Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Trump sucht neuen Zoff. Anscheinend kann er ohne Streit nicht sein.
Jetzt legt er sich mit der Football-Liga an und beschimpft alle Spieler, weil sie gegen Rassismus Flagge zeigen.
Unbeliebt wie kaum ein anderer Präsident vor ihm, könnten ihm das viele Sportfans übel nehmen.
Und weil das nicht genug war, hat er sich auch mit den Basketball-Spielern angelegt.

http://www.n-tv.de/sport/Trump-legt-im- ... 52395.html

Angriff auf die Heiligen
http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-s ... 16075.html
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Außenminister Rex Tillerson hat Trump nicht einen "Idioten" genannt, sagt seine Sprecherin. Vielleicht nur laut gedacht?

Trump nicht zufrieden mit dem moderaten Tillerson.
In private meetings, the president has also been irked by Tillerson’s arguments for a more-traditional approach on policies, from Iran to climate change to North Korea, and by Tillerson’s visible frustration when overruled.
Zu viele Unstimmigkeiten zwischen Trump und Tillerson, und zu wenig Beistand von anderen Ministern. Auch die eigenständigen Aktivitäten von Trump-Schwiegersohn Kushner im Nahen Osten, sind Tillerson ein Dorn im Auge. Über manches wird er nicht informiert. Nicht einfach für Rex, wer ist 1. und wer ist 2. Außenminister ?
Tillerson has complained about the fuzzy lines of authority and about being cut out of some decisions involving Kushner,
“Tillerson has no help. No team, no natural allies, and he’s not hiring anyone,” one former senior official said. “There’s a kind of death spiral.” Tillerson also remains isolated in political Washington, with few confidants aside from Corker on Capitol Hill.
Die Tage von Tillerson sind vermutlich gezählt.
Still, Tillerson’s tenure remains decidedly uncertain, and many in the West Wing and in Congress suggested Wednesday that a “Rexit” was still likely by early 2018.
Next Spring, springt er evt. ab und ein neuer jumps up to Trump. Ich vermute ja schon fast, weil so viele schon nach kurzer Zeit gegangen sind, die waren alle von einer Zeit-Firma und hatten keine unbefristeten Verträge.

Hat Tillerson ihn (Trump) wirklich einen Idioten genannt hat ?
hmm, angeblich nicht öffentlich. Ich stelle mir das so vor.
Tillerson geht nach einem Streit mit Trump aufs WC. Weil er glaubt dort alleine zu sein, fängt er an seinen Druck abzulassen u.a. mit wütenden Worten über den Präsidenten. Just in dem Moment kommt jemand rein und hört noch ".....so ein Idiot".
na ja, sowas geht schnell an die Presse, natürlich nur das was er sagte. :wink:


https://www.washingtonpost.com/politics ... 6b1a9d91c5
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

ich glaube, wir können uns gar nicht vorstellen, wieviele an der Absetzung von Trump arbeiten.
Ein ganzseitige Anzeige in der Washington Post verspricht 10 Millionen Dollar Belohnung für Hinweise, die zur Amtsenthebung von Trump führen.

schockierend, weil durchaus möglich
"Aber am Besorgnis erregendsten ist es, dass - lange bevor die Klima-Apokalypse zuschlägt - Trump womöglich einen Atomkrieg auslöst."
http://www.n-tv.de/politik/Porno-Verleg ... 84359.html

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Alexander
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von Alexander »

Das hört sich nicht gut an .
Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim In Ryong hat vor den Vereinten Nationen vor dem Ausbruch eines nuklearen Kriegs gewarnt. Die Situation in Nordkorea habe einen „sehr riskanten Punkt
Welt „Atomkrieg könnte jeden Moment ausbrechen“

Grüsse
Alexander
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lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Sind wir schon so weit wie damals In der Kuba Krise? Oder sind wir schon drüber hinaus?
Nur, Kennedy und Chruschtschow waren beide bodenständiger als Trump und Kim. Beide wollen zeigen, wer die besseren Nerven hat.
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Steve Bannon rächt sich an Trump. Da dürfte einiges ans Tageslicht kommen.
https://www.n-tv.de/20212840

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Canadier
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von Canadier »

Die Kubakrise bzw. die Stationierung russischer Raketen auf Kuba war ja auch nur eine Reaktion der Russen auf amerikanische Raketen in der Türkei - auch wenn in den Medien die Berichte heute an anderer Stelle beginnen.

Man stelle sich heute vor, die Russen würden Kuba so "beschützen" wollen, wie die Nato das Baltikum, Polen, Georgien usw ...

Ich denke, die Protagonisten in Washington sind austauschbar, das Prinzip bleibt. Ob die Welt mit Frau Clinton oder einem anderen Präsidenten friedlicher wäre? Wohl kaum. Auch der nette Herr Obama hat in Afghanistan weiter Bomben geschmissen und die Welt mit seinen Drohnen "sicher" gemacht.
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Trump reagiert auf das Buch "Fire and Fury"
Dass Donald Trump mit einem erheblichen Ego ausgestattet ist, dürfte schon lange kein Geheimnis mehr sein. Und wenn jemand an diesem Ego kratzt, reagiert der US-Präsident empfindlich - auch das: nichts Neues. Das am Freitag erschienene Skandalbuch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" von Michael Wolff kratzt nicht nur, es packt den Vorschlaghammer aus. Immer wieder stellt der Autor darin die mentale und intellektuelle Eignung Trumps für das höchste Amt im Staat in Frage. Und er lässt zahlreiche Quellen, auch aus Trumps engerem Umfeld, wenig Schmeichelhaftes über den Präsidenten verraten.
Da wundert es kaum, dass sich Trump am Samstagmorgen offenbar zu einer Gegendarstellung genötigt sah. Und die hatte es in sich. Per Twitter erklärte der Präsident:
"In meinem Leben haben mich stets meine beiden stärksten Eigenschaften ausgezeichnet: meine mentale Stabilität und die Tatsache, dass ich richtig schlau bin."
"Ich habe mich vom SEHR erfolgreichen Geschäftsmann, zum Top-TV-Star… zum Präsidenten der USA (im ersten Anlauf) entwickelt. Ich denke, das zeigt nicht nur, dass ich clever bin, sondern ein Genie…. Und ein mental gefestigtes Genie obendrein."
Canadier
Canadier hat geschrieben:Man stelle sich heute vor, die Russen würden Kuba so "beschützen" wollen, wie die Nato das Baltikum, Polen, Georgien usw ...
für die USA ein Ding der Unmöglichkeit....da geb ich dir absolut recht.
Canadier hat geschrieben:Ob die Welt mit Frau Clinton oder einem anderen Präsidenten friedlicher wäre? Wohl kaum. Auch der nette Herr Obama hat in Afghanistan weiter Bomben geschmissen und die Welt mit seinen Drohnen "sicher" gemacht.
Ich nehme lieber 10x Obama als den krisengeilen Trump. :wink:
Lothar
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von Lothar »

Hallo lehencountry,

wir waren uns ja einig, dass wir uns nicht immer einig sind .... :wink:
lehencountry hat geschrieben:Ich nehme lieber 10x Obama als den krisengeilen Trump.
Trump hängt doch genau wie alle anderen amerik. Präsidenten (auch Obama) wie eine Marionette an den Fäden des amerikanischen Machtzentrums im Hintergrund. Man könnte sicher darüber diskutieren, wie sich dieses „Machtzentrum“, der s.g. „Deep State“, zusammensetzt, aber DAS es ihn gibt, ist wohl nicht zu bestreiten.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist Trump eine besonders schwer steuerbare Marionette, die
wirre und kaum kontrollierbar an den Faden herumzappelt.

Nun hängt vieles davon ab, WAS der „Deep State“ plant. Sollte dieser z.B. eine größere Konfrontation mit Russland, China, N-Korea, Libanon, Iran - oder wem auch immer - auf der Agenda haben, dann ist mir eine kaum kontrollierbare Marionette wie Trump lieber, als ein willfähriger Präsident, der diese Agenda bereit ist mit umzusetzen.
H. Clinton wäre in so einem Fall - also einer Agenda der Konfrontationen - sicher die schlechtere Wahl für den Rest der Welt gewesen.

Die Frage ist doch : "Wer ist gefährlicher für uns, der Deep State oder Trump ?"


Gruss
Lothar
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Lothar hat geschrieben:Die Frage ist doch : "Wer ist gefährlicher für uns, der Deep State oder Trump ?"
Hallo Lothar
war es bisher nicht so, dass sich die Menschheit vor den Entscheidungen eines einzelnen mehr fürchten musste!
Ist nicht Trump der (vermutlich) erste Präsident, der eben nicht diese Marionette eines Beraterstabes sein will, der die besonnenen Ratschläge seines engsten Teams ignoriert so gut er kann, der versucht die Obersten der Justiz nach seinem Willen zu beeinflussen und auszutauschen.

Seit Trump´s Antritt hat nicht der "Deep State" neue Konflikte gesucht, es ist er, "Der kleine Diktator". Das die Welt durch die neue Außenpolitk der USA derzeit kräftig durcheinander gewirbelt wird, wurde bereits von vielen Ländern erwähnt. Keiner weiß mehr, was die USA oder vielmehr Trump, was er morgen vor hat, ob er sich an Verträge hält. Er will zeigen, das der Präsident der Vereinigten Staaten niemand braucht, der ihm sagt, was er tun und lassen soll.
Nun, was wir von ihm zu erwarten haben, hat er uns inzwischen zur Genüge gezeigt.

Das "Deep State" Team hinter eines jeden Präsidenten (der vermutlich meisten Länder) wird aus Falken und aus Tauben bestehen. Wer immer den meisten Einfluss auf den Präsidenten hat, wird seine Pläne durchziehen. Aber zumindest wurden diese Berater vor Trump´s Zeit angehört, auch die Tauben darunter. Unter Trump ist ein Außenminister wahrlich zur Marionette geworden, der eigentliche Außenminister scheint eher sein Schwiegersohn zu sein. Unter Trump werden auch die Tauben schnell ausgetauscht - 100% Lobhuldigung wie unter römischen Kaisern ist ihm beim morgendlichen Screening im Oval Office somit sicher.

Obama, auch wenn er etwas voreilig den Friedensnobelpreis bekam, war nicht ein Präsident der neue Kriege suchte, wie es eher George W. Bush unterstellt wurde. Ich denke er war glaubhaft in seiner Absicht US-Soldaten zurückzuholen, deshalb wohl auch der vermehrte Drohnen-Einsatz.

Man könnte Obama eher zur Last legen, dass er den Aufstieg des IS im Nahen Osten lange Zeit unterschätzte und nicht handeln wollte. Im Falle normaler Konflikte sicher die bessere Entscheidung, sich nicht einzumischen. Ich will die US-Politik vor Trump nicht gut heißen, aber die USA waren weitaus besser einschätzbar und ein Stück weniger kriegslüstern als noch zu Bush´s Zeiten. Mit Hillary wäre m.M. die USA auf ähnlichem Kurs wie Obama geblieben.

Steve Bannon, wer hätte vor 1 Jahre gedacht, dass sein Chef-Stratege und einer der wenigen dem er auch zuhören konnte, dass der so früh gehen musste. Dass sich Bannon auch noch derart rächte, ist mehr als ein Blitzeinschlag im Weißen Haus. Was jetzt passieren könnte: Mit dem Auszug von Bannon aber, werden die Trump-Anhänger gespalten, es wird Rechte und Ultra-Rechte geben, was es ja bisher auch schon gab.
Nur werden die Ultra-Rechten auf Bannon´s Seite bei späteren Wahlen vermutlich nicht mehr auf der Seite von Trump stehen. Möglich wäre, dass Bannon eine neue Partei gründet (man kennt das ja von der AFD) zu der ein Großteil der jetzigen Trump-Fans wechseln würde. Nicht nur dass die Republikaner bisher an Trump gespalten waren, jetzt sind es auch noch die Trump-Anhänger selbst. Es wird ihn auf alle Fälle schwächen.

Was kommt als nächstes beim ruhelosen irrationalen Trump?
Sich mit Russland anlegen wegen Waffenlieferungen an Ukraine?
Mit Israel einen Umsturz im Iran planen ?
Nordkorea zeigen wer den größeren Button hat?
Will er sich in Venezuela einmischen ?
Wie geht er um mit den russ. Waffenlieferungen an die Türkei ?
Das Baltikum einschl. Polen verlangen mehr militärische Unterstützung ?
Syrien, Irak ?
Sucht sich Saudi Arabien ein zweites Standbein mit Russland ?

Trump traue ich zu, dass er Grundgesetze ändert, die ihm und seinem loyalen Nachfolger endlose Präsidentschaft zusichert. Es vergeht kaum 1 Monat in dem er nicht ein weiteres Land provoziert, sei es wirtschaftlich oder politisch. Putin hat bisher viel Geduld gezeigt, mit ihm soll er sich besser nicht anlegen, der hat auch einen großen Button.

Hoffentlich werden die Amerikaner, oder auch die restliche Welt, später mal nicht sagen, „wie war das unter Obama oder selbst unter Bush noch gut, relativ ruhig und relativ überschaubar“ !
Selbst diese Frage ist inzwischen berechtigt: Ist ein Bürgerkrieg wie 1865 im heutigen Amerika wieder denkbar? Noch 1 Jahr vor der Wahl hätte ich diese Frage mit „nein“ beantwortet.
Jetzt könnte ich es mir durchaus vorstellen. Das Land ist sehr zerrissen....dank Trump.
Lothar
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von Lothar »

Hallo lehencountry
lehencountry hat geschrieben:Das "Deep State" Team hinter eines jeden Präsidenten (der vermutlich meisten Länder) wird aus Falken und aus Tauben bestehen.
Ich vermute mal ganz stark, das wir unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, was/wer den „Deep State“ darstellt. Das von Trump selbst ins Amt gehievte Beraterteam ist es wohl eher nicht, die ziehen sicher nicht die Fäden im Hintergrund.

Die Fäden laufen eher in Richtung Wallstreet, Goldman Sachs, NRA, CIA, einigen Grosskonzernen, (z.B. der s.g. Militärkomplex) und den alteingesessenen Autoritäten und Think Tanks a la Mc Cain.

Wir können natürlich darüber spekulieren, für wie viele zukünftige Kriege/Blutvergiessen Trump (und wirklich Trump, und nicht der Deep State) verantwortlich sein wird - und natürlich - Trump ist vieles zu zu trauen, aber Fakt sind beispielsweise folgenden amerikanische „Aktionen mit Todesfolgen“ (Kriege, Regime Change, etc.) . Das muss Trump erst einmal toppen !

List nicht vollständig !

1950 Korea
1958 Libanon
1961 Kuba –
1964 Laos
1964 Vietnam
1964 Bolivien
1965 Dominikanische Republik
1965 Kambodscha
1967 Bolivien
1970 Kambodscha
1975 Angola

** J. Carter **
1977 El Salvador
1981 Nicaragua

** R. Reagan **
1981 Afghanistan
1982 Honduras
1983 Libanon
1983 Grenada
1986 Libyen
1989 Panama

** G. Bush **
1990 Kolumbien
1991 Irak
1992 Jugoslawien

** 1993 B. Clinton **
1998 Sudan
1999 Kosovokrieg
2001 Afghanistan

** 2000 W. Bush **
2003 Irak

** 2009 Obama **
2010 arab. Frühling (?)
2011 Libyen
2011 Syrien
2014 Ukraine
2016 Türkei (?)

** 2017 Trump **
2017 Iran
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

Lothar
Ich vermute mal ganz stark, das wir unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, was/wer den „Deep State“ darstellt. Das von Trump selbst ins Amt gehievte Beraterteam ist es wohl eher nicht, die ziehen sicher nicht die Fäden im Hintergrund.
ist schon klar, dass das White House Team nicht die alleinigen Lenker der US-Politik sind. Die sind die Marionetten unter Trump, wer nicht kuscht, der fliegt.
Für alle Bereiche gibt es externe Berater-Gremiums, plus Militär, Energie und Chemie Bosse der Großen, da wird so mancher Deal auf dem Golf-Platz geschmiedet. Haben nicht kürzlich einige große Firmen-Bosse den Wirtschafts-Ausschuss verlassen, weil sie mit Trump´s Immigration Politik nicht einverstanden sind, war da nicht von Amazon, Google, auch Elan Musk usw. die Rede ?!?.

Ich hab da den leisen Verdacht, dass du zumindest leichte bis mittelschwere Sympathien für Trump hast ? :wink:
Lothar
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von Lothar »

lehencountry hat geschrieben:Ich hab da den leisen Verdacht, dass du zumindest leichte bis mittelschwere Sympathien für Trump hast ? :wink:
Aber ja doch, ich finde, er ist ein ausserordentlich intelligenter, eloquenter, gutaussehender, umsichtig handelnder, sozial denkender, menschenfreundlicher, zurückhaltender, wohl erzogener, belesener, gebildeter, analytisch denkender, weltgewandter, toleranter, konzilianter Zeitgenosse .... :mrgreen:

Ich habe übrigens in diesem Forum schon auf einen unberechenbaren, verrückten Herrn names "Trump" hingewiesen, da gab es einen Foristen "lehencountry" hier noch nicht.

Ich schätze den Trump, so wie ich einen unfähigen Gegenspieler schätze - alles klar ?

Medienkonformes "Trump-bashing" ist mir suspekt, zumindest aber zu undifferenziert, wenn nicht sogar etwas "platt".
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von schnorr »

und manchmal, aber wirklich nur selten, frage ich mich, ob es der toupeträger in dc nicht doch mit irgendeiner uns unbegreiflicher bauernschläue richtig macht :mrgreen:
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
lehencountry
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Re: Trump – der etwas ungewöhnliche Präsident

Beitrag von lehencountry »

schnorr
.... mit irgendeiner uns unbegreiflicher bauernschläue richtig macht :mrgreen:
ich kann mir vorstellen, dass durchaus viele Leute Trump für seine Offenheit bewundern. Nicht seine Entscheidungen und den Weg den er geht ohne Rücksicht auf andere, vielmehr die Tatsache, dass mit ihm erstmals ein Präsident eines wichtigen Landes tut und lässt wie es ihm gefällt. Der traut sich, was in den letzten 70 Jahren kaum einer wagte, der alle politischen und ethischen Regeln ignoriert. Mochten wir in unserer Jugend nicht auch das Rebellische in "Denn sie wissen nicht was sie tun". James Dean rebelliert, ist anders, rastet auch mal aus, das mochten die Leute. Ähnlich der andere "Rebel without a cause" Marlon Brando, der sein ganzes Leben lang in keine Schublade passte.
Trump benimmt sich aber weit sehr weit unter der Gürtellinie. Jeder normale Mensch in einer Firma wäre nach 1 Tag weg. Einen Präsidenten schützen leider die Gesetze, und weil er gewählt wurde, muss man zudem mit ihm leben.
Was macht also einen Menschen sympathisch, sein Mut für Beleidigungen oder der Charakter? Ich glaube nicht, dass wir einen Chef der uns ähnlich behandelt, das wir den noch bewundern.

Lothar
Medienkonformes "Trump-bashing" ist mir suspekt,
nein Lothar, die Medien und mich meinst du ja auch, haben bashing gar nicht nötig. Man schreibt eigentlich nur, was Trump täglich twittert oder sagt. Bashing ist das was er betreibt, jeden Tag schimpft er auf Personen, auf Länder oder auf irgendeinen wirtschaftlichen Umstand. Die Medien brauchen nichts erfinden, es gibt genügend daily News fresh from his lipps. Da braucht nichts mehr aufbauschen, sein Bashing auf die Welt ist Stoff genug.

Ihr habt sicher die letzten news gehört, "Leute aus diesen Drecksländern brauchen wir nicht". Nicht nur die Menschen, ganze Länder werden damit beleidigt.
Und plötzlich hat er zu Kim Jong Un gute Beziehungen, sagte er kürzlich.
Der Mann tickt doch wirklich nicht normal.
Wir wundern uns, warum die Menschen in Nord-Korea hinter ihrem Führer stehen und mit ihm in den Tod gehen würden.
Ich frag mich auch, wie können Trump Anhänger all diese täglichen Entgleisungen akzeptieren, ignorieren und ihn trotzdem bewundern? Er hat nichts was einen zivilisierten Menschen ausmacht.
Es wird sicher mal einen Film über ihn geben: "denn er weiß nicht was er tut".
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