Marokko - Aktuelle Situation der Fähren
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Heiko Waesche
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- Wohnort: Hennef/ Diani, Kenya/ Siaya Kenya
Marokko - Aktuelle Situation der Fähren
Hallo zusammen,
Ist jemand Marokko und kann etwas über die aktuelle Situation der Fähren nach Spanien berichten?
Mein Auto steht noch immer in Marrakesch, weil ich es Ende März wegen Corona nicht wie geplant abholen konnte.
Mittlerweile wird mir die Zeit ohne mein Baby doch etwas lang....
Danke für eure Infos.
Viele Grüße,
Heiko
Ist jemand Marokko und kann etwas über die aktuelle Situation der Fähren nach Spanien berichten?
Mein Auto steht noch immer in Marrakesch, weil ich es Ende März wegen Corona nicht wie geplant abholen konnte.
Mittlerweile wird mir die Zeit ohne mein Baby doch etwas lang....
Danke für eure Infos.
Viele Grüße,
Heiko
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Ja, das war allgemein eine etwas hektische Reaktion, ohne Auto auszureisen.
Es ist eine Sonderfähre am 8.6. geplant,Barcelona und Genua.
Für die, die schon lang auf der Liste stehen.
Eine Fahrzeugrückholung wird wohl frühestens Ende Oktober möglich sein. Zumindest wird der Öffnungsplan so diskutiert.
Kannst mal auf Maghrebpost.de schauen.
Es ist eine Sonderfähre am 8.6. geplant,Barcelona und Genua.
Für die, die schon lang auf der Liste stehen.
Eine Fahrzeugrückholung wird wohl frühestens Ende Oktober möglich sein. Zumindest wird der Öffnungsplan so diskutiert.
Kannst mal auf Maghrebpost.de schauen.
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Heiko Waesche
- Beiträge: 47
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- Wohnort: Hennef/ Diani, Kenya/ Siaya Kenya
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Hallo,.
Danke für deine Antwort.
Ende Oktober....
das ist noch lange hin.
Woher kommt diese Information?
Danke für deine Antwort.
Ende Oktober....
Woher kommt diese Information?
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oliver_grimm
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 18. Mai 2006, 16:11
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Hallo
Grüße aus der nähe von Fes.
Leider kann man nichts genaues sagen. Aber nördlich von Marrakesch wird es immer lockerer.
Von der Botschaft ist leider auch nichts verlässliches zu erfahren, nur das übliche sehr wage , es ist immer die letzte Möglichkeit zum ausreisen.
Hier mal die letzte Rundmail:
Mach dir selber ein Bild.
Her fliegen , einsteigen und einfach Heimfahren wird wohl nicht sein.
Gruß
Oli
Grüße aus der nähe von Fes.
Leider kann man nichts genaues sagen. Aber nördlich von Marrakesch wird es immer lockerer.
Von der Botschaft ist leider auch nichts verlässliches zu erfahren, nur das übliche sehr wage , es ist immer die letzte Möglichkeit zum ausreisen.
Hier mal die letzte Rundmail:
Code: Alles auswählen
ehr geehrte Damen und Herren, liebe Leidensgenossen,
eine wichtige Information für deutsche Wohnwagentouristen:
Auf Initiative der deutschen und niederländischen Botschaft wird am 08.06. eine GNV-Fähre von Tanger Med nach Barcelona und dann weiter nach Genua abgehen. Sie haben also sogar die Wahl zwischen zwei Destinationen: Barcelona oder Genua!
Diese Fähre ist vorgesehen für den Transport von Staatsangehörigen europäischer Länder mit Wohnwagen und Kraftfahrzeugen mit europäischem Kennzeichen, prioritär für Personen/Fahrzeuge aus Deutschland und den Niederlanden.
Als ersten Schritt zum Erhalt eines Tickets können Sie sich mit Ihren Reservierungswunsch für diese Fähre 08.06. nach Barcelona bzw. Genua auf folgendem Link https://gnv.it/fr/rapatriements-8-juin.html unter Angabe Ihrer persönlichen und Fahrzeug-Daten einschreiben. Bei dieser Einschreibung müssen Sie noch nicht spezifizieren, ob Sie in Barcelona oder Genua aussteigen möchten.
Die Botschaft nimmt unter der E-Mail-Adresse info@rabat.diplo.de von Ihnen gern eine Nachricht über die erfolgte Einschreibung bzw. über Probleme bei der Einschreibung entgegen.
Für eine reibungslose Eintragung im GNV-Anmeldeformular haben wir für Sie die anliegenden Screenshoots vorbereitet. Beachten Sie zuallererst, dass Sie NICHT die Felder in der orangefarbenen Kopfzeile auf der Homepage von GNV wie bei einer Suche nach einer Fähre ausfüllen müssen! Ihre Arbeit beginnt mit dem Ausfüllen der Felder der „Données Personnelles“ wie nachfolgend beschrieben:
Im Prinzip müssen Sie nicht alle Felder ausfüllen sondern nur die Pflichtfelder (mit einem * versehen). Diese Felder haben wir für Sie in den Screenshots gelb markiert.
Als Erstes müssen Sie Ihre persönlichen Daten im Formular eintragen (Name,Vorname, Email-Adresse, telefonische Erreichbarkeit, Geburtsdatum und Ort, Staatsangehörigkeit, Reisepassnummer und Adresse). Bei Staatsangehörigkeit schreiben Sie „allemande“ und bei Adresse schreiben Sie einfach „Allemagne“.
Als Zweites ist die Zahl der Reisenden einzutragen (Volljährig/ Minderjährig)
Als Drittes müssen das Autokennzeichen sowie die Art des Fahrzeuges Personkraftwagen oder Wohnmobil eintragen
Als Viertes kommt die Frage, ob Sie ein Ticket auf dieser Fähre gebucht haben, das annulliert wurde. Wenn ja, dann tragen Sie bitte das Voucher-Code ein.
Die vorletzte Etappe ist dann das Eintragen des Captchas. Bemerkung: Das Eintragen des Captchas ist oft problematisch, denn das klappt nicht immer vom ersten Mal, von daher versuchen Sie es mehrmals bis es klappt.
Die letzte Etappe ist einfach die drei letzten Fragen anzukreuzen und dann auf „speichern“ zu drücken.
Bei einer erfolgreichen Anmeldung sehen Sie einen Text „thank you for your submission – we will contact you as soon as possible“ und auch anschließend eine Bestätigungsmail von GNV.
Mit freundlichem Gruß
Jörg Grotjohann
Her fliegen , einsteigen und einfach Heimfahren wird wohl nicht sein.
Gruß
Oli
Hanomag AL-28
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Konkret geht eine GNV nach Barcelona und Genua.
Warum hast Du Dich da nicht ewingetragen?
Bist Du nicht registriert bei der Botschaft?
Dann mach das schnell, mit Pass, Fahrzeugschein und event. Ticektdaten.
Dann gibts eine Fahrgenehmigung und vor allem den Link zur lettzen fähre gen europa über B und G.
ku-1@raba.auswaertiges-amt.de
Warum hast Du Dich da nicht ewingetragen?
Bist Du nicht registriert bei der Botschaft?
Dann mach das schnell, mit Pass, Fahrzeugschein und event. Ticektdaten.
Dann gibts eine Fahrgenehmigung und vor allem den Link zur lettzen fähre gen europa über B und G.
ku-1@raba.auswaertiges-amt.de
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oliver_grimm
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 18. Mai 2006, 16:11
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Hallo
Gruß
Oli
Meinst du jetzt mich ?marylin hat geschrieben: ↑Mo 1. Jun 2020, 14:17Konkret geht eine GNV nach Barcelona und Genua.
Warum hast Du Dich da nicht ewingetragen?
Bist Du nicht registriert bei der Botschaft?
Dann mach das schnell, mit Pass, Fahrzeugschein und event. Ticektdaten.
Dann gibts eine Fahrgenehmigung und vor allem den Link zur lettzen fähre gen europa über B und G.
ku-1@raba.auswaertiges-amt.de
Gruß
Oli
Hanomag AL-28
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Ja, dachte schon, daß Du dabei sein willst. Du schriebst aber "wage".... darum die Bestätigung die ja selber im text wiedergibst.
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oliver_grimm
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 18. Mai 2006, 16:11
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Hallo
Ja, ich bin ja gemeldet. Bis jetzt wurde ich aber immer übergangen und nicht weiter benachrichtigtet.
Bei den Fähren nach Malaga war ich bei der Gruppe von Marrakesch und wurde als einziger nicht mitgenommen.
Aber ich bin Registriert und auch bei der Fährgesellschaft.
Das es die letzte Fähre sein wird und danach nichts mehr kommt höre ich seid ende März und inzwischen sind mindestens 20 Fähren gefahren.
Ich habe zu viele mitbekommen die Vier Fährtickets gekauft haben und dann doch nur eines nutzen konnten. Ihr könnt euch ja vorstellen was die andern Personalisierten und Zeitlichen Gutscheine Wert sind.
Ich mag die Politik des verschleiern , und der des Kurzhalten von der Botschaft nicht. Man bekommt immer nur Kurz vor der Abfahrt einen Termin und hat sich bereit zu halten. Man ist hier nicht auf der Flucht und wird auch nicht verfolgt . Sicher wollte ich dieses Jahr mal den Sommer in Deutschland verbringen und wäre normalerweise auch schon in Deutschland unterwegs, aber ich will und kann das nicht um jeden Preis machen.
Da ich in meinen Wohnmobil lebe, wäre ein Aufenthalt in Deutschland momentan Schwieriger als in Marokko.
Eigentlich möchte ich nach Spanien und das deutlich unterhalb von Barcelona. Ich habe da die Möglichkeit bei einen bekannten unter zukommen und meine zwei Wochen Quarantäne sehr viel angenehmer als in Deutschland zu-zubringen. Die Möglichkeit einer Internierung in Deutschland sind für Dauerreisende ohne festen Wohnsitz in Deutschland leider sehr real. Und ich will nicht einfahren müssen nur weil ich unterwegs sein will.
Aber ich muss ehrlich zugeben ich habe die Corona und das darum herum deutlich unterschätzt.
Nun hoffe ich darauf das ich einigermaßen günstig zurück nach Spanien ( habe ja immer noch ein bezahltes Fährticket ) komme und mich auf den Weg nach Deutschland und weiter nach Moldawien machen zu können um am ende des Jahres in Griechenland anzukommen.
Es ist ja noch nicht mal klar was die für die fahrt nach Genua wollen.
Für die Fähre der GNV die am 17.06.20 gehen soll sind es für mich 439€uro . Mal sehen was die von der Botschaft favorisierte Fähre 11 Tage früher kosten soll.
Mal sehen. So schlimm ist es hier ja nicht.
Ich denke aber , nur mal schnell hin-fliegen und das Auto heimholen, wird nicht so glatt gehen.
Marokko ist ja immer noch ein schönes Land. Und ich lasse mir ein wenig Zeit bis in den Norden und sehe mir es an.
Gestern z.B. eine interessante Begegnung:
Gruß
Oli
Ja, ich bin ja gemeldet. Bis jetzt wurde ich aber immer übergangen und nicht weiter benachrichtigtet.
Bei den Fähren nach Malaga war ich bei der Gruppe von Marrakesch und wurde als einziger nicht mitgenommen.
Aber ich bin Registriert und auch bei der Fährgesellschaft.
Das es die letzte Fähre sein wird und danach nichts mehr kommt höre ich seid ende März und inzwischen sind mindestens 20 Fähren gefahren.
Ich habe zu viele mitbekommen die Vier Fährtickets gekauft haben und dann doch nur eines nutzen konnten. Ihr könnt euch ja vorstellen was die andern Personalisierten und Zeitlichen Gutscheine Wert sind.
Ich mag die Politik des verschleiern , und der des Kurzhalten von der Botschaft nicht. Man bekommt immer nur Kurz vor der Abfahrt einen Termin und hat sich bereit zu halten. Man ist hier nicht auf der Flucht und wird auch nicht verfolgt . Sicher wollte ich dieses Jahr mal den Sommer in Deutschland verbringen und wäre normalerweise auch schon in Deutschland unterwegs, aber ich will und kann das nicht um jeden Preis machen.
Da ich in meinen Wohnmobil lebe, wäre ein Aufenthalt in Deutschland momentan Schwieriger als in Marokko.
Eigentlich möchte ich nach Spanien und das deutlich unterhalb von Barcelona. Ich habe da die Möglichkeit bei einen bekannten unter zukommen und meine zwei Wochen Quarantäne sehr viel angenehmer als in Deutschland zu-zubringen. Die Möglichkeit einer Internierung in Deutschland sind für Dauerreisende ohne festen Wohnsitz in Deutschland leider sehr real. Und ich will nicht einfahren müssen nur weil ich unterwegs sein will.
Aber ich muss ehrlich zugeben ich habe die Corona und das darum herum deutlich unterschätzt.
Nun hoffe ich darauf das ich einigermaßen günstig zurück nach Spanien ( habe ja immer noch ein bezahltes Fährticket ) komme und mich auf den Weg nach Deutschland und weiter nach Moldawien machen zu können um am ende des Jahres in Griechenland anzukommen.
Es ist ja noch nicht mal klar was die für die fahrt nach Genua wollen.
Für die Fähre der GNV die am 17.06.20 gehen soll sind es für mich 439€uro . Mal sehen was die von der Botschaft favorisierte Fähre 11 Tage früher kosten soll.
Mal sehen. So schlimm ist es hier ja nicht.
Ich denke aber , nur mal schnell hin-fliegen und das Auto heimholen, wird nicht so glatt gehen.
Marokko ist ja immer noch ein schönes Land. Und ich lasse mir ein wenig Zeit bis in den Norden und sehe mir es an.
Gestern z.B. eine interessante Begegnung:
Gruß
Oli
Hanomag AL-28
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Heiko Waesche
- Beiträge: 47
- Registriert: Mi 27. Dez 2006, 23:12
- Wohnort: Hennef/ Diani, Kenya/ Siaya Kenya
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Danke für eure Infos.
Mein Problem ist, dass ich erstmal von D nach Marokko einreisen muss.
Ich hatte einen Flug für den 03.07. Gebucht, der storniert wurde. Ich habe keinen Plan, wie ich vorgehen soll. Die Botschaft und GNV antworten auch nicht....
Mein Problem ist, dass ich erstmal von D nach Marokko einreisen muss.
Ich hatte einen Flug für den 03.07. Gebucht, der storniert wurde. Ich habe keinen Plan, wie ich vorgehen soll. Die Botschaft und GNV antworten auch nicht....
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Na die Botschaft in Rabat ist ja nicht zuständig, für Touristen AUS Deutschland NACH Marokko.Heiko Waesche hat geschrieben: ↑Di 2. Jun 2020, 09:48Danke für eure Infos.
Mein Problem ist, dass ich erstmal von D nach Marokko einreisen muss.
Ich hatte einen Flug für den 03.07. Gebucht, der storniert wurde. Ich habe keinen Plan, wie ich vorgehen soll. Die Botschaft und GNV antworten auch nicht....![]()
Da wirst Du einfach auf das Ende des Confinement warten müssen.
Auf maghreb post de kannst Du Dich ja mal informieren über den 3 Stufen Plan
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Rovermichel
- Beiträge: 7
- Registriert: Di 19. Nov 2019, 13:37
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Mir geht es genauso wie Heiko. Auto steht seit dem 13.3. in Rabat und man kann es nicht zurück holen, kann auch nicht die von der Botschaft organisierten Fähren nutzen, weil ....
1. ... man kommt gar nicht nach Marokko - Flughäfen gesperrt, Fähren fahren nicht
2. .... nach gegenwärtigen Regeln müsste man ggf. auch 2 Wochen Quarantäne in Marokko überstehen - nicht gerade verlockend
3. .... Spanien hat seine Grenzen selbst zur EU bis zum 01. Juli geschlossen - Durchreise für die wenigen Glücklichen, die doch per Fähre von Marokko rüber kommern wird aber wohl gestattet.
Vor einer Woche wurden im Internet noch reichlich Fährverbindungen von Tanger nach Algeciras angezeigt - die aber wohl absolut fiktiv waren. Flüge kann man auch im Netzt zu Hauf buchen - brauchen die Gesellschaften Liquidität und fliegen gar nicht ?
Was ab dem 10. Juni passiert, wenn die aktuellen Restriktionen in Marokko auslaufen, ist absolute Spekulation! Die deutsche Botschaft in Rabat vermutet eine Verlängerung - wie lange weiß keiner! Marokko gewährt da keinerlei TRansparenz und es gibt auch keine demokratischen Diskussionsprozesse, sondern königliche Dekrete - basta! Auch die Maghreb-Post kann nur Gerüchte weiterleiten, nicht aber Informationen.
Noch etwas: Viele Marokkaner, die momentan in Europa sind, wollen unbedingt gerne zurück ins Heimatland! Das Heimatland will sie aber NOCH nicht zurücklassen. Wahrscheinlich ist hier das entscheidende Kriterium zu finden: Wann halten die marokkanischen Behörden die Situation speziell in FRankreich, Italien und Spanien für so stabil, dass sie davon ausgehen, ihre eigenen Bürger risikolos heimreisen lassen zu können. Vorher wird es wohl keine Chance für mich und auch Heiko geben, ihre Autos wieder abzuholen - Touris reinlassen und die eigenen Leute aussperren wäre wohl kaum vermittelbar!
Also hoffen!!! Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, ab Mitte Juli wieder eine Chance zu bekommen, meinen treuen Rover wieder zu starten und gen Norden zu lenken!
Michael
1. ... man kommt gar nicht nach Marokko - Flughäfen gesperrt, Fähren fahren nicht
2. .... nach gegenwärtigen Regeln müsste man ggf. auch 2 Wochen Quarantäne in Marokko überstehen - nicht gerade verlockend
3. .... Spanien hat seine Grenzen selbst zur EU bis zum 01. Juli geschlossen - Durchreise für die wenigen Glücklichen, die doch per Fähre von Marokko rüber kommern wird aber wohl gestattet.
Vor einer Woche wurden im Internet noch reichlich Fährverbindungen von Tanger nach Algeciras angezeigt - die aber wohl absolut fiktiv waren. Flüge kann man auch im Netzt zu Hauf buchen - brauchen die Gesellschaften Liquidität und fliegen gar nicht ?
Was ab dem 10. Juni passiert, wenn die aktuellen Restriktionen in Marokko auslaufen, ist absolute Spekulation! Die deutsche Botschaft in Rabat vermutet eine Verlängerung - wie lange weiß keiner! Marokko gewährt da keinerlei TRansparenz und es gibt auch keine demokratischen Diskussionsprozesse, sondern königliche Dekrete - basta! Auch die Maghreb-Post kann nur Gerüchte weiterleiten, nicht aber Informationen.
Noch etwas: Viele Marokkaner, die momentan in Europa sind, wollen unbedingt gerne zurück ins Heimatland! Das Heimatland will sie aber NOCH nicht zurücklassen. Wahrscheinlich ist hier das entscheidende Kriterium zu finden: Wann halten die marokkanischen Behörden die Situation speziell in FRankreich, Italien und Spanien für so stabil, dass sie davon ausgehen, ihre eigenen Bürger risikolos heimreisen lassen zu können. Vorher wird es wohl keine Chance für mich und auch Heiko geben, ihre Autos wieder abzuholen - Touris reinlassen und die eigenen Leute aussperren wäre wohl kaum vermittelbar!
Also hoffen!!! Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, ab Mitte Juli wieder eine Chance zu bekommen, meinen treuen Rover wieder zu starten und gen Norden zu lenken!
Michael
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Bisschen ungerecht, Deine Klage an Marokko.
Die Öffnung und das Ende des Lockdowns werden genausop nach den aktuellen Infektionszahlen entschieden, wie bei uns.
Vielleict hat die Wirtschaft in MA nicht so starkes Gewicht, wie bei uns.
Aber ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems muß vermieden werden.
Ich finde, Marokko und der König handelnt, und HABEN vorbildlich gehandelt.
Im GGs zu D zB wurde schon bei 20 Erstinfektionen reagiert, und nicht wochenlang beschwichtigt....
Dagegen ist es unveständlich, warum EU noch immer 14 Tage Quarantäne verhängt, wenn man aus Ma zurückkehrt- DEM Land mit den geringsten Covid Infektoionen weltweit.
Andererseits rumän. erntehelfer ohne jede Untersuchung einreisen und arbeiten lässt.....
Wenn Du Dein Auto zurück lässt, kann jetzt nicht plötzlich MA Schuld sein, daß Du weinen musst- Sorry.. DAS Risioko hast Du gekannt, und akzeptiert.
PPS: 14 Tage am Meer im Camp auszuschlafen ist nicht so schlimm, wie Du es zunächst meinst
Die Öffnung und das Ende des Lockdowns werden genausop nach den aktuellen Infektionszahlen entschieden, wie bei uns.
Vielleict hat die Wirtschaft in MA nicht so starkes Gewicht, wie bei uns.
Aber ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems muß vermieden werden.
Ich finde, Marokko und der König handelnt, und HABEN vorbildlich gehandelt.
Im GGs zu D zB wurde schon bei 20 Erstinfektionen reagiert, und nicht wochenlang beschwichtigt....
Dagegen ist es unveständlich, warum EU noch immer 14 Tage Quarantäne verhängt, wenn man aus Ma zurückkehrt- DEM Land mit den geringsten Covid Infektoionen weltweit.
Andererseits rumän. erntehelfer ohne jede Untersuchung einreisen und arbeiten lässt.....
Wenn Du Dein Auto zurück lässt, kann jetzt nicht plötzlich MA Schuld sein, daß Du weinen musst- Sorry.. DAS Risioko hast Du gekannt, und akzeptiert.
PPS: 14 Tage am Meer im Camp auszuschlafen ist nicht so schlimm, wie Du es zunächst meinst
-
Rovermichel
- Beiträge: 7
- Registriert: Di 19. Nov 2019, 13:37
Re: Aktuelle Situation der Fähren
@marilyn: "Bisschen ungerecht, Deine Klage an Marokko"
Wen meinst du mit "Deine" und was meinst du mit "Klage an Marokko"?
Wen meinst du mit "Deine" und was meinst du mit "Klage an Marokko"?
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2854
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Hallo marylin,
Deine prägnanten Beiträge haben schon einen gewissen Unterhaltungswert und sicher ist auch immer ein Kern Wahres darin. Marokko hat zum Beispiel in der Tat besser reagiert als andere Länder und deshalb auch mehr Erfolg als andere. Aber leider ist es mitnichten das
Aber zum Schluss noch einmal etwas eindeutig Positives zu Marokko: Bei der Quote der aktiven Fälle zur Gesamtzahl aller Infizierten - und dieser Anteil lässt sich, ausgerechnet, beim Worldometer leider nicht sortieren - liegt Marokko mit derzeit über 90 Prozent Genesenen (bzw. leider Gestorbenen) in der Tat sehr, sehr weit vorne im weltweiten Vergleich. Das ist doch fein!
Allen Steckengebliebenen beizeiten gute Weiterfahrt!
Achim
Deine prägnanten Beiträge haben schon einen gewissen Unterhaltungswert und sicher ist auch immer ein Kern Wahres darin. Marokko hat zum Beispiel in der Tat besser reagiert als andere Länder und deshalb auch mehr Erfolg als andere. Aber leider ist es mitnichten das
Mit 8.000 Infektionen liegt es aktuell so um Platz 60 weltweit, das ist angesichts der Bevölkerungszahl in der Tat nicht schlecht. Noch deutlicher wird das, wenn man die Zahl der Fälle pro einer Million Einwohner vergleicht: Da steht Marokko mit 216 wirklich ziemlich gut da. Aber wenn Du Dir das zum Beispiel beim Worldometer, wo man die Zahlen sehr schön aufschlüsseln und vergleichen kann, mal etwas genauer anschaust, stellst Du schnell fest, dass das auch einen wichtigen Grund hat: In Marokko wird leider immer noch ziemlich wenig getestet, nämlich nur gut 7.000 Tests auf eine Million Einwohner (zum Vergleich: Südafrika, Libanon oder sogar der Iran haben immerhin knapp die doppelte Quote, andere Staaten liegen noch weit höher). Jedenfalls ergibt sich ziemlich fix, dass die Zahl der Fälle pro Einwohner ziemlich interessant mit der Quote der Tests korreliert. Je mehr Tests, desto mehr bekannte Fälle pro Einwohner oder andersherum desto geringer die Dunkelziffer.Land mit den geringsten Covid Infektionen weltweit
Aber zum Schluss noch einmal etwas eindeutig Positives zu Marokko: Bei der Quote der aktiven Fälle zur Gesamtzahl aller Infizierten - und dieser Anteil lässt sich, ausgerechnet, beim Worldometer leider nicht sortieren - liegt Marokko mit derzeit über 90 Prozent Genesenen (bzw. leider Gestorbenen) in der Tat sehr, sehr weit vorne im weltweiten Vergleich. Das ist doch fein!
Allen Steckengebliebenen beizeiten gute Weiterfahrt!
Achim
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Rovermichel
- Beiträge: 7
- Registriert: Di 19. Nov 2019, 13:37
Re: Aktuelle Situation der Fähren
Inzwischen möchte ich die Anregung von Marylin aufgreifen und über Marokko "klagen":
Marokko hat eine wirtschaftsstarke Tourismusindustrie aufgebaut. In der marokkanischen Kultur hat Gastfreundschaft einen hohen Szellenwert. Bei Reisen im Land kann man diese Gastlichkeit bei den marokkanischen Menschen immer wieder erleben.
Was ist das für ein Umgang mit "Gästen", dass man sie daran hindert, nach Hause zu kommen, habe ich mich schon recht frühzeitig gefragt.
Heute nun wurden die Covid-19-Restriktionen bei Ein- und Ausreise für einen weiteren Monat verlängert.
In gewisser Weise ist es das Eingeständnis des Scheiterns all der extrem restriktiv-autoritären Maßnahmen, wenn nach drei Monaten dadurch keine Stabilisierung/Kontrolle über das Infektionsgeschehen erreicht werden konnte.
Andererseits sollen endlich (!!!) die sich in Europa aufhaltenden marokkanischen Staatsbürger die Chance bekommen, in ihr Heimatland zurück reisen zu dürfen. Ja, das sogar auf Kosten des marokkanischen Staates, weil ein Großteil gar keine Finanzmittel mehr hätte, ein Ticket zu bezahlen.
Gibt es dann ein solch riesiges Einschleppungsrisiko durch einzelne Europäer, die zum Beispiel ihr Auto abholen oder sonstige Angelegenheiten regeln wollen?
Ich halte das inzwischen für einen äußerst unfreundlichen Akt der marokkanischen Autoritäten. Kann man nach solch einem Verhalten zukünftig Touris tatsächlich wieder davon überzeugen, dass sie willkommen sind? Ich meine die Menschen, nicht ihre Devisen!
Die Krise macht eher deutlich, wie dieser Staat mit Menschen umgeht - vor allem mit den eigenen Bürgern.... und deshalb auch nicht so viel anders mit denen fremder Staaten.
Das ist natürlich auch einmal eine wichtige Ansicht auf dieses Land.... beim Reisen sieht man mehr die wunderbaren Landschaften und freundlichen Bewohner!
Marokko hat eine wirtschaftsstarke Tourismusindustrie aufgebaut. In der marokkanischen Kultur hat Gastfreundschaft einen hohen Szellenwert. Bei Reisen im Land kann man diese Gastlichkeit bei den marokkanischen Menschen immer wieder erleben.
Was ist das für ein Umgang mit "Gästen", dass man sie daran hindert, nach Hause zu kommen, habe ich mich schon recht frühzeitig gefragt.
Heute nun wurden die Covid-19-Restriktionen bei Ein- und Ausreise für einen weiteren Monat verlängert.
In gewisser Weise ist es das Eingeständnis des Scheiterns all der extrem restriktiv-autoritären Maßnahmen, wenn nach drei Monaten dadurch keine Stabilisierung/Kontrolle über das Infektionsgeschehen erreicht werden konnte.
Andererseits sollen endlich (!!!) die sich in Europa aufhaltenden marokkanischen Staatsbürger die Chance bekommen, in ihr Heimatland zurück reisen zu dürfen. Ja, das sogar auf Kosten des marokkanischen Staates, weil ein Großteil gar keine Finanzmittel mehr hätte, ein Ticket zu bezahlen.
Gibt es dann ein solch riesiges Einschleppungsrisiko durch einzelne Europäer, die zum Beispiel ihr Auto abholen oder sonstige Angelegenheiten regeln wollen?
Ich halte das inzwischen für einen äußerst unfreundlichen Akt der marokkanischen Autoritäten. Kann man nach solch einem Verhalten zukünftig Touris tatsächlich wieder davon überzeugen, dass sie willkommen sind? Ich meine die Menschen, nicht ihre Devisen!
Die Krise macht eher deutlich, wie dieser Staat mit Menschen umgeht - vor allem mit den eigenen Bürgern.... und deshalb auch nicht so viel anders mit denen fremder Staaten.
Das ist natürlich auch einmal eine wichtige Ansicht auf dieses Land.... beim Reisen sieht man mehr die wunderbaren Landschaften und freundlichen Bewohner!





