Südafrika will mehr Touristen anlocken und setzt dabei auf Abenteuer und Kultur
Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Krüger-Nationalpark und Kapstadt - diese beiden Orte lässt kaum ein Tourist aus, der nach Südafrika reist. Aber Südafrika hat mehr zu bieten, sagt der Tourismusminister des Landes. mehr...
Grüsse
Alexander
Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Moderator: Moderatoren
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Und ein Rückblick auf die Entwicklung des Tourismus seit den ersten freien Wahlen in Südafrika
Gesprächsrunde: 20 Jahre Demokratie in Südafrika und ihre Auswirkung auf die Tourismusindustrie
1994 wurde die erste freie Regierung gewählt und Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsident der Republik Südafrika ernannt. Das Land am Kap bekam mit dem Neustart nicht nur eine der modernsten demokratischen Verfassungen der Welt, sondern auch die Chance auf eine gemeinsame Zukunft aller Bevölkerungsgruppen des Landes. mehr...
Grüsse
Alexander
Gesprächsrunde: 20 Jahre Demokratie in Südafrika und ihre Auswirkung auf die Tourismusindustrie
1994 wurde die erste freie Regierung gewählt und Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsident der Republik Südafrika ernannt. Das Land am Kap bekam mit dem Neustart nicht nur eine der modernsten demokratischen Verfassungen der Welt, sondern auch die Chance auf eine gemeinsame Zukunft aller Bevölkerungsgruppen des Landes. mehr...
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Re: Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Die solln erst mal die Elefanten abschaffen- ist ja lebensgefährlich, wie man da als harmloser Besucher angegriffen wird.
-
Guido3
Re: Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Dafür ist vorerst keine Zeit. Man ist noch damit beschäftigt die Nashörner abzuschaffen. Danach wird man die Löwen abschaffen, deren geriebene Knochen sich neuerdings auch gut in asiatischen Heil- und Geilmixturen machen. Von den großen Viechern mit den vorstehenden Schneidezähnen gibt es auch so viele. Wird vergleichsweise mühselig, die abzuschaffen.marylin hat geschrieben:Die solln erst mal die Elefanten abschaffen- ist ja lebensgefährlich, wie man da als harmloser Besucher angegriffen wird.
Ansonsten macht Südafrika im Vergleich zu Namibia in Sachen Tourismus bislang so Einiges richtiger, weshalb dort die Touristenzahlen in den letzten Jahren gestiegen sind, während sie in Namibia bei fast identischen Ausgangsbedingungen gefallen sind.
Beste Grüße
Guido
Re: Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Hi
nun ... vielleicht liegts auch z.T. einfach am Preisniveau ....
billiger in SA ist
Flug
Essen/Trinken
Uebernachtung
Verschiffung
Nationalparks (Wild Card)
soweit unsere derzeitige Einschaetzung
Gruesse vom Addo Elefant NP
TuA
http://www.miles-to-ride.com
nun ... vielleicht liegts auch z.T. einfach am Preisniveau ....
billiger in SA ist
Flug
Essen/Trinken
Uebernachtung
Verschiffung
Nationalparks (Wild Card)
soweit unsere derzeitige Einschaetzung
Gruesse vom Addo Elefant NP
TuA
http://www.miles-to-ride.com
-
Guido3
Re: Südafrika will mehr für Abenteuerurlauber bieten
Hallo,
Zugunsten von Air Namibia wird der Wettbewerb bei Airlines behindert. Als Ergebnis gibt es in der Hauptsaison nicht ausreichend Kapazitäten und Flüge nach Namibia sind je nach Saison 30-80% teurer als nach Südafrika. Gerade für Familien macht allein das in der Hauptsaison einen vierstelligen Unterschied. Dazu kamen noch die Vertrauen erodierenden Krisen bei Air Namibia.
Viele Lodges sind recht teuer, wobei sich das durch den massiven Währungsverfall zuletzt etwas entschärft hat. Der wichtigste Anbieter von Unterkünften mit Monopol an vielen Orten (z.B. im Hauptziel aller Touristen dem Etosha NP) funktioniert überhaupt nicht. SANParks in Südafrika hat seit 7 Jahren ein funktionierendes Online-Buchungssystem. Das Gegenstück NWR in Namibia - eine staatseigene Beherbungsfirma mit 4stelligen Übernachtungskapazitäten - hat auch im Jahre 2014 immer noch kein Online-Buchungssystem. Obwohl das interne Buchungssystem in den letzten 7 Jahren 3 oder 4 mal mit enormen Aufwand umgestellt wurde. Und obwohl der Laden ein Monopol an vielen prädestinierten Lagen hat, erwirtschaftet er Jahr für Jahr wie Air Namibia nur Verluste und muss dauersubventioniert werden.
Südafrika hat ein einigermaßen funktionierendes Tourismusmarketing. Namibia hat unfähige Leute im Tourismusmarketing. Und wenn es nicht läuft und die Touristenzahlen sinken, sind immer externe Faktoren schuld. Seit 6 Jahren soll jetzt die "Eurokrise" schuld sein. Nur schafft Südafrika unter exakt den gleichen Bedingungen ein Wachstum bei deutschen Touristen. Aber das thematisiert in Namibia niemand. Die Verantwortlichen können sich mit einer vermeintlich externen Ursache gemütlich einrichten.
Verschiffung mag auch ein Problem sein, betrifft aber nicht die ganz großen Touristenmassen. Zumindest die Nationalparkeintritte müssten objektiv eigentlich mal wieder erhöht. Die wurden seit 7-8 Jahren nicht verändert und haben sich durch Inflation und Währungsverfall mehr als halbiert. Da verschenkt Namibia Geld. 5 EUR Eintritt für den Etosha sind eigentlich ein Witz.
In Namibia hat NWR übrigens vor 1 oder 2 Jahren ein Gegenstück zur erfolgreichen Wildcard von SANParks lanciert. Die NamLeisureCard. Namibier zahlen 1.000 NAD und bekommen dann 50% Rabatt auf alle Unterkünfte. Das ist attraktiv und rechnet sich nach 2 Übernachtungen. Deutsche zahlen 1.500 NAD und bekommen dafür dann 10% Rabatt. Das rechnet sich dann nach 15 NWR-Übernachtungen, also für gar keinen Touristen. Die Konditionen für internationale Gäste sind einfach eine bodenlose Frechheit. Wer so etwas ausbrütet, ist in Sachen Tourismusmarketing völlig merkbefreit.
Huch, ist etwas länger geworden der Text. Aber mir wird immer schlecht, wenn ich sehe, wie Namibia sein Tourismuspotential verschenkt.
Beste Grüße
Guido
Ja, man steht im internationalen Wettbwerb um Touristen und Preise und insbesondere das Preis-/Leistungsverhältnis spielen natürlich eine wichtige Rolle.TuA hat geschrieben:nun ... vielleicht liegts auch z.T. einfach am Preisniveau ....![]()
billiger in SA ist
Flug
Essen/Trinken
Uebernachtung
Verschiffung
Nationalparks (Wild Card)
Zugunsten von Air Namibia wird der Wettbewerb bei Airlines behindert. Als Ergebnis gibt es in der Hauptsaison nicht ausreichend Kapazitäten und Flüge nach Namibia sind je nach Saison 30-80% teurer als nach Südafrika. Gerade für Familien macht allein das in der Hauptsaison einen vierstelligen Unterschied. Dazu kamen noch die Vertrauen erodierenden Krisen bei Air Namibia.
Viele Lodges sind recht teuer, wobei sich das durch den massiven Währungsverfall zuletzt etwas entschärft hat. Der wichtigste Anbieter von Unterkünften mit Monopol an vielen Orten (z.B. im Hauptziel aller Touristen dem Etosha NP) funktioniert überhaupt nicht. SANParks in Südafrika hat seit 7 Jahren ein funktionierendes Online-Buchungssystem. Das Gegenstück NWR in Namibia - eine staatseigene Beherbungsfirma mit 4stelligen Übernachtungskapazitäten - hat auch im Jahre 2014 immer noch kein Online-Buchungssystem. Obwohl das interne Buchungssystem in den letzten 7 Jahren 3 oder 4 mal mit enormen Aufwand umgestellt wurde. Und obwohl der Laden ein Monopol an vielen prädestinierten Lagen hat, erwirtschaftet er Jahr für Jahr wie Air Namibia nur Verluste und muss dauersubventioniert werden.
Südafrika hat ein einigermaßen funktionierendes Tourismusmarketing. Namibia hat unfähige Leute im Tourismusmarketing. Und wenn es nicht läuft und die Touristenzahlen sinken, sind immer externe Faktoren schuld. Seit 6 Jahren soll jetzt die "Eurokrise" schuld sein. Nur schafft Südafrika unter exakt den gleichen Bedingungen ein Wachstum bei deutschen Touristen. Aber das thematisiert in Namibia niemand. Die Verantwortlichen können sich mit einer vermeintlich externen Ursache gemütlich einrichten.
Verschiffung mag auch ein Problem sein, betrifft aber nicht die ganz großen Touristenmassen. Zumindest die Nationalparkeintritte müssten objektiv eigentlich mal wieder erhöht. Die wurden seit 7-8 Jahren nicht verändert und haben sich durch Inflation und Währungsverfall mehr als halbiert. Da verschenkt Namibia Geld. 5 EUR Eintritt für den Etosha sind eigentlich ein Witz.
In Namibia hat NWR übrigens vor 1 oder 2 Jahren ein Gegenstück zur erfolgreichen Wildcard von SANParks lanciert. Die NamLeisureCard. Namibier zahlen 1.000 NAD und bekommen dann 50% Rabatt auf alle Unterkünfte. Das ist attraktiv und rechnet sich nach 2 Übernachtungen. Deutsche zahlen 1.500 NAD und bekommen dafür dann 10% Rabatt. Das rechnet sich dann nach 15 NWR-Übernachtungen, also für gar keinen Touristen. Die Konditionen für internationale Gäste sind einfach eine bodenlose Frechheit. Wer so etwas ausbrütet, ist in Sachen Tourismusmarketing völlig merkbefreit.
Huch, ist etwas länger geworden der Text. Aber mir wird immer schlecht, wenn ich sehe, wie Namibia sein Tourismuspotential verschenkt.
Beste Grüße
Guido




