Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 21.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 07.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 07.11.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas)


Aktuelles
Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas

Aufgrund aktueller Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte aber auch andere öffentliche Ziele in Guayaquil und Esmeraldas City hat die Regierung für die Provinzen Guaya und Esmeraldas den Ausnahmezustand ausgerufen und eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr verhängt. Den Weisungen der ecuadorianischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Hinweise zum Corona-Virus in Ecuador siehe:
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 09.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 09.11.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas)


Aktuelles
Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas

Aufgrund aktueller Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte aber auch andere öffentliche Ziele in Guayaquil und Esmeraldas City hat die Regierung für die Provinzen Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas den Ausnahmezustand ausgerufen und eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr verhängt. Insbesondere in der Stadt Esmeraldas ist ab dem frühen Nachmittag besondere Vorsicht in der Öffentlichkeit geboten. Den Weisungen der ecuadorianischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 10.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 10.11.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas)


Aktuelles
Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas

Aufgrund aktueller Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte aber auch andere öffentliche Ziele in Guayaquil und Esmeraldas City hat die Regierung für die Provinzen Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas den Ausnahmezustand ausgerufen und eine nächtliche Ausgangssperre von 23 Uhr bis 5 Uhr verhängt. Insbesondere in der Stadt Esmeraldas ist ab dem frühen Nachmittag besondere Vorsicht in der Öffentlichkeit geboten. Den Weisungen der ecuadorianischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 24.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 24.11.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas)


Aktuelles
Ausnahmezustand und Ausgangssperre in Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas

Aufgrund aktueller Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte aber auch andere öffentliche Ziele in Guayaquil und Esmeraldas City hat die Regierung für die Provinzen Guayas, Esmeraldas und Santo Domingo de los Tsáchilas den Ausnahmezustand ausgerufen und eine nächtliche Ausgangssperre von 1 Uhr bis 5 Uhr verhängt. Insbesondere in der Stadt Esmeraldas ist ab dem frühen Nachmittag besondere Vorsicht in der Öffentlichkeit geboten. Den Weisungen der ecuadorianischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 14.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 14.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streichung Ausnahmezustand und Ausgangssperre)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage, Kriminalität)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Proteste und Demonstrationen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen wie Straßenblockaden können nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft ist hoch. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.Ein deutlicher Anstieg teils gewalttätiger Kleinkriminalität ist im ganzen Land zu beobachten, insbesondere in Esmeraldas, Santo Domingo, Quevedo sowie Guayaquil und Umgebung. Vor allem in der Stadt Esmeraldas ist ab dem frühen Nachmittag besondere Vorsicht in der Öffentlichkeit geboten. In den Metropolen Guayaquil, Quito und Cuenca sowie an der Küste ist das Risiko für Überfälle erhöht; in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist das Risiko besonders hoch.

Im Norden der Provinz Esmeraldas kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Auch in den Provinzen Guayas und Santo Domingo de los Tsáchilas kommt es punktuell immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen. Die Gewaltkrimininalität steigt im Zusammenhang mit Bandenkämpfen und Attentaten auf Polizei und Justiz. Auch die Rauschgiftkriminalität hat stark zugenommen. Aus diesem Grund kommt es aktuell vermehrt zu Fahrzeug- und Personenkontrollen durch Polizei und Militär.

In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden.

In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung bewusstseinsmindernder Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen.

In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende.

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.
  • Klären Sie bei Reisen in der Provinz Esmeralda vor Reisebeginn mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage ab und seien Sie besonders vorsichtig.
  • Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür.
  • Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine von Unbekannten an.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise.
  • Machen Sie Überlandfahrten (auch in Bussen) nur tagsüber und achten vor allem in Bussen stets auf Ihr Gepäck, verstauen Sie dieses weder auf der Gepäckablage, noch unter Ihrem Sitz, auch wenn Sie von (vermeintlichen) Mitarbeitern der Busgesellschaft dazu aufgefordert werden.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 27.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 27.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19: Einreise)


Aktuelles: COVID-19
Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite der Regierung von Ecuador.

Alle Personen, die nach Ecuador auf dem Land-, See- oder Luftweg einreisen und Krankheitssymptome (Erkältung, Fieber, Hautausschlag) aufweisen, müssen eine Gesundheitserklärung, die online oder als Formular an allen Grenzübergangsstellen erhältlich ist, ausfüllen und diese bei Einreise in vorgefertigte Boxen einwerfen.

Die Ein- und Ausreise ist für Touristen auf dem Luftweg über die Flughäfen Quito und Guayaquil sowie auf dem Landweg über die Grenzen zwischen Peru und Ecuador (Huaquillas (Provinz El Oro) und Macará (Provinz Loja)) bzw. Kolumbien und Ecuador (Rumichaca bei Tulcan) möglich. Der Grenzübergang La Balsa, Grenze zwischen San Ignacio und Zumba ist ebenfalls geöffnet, aber auf ecuadorianischer Seite nicht durchgehend besetzt. Die Einreise über diesen Grenzübergang wird nicht empfohlen, s. auch Einreisekontrolle und Ausweispflicht).

Ausreise und Transit
Derzeit bestehen keine COVID-19-bedingten Beschränkungen.

Beschränkungen im Land
Maskenpflicht besteht weiterhin in Gesundheitseinrichtungen oder für Personen mit Symptomen von Atemwegserkrankungen. Im öffentlichen Nahverkehr wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Landesweit können jeweils örtliche Beschränkungen hinsichtlich der Fahrzeugnutzung (Fahrverbote für bestimmte Endnummern von Kennzeichen) gelten.

Besonderheiten für Reisen nach Galapagos
Die sogenannte Tarjeta de Control de Tránsito/Transit Control Card, ausgestellt von der Lokalverwaltung der Galapagosinseln (Consejo de Gobierno de Régimen Especial de Galápagos) muss bei Einreise vorgelegt werden.
  • Bitte beachten Sie, dass für Flugreisen nach Galapagos der niedrigste Tarif ausschließlich für in Ecuador ansässige Personen gebucht werden kann. Ein entsprechender Hinweis ist in der Regel auf der Webseite der jeweiligen Fluggesellschaft vorhanden. Bei Nichteinhaltung fällt eine Zusatzgebühr an, die am Flughafen zu entrichten ist.
Empfehlungen
  • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können Geldstrafen verhängt werden.
  • Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Informationen der ecuadorianischen Regierung.
  • Bei COVID-19 Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie das Gesundheitsamt.
  • Achten Sie bei der Buchung von Flügen nach Galapagos bitte unbedingt darauf, dass es verschiedene Tarife für Touristen und in Ecuador ansässige Personen gibt. Die Fluggesellschaften weisen auf ihrer Webseite darauf hin.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 07.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 07.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in der Provinz Esmeraldas; Erhöhte Aktivität des Vulkans Cotopaxi)


Aktuelles
Ausnahmezustand in der Provinz Esmeraldas

Für die gesamte Provinz Esmeraldas wurde der Ausnahmezustand, zunächst für 60 Tage, verhängt. Außerdem besteht dort eine Ausgangssperre von 21 - 5 Uhr.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
  • Bitte halten Sie die Zeiten der Ausgangssperre ein.
  • Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
Erhöhte Aktivität des Vulkans Cotopaxi
In letzter Zeit ist eine erhöhte Aktivität des Vulkans Cotopaxi zu verzeichnen.
  • Bitte informieren Sie sich bei Reisen in die Region Cotopaxi bei den ecuadorianischen Behörden über die aktuelle Situation und mögliche Zugangsbeschränkungen.
  • Bitte informieren Sie sich auch über die lokalen Medien und Soziale Medien wie den Facebook-Auftritt des Tourismusministeriums bzw. über deren Twitter-Kanal.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 18.04.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 18.04.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in der Provinz Esmeraldas sowie in Guayaquil, Durán, Samborondón, Los Ríos und Santa Elena)
- Natur und Klima (Erdbeben, Vulkane und Tsunamis)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Gesundheit (Impfschutz; Dengue-Fieber)


Aktuelles
Ausnahmezustand in der Provinz Esmeraldas sowie in Guayaquil, Durán, Samborondón, Los Ríos und Santa Elena

Für die gesamte Provinz Esmeraldas wurde am 3. März 2023 zunächst für 60 Tage der Ausnahmezustand verhängt. Am 3. April 2023 wurde der Ausnahmezustand für Guayaquil, Durán, Samborondón, Los Rios und Santa Elena für insgesamt 60 Tage verhängt.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
  • Bitte halten Sie in den oben genannten Gebieten die Zeiten der Ausgangssperre von 21-5 Uhr ein.
  • Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
Natur und Klima
Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Ecuador liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger auch zu schwereren Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommt.

Zuletzt ereignete sich am 18. März 2023 ein Erdbeben der Stärke 6,8. Am schwersten betroffen waren hierbei die Provinzen El Oro (Machala) sowie Guayas (Guayaquil) und Azuay (Cuenca).

Insbesondere die Vulkane Sangay (im Park Sangay) und Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv. Die Vulkane Cotopaxi (siehe Aktuelles) und Tungurahua (im Touristengebiet Baños) stehen unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito, wird hingewiesen.
Nach Erdbeben entlang der pazifischen Küsten besteht insbesondere in Esmeraldas und Manabí auch die Gefahr von Tsunamis.

Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Es gibt ein Inlandsflugnetz und zahlreiche Busverbindungen, von denen teurere Unternehmen zuverlässiger sind und höhere Sicherheitsstandards bieten. Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt.

Bei Flugreisen nach Galapagos kann der niedrigste Tarif ausschließlich für in Ecuador ansässige Personen gebucht werden. Ein entsprechender Hinweis ist in der Regel auf der Webseite der jeweiligen Fluggesellschaft vorhanden. Bei Nichteinhaltung fällt eine Zusatzgebühr an, die am Flughafen zu entrichten ist.
  • Beachten Sie bei der Buchung Ihres Fluges nach Galapagos unbedingt, dass es verschiedene Tarife für Touristen und in Ecuador ansässige Personen gibt. Sie vermeiden so zusätzliche Gebühren.
Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden.

Bei sportlichen Aktivitäten (Canopy, Bergsteigen, Rafting) entsprechen die Sicherheitshinweise und -vorkehrungen häufig nicht deutschen Standards. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollten Sicherheitsmaßnahmen vorher abgefragt werden. Insbesondere Bergtouren (auch von erfahrenen Bergsteigern) sollten nur mit ortskundigen Führern durchgeführt werden.

Zu bestimmten Jahreszeiten ist an der Küste mit teilweise hohem Wellengang zu rechnen, so dass normalerweise übliche touristische Aktivitäten, beispielsweise die Walbeobachtung auf Touristenbooten im Pazifik, untersagt werden können.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda sowie bei Reisenden, die sich länger als 12 Stunden im Transit eines dieser Länder aufgehalten haben, gefordert.
Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Impfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen.
Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua.
Nicht empfohlen ist die Gelbfieberimpfung für Gebiete oberhalb von 2.300 m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln.
Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden in weiten Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 10.05.2023

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Stand 10.05.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Guayaquil, Durán, Samborondón, Los Ríos und Santa Elena; COVID-19)


Aktuelles
Ausnahmezustand in Guayaquil, Durán, Samborondón, Los Ríos und Santa Elena

Am 3. April 2023 wurde der Ausnahmezustand für Guayaquil, Durán, Samborondón, Los Rios und Santa Elena für zunächst 60 Tage verhängt.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
  • Bitte halten Sie in den oben genannten Gebieten die Zeiten der Ausgangssperre von 1-5 Uhr ein.
  • Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
COVID-19
Einreise

Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Ecuadors.

Alle Personen, die nach Ecuador auf dem Land-, See- oder Luftweg einreisen und Krankheitssymptome (Erkältung, Fieber, Hautausschlag) aufweisen, müssen eine Gesundheitserklärung, die online oder als Formular an allen Grenzübergangsstellen erhältlich ist, ausfüllen und diese bei Einreise in vorgefertigte Boxen einwerfen.

Die Ein- und Ausreise ist für Touristen auf dem Luftweg über die Flughäfen Quito und Guayaquil sowie auf dem Landweg über die Grenzen zwischen Peru und Ecuador (Huaquillas (Provinz El Oro) und Macará (Provinz Loja)) bzw. Kolumbien und Ecuador (Rumichaca bei Tulcan) möglich. Der Grenzübergang La Balsa, Grenze zwischen San Ignacio und Zumba ist ebenfalls geöffnet, aber auf ecuadorianischer Seite nicht durchgehend besetzt. Die Einreise über diesen Grenzübergang wird nicht empfohlen, s. auch Einreisekontrolle und Ausweispflicht).

Ausreise und Transit
Derzeit bestehen keine COVID-19-bedingten Beschränkungen.

Beschränkungen im Land
Maskenpflicht besteht weiterhin in Gesundheitseinrichtungen für das medizinische Personal. Im öffentlichen Nahverkehr wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Landesweit können jeweils örtliche Beschränkungen hinsichtlich der Fahrzeugnutzung (Fahrverbote für bestimmte Endnummern von Kennzeichen) gelten.

Besonderheiten für Reisen nach Galapagos
Die sogenannte Tarjeta de Control de Tránsito/Transit Control Card, ausgestellt von der Lokalverwaltung der Galapagosinseln (Consejo de Gobierno de Régimen Especial de Galápagos) muss bei Einreise vorgelegt werden.

Empfehlungen
  • Befolgen Sie die Hinweise lokaler Behörden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 27.07.2023

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 27.07.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Durán, Los Ríos und Manabi)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)


Aktuelles
Ausnahmezustand in Durán, Los Ríos und Manabi

Am 24. Juli 2023 wurde erneut der Ausnahmezustand in den Provinzen Manabi und Los Rios sowie für den Kanton Durán verhängt. Der Ausnahmezustand gilt zunächst für 60 Tage.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
  • Bitte halten Sie in den oben genannten Gebieten die Zeiten der Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr ein.
  • Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Ecuadors sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Alle Personen, die nach Ecuador auf dem Land-, See- oder Luftweg einreisen und Krankheitssymptome (Erkältung, Fieber, Hautausschlag) aufweisen, müssen eine Gesundheitserklärung, die online oder als Formular an allen Grenzübergangsstellen erhältlich ist, ausfüllen und diese bei Einreise in vorgefertigte Boxen einwerfen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 10.08.2023

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand in Ecuador)


Aktuelles
Ausnahmezustand in Ecuador

Aufgrund des Attentats auf den Präsidentschaftskandidaten Villavicencio wurde am 10. August 2023 der Ausnahmezustand für 90 Tage im gesamten Land ausgerufen.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
  • Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
  • Bitte beachten Sie, dass in den Provinzen Manabi und Los Rios sowie für den Kanton Durán seit dem 24. Juli 2023 weiterhin eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr gilt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 29.08.2023

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Letzte Änderungen:
- Gesundheit


Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda sowie bei Reisenden, die sich länger als 12 Stunden im Transit eines dieser Länder aufgehalten haben, gefordert.
Allen Reisenden ab dem vollendeten neunten Lebensmonat wird eine Impfung dringend für Reisen in die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) empfohlen.
Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung in Provinzen westlich der Anden unter 2.300 m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua.
Nicht empfohlen ist die Gelbfieberimpfung für Gebiete oberhalb von 2.300 m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln.
Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Ein aktueller Schutz gegen Tetanus ist wichtig, da im ganzen Land kein Tetagam (Tetanusimmunglobulin zur Behandlung) zur Verfügung steht.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
  • Zu beachten ist, dass bei einer Gefährdung ein Schutz gegen Tollwut wichtig ist, da im ganzen Land kein Tollwutimmunglobulin zur Behandlung Ungeimpfter zur Verfügung steht.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria .
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
In Ecuador kommt hauptsächlich die Malaria tertiana vor (89%). Ein mittleres Risiko besteht in manchen Gebieten des Amazonasbeckens inkl. dem Nationalpark Yasuní. Ein geringes Risiko besteht im Rest des Landes unter 1.500 m Höhe und den Inseln Puntas und Mondragon. Malariafrei sind Höhenlagen über 2500 m inklusive Quito, Guayaquil und Galapagos. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Die Notwendigkeit einer Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder der Mitnahme einer Notfallselbstbehandlung hängt von Ihrem Reiseprofil ab. Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird ggfs. empfohlen.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden in weiten Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Chikungunya-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Zika-Virus-Infektion
Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.
  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen, siehe Zika-Virus-Infektion.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen . Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Chagas-Krankheit (südamerikanische Trypanosomiasis, „Mal de Chagas“)
Die Übertragung erfolgt normalerweise durch Raubwanzen, deren infizierter Kot in die Bisswunde gelangt. In den ländlichen Regionen kann es in sehr einfachen Unterkünften bei fehlenden Schutzmaßnahmen zu Infektionen mit der Chagas-Krankheit kommen.

Eine Übertragung kann ebenfalls durch die orale Aufnahme der Parasiten über verunreinigten Frucht- bzw. Zuckerrohrsäften („garapa“) erfolgen. Dieser Übertragungsweg scheint sich zu häufen und soll inzwischen für die meisten Fälle in den Endemiegebieten Südamerikas verantwortlich sein.

In der akuten Erkrankungsphase treten grippeähnliche Symptome und bei Übertragung durch den infizierten Kot in bis zu 50% eine Schwellung des Augenlides auf. Jahre nach der Infektion kann es zu gravierende Organveränderungen mit Todesfällen kommen.
  • Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft
  • Schützen Sie sich durch eine Expositionsprophylaxe insbesondere durch korrekt angebrachte Bettnetze vor nächtlichen Raubwanzenbissen in einfachen Unterkünften auf dem Land.
Leishmaniasis
Landesweit kommt hauptsächlich die Haut-/Schleimhaut-Leishmaniasis vor, sehr selten auch die Organ-Leishmaniasis. Überträger der Parasiten sind dämmerungs- und nachtaktive kleine Sandmücken, die sich bevorzugt in feuchten und schattigen Habitaten aufhalten. Bei schlecht-heilende Insektenstichen oder z.B. anhaltendem unklaren Fieber sollte beide Erkrankungen ausgeschlossen werden.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung der Leishmaniasen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere abends und nachts konsequent vor Mückenstichen.
Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt über Hautverletzungen durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Luftverschmutzung
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere auch in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert. Die medizinische Versorgung auf den Galapagos-Inseln ist sehr einfach und eine Evakuierung auf das Festland nicht immer zeitnah möglich.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.
  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Schließen Sie als Taucher eine zusätzliche, auf den Tauchsport abgestimmte Versicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Auswärtiges Amt

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Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 10.10.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste, Demonstrationen und landesweiter Ausnahmezustand)


Aktuelles
Proteste, Demonstrationen und landesweiter Ausnahmezustand

Am 15. Oktober 2023 finden Präsidentschaftswahlen statt. Vor und nach den Wahlen können Proteste, Demonstrationen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen werden.

Am 9. Oktober 2023 wurde ein landesweiter Ausnahmezustand, gültig für 30 Tage, ausgerufen.
  • Bitte informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der ecuadorianischen Behörden.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 08.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 08.11.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird
mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán abgeraten.

Innenpolitische Lage

Aktuell kommt es immer wieder zu polizeilichen Kontrollen und gelegentlichen Straßensperrungen. Gewaltsame Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
  • Bitte informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ecuador 08.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ecuador
Stand 08.12.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit


Sicherheit
Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird
mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán abgeraten.

Terrorismus
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Demonstrationen - meist aus politischen und/oder wirtschaftlichen Gründen. Demonstranten blockieren routinemäßig lokale Straßen und Hauptautobahnen, oft ohne vorherige Ankündigung. Demonstrationen können mehrere Tage oder Wochen andauern. Straßenblockaden können den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitsdiensten und Flughäfen erheblich einschränken und den Reiseverkehr sowohl innerhalb als auch zwischen Städten beeinträchtigen. Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Straßenblockaden oder Streiks zwingen Reisende, sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Informationen über aktuell geltende Ausnahmezustände erteilt die ecuadorianische Regierung.
  • Bitte informieren Sie sich bei den ecuadorianischen Behörden und in den lokalen Medien über die aktuelle Lage. Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie v.a. das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft sind hoch. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Banden sowie Schießereien zwischen Sicherheitskräften und kriminellen Banden haben im ganzen Land stark zugenommen. Gelegentlich werden auch Anschläge durch Drogenbanden und kriminelle Gruppierungen verübt. Bei solchen Ereignissen können auch unbeteiligte Personen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Besondere Vorsicht ist in folgenden Gebieten geboten:
(Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken)
  • Guayaquil, v.a. südlich der Avenida Portete de Tarquí sowie Durán,
  • Provinz El Oro,v.a. in den Städten Huaquillas und Arenillas,
  • Provinz Los Rios, v.a. in den Städten Quevedo, Quinsaloma und Pueblo Viejo,
  • Provinz Esmeraldas, v.a. in Esmeraldas-Stadt sowie den nördlichen Gebieten,
  • Provinzen Sucumbíos, Manabí (nördliche Grenzregion zur Provinz Esmeraldas) Santa Elena und Santo Domingo, v.a. in Santo Domingo-Stadt.
Des Weiteren kommt Kleinkriminalität (Taschendiebstähle) insbesondere in den Großstädten an von Touristen stark frequentierten Orten sowie in Überlandbussen vor. Ein deutlicher Anstieg teils gewalttätiger Kleinkriminalität ist im ganzen Land zu beobachten, insbesondere in Esmeraldas, Santo Domingo, Quevedo sowie Guayaquíl und Umgebung. Vor allem in der Stadt Esmeraldas ist ab dem frühen Nachmittag besondere Vorsicht in der Öffentlichkeit geboten. In den Metropolen Guayaquíl undQuito sowie an der Küste ist das Überfallrisiko erhöht; in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist das Risiko besonders hoch.

Im Norden der Provinz Esmeraldas kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Auch in den Provinzen Guayas und Santo Domingo de los Tsáchilas kommt es punktuell immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen. Die Gewaltkriminalität steigt im Zusammenhang mit Bandenkämpfen und Attentaten auf Polizei und Justiz. Auch die Rauschgiftkriminalität hat stark zugenommen. Aus diesem Grund kommt es aktuell vermehrt zu Fahrzeug- und Personenkontrollen durch Polizei und Militär.

In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden.

In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung bewusstseinsmindernder Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kundschaft ansprechen.

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.
  • Klären Sie bei Reisen in den unter Aktuelles - Ausnahmezustand genannten Provinzen vor Reisebeginn mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage ab und seien Sie besonders vorsichtig.
  • Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür oder Uber.
  • Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine von Unbekannten an.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise.
  • Machen Sie Überlandfahrten (auch in Bussen) nur tagsüber und achten vor allem in Bussen stets auf Ihr Gepäck, verstauen Sie dieses weder auf der Gepäckablage, noch unter Ihrem Sitz, auch wenn Sie von (vermeintlichen) Mitarbeitern der Busgesellschaft dazu aufgefordert werden.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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