Das denke ich nicht, meiner Meinung nach haben die den Vertrag unterschrieben, wie der Rest der EU Mitgliedstaaten, mit der Annahme, dass der Ernstfall, wie im Moment, nicht eintreffen wird.Meinst du die EU-"Außenstaaten" haben seinerzeit Schengen und Dublin mitgezeichnet ohne dafür Gegenleistungen zu erhalten?
Oder man hat bewusst verschleiert, dass so etwas eintreffen könnte?!
Darum bin ich der Meinung, hätte man nach Vertragsabschluss eine Grenzsicherung mit Beteiligung aller Staaten des Abkommens eingeführt, mit eingeschlossen, das Szenario, dass die lückenlose Sicherung eines Tages nötig sein würde, hätten wir heute diese Probleme nicht, oder nur in viel geringerem Ausmass.
Es gibt da auch keine Ausrede, Militär wird auch auf einen Ernstfall ausgerichtet und nicht auf die Friedenszeit,
so ist auch die Grenzsicherung auszurichten, eine Mobilmachung der benötigten Mittel in kurzer Zeit.
Ist das nicht möglich, dann werden zwangsläufig wieder die Landesgrenzen aktiviert.
Die Frage würde sich gar nicht stellen, hätte man gehandelt wie, siehe oben, so könnten sich die einzelnen Organe in den verschiedenen Staaten selbst kontrollieren.Man kann natürlich die Frage stellen warum sich das die Innenstaaten haben gefallen lassen.
Dann müsste sich die ganze Union an der Nase nehmen, wenn's nicht funktioniert, so schiebt man die Verantwortung immer hin und her.
Vor lauter Diskussionen vergisst man um was es eigentlich geht, um den Kriegsflüchtlingen zu helfen und ausnahmslos diesen.
Was man tun könnte und das möglichst gestern, wäre das Verpasste schnellstmöglich nachzuholen.
Griechenland und Italien unterstützen, und zwar mit direkter Einflussnahme beim Bau der Empfangszentren und entsenden von Personal, einschliesslich genügend Grenzsicherungspersonal mit Booten.
Geld senden, das funktioniert nicht, siehe Türkei, da versickert ein Grossteil, wo auch immer?
Wie Du so schön geschrieben hast:
Nur sehe ich da schwarz, das ganze Geplänkel um die Zuständigkeiten, wer gibt wem Geld und wer nimmt wieviel Flüchtlinge auf, wird das Chaos nur noch weiter befeuern.Das übliche im schmutzigen Geschäft Politik vermutlich.
Die Politik ist nicht nur schmutzig, sie ist in der Grössenordnung auch ausgesprochen schwerfällig.
Wäre Zeit mit Taten zu glänzen als mit Worten.
Gruss Turi




