Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
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markus-1969
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Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hallo,
wäre auf der Suche nach einem Fahrzeug für eine Fahrt nach Kapstadt - nur was sind Euere Empfehlungen ?
ich kann Autos nicht reparieren, d. h. es sollte was einfaches sein, daß man bei guter Ersatzteilversorgung gut reparieren kann. Geländegängig sollte es auch sein, denn evlt. geht es quer durch die DRC und durch verschiedene andere Länder mit Pisten. Und ich möchte auch mal im Auto übernachten können, nicht nur im Zelt.
Das alles sollte möglichst billig sein vor allem für den Fall, daß das Auto aus irgendwelchen Gründen nicht zurück kommt.
Deswegen würden mich Euere Empfehlungen, Tipps, Erfahrungen und Hinweise sehr freuen.
Besten Dank
Markus
wäre auf der Suche nach einem Fahrzeug für eine Fahrt nach Kapstadt - nur was sind Euere Empfehlungen ?
ich kann Autos nicht reparieren, d. h. es sollte was einfaches sein, daß man bei guter Ersatzteilversorgung gut reparieren kann. Geländegängig sollte es auch sein, denn evlt. geht es quer durch die DRC und durch verschiedene andere Länder mit Pisten. Und ich möchte auch mal im Auto übernachten können, nicht nur im Zelt.
Das alles sollte möglichst billig sein vor allem für den Fall, daß das Auto aus irgendwelchen Gründen nicht zurück kommt.
Deswegen würden mich Euere Empfehlungen, Tipps, Erfahrungen und Hinweise sehr freuen.
Besten Dank
Markus
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
hallo, damit löst du evtl. eine markendiskussion erster güte aus
ein diesel sollte es sein, da der verbrauch niedriger ist, und der spritpreis meistens unter dem benzin liegt. aber wenn du einen sehr preiswerten benziner bekommen solltest, solltest du eine kosten-nutzen-rechnung durchführen.
vermeide autos mit hohem elektronikanteil - haben die äteen modelle aber eh selten.
ich werfe einfach mal alte nissan patrols in die runde, auch der terrano 1 und 2 bekommt gute kritiken, weil sehr zuverlässig.
alte toyotas sind zwar zuverlässig, aber teurer, ebenso ältere landrover (da streiten sich die geister, ob alte landys als zuverlässig gelten
)
mercedesbusse á la 209 sind auch für eine durchquerung geeignet und überall anzutreffen.
ein diesel sollte es sein, da der verbrauch niedriger ist, und der spritpreis meistens unter dem benzin liegt. aber wenn du einen sehr preiswerten benziner bekommen solltest, solltest du eine kosten-nutzen-rechnung durchführen.
vermeide autos mit hohem elektronikanteil - haben die äteen modelle aber eh selten.
ich werfe einfach mal alte nissan patrols in die runde, auch der terrano 1 und 2 bekommt gute kritiken, weil sehr zuverlässig.
alte toyotas sind zwar zuverlässig, aber teurer, ebenso ältere landrover (da streiten sich die geister, ob alte landys als zuverlässig gelten
mercedesbusse á la 209 sind auch für eine durchquerung geeignet und überall anzutreffen.
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
hilux? also qualität a la toyota aber nicht so extrem verteuert wie die cruiser
als langjähriger landy Fahrer kann ich das auch empfehlen.viel kaputt aber nie einen ausfall gehabt.
fuhr immer.
wenn was aus dem hause rover wäre aber eher auf range oder disco zurück zu greifen weil man dort das defender image nicht extra drauf legen muß fürs gleiche auto.ausserdem sind beide bequemer und komfortabler
oder ie schon erwäht nissan patrol
das wären jetzt meine qualen der wahlen...
gibt noch jede menge mehr aber das ist eben das gängigste.nich ohne Grund
g scheidet aus wegen der waage mit dem gold und man bekommt nix mehr was man bei den genannten nich auch bekommt.
als langjähriger landy Fahrer kann ich das auch empfehlen.viel kaputt aber nie einen ausfall gehabt.
fuhr immer.
wenn was aus dem hause rover wäre aber eher auf range oder disco zurück zu greifen weil man dort das defender image nicht extra drauf legen muß fürs gleiche auto.ausserdem sind beide bequemer und komfortabler
oder ie schon erwäht nissan patrol
das wären jetzt meine qualen der wahlen...
gibt noch jede menge mehr aber das ist eben das gängigste.nich ohne Grund
g scheidet aus wegen der waage mit dem gold und man bekommt nix mehr was man bei den genannten nich auch bekommt.
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Bäärti
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- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
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Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hoi Markus
Es kommt bei so einem Afrikaauto halt drauf an, ob du mehr fahren oder anständig drin leben willst? Ich würde nie mehr ohne eigene Dusche und WC unterwegs sein wollen. Grad bei Regenwetter und/oder Zuschauermassen ist es sehr angenehm, wenn man nachts nicht raus muss. Zudem möchte ich mich im Auto an- und abziehen können. Und am Tisch sitzen und den Computer bespassen.
Ich würde dir einen Kastenwagen empfehlen. Vernünftigerweise einen japanischen, vielleicht einen Toyota Hiace 4x4 Diesel. Hässlich aber robust und weit verbreitet. Oder wenn’s etwas komfortabler und teurer sein darf einen IVECO oder Mercedes 4x4 Diesel mit Stehhöhe. Die Kastenwagen haben im Allgemeinen deutlich mehr Innenraum und Zuladung als so ein Geländewagen. Dafür aber eine deutlich kürzere Motorhaube; sie gelten drum als ungeil und werden von richtigen Abenteurern gemieden. Die Einheimischen scheinen es aber besser zu wissen und fahren damit in ganz Afrika herum.
Gruss Bäärti
Es kommt bei so einem Afrikaauto halt drauf an, ob du mehr fahren oder anständig drin leben willst? Ich würde nie mehr ohne eigene Dusche und WC unterwegs sein wollen. Grad bei Regenwetter und/oder Zuschauermassen ist es sehr angenehm, wenn man nachts nicht raus muss. Zudem möchte ich mich im Auto an- und abziehen können. Und am Tisch sitzen und den Computer bespassen.
Ich würde dir einen Kastenwagen empfehlen. Vernünftigerweise einen japanischen, vielleicht einen Toyota Hiace 4x4 Diesel. Hässlich aber robust und weit verbreitet. Oder wenn’s etwas komfortabler und teurer sein darf einen IVECO oder Mercedes 4x4 Diesel mit Stehhöhe. Die Kastenwagen haben im Allgemeinen deutlich mehr Innenraum und Zuladung als so ein Geländewagen. Dafür aber eine deutlich kürzere Motorhaube; sie gelten drum als ungeil und werden von richtigen Abenteurern gemieden. Die Einheimischen scheinen es aber besser zu wissen und fahren damit in ganz Afrika herum.
Gruss Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
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Helmut Pfister
- Beiträge: 36
- Registriert: Mo 28. Nov 2005, 10:32
- Wohnort: Randbayer
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hallo Markus
Wie hoch ist denn überhaupt dein Budget? Wenn du eine alte Karre kaufst, sind sie meistens ziemlich fertig und du mußt vor der Reise jede Menge investieren. Wenn du dabei nicht selber schrauben kannst wird das recht schnell ziemlich teuer.
Ich war bisher 2 x mit eigenem Auto im südlichen Afrika. VW Bus Synchro T3, und Nissan Patrol. Der VW-Bus ist für Afrikas Pisten eine ganz schlechte Wahl, vermittelts dir aber jede Menge Schrauberkenntnisse
.
Nissan Patrol 3,3 l Turbodiesel schlägt sich da schon ganz anders. Billig zu bekommen, mit überschaubarem Aufwand für so eine Reise herrichtbar und recht zuverlässig. Sie sind zwar meistens reichlich verrostet, aber solange tragende Teile nicht zu sehr betroffen sind ist es egal. Der Motor ist nahezu "unzerstörbar" und hat im Vergleich zum 2,8 l auch keine Thermischen Probleme.
Schöne Reise
Helmut
Wie hoch ist denn überhaupt dein Budget? Wenn du eine alte Karre kaufst, sind sie meistens ziemlich fertig und du mußt vor der Reise jede Menge investieren. Wenn du dabei nicht selber schrauben kannst wird das recht schnell ziemlich teuer.
Ich war bisher 2 x mit eigenem Auto im südlichen Afrika. VW Bus Synchro T3, und Nissan Patrol. Der VW-Bus ist für Afrikas Pisten eine ganz schlechte Wahl, vermittelts dir aber jede Menge Schrauberkenntnisse
Nissan Patrol 3,3 l Turbodiesel schlägt sich da schon ganz anders. Billig zu bekommen, mit überschaubarem Aufwand für so eine Reise herrichtbar und recht zuverlässig. Sie sind zwar meistens reichlich verrostet, aber solange tragende Teile nicht zu sehr betroffen sind ist es egal. Der Motor ist nahezu "unzerstörbar" und hat im Vergleich zum 2,8 l auch keine Thermischen Probleme.
Schöne Reise
Helmut
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Diese verallgemeinernde Aussage kann ich so nicht stehenlassen.Helmut Pfister hat geschrieben:'... und hat im Vergleich zum 2,8 l auch keine Thermischen Probleme.'
Helmut
Habe jetzt den 4. Patrol W260 (nur Diesel) mit 2,8 l RD28T-Motor (vorher 4 Stück SD33(1x) und SD33T(3x)). Insgesamt wurden etwa 350.000 km (wenn's langt) mit den 2.8l-Zahnriemenmotoren gefahren. 'Thermische Probleme' hatte ich mit denen allerdings noch nie. Die 2.8l-Turbos wurden auch noch im Nachfolgemodell Patrol GR verbaut.
Bei einem der W260 2,8l-Patrols ist in Algerien mal die Viskokupplung des Lüfters verreckt (Unwucht, kurz vor Amguid, nordwärts). Daraufhin wurde der Lüfter ausgebaut um die Wasserpumpe zu schützen. Wenn die Karre fährt, ist die Wassertemperatur normal, auch bei sahariensischen Außentemperaturen. Später an der Ampel schaltet man die Karre dann eben ab. So bin ich ohne Lüfter via Brenner bis nach München heimgefahren, >> keine thermischen Probleme.
Von Hassi bel Guebbour (wußte früher jeder Wüstenfahrer, wo das ist, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher, Algerien) hab ich einen hier bestens bekannten Foristen samt seinem herzkranken Toyota nach Deutschland geschleppt, am Schluß übern Berhardino. Selbst am Berg war kein nennenswerter Anstieg der Motortemperaturen zu merken >> keine thermischen Probleme.
Patrol vollgepackt, Hänger mit 6 Motos drauf, Muc-Genua-Muc, Schnitt von 100 >> keine thermischen Probleme.
Wenn man einen Motor zum Kochen bringt (dauernd Vollgas, Autobahnraserei, zu hoher Luftdruck im Sand usw.), und das gilt für JEDES Fabrikat, wird das Kühlwasser weniger. Die Drucksysteme haben alle ein Überdruckventil, meist in der Verschlußkappe des Ausgleichsbehälters, dort bläst's ab. Der Kardinalfehler ist dann, den Verlust mit normalem Wasser auszugleichen. Die Kalk- und Magnesiumhärte setzt sich sofort ab 56°C in den Kanälen und im Kühler ab. Macht man das mehrmals, wird's immer schlimmer, die Kalkschwarten werden immer dicker und vermindern die Kühlleistung. Wenn dann der Kühler dicht ist, die Kopfdichtung pfeift und die Stege reißen, braucht man sich nicht wundern. Deswegen gehört in die Kühlanlage von Anfang an demineralisiertes Wasser im Gemisch mit einem Kühl- und Antikorrosionsmittel. Sonst nix, auch nicht beim Nachfüllen. Dann gibt's auch keinen Kalk und >> keine thermischen Probleme. Auf KEINEN FALL sogenannte Kühlerdichtmittel verwenden, das schlachtet die Dichtlippen der Simmerringe der Wasserpumpe (> weiterer Kühlwasserverlust) und setzt Kühlkanäle auch im Zylinderkopf bis zum Infarkt zu. Die oben postulierten Überhitzungsprobleme sind also in den allermeisten Fällen hausgemacht auf das 'Bedienungspersonal' zurückzuführen, nicht auf die Patroltechnik.
Die Patrols W160/260 gehören aus verschiedensten Gründen mit zu den zuverlässigsten Wüstenfahrzeugen, wenn man sie denn richtig behandelt. Wenn die Karre gebraucht gekauft wird, bei Kaltstart KEINE weiße Fahne aus dem Auspuff säuselt UND die Kopfdichtung i.O. ist(!, Kompression prüfen, Blubbern im Ausgleichsbehälter?), sofort eine Kühlsystem-Entkalkung durchführen, am besten mehrmals, dann das System auffüllen, wie ich es beschrieben habe. Dann ist Ruh, wenigstens, was die Kühlwassertemperatur angeht.
Gruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
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picco
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Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hoi Markus
Ich habe zwar noch nie Afrika durchquert aber in Ostafrika kenn ich mich nach 5 Urlauben, vorwiegend im Igluzelt, etwas mit den Pisten aus.
Und mit Autos zum Reisen und deren Ausbau ebenfalls.
Ich würde Dir einen der japanischen Minibusse/Kastenwagen empfehlen, vorzugsweise den Toyota Hiace als Frontlenker mit Hinterrad- oder besser Allradantrieb.
Also bis und mit dieser Generation (in Europa bis 1996 neu zu kaufen) wie auf dem Bild meines ersten Campers zu sehen:
.
Mit Diesel waren sie zumindest in der Schweiz soweit ich weis nicht zu kaufen, zumindest aber hab ich nie einen gesehen.
Der Benziner ist aber auch kaum kaputt zu kriegen, lediglich mit dem Viskolüfter hab ich mal Probleme gehabt, den hab ich dann mit einer Gewindestange 'überbrückt', so dass der Lüfter immer voll mitlief...
Diese Autos sind selbst in völlig durchgerosteetem Zustand noch fähig beinahe ewig weiter zu fahren...den kanst Du auch gut verkaufen!
Beim Hiace den Du auf dem Bild siehst hab ich als er völlig durchgerostet war (mein Fehler beim Ausbau war die Ursache...
) alles Campingzeug ausgeschlachtet, so dass er zwar mit Hochdach, aber ohne Fenster und Dachfenster und mit faustgrössen Rostlöchern und ca. 230'000km dastand.
Den hab ich für über sFr. 4000.- an einen Händler, der das Auto nach Afrika verschiffte, verkaufen können.

Ich habe zwar noch nie Afrika durchquert aber in Ostafrika kenn ich mich nach 5 Urlauben, vorwiegend im Igluzelt, etwas mit den Pisten aus.
Und mit Autos zum Reisen und deren Ausbau ebenfalls.
Ich würde Dir einen der japanischen Minibusse/Kastenwagen empfehlen, vorzugsweise den Toyota Hiace als Frontlenker mit Hinterrad- oder besser Allradantrieb.
Also bis und mit dieser Generation (in Europa bis 1996 neu zu kaufen) wie auf dem Bild meines ersten Campers zu sehen:
Mit Diesel waren sie zumindest in der Schweiz soweit ich weis nicht zu kaufen, zumindest aber hab ich nie einen gesehen.
Der Benziner ist aber auch kaum kaputt zu kriegen, lediglich mit dem Viskolüfter hab ich mal Probleme gehabt, den hab ich dann mit einer Gewindestange 'überbrückt', so dass der Lüfter immer voll mitlief...
Diese Autos sind selbst in völlig durchgerosteetem Zustand noch fähig beinahe ewig weiter zu fahren...den kanst Du auch gut verkaufen!
Beim Hiace den Du auf dem Bild siehst hab ich als er völlig durchgerostet war (mein Fehler beim Ausbau war die Ursache...
Den hab ich für über sFr. 4000.- an einen Händler, der das Auto nach Afrika verschiffte, verkaufen können.
Na ja, Pelzerli, ein Daily oder ein Sprinter hat von der Stosstange bis zur Rückenlehne Fahrersitz ziemlich genau dieselben Masse wie mein Nissan KingCab...die Motorhaube ist schon kürzer bei den Kastenwagen, aber auch nur weil die Frontscheibe weiter vorne ist, miss es mal nach...Bäärti hat geschrieben:Ich würde dir einen Kastenwagen empfehlen.
...einen IVECO oder Mercedes 4x4 Diesel...
...aber eine deutlich kürzere Motorhaube
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Bäärti
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Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hoi zämepicco hat geschrieben:... ein Daily oder ein Sprinter hat von der Stosstange bis zur Rückenlehne Fahrersitz ziemlich genau dieselben Masse wie mein Nissan KingCab...
Das ist in der Tat so, die Masse gleichen sich immer mehr an. Zu Zeiten des VW T3, LT und Hiace waren die Kühlerhauben noch deutlich kürzer. Heute beträgt der Platzgewinn eines Kastenwagens gegenüber einem Geländewagen bloss noch 20-50 cm. (T5 – Nissan KingCab). Der MB Sprinter ist vorne bloss noch etwa 20 cm kürzer als ein Landcruiser/Nissan. Allerdings sind die Platzverhältnisse im Fahrerhaus ungemein besser; und komfortabler. Und das obwohl ein Sprinter kaum breiter ist als z.B. ein Landcruiser.
Für Langzeitreisen ist meiner Ansicht nach das Wohn-Volumen entscheidend. Je garstiger das Wetter, um so wichtiger. Der Wohnraum sollte so gross sein, dass man alles erforderliche drinnen erledigen kann: Essen, schlafen, duschen usw. Aber wem sag ich das...
Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Wir machen uns um das "womit" viel zu viele Gedanken.. Wenn wirklich ein eng abgestecktes Budget hergenommen werden soll, dann ist würde ich auch so eine Lösung ins Auge fassen:


Dazu noch ein Zelt in den Kofferraum - und ab dafür. Jeder Motorradfahrer reist auf der grossen Reise mit weniger Komfort
Es gibt keinen Grund wieso dieses obige Beispiel nicht auch die Tracks in DRC befahren können sollte (die übrigens nicht die schlechtesten auf dieser Route sind). Wo man mit dem Mercedes schauen muss dass man nicht aufsetzt (Spur lesen), kann man mit dem Geländewagen meist unbedarfter zufahren, das ist im groben der Unterschied.
Und einige Tracks sollte man damit nicht fahren - aber es gibt sie, die Alternativroute ohne Seilwindeneinsatz & Co.
Wahrscheinlich ist so ein Mercedes mit ausgelutschem Fahrwerk sogar noch wesentlich komfortabler auf den Wellblechpisten als viele der üblichen ausgebauten Reise-Fahrzeuge.
Das wäre doch eine passable Basis. Natürlich kann man den Komfort nun erhöhen, z.B durch ein Dachzelt, einen Kombi mit Innenschlaf-Option, einem Van, Bus oder einen Geländewagen.
Geh das mal theoretisch an, lies andere Reiseblogs und lass Dich inspirieren. Nach einer mehrmonatigen Recherche wird sich eine Lösung abzeichnen, die passen sollte.
Es gibt da so viele extremste Gegensätze wie man Reisen kann - dass die Wahl des Grundgerüstes (des Fahrzeuges) nur schief gehen kann - wenn man sich nicht etwas in das "wie kann man Reisen" vertieft hat.
Der einte nimmt einen Kleinwagen für die Transafrika und fängt an beim Eindunkeln in den Dörfern und Hütten am Strassenrand nach einem Platz zum Schlafen zu fragen.
Andere haben Kühlbox, Kocher und die Ausrüstung um sich über Tage selbst versorgen zu können.
Noch andere Fahren mit dem vollausgebauten Wohn-LKW mit jedem erdenklichen Komfort durch Afrika und können an schönen Stellen auch mal länger stehen ohne sich in der Zivilisation neu mit Nahrungsmitteln oder Wasser versorgen zu müssen.
Das gute ist das die Reisenden meistens ausführlich darüber berichten was gepasst hat und was nicht gepasst hat - so dass man sich schnell sagen kann "dass würde mich auch stören" etc.
Für Afrika hast Du hier eine umfangreichste Website: http://www.africa-overland.net
Hier sind viele Afrika-Reisen gelistet, geplante, aktuelle und vergangene - eine umfangreichere Sammlung gibt es nicht.
Viel spass beim austüfteln eines passendes Konzeptes.
Surfy


Dazu noch ein Zelt in den Kofferraum - und ab dafür. Jeder Motorradfahrer reist auf der grossen Reise mit weniger Komfort
Es gibt keinen Grund wieso dieses obige Beispiel nicht auch die Tracks in DRC befahren können sollte (die übrigens nicht die schlechtesten auf dieser Route sind). Wo man mit dem Mercedes schauen muss dass man nicht aufsetzt (Spur lesen), kann man mit dem Geländewagen meist unbedarfter zufahren, das ist im groben der Unterschied.
Und einige Tracks sollte man damit nicht fahren - aber es gibt sie, die Alternativroute ohne Seilwindeneinsatz & Co.
Wahrscheinlich ist so ein Mercedes mit ausgelutschem Fahrwerk sogar noch wesentlich komfortabler auf den Wellblechpisten als viele der üblichen ausgebauten Reise-Fahrzeuge.
Das wäre doch eine passable Basis. Natürlich kann man den Komfort nun erhöhen, z.B durch ein Dachzelt, einen Kombi mit Innenschlaf-Option, einem Van, Bus oder einen Geländewagen.
Lass Dich nicht von solchen Wunschlisten zu sehr verleiten. Das wird aufwendiger, damit teurer - und am ende leidet auch meistens die Pistenfestigkeit.Der Wohnraum sollte so gross sein, dass man alles erforderliche drinnen erledigen kann: Essen, schlafen, duschen usw
Geh das mal theoretisch an, lies andere Reiseblogs und lass Dich inspirieren. Nach einer mehrmonatigen Recherche wird sich eine Lösung abzeichnen, die passen sollte.
Es gibt da so viele extremste Gegensätze wie man Reisen kann - dass die Wahl des Grundgerüstes (des Fahrzeuges) nur schief gehen kann - wenn man sich nicht etwas in das "wie kann man Reisen" vertieft hat.
Der einte nimmt einen Kleinwagen für die Transafrika und fängt an beim Eindunkeln in den Dörfern und Hütten am Strassenrand nach einem Platz zum Schlafen zu fragen.
Andere haben Kühlbox, Kocher und die Ausrüstung um sich über Tage selbst versorgen zu können.
Noch andere Fahren mit dem vollausgebauten Wohn-LKW mit jedem erdenklichen Komfort durch Afrika und können an schönen Stellen auch mal länger stehen ohne sich in der Zivilisation neu mit Nahrungsmitteln oder Wasser versorgen zu müssen.
Das gute ist das die Reisenden meistens ausführlich darüber berichten was gepasst hat und was nicht gepasst hat - so dass man sich schnell sagen kann "dass würde mich auch stören" etc.
Für Afrika hast Du hier eine umfangreichste Website: http://www.africa-overland.net
Hier sind viele Afrika-Reisen gelistet, geplante, aktuelle und vergangene - eine umfangreichere Sammlung gibt es nicht.
Viel spass beim austüfteln eines passendes Konzeptes.
Surfy
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markus-1969
- Beiträge: 609
- Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
danke für all Euere Antworten.
1) Ich bin jemand, der mit einem Budget von € 5.000 bis € 10.000 plant.
2) Allrad & Geländegängigkeit sind ein Muß für den Fall, daß es abseits der Pisten geht und auch ein Fahrzeug, bei dem ich des besseren Ausblicks wegen auf das Dach steigen kann.
3) Was sind denn die Erfahrungen mit "Fahrzeug in Afrika verkaufen - z. B. in Südafrika" ? Das ist wohl nur bei einem RHD machbar und sehr bürokratisch.
4) Ich möchte vom Fahrer- bzw. Beifahrersitz jederzeit nach hinten klettern können und auch im Auto übernachten. Ich brauche die Gelegenheit, zusätzliche Kanister mit Sprit und Wasser mitzunehmen, aber ich bin nicht der Koch-Typ, d. h. Kühlbloxen und Autarkie für viele Tage müssen nicht sein.
5) Bislang hab ich mich nur damit befaßt, einen Defender zu kaufen und etwas herzurichten, doch sind die, insbesondere die TDI Modelle bis Baujahr 1998 relativ teuer was am Ende der Reise die Problematik bringt, daß das Fahrzeug zum Verschrotten zu teuer ist, wobei sich aber das Zurückverschiffen nicht wirklich rechnet.
6) Ich brauche ein Auto, das ich kaufe und das hier sachgerecht hergerichtet / geprüft wird. Bei Landrovern hab ich gutes über die Landys-Scheune gehört,
http://www.landy-scheune.de/
wenn ich ein Auto kaufe, brauche ich jemanden, der es mir so herrichtet, daß aller Wahrscheinlichkeit nach keine großen, in Afrika unreparierbaren ausfälle zu verzeichnen sind. Also wenn ich mich mit andern Marken befassen sollte, dann bräuchte ich da entsprechende Hinweise.
7) Innenausbau. Ich habe schon meine Gedanken und Ideen, aber nur das. Gibt es hier Firmen, die das zu einem angemessenen Preis machen ? Ich bräuchte einen Stauraum am Boden für Sprit (denke an 5 Kanister zu 20 L), zweiter Batterie, Inverter, Wasserkanister, Platz für Reiseutensilien aller Art, evtl. kleine Kühlox, und einen Platz zum Schlafen. Ich in da weder der Bastler noch der, der das Auto reparieren kann.
soweit meine Gedanken und Träume. Danke für Euere Tipps.
1) Ich bin jemand, der mit einem Budget von € 5.000 bis € 10.000 plant.
2) Allrad & Geländegängigkeit sind ein Muß für den Fall, daß es abseits der Pisten geht und auch ein Fahrzeug, bei dem ich des besseren Ausblicks wegen auf das Dach steigen kann.
3) Was sind denn die Erfahrungen mit "Fahrzeug in Afrika verkaufen - z. B. in Südafrika" ? Das ist wohl nur bei einem RHD machbar und sehr bürokratisch.
4) Ich möchte vom Fahrer- bzw. Beifahrersitz jederzeit nach hinten klettern können und auch im Auto übernachten. Ich brauche die Gelegenheit, zusätzliche Kanister mit Sprit und Wasser mitzunehmen, aber ich bin nicht der Koch-Typ, d. h. Kühlbloxen und Autarkie für viele Tage müssen nicht sein.
5) Bislang hab ich mich nur damit befaßt, einen Defender zu kaufen und etwas herzurichten, doch sind die, insbesondere die TDI Modelle bis Baujahr 1998 relativ teuer was am Ende der Reise die Problematik bringt, daß das Fahrzeug zum Verschrotten zu teuer ist, wobei sich aber das Zurückverschiffen nicht wirklich rechnet.
6) Ich brauche ein Auto, das ich kaufe und das hier sachgerecht hergerichtet / geprüft wird. Bei Landrovern hab ich gutes über die Landys-Scheune gehört,
http://www.landy-scheune.de/
wenn ich ein Auto kaufe, brauche ich jemanden, der es mir so herrichtet, daß aller Wahrscheinlichkeit nach keine großen, in Afrika unreparierbaren ausfälle zu verzeichnen sind. Also wenn ich mich mit andern Marken befassen sollte, dann bräuchte ich da entsprechende Hinweise.
7) Innenausbau. Ich habe schon meine Gedanken und Ideen, aber nur das. Gibt es hier Firmen, die das zu einem angemessenen Preis machen ? Ich bräuchte einen Stauraum am Boden für Sprit (denke an 5 Kanister zu 20 L), zweiter Batterie, Inverter, Wasserkanister, Platz für Reiseutensilien aller Art, evtl. kleine Kühlox, und einen Platz zum Schlafen. Ich in da weder der Bastler noch der, der das Auto reparieren kann.
soweit meine Gedanken und Träume. Danke für Euere Tipps.
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Lieber Markus,
ich spüre förmlich die Sehnsucht nach der großen weiten Welt in Deinen Zeilen. Nichtsdestotrotz, hab ich jetzt ein Deja-Vu ?
Hattest Du nicht schon mal so eine Diskussion gestartet: viewtopic.php?f=7&t=49254
Die Eierlegende Wollmilchsau wirst Du für 5000 € nicht bekommen. Und ein Ausbau/Aufbau/Sanierung/Instandsetzung eines mindestens 15 Jahre alten Fahrzeugs in einem Fachbetrieb kostet etwa den gleichen Betrag. Alternativ: selber instandsetzen und aufbauen. Dabei lernst Du dann auch die wesentliche Funktionen kennen und reparieren. Meinen Beitrag seinerzeit in viewtopic.php?f=7&t=49254#p138332
Du wirst hier und in jedem anderen Forum x-verschiedene Meinungen finden. Aber die Entscheidung für den Kauf eines Fahrzeugs und die Arbeit danach wirst Du selbst machen müssen. Wer viel Arbeit in sein Reisefahrzeug gesteckt hat, wird es dann wohl kaum irgendwo verhökern wollen, oder ?
Grüße
Henrik
ich spüre förmlich die Sehnsucht nach der großen weiten Welt in Deinen Zeilen. Nichtsdestotrotz, hab ich jetzt ein Deja-Vu ?
Die Eierlegende Wollmilchsau wirst Du für 5000 € nicht bekommen. Und ein Ausbau/Aufbau/Sanierung/Instandsetzung eines mindestens 15 Jahre alten Fahrzeugs in einem Fachbetrieb kostet etwa den gleichen Betrag. Alternativ: selber instandsetzen und aufbauen. Dabei lernst Du dann auch die wesentliche Funktionen kennen und reparieren. Meinen Beitrag seinerzeit in viewtopic.php?f=7&t=49254#p138332
Du wirst hier und in jedem anderen Forum x-verschiedene Meinungen finden. Aber die Entscheidung für den Kauf eines Fahrzeugs und die Arbeit danach wirst Du selbst machen müssen. Wer viel Arbeit in sein Reisefahrzeug gesteckt hat, wird es dann wohl kaum irgendwo verhökern wollen, oder ?
Grüße
Henrik
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picco
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Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hoi Markus
Ich hoffe Du meinst damit nur die Reise...es dürfte schwer bis unmöglich sein Deine recht hohen Ansprüche an das Auto für das budgetierte Geld zu erfüllen!
Schraub etwas zurück und lern etwas an Auto's schrauben, dann kann's klappen, aber ohne selbst schrauben zu können/wolllen gehts für das Geld nicht!
Mehr als Allradantrieb nützt Dich ein Geländefahrkurs und einen Flaschenzug mit mindestens der Zugkraft die dem Autogewicht entspricht, besser mehr. Und billiger ist es auch noch...
markus-1969 hat geschrieben:Ich bin jemand, der mit einem Budget von € 5.000 bis € 10.000 plant.
Ich hoffe Du meinst damit nur die Reise...es dürfte schwer bis unmöglich sein Deine recht hohen Ansprüche an das Auto für das budgetierte Geld zu erfüllen!
Schraub etwas zurück und lern etwas an Auto's schrauben, dann kann's klappen, aber ohne selbst schrauben zu können/wolllen gehts für das Geld nicht!
Mehr als Allradantrieb nützt Dich ein Geländefahrkurs und einen Flaschenzug mit mindestens der Zugkraft die dem Autogewicht entspricht, besser mehr. Und billiger ist es auch noch...
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Bäärti
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Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Ja, fahre muss es - alles andere ist zusätzlicher Luxus.
Bei so einem geringen Budget würde ich irgend einen Kombi kaufen, Matratze hinten rein - und los geht’s. Das ist immer noch bequemer als manch Velo- und Töffreisende es haben.
Für 5 - 1000 Euröli gibt es sowieso kein gescheites Fernreisefahrzeug!
Gruss Bäärti
.
Bei so einem geringen Budget würde ich irgend einen Kombi kaufen, Matratze hinten rein - und los geht’s. Das ist immer noch bequemer als manch Velo- und Töffreisende es haben.
Für 5 - 1000 Euröli gibt es sowieso kein gescheites Fernreisefahrzeug!
Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Genau so.Bäärti hat geschrieben:Ja, fahre muss es - alles andere ist zusätzlicher Luxus.![]()
Bei so einem geringen Budget würde ich irgend einen Kombi kaufen, Matratze hinten rein - und los geht’s. Das ist immer noch bequemer als manch Velo- und Töffreisende es haben.
Für 5 - 1000 Euröli gibt es sowieso kein gescheites Fernreisefahrzeug!
Gruss Bäärti
Hier:
http://www.zoll-auktion.de/auktion/aukt ... ?id=328557
steigern! Noch 39 Minuten! Mit Primaklima, Standheizung und 230V.
Den wird man überall wieder los.
Gruß
edit 11:00
Verkauft. Einen T4 für 1300 Stutz, Motor richten und abfahren.
Aber das wird den hohen Ansprüchen wahrscheinlich nicht genügen?
J.W.v.G.
'... Wer großes will muß sich zusammen raffen.
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister
Und das Gesetz nur kann uns Freyheit geben.'
Irgendwie fehlt mir Roger als Gesprächspartner hier in diesem Laden.
Seitdem hat l'esprit deutlich abgenommen. Deutlich.
Gruß2
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
-
Michael K.
- Beiträge: 431
- Registriert: So 30. Dez 2007, 15:06
Re: Fahrzeug fuer Tour durch Afrika
Hallo,
ein gebrauchter Toyota RAV ist durchaus eine Überlegung wert.Die bekommtst Du sehr günstig und die Fahrzeuge sind sehr zuverlässig.
Grüsse
Michael
ein gebrauchter Toyota RAV ist durchaus eine Überlegung wert.Die bekommtst Du sehr günstig und die Fahrzeuge sind sehr zuverlässig.
Grüsse
Michael




