Moin,
eine kleine Gruppe plant mit einem alten GolfGTI im September durch die Margrebstaaten: Tunesien, Algerien und Marrokko zu fahren mit einem Teilnehmer der die Tour mit diesem Auto 1980 schon einmal fuhr. Leider hatte er einen Schlaganfall und eine kleine Gruppe plant die Tour zu unterstützen: s. http://www.hamburg-sahara.de
Nun meine fragen: Will jemand mit? Ca. 3Wochen im September?
Vor ca. 2 Jahren bin ich diese Tour schon abgefahren, gibt es neuere Probleme?
Gibt es eine Alternative zur Grenze Algerien/Marrokko als über Spanien mit 2Fährfahrten diese zu überschreiten?
Wie komme ich evtl. am Besten weiter nach Obervolta von Maurretanien aus?
Gruß Helmut Marczinkowski Reisear(z)t
Sahara 2017 mit PKW - Wer will mit ? Wer hat Tipps ?
Moderator: Moderatoren
Re: Sahara 2017 mit PKW
tja, 1980 wars noch einfach. da war fast alles ruhig, die grenzen waren offen und man konnte sich hinbewegen, wo man lust hatte (ausser golanhöhen).
die grenze marokko/ algerien ist weiterhin dicht, da bleibt nur die variante über spanien.
und obervolt heisst schon seit 1984 burkina faso. also genauso wie 1980 ist es nicht mehr möglich.
die grenze marokko/ algerien ist weiterhin dicht, da bleibt nur die variante über spanien.
und obervolt heisst schon seit 1984 burkina faso. also genauso wie 1980 ist es nicht mehr möglich.
Re: Sahara 2017 mit PKW - Wer will mit ? Wer hat Tipps ?
Hi Ihr Hamburg-Sahara-Fahrer,
kann mich schnorr nur anschließen, v.a. was die Unpassierbarkeit der Marokko-Algerien-grenze angeht. Gerade neulich traf ich algerische Freunde in Paris, die sogar von einer Verschärfung der Grenzanlagen (Zaunbau, Gräben etc.) berichteten -was ganz nebenbei gesagt ja ein ziemliches Armutszeugnis für diese 2 gleichermaßen arabischen und islamischen Brudervölker ist. Natürlich kommen Desperados wie drogen- und benzinschmuggler aber auch wohl flüchtlingsschleuser immer wieder durch. Ihr solltet es zumal mit einem nicht-geländegängigen Vehikel (und dann auch noch einen für die deutschen autobahnen ausgelegten GTI ??) aber besser unterlassen.
Wenn Ihr also unbedingt den Maghreb mitnehmen müsst dann habt ihr wohl keine andere Chance als die teure Fährverbindung über südspanische Häfen.
Was mauretanien - burkina angeht so gibt es da natürlich auch keine direkte Nachbarschaft aber über das dazwischen liegende Westmali sollte es schon irgendwie gehen. Genaueres zur machbaren routenplanung findet ihr hier in diversen Beiträgen der letzten Zeit.
Eine dringende Empfehlung hätte ich aber dennoch: lasst bloß den Golf etwas höher legen!! Wenn ihr euch nicht gleich in den ersten Schlaglöchern -gerade die zunächst tadellos aussehenden asphaltpisten haben solche Überraschungen gerne parat- das Differential herausreißen wollt geht in die nächst beste Werkstatt und lasst Euch um Himmelswillen längere Hinterachsfedern bzw. die Silentblöcke dafür in Übergröße einbauen.
ansonsten wünscht euch Hals- und beinbruch doncarlos
kann mich schnorr nur anschließen, v.a. was die Unpassierbarkeit der Marokko-Algerien-grenze angeht. Gerade neulich traf ich algerische Freunde in Paris, die sogar von einer Verschärfung der Grenzanlagen (Zaunbau, Gräben etc.) berichteten -was ganz nebenbei gesagt ja ein ziemliches Armutszeugnis für diese 2 gleichermaßen arabischen und islamischen Brudervölker ist. Natürlich kommen Desperados wie drogen- und benzinschmuggler aber auch wohl flüchtlingsschleuser immer wieder durch. Ihr solltet es zumal mit einem nicht-geländegängigen Vehikel (und dann auch noch einen für die deutschen autobahnen ausgelegten GTI ??) aber besser unterlassen.
Wenn Ihr also unbedingt den Maghreb mitnehmen müsst dann habt ihr wohl keine andere Chance als die teure Fährverbindung über südspanische Häfen.
Was mauretanien - burkina angeht so gibt es da natürlich auch keine direkte Nachbarschaft aber über das dazwischen liegende Westmali sollte es schon irgendwie gehen. Genaueres zur machbaren routenplanung findet ihr hier in diversen Beiträgen der letzten Zeit.
Eine dringende Empfehlung hätte ich aber dennoch: lasst bloß den Golf etwas höher legen!! Wenn ihr euch nicht gleich in den ersten Schlaglöchern -gerade die zunächst tadellos aussehenden asphaltpisten haben solche Überraschungen gerne parat- das Differential herausreißen wollt geht in die nächst beste Werkstatt und lasst Euch um Himmelswillen längere Hinterachsfedern bzw. die Silentblöcke dafür in Übergröße einbauen.
ansonsten wünscht euch Hals- und beinbruch doncarlos
"Man entdeckt keine neuen Welten ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren" (frei nach A.Gide)
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albrecht willems
- Beiträge: 247
- Registriert: Do 19. Feb 2009, 10:20
- Wohnort: gent/belgien
Re: Sahara 2017 mit PKW
---------------------schnorr hat geschrieben:tja, 1980 wars noch einfach. da war fast alles ruhig, die grenzen waren offen und man konnte sich hinbewegen, wo man lust hatte (ausser golanhöhen).
die grenze marokko/ algerien ist weiterhin dicht, da bleibt nur die variante über spanien.
und obervolt heisst schon seit 1984 burkina faso. also genauso wie 1980 ist es nicht mehr möglich.
Meine letzte(und 3e) Saharadurchquerung war in 1989 uber Tam/In Guezzam/Agadez/Tahoua nach Togo(mittels unterstellplatz).War schon ein grosses unterschied vonwege Teerstrassen, wie der 1e mal in 1970(...Agadez/Zinder usw nach Tchad). Schade...nicht mehr moglich!
grs
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