Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 12.02.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 01.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 01.12.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
In der Nacht vom 30. November zum 1. Dezember 2023 kam es zu Schusswechseln zwischen der Nationalgarde und der Präsidentengarde an der Kaserne der Nationalgarde in Bissau-Stadt (Stadtteil Luanda). Am Morgen des 1. Dezember 2023 gab es weitere Schusswechsel in der Innenstadt von Bissau.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien über die weitere Entwicklung.
  • Halten Sie sich von militärischen und paramilitärischen Einrichtungen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Bitte tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Auswärtiges Amt


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Guinea Bissau | Ein neuer Putschversuch?

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 05.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 05.12.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
In der Nacht vom 30. November zum 1. Dezember 2023 kam es zu Schusswechseln zwischen der Nationalgarde und der Präsidentengarde an der Kaserne der Nationalgarde in Bissau-Stadt (Stadtteil Luanda) mit Toten und Verletzten. Am 4. Dezember 2023 löste Präsident Sissoco Embaló das Parlament auf. Neuwahlen sind angekündigt. Die Entscheidung des Präsidenten führte zu Unruhe in der Bevölkerung, Schulschließungen und Hamsterkäufen. Zahlreiche Bewohner verlassen derzeit die Hauptstadt.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien über die weitere Entwicklung.
  • Halten Sie sich von militärischen und paramilitärischen Einrichtungen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Bitte tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 22.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 22.12.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (gestrichen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (kpl. Überarbeitung)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Guinea-Bissau zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Aufgrund des Anstiegs der Lebenshaltungskosten und deren sozialen Auswirkungen kann es jederzeit zu Demonstrationen kommen. Am 4. Dezember 2023 löste Präsident Sissoco Embaló das Parlament auf und ernannte am 20. Dezember 2023 einen neuen Premierminister.

Nach Aussagen der Vereinten Nationen ist Guinea-Bissau seit Ende Dezember 2011 von Anti-Personen-Minen weitgehend geräumt. Dennoch kann in entlegenen Landesteilen (insbesondere nördliche Grenzregion zur Casamance/Senegal) eine Minengefahr nicht ausgeschlossen werden.
  • Seien Sie insbesondere in der Hauptstadt Bissau vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Verlassen Sie Straßen und Wege nicht unnötig und achten Sie auf Hinweisschilder.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich in die Krisenvorsorgeliste.
Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab dem Alter von 12 Monaten zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.
  • Reiseimpfungen:
    Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Guinea-Bissau ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die landesweit ganzjährig auftreten können: Denguefieber, lymphatische Filariosen und Zikavirus-Infektionen. Es ist davon auszugehen, dass Chikungunya-Fieber und Leishmaniasis in Guinea-Bissau vorkommt.
  • Schützen Sie sich den ganzen Tag über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die inzwischen sehr seltene afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen.
  • Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Tsetsefliegen, siehe Schutz vor Insekten. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose und Typhus treten auch bei Reisenden auf.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Guinea-Bissau besteht eine Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Dezember bis April auf.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY- Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt über Hunde, Affen und Flughunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Giftschlangen kommen im gesamten Land vor.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund, Affen, Flughund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe sehr begrenzt und Immunglobuline nicht im Land erhältlich sind.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Durch die Müllverbrennung besteht eine kontinuierliche Belastung. In der Harmattan-Saison kommt es im ersten Jahresquartal zur besonderen Luftverschmutzung.

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 26.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 26.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am 26. November 2025 hat sich in Guinea-Bissau offenbar ein Putsch ereignet. Nach ersten Informationen wurden der amtierende Staatspräsident sowie weitere hochrangige Angehörige von Regierung und Streitkräften festgenommen. Es gibt Berichte über Schusswechsel im Bereich des Präsidentenpalastes in Bissau. Die Lage ist derzeit unübersichtlich und volatil.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sowie insbesondere die nähere Umgebung des Präsidentenpalastes weiträumig.
  • Folgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte vor Ort.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
Auswärtiges Amt


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Guinea-Bissau: Putsch gemeldet!

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 27.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 27.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Nach einem Putsch sowie Berichten über Schusswechsel im Bereich des Präsidentenpalastes in Bissau am 26. November 2025 ist die Lage in Guinea-Bissau weiterhin unklar und volatil. Es wurde eine Ausgangssperre verhängt; die Hauptstraßen in Bissau sind momentan zudem für den Autoverkehr gesperrt. Angehörige des Militärs kontrollieren zentrale Orte in Bissau und sind auch in den Stadtvierteln präsent. Nach bisher vorliegenden Informationen wurden der amtierende Staatspräsident sowie weitere hochrangige Angehörige von Regierung und Streitkräften festgenommen. Laut Ankündigungen des obersten Militärkommandos ist die Einsetzung des bisherigen Chefs des Heeres, General Horta N’Tam, als temporäres Staatsoberhaupt vorgesehen. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage in den kommenden Tagen kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sowie insbesondere die nähere Umgebung des Präsidentenpalastes weiträumig.
  • Folgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte vor Ort.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Halten Sie Ihre in ELEFAND hinterlegten Kontaktdaten stets aktuell und machen Sie nach Möglichkeit auch deutsche Verwandte, Bekannte und Gäste in Guinea-Bissau auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts aufmerksam – diese können sich auch in der kostenlosen ELEFAND-App registrieren. (iOS und Android).
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 28.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 28.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Guinea-Bissau)
- Sicherheit (Abraten)


Aktuelles
Von Reisen nach Guinea-Bissau wird derzeit abgeraten.

Sicherheitslage in Guinea-Bissau

Nach einem Putsch sowie Berichten über Schusswechsel im Bereich des Präsidentenpalastes in Bissau am 26. November 2025 ist die Lage in Guinea-Bissau weiterhin unklar und volatil. Vereinzelt kam es zu Protesten mit brennenden Autoreifen, die unverzüglich durch das Militär beendet wurden. Angehörige des Militärs kontrollieren zentrale Orte in Bissau und sind auch in den Stadtvierteln präsent. Es kommt weiterhin regelmäßig zu Personen- und Verkehrskontrollen. Nach bisherigen Informationen wurden hochrangige Angehörige von Regierung und Streitkräften vorrübergehend festgenommen, inzwischen aber wieder freigelassen. Der bisherige Chef des Heeres, General Horta Inta-a, wurde als temporäres Staatsoberhaupt eingesetzt.
Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage in den kommenden Tagen kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Es kann jederzeit erneut zur Verhängung von Ausgangssperren und weiteren Einschränkungen kommen.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sowie insbesondere die nähere Umgebung des Präsidentenpalastes und militärischer Einrichtungen weiträumig.
  • Ausgangssperren und andere Regelungen können sich auch kurzfristig ändern - informieren Sie sich zur aktuellen Lage über die lokalen, internationalen und sozialen Medien.
  • Folgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte vor Ort.
  • Halten Sie Ihre in ELEFAND hinterlegten Kontaktdaten stets aktuell und machen Sie nach Möglichkeit auch deutsche Verwandte, Bekannte und Gäste in Guinea-Bissau auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts aufmerksam – diese können sich auch in der kostenlosen ELEFAND-App registrieren. (iOS und Android).
Sicherheit
Von Reisen nach Guinea-Bissau wird derzeit abgeraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 16.01.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 16.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Guinea-Bissau)
- Sicherheit (Streichen des Abratens)


Aktuelles
Sicherheitslage in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau befindet sich in einer Transitionsphase - am 26. November 2025 hat das Militär die Macht übernommen, den amtierenden Staatspräsidenten Embaló abgesetzt und die verfassungsmäßige Ordnung außer Kraft gesetzt. Die Militärführung hat angekündigt, nach Ablauf eines Jahres Neuwahlen durchführen zu wollen. Die Sicherheitslage ist derzeit ruhig und stabil, kurzfristige Verschlechterungen können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Es kann auch jederzeit erneut zur Verhängung von Ausgangssperren und weiteren Einschränkungen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sowie insbesondere die nähere Umgebung des Präsidentenpalastes und militärischer Einrichtungen weiträumig.
  • Ausgangssperren und andere Regelungen können sich auch kurzfristig ändern - informieren Sie sich zur aktuellen Lage über die lokalen, internationalen und sozialen Medien.
  • Folgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte vor Ort.
  • Halten Sie Ihre in ELEFAND hinterlegten Kontaktdaten stets aktuell und machen Sie nach Möglichkeit auch deutsche Verwandte, Bekannte und Gäste in Guinea-Bissau auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts aufmerksam – diese können sich auch in der kostenlosen ELEFAND-App registrieren. (iOS und Android).
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea-Bissau 12.02.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea-Bissau
Stand 12.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Guinea-Bissau)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Aktuelles
Sicherheitslage in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau befindet sich in einer Transitionsphase - am 26. November 2025 hat das Militär die Macht übernommen, den amtierenden Staatspräsidenten Embaló abgesetzt und die verfassungsmäßige Ordnung außer Kraft gesetzt. Die Militärführung hat angekündigt, nach Ablauf eines Jahres Neuwahlen durchführen zu wollen. Die Sicherheitslage ist derzeit ruhig und stabil, kurzfristige Verschlechterungen können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Es kann auch jederzeit erneut zur Verhängung von Ausgangssperren und weiteren Einschränkungen kommen.

Seit Anfang Februar 2026 muss mit verstärkten Verkehrskontrollen gerechnet werden, die Polizei geht vermehrt gegen „nicht-verkehrstüchtige“ Fahrzeuge vor. Bei Verstößen drohen teils erhebliche Strafen, siehe Reiseinfos - Infrastruktur/Verkehr.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sowie insbesondere die nähere Umgebung des Präsidentenpalastes und militärischer Einrichtungen weiträumig.
  • Ausgangssperren und andere Regelungen können sich auch kurzfristig ändern - informieren Sie sich zur aktuellen Lage über die lokalen, internationalen und sozialen Medien.
  • Folgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte vor Ort.
  • Halten Sie Ihre in ELEFAND hinterlegten Kontaktdaten stets aktuell und machen Sie nach Möglichkeit auch deutsche Verwandte, Bekannte und Gäste in Guinea-Bissau auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts aufmerksam – diese können sich auch in der kostenlosen ELEFAND-App registrieren. (iOS und Android).
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Infrastruktur, insbesondere das Straßensystem in der Hauptstadt ist insgesamt wenig entwickelt. Eine regelmäßige Wasserversorgung ist nicht garantiert. Es kommt manchmal zu mehrtägigen Engpässen in der Stromversorgung.

Die zahlreichen Wege und nicht befestigten Landstraßen im Landesinneren sind insbesondere in der Regenzeit von Mai bis November nur mit geländetauglichen Fahrzeugen befahrbar. Es stehen Taxis für lokale Fahrten und Kleinbusse für Überlandfahrten zur Verfügung.

In der Hauptstadt werden Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen häufiger von der Polizei angehalten.
Seit Anfang Februar 2026 muss mit verstärkten Verkehrskontrollen gerechnet werden. Die Polizei geht vermehrt gegen „nicht-verkehrstüchtige“ Fahrzeuge vor. Auch vermeintlich kleinere Verstöße (z.B. abgelaufener oder fehlender Verbandskasten / Feuerlöscher, fehlende Warndreiecke, ausgefallene Blinklichter, fehlende Papiere) können zu hohen Bußgeldern und zur unmittelbaren Beschlagnahme des Fahrzeugs führen. Beschlagnahmte Fahrzeuge sollen öffentlich versteigert werden, wenn die Geldstrafe nicht zeitnah beglichen wird. Das touristische Potential, insbesondere der Bijagos-Inseln, wird aufgrund eingeschränkter Infrastruktur (Straßen, Hotels, Elektrizität) und mangelnder Sicherheit des Fährverkehrs kaum genutzt.

Das touristische Potential, insbesondere der Bijagos-Inseln, wird aufgrund eingeschränkter Infrastruktur (Straßen, Hotels, Elektrizität) und mangelnder Sicherheit des Fährverkehrs kaum genutzt.
  • Fahren Sie stets vorsichtig und defensiv.
  • Führen Sie stets alle erforderlichen Papiere (u.a. Führerschein, gültigen Versicherungsnachweis) sowie die nötige Ausrüstung mit (u.a. zwei Warndreiecke, Verbandskasten, Feuerlöscher).
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