weiter an der küste entlang nach süden.
die einzige strasse entlang der küste gilt als unbefestigt, ist aber mit salz und sand so vermengt und verhärtet, dass sie wind und wetter trotzt, sehr eben ist und schnell befahren werden kann.
dafür spiegelt und verzerrt der horizont in der ferne durch das gleißende licht.

- Fata Morgana auf der Salzstraße an der Küste
unbefestigte sandpisten führen direkt ans meer, meistens für die zahlreichen angler, doch manchmal auch zu einer sich auflösenden sehenswürdigkeit.

- Reste eines Schiffswracks
etliche kilometer liegt laut karte ein weiteres schiffswrack:

- Noch weniger Schiffswrack-Reste
in höhe von cape cross biegen wir nach osten ins landesinnere ab: wir wollen versuchen, den Messum-krater aufzusuchen. nach karte gibts nur mehrere "only 4x4-tracks", entfernung etwa 40km, keine mobilfunknetz, was es sonst meistens in namibia gibt!
auf übler wellblechpiste rollen wir mit 13-17 km/h darüber, ausweichen ist nicht angesagt, weil sonst die wüsten-endemischen pflänzchen "Lichen" , halb flechte halb moos oder pilzart(?) von den reifen zerstört würden.

- Wellblechpiste zum Messum-Krater

- Lichen, eine Flechten-, Pilz- oder Moosmischung, wachsen auf diesem Wüstenabschnitt fast überall.
auf dieser nervigen aber nicht schwierigen piste nähern wir uns spätnachmittaglich dem äußeren ring des messum kraters. ein spitzer vorberg, der koppie aleen, soll unser nachtplatz werden.

- Der spitze Berg "Koppie Aleen" vor dem äußeren Ring des Messum Kraters
nach einem wunderschönen abend mit tollem sonnenuntergang (nicht schon wieder kitschige sonnenuntergangsfotos ...) sieht der nächste morgen etwas ungewohnt und trostlos aus:

- Erstmal 'nen Kaffe kochen auf den Schreck mit dem Wetter.

- Die Sonne versucht, die Wolkendecke zu durchdringen.

- Für die Welwitschia mirabilis die einzige Gelegenheit, an etwas Feuchtigkeit zu kommen.
wir haben zeit und warten, bis die sonne richtig scheint, und fahren dann erst weiter, in den Krater des Messum hinein.
viele grüße
uwe