntem Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin ).

Das Auswärtige Amt rät jedoch von Reisen in die Region, d.h. in die betroffenen Grenzgebiete zu Guinea und Sierra Leone zum jetzigen Zeitpunkt dringend ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 25.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 25.06.2014
(Unverändert gültig seit: 25.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktuelle Hinweise
Bis April traten 6 tödliche Ebolainfektionen in Liberia auf. Ende Mai kam es zu einer zweiten Erkrankungswelle. Überwiegend im Granzgebiet zu Waldguinea in Lofa county (vor allem in Foya) und Montserrado County (vor allem New Kru Town aber auch Monrovia) kam es zu bislang 28 gesicherten Ebolainfektionen. Zur Zeit sind 51 klinische Fälle mit 33 Todesfällen beschrieben.
An der Ebolaepidemie im benachbarten Guinea erkrankten bislang gesichert mehr als 270 Menschen (165 Todesopfer). Hauptsächlich betroffen sind Guéckédou, Conakry Macenta und zuletzt auch Télimélé und Boffa. Seit Ende Mai wurden auch Erkrankungen vor allem aus dem Osten Sierra Leones (Kailahun District) gemeldet (28 bestätigte Infektionen, 51 klinische Erkrankungen mit 33 Toten). Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von sogenanntem Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin ).

Das Auswärtige Amt rät jedoch von Reisen in die betroffene Region zum jetzigen Zeitpunkt dringend ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 30.06.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 30.06.2014 (Unverändert gültig seit: 30.06.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Ebola
Bis April traten 6 tödliche Ebolainfektionen in Liberia auf. Ende Mai kam es zu einer zweiten Erkrankungswelle. Überwiegend im Granzgebiet zu Waldguinea in Lofa county (vor allem in Foya) und Montserrado County (vor allem New Kru Town aber auch Monrovia) kam es zu bislang 28 gesicherten Ebolainfektionen. Zurzeit sind 51 klinische Fälle mit 33 Todesfällen beschrieben.

An der Ebolaepidemie im benachbarten Guinea erkrankten bislang gesichert mehr als 270 Menschen (165 Todesopfer). Hauptsächlich betroffen sind Guéckédou, Conakry Macenta und zuletzt auch Télimélé und Boffa. Seit Ende Mai wurden auch Erkrankungen vor allem aus dem Osten Sierra Leones (Kailahun District) gemeldet (28 bestätigte Infektionen, 51 klinische Erkrankungen mit 33 Toten). Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von sogenanntem Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin ).
Das Auswärtige Amt rät jedoch von Reisen in die betroffenem Regionen außerhalb Monrovias zum jetzigen Zeitpunkt dringend ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 15.07.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 15.07.2014
(Unverändert gültig seit: 15.07.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Bis April 2014 traten 6 tödliche Ebolainfektionen in Liberia auf. Ende Mai 2014 kam es zu einer zweiten Erkrankungswelle. Überwiegend im Grenzgebiet zu Waldguinea in Lofa County (vor allem in Foya) und Montserrado County (vor allem New Kru Town aber auch Monrovia) kam es zu bislang 64 gesicherten Ebolainfektionen (40 Tote).

Im Nachbarland Guinea (aktuell vor allen in Guéckédou, Conakry und Boffa) sind mittlerweile 300 Fälle einer Ebolinfektion mit mehr als 200 Todesopfern bestätigt worden.Vor allem im ländlichen Osten des Nachbarlandes Sierra Leone (Kailahun-District, Kenema; 1 Fall in der Hauptstadt Freetown) wurden seit Mai 340 gesicherte Ebolainfektionen („Krankenhausfälle“) (über 106 Todesfälle) bekannt. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich deutlich höher.Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder deren Körperflüssigkeit oder durch Verzehr von Bushmeat. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Das Auswärtige Amt rät jedoch von Reisen in die betroffenen Regionen außerhalb Monrovias zum jetzigen Zeitpunkt dringend ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 31.07.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 31.07.2014
(Unverändert gültig seit: 31.07.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Liberia zum jetzigen Zeitpunkt ab.

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Auch zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs ist die Sicherheitslage in Liberia vor allem dank der VN-Friedenstruppe UNMIL zwar unter Kontrolle, aber weiterhin fragil. Die Anwesenheit von immer noch mehr als 50.000 ivorischen Flüchtlingen in der Grenzregion stellt auch weiterhin eine starke humanitäre Belastung und ein potentielles zusätzliches Sicherheitsrisiko dar. Bei Reisen nach Liberia wird daher generell zur Vorsicht geraten.
Reisen über Land, Infrastruktur
Nicht im Rahmen von Hilfs- oder Entwicklungshilfeprojekten geplante individuelle Reisen ins Landesinnere sollten bei der Deutschen Botschaft in Monrovia angezeigt bzw. mit dieser abgestimmt werden.
In der Regenzeit (ca. Mitte Mai – Mitte Oktober) muss man damit rechnen, dass nicht alle Straßen im Landesinneren immer passierbar sind. Das betrifft insbesondere die nicht asphaltierten Straßen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 05.08.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 05.08.2014 (Unverändert gültig seit: 05.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise
Von Reisen nach Liberia wird dringend abgeraten.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Liberia weiter beschränkt werden.

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.

Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale

Reisebeschränkungen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Auch zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs ist die Sicherheitslage in Liberia vor allem dank der VN-Friedenstruppe UNMIL zwar unter Kontrolle, aber weiterhin fragil. Die Anwesenheit von immer noch mehr als 50.000 ivorischen Flüchtlingen in der Grenzregion stellt auch weiterhin eine starke humanitäre Belastung und ein potentielles zusätzliches Sicherheitsrisiko dar. Bei Reisen nach Liberia wird daher generell zur Vorsicht geraten.

Reisen über Land, Infrastruktur
Nicht im Rahmen von Hilfs- oder Entwicklungshilfeprojekten geplante individuelle Reisen ins Landesinnere sollten bei der Deutschen Botschaft in Monrovia angezeigt bzw. mit dieser abgestimmt werden.
In der Regenzeit (ca. Mitte Mai – Mitte Oktober) muss man damit rechnen, dass nicht alle Straßen im Landesinneren immer passierbar sind. Das betrifft insbesondere die nicht asphaltierten Straßen.
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Ausreiseaufruf Liberia 13.08.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 13.08.2014
(Unverändert gültig seit: 13.08.2014)

Letzte Änderung:
Ausreiseaufruf


Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt rät angesichts der aktuellen Lage dringend von Reisen nach Liberia ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Liberia weiter beschränkt werden.
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Reisehinweis / Ausreiseaufruf Liberia 14.08.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 14.08.2014
(Unverändert gültig seit: 14.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt rät angesichts der aktuellen Lage dringend von Reisen nach Liberia ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Liberia weiter beschränkt werden.

Aktuelle Hinweise

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter www.rki.de/rueckkehrer-aus-ebolalaendern abgerufen werden kann.
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
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Reisehinweis / Ausreiseaufruf Liberia 25.11.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 25.11.2014 (Unverändert gültig seit: 25.11.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind im Wesentlichen Guinea, Sierra Leone und Liberia. Es wurden jedoch auch Krankheiten in andere Länder Westafrikas importiert (aktuell Fälle in Mali). Eine Ausbreitung in weitere Länder ist möglich. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Nachdem zunächst überwiegend abgelegene Regionen im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea betroffen waren, hat sich die Erkrankung auf weite Teile der Länder ausgebreitet. Auch in den Hauptstädten Conakry, Monrovia und Freetown sind zahlreiche Menschen erkrankt.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.

Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).

Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter http://www.rki.de/ebola abgerufen werden kann.

Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

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Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 16.12.2014 (Unverändert gültig seit: 16.12.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Auch zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs ist die Sicherheitslage in Liberia vor allem dank der VN-Friedenstruppe UNMIL zwar unter Kontrolle, aber weiterhin fragil. Die Anwesenheit von immer noch mehr als 50.000 ivorischen Flüchtlingen in der Grenzregion stellt auch weiterhin eine starke humanitäre Belastung und ein potentielles zusätzliches Sicherheitsrisiko dar. Bei Reisen nach Liberia wird daher generell zur Vorsicht geraten.

Reisen über Land, Infrastruktur
Individuelle Reisen ins Landesinnere sollten bei der Deutschen Botschaft in Monrovia angezeigt bzw. mit dieser abgestimmt werden.

In der Regenzeit (ca. Mitte Mai – Mitte November) sind nicht alle Straßen im Landesinneren immer passierbar. Das betrifft insbesondere die nicht asphaltierten Straßen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Die Deutsche Botschaft in Monrovia kann außer reiner Nothilfe keine Rechts- und Konsularaufgaben wahrnehmen. Visaanträge zur Einreise nach Deutschland sowie sämtliche Fragen zu sonstigen Rechts- und Konsularangelegenheiten sind direkt an die Deutsche Botschaft in Accra/Ghana zu richten.

Vom Schwimmen im offenen Meer (Atlantik) wird aufgrund starker Strömungen dringend abgeraten.
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Reisehinweis / Ausreiseaufruf Liberia 05.04.2016

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 26.01.2015
(Unverändert gültig seit: 26.01.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. In anderen Ländern Westafrikas gibt es zur Zeit keine Ebolainfektionen.
Dank nationaler und internationaler Bemühungen ist die Zahl der Neuerkrankungen in allen drei betroffenen Ländern 2015 stark rückläufig. Betroffen sind vor allem noch die Hauptstädte und benachbarte Regionen sowie Gebiete im Grenzbereich zu den anderen betroffenen Ländern, es werden aber auch vor allem in Guinea Neuinfektionen in zuvor aktuell nicht betroffenen Regionen registriert.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).
Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter http://www.rki.de/ebola abgerufen werden kann.
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Liberia ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr – siehe auch http://www.who.int
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und ggf. Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Gelbfieber (s. o.), Polio, Hepatitis A und Hirnhautentzündung durch Meningokokken (ACWY), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Cholera empfohlen.
Gelbfieber
Jährlich werden einzelne Gelbfieberfälle, in Abständen auch regionale Ausbrüche gemeldet. Übertragung erfolgt durch Mückenstich.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Liberia. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (> 90 % der Fälle in Liberia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige Medikamente/Medikamentenkombinationen (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und off-label Doxycyclin,) in lokalen Apotheken nur z. T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der Infektionsrisiken durch Stechmücken wird allen Reisenden empfohlen,
  • Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
Nach WHO Schätzungen sind ca. 5% der Bevölkerung mit HIV infiziert und es gibt ca. 2.000 Todesfälle durch AIDS pro Jahr. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder vor allem im urbanen Großraum Monrovia auf. In den letzten Jahren jedoch seltener. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
Dengue wird durch tagaktive Mücke übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen kommt es insbesondere bei Kindern zu Blutungen (Dengue-Hämorhagisches-Fieber = DHF) mit zum Teil schwerwiegenden Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge. Bei Reisenden tritt DHF extrem selten auf. Bisher werden wenige Fälle aus Liberia gemeldet, was vermutlich auf die nichtvorhandenen diagnostischen Mittel zurückzuführen ist.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange, bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
Liberia ist eines der wenigen Länder, in denen das Lassa-Fieber immer wieder vorkommt, vor allem im Westen des Landes. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit durch Rattenurin kontaminierten Lebensmitteln oder Aerosole. Häufiger noch sind Infektionen bei Angehörigen und dem Pflegepersonal durch direkten Kontakt mit dem Infizierten. Besonders bei Reisen im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist Vorsicht geboten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Monrovia ist aufgrund des Mangels an Fachärzten sehr begrenzt. Zugang zu den UN-Kliniken hat grundsätzlich nur UN-Personal. Die Ärzte sprechen in der Regel nur Englisch. Deutschsprachige Ärzte sind nicht bekannt.
Operationen sollten nur in Europa oder notfalls in einem zumutbaren Krankenhaus in einem näher gelegenen Land durchgeführt werden.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine gut ausgestattete Hausapotheke ist erforderlich, insbesondere für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Es gibt in Monrovia nur wenige Apotheken, die akzeptabel sind. Sie führen ein sehr begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente u. a. europäischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Die wenigen Reisenden, die nach Liberia kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Liberia durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe auch http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Reisehinweis / Ausreiseaufruf Liberia 05.05.2015

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 05.05.2015 (Unverändert gültig seit: 05.05.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die Ebolaepidemie, die Westafrika seit Dezember 2013 heimgesucht hat, ist in Liberia zum Stillstand gekommen. Seit März sind keine Ebolafälle mehr bestätigt worden. Ein erneutes Einschleppen von Fällen ist zur Zeit jedoch nicht auszuschließen, weshalb dringend geraten wird, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten.
Durch die Ebolaepidemie in Liberia ist das Gesundheitswesen nachhaltig beeinträchtigt worden, so dass eine medizinische Versorgung nur eingeschränkt möglich ist. Medizinische Evakuierungen können erschwert sein.
Zur Einnahme einer medikamentösen Malariaprophylaxe wird geraten.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 13.05.2015

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Liberia:

Stand 13.05.2015 (Unverändert gültig seit: 13.05.2015)

Letzte Änderung: Aktueller Hinweis
Westafrika wurde seit Dezember 2013 von einer Ebolaepidemie heimgesucht, die hauptsächlich Liberia, Sierra Leone und Guinea betroffen hat. Seit März 2015 sind in Liberia keine Neuinfektionen mehr bestätigt worden. Am 9.Mai 2015 wurde Liberia daher von der WHO für „ebolafrei“ erklärt. Ein erneutes Einschleppen von Fällen ist zurzeit jedoch nicht auszuschließen, weshalb dringend geraten wird, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten und bei Reisen ins Land besondere Vorsicht walten zu lassen.

Durch die Ebolaepidemie in Liberia ist das Gesundheitswesen nachhaltig beeinträchtigt worden, so dass eine medizinische Versorgung nur eingeschränkt möglich ist. Medizinische Evakuierungen können erschwert sein. Auch andere staatliche Institutionen sind nach dem langen, entbehrungsreichen Kampf gegen die Krankheit u.U. noch nicht wieder voll belastbar.

Weitere Informationen zur Ebolainfektion finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

Zur Einnahme einer medikamentösen Malariaprophylaxe wird geraten.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Liberia 04.11.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Liberia:
Stand 04.11.2015
(Unverändert gültig seit: 04.11.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktueller Hinweis
Seit dem 03. September 2015 gilt Liberia als ebolafrei.
Neuerkrankungen können nicht ausgeschlossen werden, weshalb dringend geraten wird, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten und bei Reisen ins Landesinnere besondere Vorsicht walten zu lassen.
Weitere Informationen zur Ebolainfektion sind unter www.diplo.de/reisemedizineingestellt.
Die Symptome einer Malaria gleichen denen der Ebolainfektion. Ein Patient mit einer fieberhaften Erkrankung muss auch jetzt noch damit rechnen, isoliert zu werden. Eine wirksame Behandlung kann sich dadurch verzögern. Die Durchführung einer medikamentösen Malariaprophylaxe ist deshalb sinnvoll.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Liberia ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine Impfung innerhalb der letzten 10 Jahre gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr – siehe auch www.who.int
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und ggf. Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Gelbfieber (s. o.), Polio, Hepatitis A und Hirnhautentzündung durch Meningokokken (ACWY), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Cholera empfohlen.
Gelbfieber
Jährlich werden einzelne Gelbfieberfälle, in Abständen auch regionale Ausbrüche gemeldet. Übertragung erfolgt durch Mückenstich.
Malaria
Hinsichtlich Häufigkeit und Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Liberia. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Liberia!) bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige Medikamente/Medikamentenkombinationen (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und off-label Doxycyclin,) in lokalen Apotheken nur z. T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der Infektionsrisiken durch Stechmücken wird allen Reisenden empfohlen,
  • Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
Nach WHO Schätzungen sind ca. 5% der Bevölkerung mit HIV infiziert und es gibt ca. 2.000 Todesfälle durch AIDS pro Jahr. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder vor allem im urbanen Großraum Monrovia auf. In den letzten Jahren jedoch seltener. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
Dengue wird durch tagaktive Mücke übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen kommt es insbesondere bei Kindern zu Blutungen (Dengue-Hämorhagisches-Fieber = DHF) mit zum Teil schwerwiegenden Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge. Bei Reisenden tritt DHF extrem selten auf. Bisher werden wenige Fälle aus Liberia gemeldet, was vermutlich auf die nichtvorhandenen diagnostischen Mittel zurückzuführen ist.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange, bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
Liberia ist eines der wenigen Länder, in denen das Lassa-Fieber immer wieder vorkommt, vor allem im Westen des Landes. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit durch Rattenurin kontaminierten Lebensmitteln oder Aerosole. Häufiger noch sind Infektionen bei Angehörigen und dem Pflegepersonal durch direkten Kontakt mit dem Infizierten. Besonders bei Reisen im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist Vorsicht geboten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die ärztliche Versorgung auch in Monrovia ist aufgrund des Mangels an Fachärzten begrenzt. Zugang zu den UN-Kliniken hat grundsätzlich nur UN-Personal.
Aspenmedical Liberia (Mitgliedschaft erforderlich, auch für kurzen Zeitraum möglich) bietet eine gute Notfallversorgung in Monrovia und Zugang zur Evakuierung auf dem Land- und Luftweg innerhalb Westafrikas.
Notfalloperationen können in einigen Krankenhäusern durchgeführt werden (z. B. Firestone Hospital, Hope for Women Hospital, St. Joseph’s Catholic Hospital, John F. Kennedy Memorial Hospital – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr).
Das Mitbringen von Medikamenten für eine gut ausgestattete Hausapotheke ist erforderlich, insbesondere für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Es gibt in Monrovia nur wenige Apotheken, die akzeptabel sind. Sie führen ein sehr begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente u. a. europäischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Reisende, die nach Liberia kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Liberia durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe auch www.dtg.org oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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