ML / Tuareg-Rebellion 2012

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Turi
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Turi »

Das ist halt so, wer aufs falsche Pferd setzt verliert,
und wenn dann das Rennen gelaufen ist, kann man den Wettschein leider nicht mehr zurückgeben.
Eigentlich schade für die Touareg, das hätte auch anders kommen können.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Mate
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Mate »

Eigentlich muß man da doch gratulieren , der Unberechenbare Tuareg Faktor nach dem Libyenkonflikt ausgeschaltet die Waffen eingesammelt oder in "sicheren" Händen und sein Renomee und möglicher Einfluß in der Region für Jahrzehnte zerstört man kann zu der undurchsichtigern Lage wie vorher zurückkehren wo man im Chaos Macht und Einfluß ausüben konnte , die Islamisten kehren wieder in ihre "Kasernen" in Algerien Zurück und der kreislauf beginnt von neuem . Wer glaubt es geht oder ging um Menschenrechte ( ach wäre es bloß so ) sollte die Entwicklung weiter beobachten ich kann es ( noch ) nicht glauben :bang:
Birgitt
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Mali - Sandsturm bremst Franzosen in Kidal aus

Beitrag von Birgitt »

Sandsturm in Kidal
France says a sandstorm is preventing its forces from entering the last major town in northern Mali in their offensive against Islamist militants. The troops remained "blocked" at the airport in Kidal, the French defence minister said.
Mali conflict: Sandstorm 'blocks' French troops advance
30.01.2013 - BBC

Gruß
Birgitt
Walter
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Erleben wird den Start des "afghanischen Kampf"-Modelles?

Beitrag von Walter »

Islamisten setzen sich offenbar ab
Die französischen Truppen kommen bei ihrem Einsatz im afrikanischen Mali überraschend schnell vorwärts. Die Weltkulturerbe-Stadt Timbuktu ist unter ihrer Kontrolle, die Provinzstadt Kidal so gut wie. Manchen kommt der Erfolg allerdings zu rasch: Die Regierung in Paris warnt vor voreiliger Siegesgewissheit - und malische Politiker davor, dass sich die islamistischen Milizen nur vorübergehend in die umliegende Gebirgswüste zurückgezogen haben könnten. Beim Eintreffen der Franzosen in Kidal sei nicht einmal gekämpft worden, hieß es am Mittwoch. Die Ruhe ist offenbar trügerisch.
mehr:http://www.orf.at/stories/2164041/2164042/
Die "Bärtigen" tragen keine Bärte mehr und leben "mitten unter uns":
gestern im deutschen TV gehört: in DE wurden bereits 50 identifiziert,
noch schlimmer: in London machen bereits "Sharia-Patrouillen" "Streifendienst".
PeterM
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von PeterM »

Die Katastrophengeilheit des ORF, gepaart mit Ahnungslosigkeit, regt mich auf: Die internationale Presse ist voll mit den Berichten über den Rückzug nach Tessalit, würde sich für seriöse Medien doch die Frage anbieten, was Algerien jetzt tut.. aber weil nicht sein kann was nicht sein darf (nämlich die Entlarvung der Söldnertruppe als absolut feige), geben wir uns gedankenschwer.

Grüsse
Peter
Wolfgang K
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Re: Erleben wird den Start des "afghanischen Kampf"-Modelles

Beitrag von Wolfgang K »

Walter hat geschrieben:noch schlimmer: in London machen bereits "Sharia-Patrouillen" "Streifendienst".
Hallo Walter,

ich verstehe den Zusammenhang nicht.

Erkennst Du einen direkten - gar kausalen - Zusammenhang der Vorgänge in London mit denen in Mali? Ist Belmokhtar unter Kapuzenmännern die in London Besoffene jagen?
Kuno
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Kuno »

Danke Peter, danke Wolfgang. Ich habe meine Meinung zum (Neben)Thema schon an anderer Stelle bildlich darstellen koennen. Ich moechte das hier aber ausdruecklilch nicht wiederholen.
Walter
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Walter »

Hallo Wolfgang,
ich verstehe den Zusammenhang nicht.
,
brauchst Du auch nicht zu verstehen, denn ich hab nur Parallelitäten genannt. Möglicherweise ist es zu abstrakt.

Seit den 60ern gibt es das "Schwimmen im Volk wie der Fisch im Wasser" (aus Maos "Theorie und Praxis des Guerillakrieges").
Diese Strategie wird in durchaus gegensätzlichen ideologischen System erfolgreich angewendet und ist somit nicht kommunistisch.

Und wenn es für Rückzügler opportun ist, den Bart abzuschneiden, dann wird er abgeschnitten (siehe den ZDF-Report). Ich fürchte, dass es die Rückzügler länger schlafend aushalten werden, als die Befreier.

Und in London wagen sie sich hervor, weil sie keine zivilrechtliche Konsequenz zu befürchten haben.

@PeterM:
Die
Katastrophengeilheit
betrifft nicht nur den ORF, sondern alle Medien, auch das Internet und somit uns. Ich geh auch mit Dir konform, dass das blick-verstellende "Nicht sein kann was nicht sein darf" schädlich ist. Viele postings zeigen dies. Ich versteh nur nicht, warum die Söldnertruppe (ich denke, Du meinst damit die MNLA) feige sein soll. Es ist eher nüchternes Kalkül. Warum kämpfen und sich erschießen lassen, wenn man andere Alternativen sieht?

Gruß
Walter
Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Wolfgang K »

Mich stört dieses ewige Schüren von Ängsten „an der Heimatfront“, denn Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Ich bin durchaus der Meinung, dass in Europa den Bärten irgendwann wieder ein Treffer gelingen kann – oder sollte man sagen: gelingen wird?
Aber es wäre besser diese Möglichkeit ehrlich zu akzeptieren und damit zu leben und beim Eintreten nicht die Nerven zu verlieren.

Die Angstmacherei stört mich nicht nur weil es von politisch unappetitlichen Kreisen vorgeschoben wird um Ressentiments Nachdruck zu verleihen.
Es stört mich auch, weil man sich nicht von diesen Ängsten beherrschen lassen darf da sie lähmen, faule Kompromisse hervorbringen und erheblichen Schaden beim friedlichen Zusammenleben mit der muslimischen Welt verursachen. Der Sinn von Terror ist es nicht primär Menschen zu töten, sondern die Anderen in Panik zu versetzen.
marcush
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von marcush »

Turi hat geschrieben:Das ist halt so, wer aufs falsche Pferd setzt verliert,
und wenn dann das Rennen gelaufen ist, kann man den Wettschein leider nicht mehr zurückgeben.
Eigentlich schade für die Touareg, das hätte auch anders kommen können.
Gruss Turi
Sie können immer noch den Volkswagenkonzern um Tantiemen verklagen ...

Marcus
Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Wolfgang K »

Dann müssen sie sich aber noch ein "o" kaufen.
Passiert mir auch gerne :mrgreen:
Walter
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Walter »

Hallo Wolfgang,
Mich stört dieses ewige Schüren von Ängsten „an der Heimatfront“, denn Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Richtig. Das Verdrängen ist aber ein noch schlechteres Werkzeug.
Aber es wäre besser diese Möglichkeit ehrlich zu akzeptieren und damit zu leben und beim Eintreten nicht die Nerven zu verlieren.
Da haben wir die gleiche Meinung. Erst wenn man sich bemüht, die Gefahren und deren Größenordnungen realistisch in den Blick zu kriegen, hat man die Chance beim Eintritt der Gefahr nicht zu paniken. Trotzdem darf man Furcht haben.
Wolfgang K
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Wolfgang K »

Derjenige den es trifft ist natürlich der Gekniffene.
Für den durchschnittlichen Mitteleuropäer ist ein islamistischer Terroranschlag in Europa rein statistisch nichts was in seiner Lebensplanung eine Rolle spielen muss.
Für Reisende und Expats ist das was anderes, aber deren Belange stehen nicht einmal am Rande des gesellschaftlichen Interesses und es lässt sich mangels Masse keine Politik damit machen – schon eher wenn man gegen deren Belange arbeitet.

Diese inländische Bedrohung im Zusammenhang mit Mali in den Fokus zu rücken dient lediglich dazu andere Interessen zu verbergen. Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keiner lassen auf dieser Leier zu spielen.
geralds
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von geralds »

Frage an die Runde - was ist eigentlich mit der vor Jahren kolportierten Basis der USA südlich von Tamanrasset geworden. Jetzt wo sich eine Absetzbewegung von Nordmali in alle Richtungen abzeichnet wäre sowas ja hilfreich. Oder war das wieder nur eines von 1000 Gerüchten.
Walter
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Re: ML / Tuareg-Rebellion 2012

Beitrag von Walter »

Hallo Wolfgang,
Diese inländische Bedrohung im Zusammenhang mit Mali in den Fokus zu rücken dient lediglich dazu andere Interessen zu verbergen. Dennoch kann es im gesamten politischen Spektrum keiner lassen auf dieser Leier zu spielen.
Startest Du jetzt eine Geschichtsklitterung? Was Du mir, auch ohne Namensennung, vorwirfst, erscheint als bewusste Falschdarstellung. So etwas hat im Zusammenhang mit den Vorgängen in Mali niemand hier behauptet. Möglicherweise mangelt es nur an sinnerfassendem Lesen. Das wäre immerhin eine Entschuldigung.
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