Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Alexander »

Nachdem IS ehemals ISIS scheiterte AQIM für ihre Ziele zu "begeistern" wendet IS sich jetzt Ansar al-Sharia in Libyen zu. AQIMs Droukdel verweigert die Gefolgschaft des selbsternannten Kalifats und hat AQIMs Verbindung zur "Mutter" al Kaida erneuert. IS sucht verzweifelt nach Verbündeten, um im Maghreb und Ägypten die Kontrolle zu gewinnen.

Der eigentliche Grund für die Verweigerung ein Bündnis mit AQIM einzugehen liegt vermutlich darin begründet, dass beide Gruppen die Führung im Terrornetzwerk für sich beanspruchen. Eine Vereinigung der drei Terrorgruppen sollte auf jeden Fall verhindert werden. Ein Zusammenschluss wäre fatal und würde den Maghreb, Ägypen, Syrien, Irak, Libyen und noch weitere Länder zusätzlich destabilisieren und den Terrorgruppen erlauben sich weiter auszubreiten.

Die Entwicklungen in diesem Bereich und vor allem die Geschwindigkeit ist erschreckend. Derzeit sehe ich keine Fraktion, die sich der Ausbreitung entgegenstellen könnte oder würde. Es sei denn, die internationale Staatengemeinschaft würde konzertiert gegen den Terrorismus vorgehen, bevor es zu spät ist. Die internationale Gemeinschaft ist aber derzeit selbst zerstritten (siehe Ukrainekonflikt) und die Amerikaner lecken noch ihre Wunden, die sie sich im Irak und Afghanistan geholt haben. Und China hält sich elegant raus. Zumindest macht das für mich den anschein.

Grüsse
Alexander
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PeterM
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von PeterM »

Was würde sich durch eine "Vereinigung" ändern? Mehr Gewicht der Propaganda vielleicht, ein paar Brosamen von der (saudischen? Scheichtümer-?) Finanzierung, aber die Bewaffnung ist im Maghreb aus Gaddhafis Arsenalen ohnehin die nächsten Jahre gesichert... die Koordinaten der Lager waren bekannt, ein Ausschalten wäre zu Beginn des Libyen-Konflikts ein leichtes gewesen, wie weit das schlichte Dummheit war, da nichts zu tun, oder ob der Hintergedanke "lassen wir Gaddies Gegner doch zugreifen" den Geist aus der Flasche ließ, ist heute auch schon egal.

Siehe auch die anderen ähnlichen Threads: Ohne Rückhalt in zumindest Teilen der Bevölkerung verschwinden diese Phänomene wieder, solange es den gibt, weren wir mit ihnen leben müssen.

Grüsse
Peter
Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Alexander »

Mit dem Begriff "Phänomen" gebe ich dir recht. Allerdings vermute ich nicht an ein temporäres zumindest kein kurzfristiges. Was sich ändern würde denke ich die Möglichkeit koordinierter und in grösserer Schlagzahl vorzugehen. Die Unterstützung in der Bevölkerung dürfte irrelevant sein. Die haben sie im Irak bei dem Grossteil der Bevölkerung auch nicht. Und wie sieht es in Libyen aus? Hundertausende befinden sich auf der Flucht, was vermutlich nicht der Fall wäre, wenn es Rückhalt in der Bevölkerung geben würde.

Dummheit war es vermutlich oder Nachlässigkeit. Der "Westen", wenn ich dieses für viele zum Unwort verkommene Attribut verwenden darf sichert die eigenen Grenzen und Heimat ab, in der Hoffnung, den Terrorismus ausser Landes halten zu können. Was im Irak usw geschieht ist geographisch weit entfernt. Evtl. hat man die Entfernung etwas unterschätz.

Grüsse
Alexander
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PeterM
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von PeterM »

Was heißt "kordinierter Vorgehen" bei ein paar tausend km Distanz, keiner sicheren Kommunikation außer über Boten, und unterschiedlichen lokalen Gegbenheiten? Mehr Propaganda und damit eine größere mediale Wirkung, ja.

Im Irak stehen die Sunniten "dank" des Agierens von al-Maliki sehr wohl hinter den "Befreiern", in den libyschen Stammeskriegen wohl die jeweiligen Stämme. Syrien ist ein Sonderfall, das hat sich zum Landsknechtwesen des 30-jährigen Krieges hin entwickelt und da werden die externen Geldgeber/Unterstützer wohl den Unterscheid machen (wobei dort auch "niemand gewinnt")

Grüsse
Peter
Kuno
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Kuno »

Alexander hat geschrieben:Und wie sieht es in Libyen aus? Hundertausende befinden sich auf der Flucht.
Ohne darauf berharren zu wollen, dass ich es nun genau wissen wuerde - aber die Meldungen in den Medien und auch das, was ich privat gesagt bekomme, deuten nicht auf "Hundertausende" hin sondern auf Tausende, wovon wiederum die meisten Auslaender sind, die das Land verlassen wollen.

Und vielleicht noch ein Punkt zu Gaddies Waffenlagern: Zuerst hat man natuerlich das Grossgeraet zerstoert (obwohl davon doch recht vieles eh nicht mehr gebrauchstuechtig war). Man hat aber auch viele andere Waffenlager bombardiert. Nur gab es davon offensichtlich noch viel mehr - und die Handfeuerwaffen und leichten FlaK lassen sich halt auch sehr gut und in kleinen Lagern verstecken....sind konsequenterweise schwierig zu entdecken und zu zerstoeren. Noch Ende letzten Jahres waren US und europaeeische Experten unterwegs um Chemiwaffen bzw. deren Komponenten zu zerstoeren.
Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Alexander »

1000 km sind heute keine Distanz mehr. Das Internet hat dafür gesorgt, was für die Kommunikation vollkommen ausreichend ist.

Mit ca. 35% bilden die Sunniten die Minderheit im Irak. Der Hass zwische Schiieten und Sunniten existiert seit der Trennung der Glaubensgemeinschaft, der nicht auf das Praktizieren und die Auslegung des Religion sondern auf den Führungsanspruch unter den Muslimen abzielt. Von dem her sehe ich das weniger als ein temporäres Phänomen sondern eine willkommene Zweckbeziehung, um religiöse Führungsansprüche durchzusetzen und einen Verbündeten im Kampf gegen den ungeliebten Religionsbruder zu gewinnen.

Unter koordiniertem Vorgehen könnte man die Konsolidierung von Terroraktionen oder territoriale Zugewinnen sehen, anstatt dass jeder an seinen eigenen Fronten kämpft. Sofern AQIM & Co. dazu bereit wären, die Ziele ISIS auf ihre eigenen schwarzen Fahnen schreiben.

Grüsse
Alexander
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Wolfgang K
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Wolfgang K »

Egal welcher Bartverein sich mit wem zusammentut oder aus PR Gründen umlabelt – die Auseinandersetzung mit den Gotteskriegern läuft doch schon im Magreb. Eben nur auf mit unterschiedlichen Methoden.

Terrorismus ist kein politisches Ziel oder Konzept sondern eine Methode Ziele durchzusetzen.

Wenn man von Unterstützung in der Bevölkerung von bestimmten terroristischen Gruppen spricht geht es also auch wesentlich darum ob die Methoden gebilligt werden oder gar Usus sind.

Was sich in Libyen wegen der misslungenen Auflösung der Rebellengruppen und anschließenden Milizen-/Bandenbildung entwickelt hat ist eine entsprechende „Kultur“, in der Gewalt zur Durchsetzung von persönlichen, wirtschaftlichen, politischen und religiösen (das bewusst als letztes genannt) Zielen einen anderen Stellewert und damit eine andere Billigung erhalten hat. Die Mitglieder der jetzigen Milizen sind nicht alles Aufständische sondern (vermutlich) mehrheitlich Nachwuchs, der auf den Zug aufgesprungen ist um Zahlungen zu erhalten. Ein Freund der selbst im Aufstand gekämpft hat und danach bei keiner Miliz verblieben ist hat mir berichtet, dass die meisten männlichen Jugendlichen eher zur Katiba gehen als in die Schule. Für viele ist das eine ganz normale Tätigkeit.

Da sich die Methoden somit schon etabliert haben ist es mit dem Appell an die Religion und vor allem „Einheit“ einfach Kämpfer auf die Seite zu bekommen. Das gilt allerdings auch für politische Konkurrenten.

Was z.B. in Tunesien zu Diskreditierung der Salafisten (z.B von Ansar Scharia) geführt hat waren nicht deren politischen Ziele – die sind die gleichen der Ennahda – sondern die Methoden der Zielerreichung.
Auch wenn die Libyer mehrheitlich gegen das politische Konzept der Gotteskrieger sind wenden die Gegner dennoch die gleichen Methoden an um sich dagegen zu wehren. Daher die Heftigkeit der Kämpfe. Das hat nicht zwingend etwas mit dem Erstarken der Islamisten zu tun, sondern mit deren politischen Machtverlust nach der Wahl. Sie versuchen diese mit Gewalt teilweise zu retten und es gibt heftige Reaktionen darauf.

Dass das reine Fokussieren auf Religion als alleiniges und allumfassendes Staats- und Gesellschaftsmodell nicht so toll funktioniert hat sich im Margeb schnell gezeigt. Nur geht jedes Land auf die eigene Weise damit um: TN: demonstrieren, streiken und hoffentlich bald wählen , ET: Militärputsch, LY: Krieg zwischen Milizen.

Grüße
Wolfgang
PeterM
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von PeterM »

Vollkommen richtig, und damit haben wir den Salat (auf den Punkt gebracht): Die Gewaltbereitschaft ist durch die Erfahrungen/Erlebnisse der letzten Jahre durch die Decke gegangen, und mangels Staatsverständnis (woher auch - die gewöhnliche Bevölkerung hatte nichts von ihm) führt die Ideologiesuche zu den "entrückten Verrückten".

Da die Kämpfer immer sehr lokal agieren, finde ich auch an der Kommunikation keine großen "Vereinigungs- und verbesserungsmöglichkeiten":
1. können die ev. mit gutem Code Termine austauschen.. ja, und, glbt's Aktionen am gleichen Tag kann das genauso verstärkend durch die Weltpresse gehen wie auch die Aufmerksmkeit kannibalisieren
2. ist detailliertere Einsatzplanung via Internet ein Fressen für die NSA.. endlich können die ihre Paranoia sinnvoll ausleben ;)

Grüsse
Peter

P.S: Irak ist ein klares Resultat der Poltik der Regierung - die IS-gehaltenen Gebiete sind überwiegend sunntisch, und die Kurden agieren auch nicht sehr konsistent: Heute um ein paar Ölquellen kämpfen, morgen das Öl der IS exportieren.. wir dürfen nicht mit unseren Logik- und Orghanisationsvorstellungen an das Thema herangehen.
Bodensee
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Bodensee »

Algerien und Tunesien arbeiten zusammen gegen den Terrorismus..
meldet heute "El Wathan"
http://www.elwatan.com//une/l-engagemen ... 33_108.php

956 km gemeinsame Grenze, 80 Kontrollposten, 20 Sperrzonen und 60'000 Mann auf der algerischen Seite. Nach dem Attentat vom Juli bei Henchir Tella haben mal schnell 8000 algerische Kräfte die Nachbarn unterstützt.

Die Gegend würde ich mal "grossräumig umfahren"..
PeterM
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von PeterM »

Streiche bei algerischen Zahlenangaben von alarmierten Sicherheitskräften bitte ein oder zwei Stellen.

Grüsse
Peter
Alexander
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Top-10 Deadliest Regions in Maghreb/Sahel

Beitrag von Alexander »

Laut MEA Risk, ereignen sich in diesen Gegenden die meisten politisch oder terroristisch motivierten Todesfälle.
Quelle: http://www.mea-risk.com
Quelle: http://www.mea-risk.com
Top-10 Deadliest Regions in Maghreb/Sahel

Tallying the figures of terrorism and/or politically-motivated killings shows again that Libyan cities were the deadliest in August. The chart below provides a visual of the cities/regions that are facing severe level of violence.

http://www.mea-risk.com/2014/09/top-10- ... hrebsahel/

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Maghreb/Sahel Instability Review for Week ending Sept14

Beitrag von Alexander »

Maghreb/Sahel Instability Review for Week ending Sept14

The week ending September 14, 2014 was characterized by the proliferation of military and insurgent-related activity in Libya, Mali, Morocco, Algeria and Tunisia. Libya witnessed deadly confrontations in Tripoli, politically-motivated assassinations in Benghazi and Derna, and a boat capsizing which took the lives of 200 African migrants.

Algeria was the scene of large anti-narcotic and contraband operations, whereas the crack down on Jihadists continues in both Tunisia and Algeria, which have reinforced border security. On the Economy front, Morocco seeks international financial aid while Tunisia’s trade deficit widened. Down in the Sahel, a land mine explosion killed a UN peacekeeper in Mali as the peace talks continue in Algiers.

Quelle: MEA Risk

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Alexander »

August 2014 | Maghreb-Sahel Cluster of Terror Acts and Anti-Terror Actions

The following maps are from MEA Risk’s Critical Incidents’ Tracker. The first depicts terrorism incidents recorded during the month of August 2014. The second represents military, security and enforcement initiatives taken place during that same month. The region covered is the Maghreb and the Sahel. The maps are provided courtesy of MEA Risk’s CIncidents for the time being. Subscribers have access to live map of incidents.
tracker1.jpg
tracker2.jpg
Quelle: MEA Risk
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der andere Hans
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von der andere Hans »

Auf den beiden Karten sieht der Süden von Tunesien ja recht sicher aus. Jedenfalls nicht unsicherer als große Teile von Algerien und Libyen.
Badeurlaub hingegen scheint riskanter zu sein.

Gruß, Hans
Wolfgang K
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Re: Sicherheitslage in Nordafrika - Sahara

Beitrag von Wolfgang K »

Hallo Hans,

man muss die Häufung der Vorfälle (Karte 1) in Relation zu den relevanten Zielen setzen.
In Tunesien werden die roten Punkte im Süden weniger, weil es dort derzeit für die „Aktivisten“ und für deren derzeitige Strategie (Kampf gegen den Staat und dessen Vertreter) keine relevanten Ziele gibt. Die Ziele die es gibt sind wegen der erhöhten Wachsamkeit zu Bekämpfung des Schmuggels relativ stark geschützt (Kasernen der GN und MIL).

Die relativ große Häufigkeit im Vergleich zu Libyen erklärt sich aus meiner Sicht daraus, dass es in Tunesien jeder Vorfall in die Presse schafft, in Libyen dagegen nur erfasst wird, was der Libya Herald mitbekommt, also das was an der Küste in den Zentren passiert.

Die zweite Karte ist der Spiegel dessen was in Tunesien derzeit die Presselandschaft (neben den Wahlen) beschäftig: Festnahmen von Jihadisten und deren Unterstützern. Das ist zwar auch durch die tatsächlichen Vorfälle aber auch durch den Nachholbedarf bedingt. Nach der Revolution hat man die Pilze in Hoffnung auf einen gesellschaftlichen Frieden und auch aus Sympathie seitens der MB/Ennahda Regierung erst mal wachsen lassen.
Dieses Blatt hat sich in der Bevölkerung bekanntlich stark gewandelt.

Was das harte Vorgehen gegen diese Umtriebe angeht ist in Tunesien der gesellschaftliche Konsens (die direkten Anhänger ausgenommen) in meinen Augen inzwischen klarer als in Europa, wo die ein oder andere Erkenntnis noch aussteht.

Grüße
Wolfgang
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