wir haben uns diesmal für die Strecke über Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien und die Türkei entschieden um einmal die für uns kürzeste Landroute zu probieren. Für uns wäre auch der Autoreisezug ab Villach zeitlich und preislich (h+r € 1102.- 2 Personen und Fahrzeug) interessant gewesen da wir in der Nähe wohnen. Die Fahrzeughöhe ist aber mit max. 198 cm zu niedrig für unser Auto.
wir werden nach eurer Ente die Augen offen halten, ich denke nicht dass Ihr leicht zu verwechseln seid!
hallo Werner,
was habt denn Ihr für die nächste Zeit geplant? Euer HZJ ist ja in Südafrika geblieben, welchen fahrbaren Untersatz habt Ihr denn jetzt?
Hallo, Balkanfreunde: Wir (beide 73 jahre) fahren seit vielen Jahren immer nur noch die Balkanroute: wir haben alle - ich betone alle - Möglichkeiten ausprobiert und empfehle folgende Route: Wien, Budapest, Szeged, Timisoara, Eisernes Tor - rüber nach Serbien - entlang der Donau nach Negotin, dann rüber nach Bulgarien , Vidin, Sofia, Türkei. Gebühren: Österreich € 7,70, Ungarn 10 €, Rumänien € 3, Serbien 0, Bulgarien € 5, GR und TR 0. Durchweg Autobah in A und Ungarn, gute Strassen im rest. Übernachten /freistehen) überaall möglich. Achtung: die Polizei hat die berühmten Speed-Kameras un d der Devisenhunger ist enorm. Aber: soweit ich das beurteilen konnte, wurde korrekt gemessen, im Gegenzug in Serbien auf der (teuren) Autobahn wird auch schon mal nach oben geschätzt - Abzocke!! In Bulgarien ist der Diesel am billigsten: letzte Kenntnis (Nov.09) Diesel 0,95 €
Bei Weiterreise Richtung Iran und /oder Vorderer Orient: In der Türkei bei Gelibolu übersetzen, auf neuer vierspüruriger Strasse /bezw. Autobahn über Bursa , Ankara und dann weiter nach Osten oder Südosten. So spart man sich die Durchquerung von Istanbul. Gute Fahrt
pegatu hat geschrieben:
Gebühren: Österreich € 7,70, Ungarn 10 €, Rumänien € 3, Serbien 0, Bulgarien € 5, GR und TR 0.
Kleine Ergänzung: In Griechenland wird auf der Autobahn westlich von Thessaloniki kassiert, 1 Oiro pro Mopped, 2 davon für ein Auto. Außerdem entsteht eine Mautstation zwischen Thessaloniki und Igoumenitsa. Vor 2 Wochen war sie noch eine Baustelle, der Rest der Autobahn ist nahezu fertiggestellt.
In der Türkei kostet die Autobahn ebenso Maut, und IMHO mittlerweile recht viel. Vorsicht Überraschung: nahe Ankara in Richtung Istanbul konnte man keine Tickets auf Papier mehr ziehen. Stattdessen mußten alle an einem kleinen Container anstehen und eine Geldkarte des Systems KGV kaufen. Diese Karte kostet zunächst einmal 5 TL Grundgebühr und ist nicht übertragbar zwischen Autos und Motorrädern. Weiterhin braucht jedes Fahrzeug eine eigene Karte. Zu Bemängeln ist weiterhin, daß ich lediglich die Strecke bis Istanbul bezahlen wollte, der unfreundliche Mensch auf der anderen Seite des Tresens einen "beliebigen" Betrag draufbuchte, so daß uns die Fahrt mit zwei Moppeds von Ankara nach Istanbul nicht 25 TL kostete, sondern das doppelte (rund 26 Oiros). Tip: ggf. andere Auffahrt auf die Autobahn benutzen, den "KGV"-Zwang gab's sonst an keiner anderen Auffahrt.
ja, stimmt, unser Toyo steht noch (aber nicht mehr lange!) in Johannesburg. In Europa sind wir mit einem getarnten Fiat Dukato unterwegs. Sieht aus wie ein normaler Firmenwagen einer normalen Reinigungsfirma, ist aber ein normales Wohnmobil. Und für Kurztrips in meine zweite Heimat Κέρκυρα kommt dann und wann auch unser Suzuki Ignis dran. Mit dem lässt sich nämlich mächtig Sprit sparen vergleichsweise.
ralf:
das sind festgelegte mindestbeträge für die aufladung. an der bosporusbrücke waren diese angeschrieben. für einen pkw mit anhänger mußte ich 100TL aufladen - viel zu viel. der betrag kann nicht erstattet werden. ich habe sie später an einer mautstelle an einen lkw fahrer verkauft.
wäre mal interessant zu wissen, wie die kartenaufladung und erstattung der beträge funktioniert, wenn man die karte bei einer bank erwirbt.
wenn ich einen türkischen bankangestellten richtig verstanden habe, sind aufladung nach wunsch und erstattung möglich, wenn die karte von der jeweiligen bank ausgegeben wurde.
Aparillo hat geschrieben:
das sind festgelegte mindestbeträge für die aufladung.
Mag ja sein. Aber diese Praxis ist noch unverschämter als die schweizer. BTW ein Grund, weswegen ich letzteres Land meide. Die Türken haben mich tatsächlich überrascht.
Aparillo hat geschrieben:
ich habe sie später an einer mautstelle an einen lkw fahrer verkauft.
Karten für Motorräder sind für Motorräder, wurde uns erklärt. Da findest Du niemanden. Und schon mal überhaupt nicht, wenn Du wenige Stunden später die Grenze nach Yunanistan überschreitest.
Aparillo hat geschrieben:
wäre mal interessant zu wissen, wie die kartenaufladung und erstattung der beträge funktioniert
Vor einigen Jahren traf ich einen Nicht-Türken, der uns seine Praxis beschrieb: auf der Otomatic-Spur (oder wie die meist linke Spur heißt) einfach durchfahren und die Licht- und Tonsignale als zustimmend und anfeuernd betrachten