Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Moderator: Moderatoren
Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo Leute,
wir wollen nach 2006 mal wieder mit unserem 2x4 Campingbus nach Tunesien. Bei der Planung sind mir nun einige Fragen gekommen, bei deren Benatwortung ich auf Eure Hilfe hoffe.
- ist die Zufahrt zum Cap Negro ohne 4 x 4 auf dem letzten Stück denkbar (immer noch Piste) ?
- war zuletzt jemand auf dem Jebel Zaghouan? Ist oben weiter Sperrgebiet, lohnt der Aufstieg dennoch?
- würdet Ihr am Cap Bon für zwei, drei Strandtage mit den Kindern wahlweise Port Prince, Rass Ed Drek oder den Tazerka Strand empfehlen?
- wie seht Ihr unsere Chancen bei der Befahrung der Sakket-Schlucht?
Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps,
Viele Grüße,
Jan
wir wollen nach 2006 mal wieder mit unserem 2x4 Campingbus nach Tunesien. Bei der Planung sind mir nun einige Fragen gekommen, bei deren Benatwortung ich auf Eure Hilfe hoffe.
- ist die Zufahrt zum Cap Negro ohne 4 x 4 auf dem letzten Stück denkbar (immer noch Piste) ?
- war zuletzt jemand auf dem Jebel Zaghouan? Ist oben weiter Sperrgebiet, lohnt der Aufstieg dennoch?
- würdet Ihr am Cap Bon für zwei, drei Strandtage mit den Kindern wahlweise Port Prince, Rass Ed Drek oder den Tazerka Strand empfehlen?
- wie seht Ihr unsere Chancen bei der Befahrung der Sakket-Schlucht?
Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps,
Viele Grüße,
Jan
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
hallo jan,
ich kann dir nur etwas zur sakketschlucht schreiben:
die schlucht selbst ist für euch (von süden kommend) machbar.
das problem ist die weiterfahrt nach norden. die piste ist grauenvoll. ich würde sagen, wenn es nicht vorher geregnet hat (dann ist es sehr rutschig und sehr gefährlich zu befahren, auch für 4wd) ist sie für einen hochbeiniges 2wd-fahrzeug zu machen, dies geht aber sehr aufs material.
ein fahrzeug mit geringer bodenfreiheit ist hier aufgeschmissen (ich habe jetzt keine ahnung, welchen 2wd-bus ihr besitzt).
ihr könnt aber nach der durchfahrt zur schlucht versuchen zu wenden und wieder zurückfahren.
ich kann dir nur etwas zur sakketschlucht schreiben:
die schlucht selbst ist für euch (von süden kommend) machbar.
das problem ist die weiterfahrt nach norden. die piste ist grauenvoll. ich würde sagen, wenn es nicht vorher geregnet hat (dann ist es sehr rutschig und sehr gefährlich zu befahren, auch für 4wd) ist sie für einen hochbeiniges 2wd-fahrzeug zu machen, dies geht aber sehr aufs material.
ein fahrzeug mit geringer bodenfreiheit ist hier aufgeschmissen (ich habe jetzt keine ahnung, welchen 2wd-bus ihr besitzt).
ihr könnt aber nach der durchfahrt zur schlucht versuchen zu wenden und wieder zurückfahren.
-
Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo Hamburger Jan!
Kann nur was zur Sakket-Schlucht sagen: Die sollte sich mit Eurem Fahrzeug machen lassen! Aber dennoch zuvor abgehen und dann Vorsicht walten lassen. Lieber rechtzeitig zurückfahren und dann Umfahrung benutzen, die sich landschaftlich auch reizvoll gestaltet.
Der Reisebericht hat mir sehr gefallen und mich mit Wehmut an eigene Tunesien-Reisen mit meinen Kindern denken lassen ...
Gerhard Göttler
Kann nur was zur Sakket-Schlucht sagen: Die sollte sich mit Eurem Fahrzeug machen lassen! Aber dennoch zuvor abgehen und dann Vorsicht walten lassen. Lieber rechtzeitig zurückfahren und dann Umfahrung benutzen, die sich landschaftlich auch reizvoll gestaltet.
Der Reisebericht hat mir sehr gefallen und mich mit Wehmut an eigene Tunesien-Reisen mit meinen Kindern denken lassen ...
Gerhard Göttler
-
Klaus Friedl
- Beiträge: 14
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 20:50
- Wohnort: München / BRD
- Kontaktdaten:
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo,
kann mich nur anschließen:
Sakketschlucht von Süden her machbar (kein Hinweisschild beim Abweig mehr), in Sakket wäre aber wirklich zu überlegen, ob man auf der Umfahrung wieder zurückfährt. Die weitere Piste bis Sened ist sehr schlecht und geht für 2x4's vsl. doch sehr auf's Masterial. Ich weiß leider nicht, wie man hier Bilder einbindet, deshalb hier der passende Link:
http://www.offroad-reisen.com/REISEN/TU ... e13-07.jpg
Alles Weitere unter
www.offroad-reisen.com
Klaus Friedl
kann mich nur anschließen:
Sakketschlucht von Süden her machbar (kein Hinweisschild beim Abweig mehr), in Sakket wäre aber wirklich zu überlegen, ob man auf der Umfahrung wieder zurückfährt. Die weitere Piste bis Sened ist sehr schlecht und geht für 2x4's vsl. doch sehr auf's Masterial. Ich weiß leider nicht, wie man hier Bilder einbindet, deshalb hier der passende Link:
http://www.offroad-reisen.com/REISEN/TU ... e13-07.jpg
Alles Weitere unter
www.offroad-reisen.com
Klaus Friedl
-
Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo Tunesien-Interessierte!
Oh weh, die Piste sieht aber wirklich übel aus! Da war ich länger nicht mehr unterwegs, dachte immer, zwischen Sakket und dem Militärposten am Djebel Biada sei asphaltiert. Gilt das noch? Und dann diese Steinpiste hinab nach Sened? Und weiter so schlecht bis Sened-Gare? Richtig weit ist das ja alles nicht, aber auf solchem Acker?
Gerhard Göttler
Oh weh, die Piste sieht aber wirklich übel aus! Da war ich länger nicht mehr unterwegs, dachte immer, zwischen Sakket und dem Militärposten am Djebel Biada sei asphaltiert. Gilt das noch? Und dann diese Steinpiste hinab nach Sened? Und weiter so schlecht bis Sened-Gare? Richtig weit ist das ja alles nicht, aber auf solchem Acker?
Gerhard Göttler
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
auf dem bild sehe ich sogar noch einen einigermassen guten abschnitt, die wird noch schlimmer, teilweise tiefe querrinnen.
ich habe mittlerweile auch euren bericht gesehen (hab die 2006 in blau beim ersten mal übersehen) und euer gefährt entdeckt. ich denke es ist damit machbar, aber ich würde es nicht tun.
aber kurz vor sened wird die piste dann viel besser und wird zu asphalt.
hier noch ein paar bilder:

kurz vor der sakketenge

in der sakketschlucht

und danach mit einem grandiosen ausblick.
die wirklich wilden stellen habe ich nicht photographiert, da hatte ich anderes zu tun
südlich des djebel biad wird wie wild geteert, viele pisten, die von gg beschrieben sind, sind mittlerweile asphaltiert und ohne probleme zu befahren.
eine schöne strecke und für euch noch zu befahren ist die piste hoch zum col du haddege
ich habe mittlerweile auch euren bericht gesehen (hab die 2006 in blau beim ersten mal übersehen) und euer gefährt entdeckt. ich denke es ist damit machbar, aber ich würde es nicht tun.
aber kurz vor sened wird die piste dann viel besser und wird zu asphalt.
hier noch ein paar bilder:

kurz vor der sakketenge

in der sakketschlucht

und danach mit einem grandiosen ausblick.
die wirklich wilden stellen habe ich nicht photographiert, da hatte ich anderes zu tun
südlich des djebel biad wird wie wild geteert, viele pisten, die von gg beschrieben sind, sind mittlerweile asphaltiert und ohne probleme zu befahren.
eine schöne strecke und für euch noch zu befahren ist die piste hoch zum col du haddege
Zuletzt geändert von schnorr am Di 16. Sep 2008, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
-
Klaus Friedl
- Beiträge: 14
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 20:50
- Wohnort: München / BRD
- Kontaktdaten:
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo nochmals,
Die Strecke von Sakket bis zur Militärstation auf dem Djebel Biada ist (natürlich) geteert, die Piste nach Sened zweigt ein gutes Stück unterhalb des Gipfels ab (kein Hinweis) und ist wirklich nur für 4x4s empfehlenswert (zum Teil starke Auswaschungen und grobe Felsen)
KF
Die Strecke von Sakket bis zur Militärstation auf dem Djebel Biada ist (natürlich) geteert, die Piste nach Sened zweigt ein gutes Stück unterhalb des Gipfels ab (kein Hinweis) und ist wirklich nur für 4x4s empfehlenswert (zum Teil starke Auswaschungen und grobe Felsen)
KF
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo Klaus, Gerhard, Jörg,
zunächst vielen Dank für Eure Aktivitäten!
Sakket scheint also einen Versuch wert, gleichwohl wir nicht mehr den HR-getriebenen alten Transit aus dem Bericht sondern einen VR-getriebenen neuer Bauart fahren. Die Engstelle ist hoffentlich so breit, dass auch unsere Begleiter im Fiat Ducato (2,03 m) hindurch passen
@Gerhard: die Route ist ja auch in Deinem Dumont Sahara beschrieben, aber der ist ja ein paar Starkregen alt
@Jörg: die Col du Haddège Strecke ist weniger steinig?
Zu den Fragen 1,2,3 haltet Ihr Euch noch bedeckt, verstehe, ist ja auch das Wüstenschiff
Aber ich lege noch nach: im Norden Tunesiens zeigt die Karte ja etliche Stauseen. Hat jemand von Euch Erfahrungen zu Badestellen dort?
Viele Grüße,
Jan
zunächst vielen Dank für Eure Aktivitäten!
Sakket scheint also einen Versuch wert, gleichwohl wir nicht mehr den HR-getriebenen alten Transit aus dem Bericht sondern einen VR-getriebenen neuer Bauart fahren. Die Engstelle ist hoffentlich so breit, dass auch unsere Begleiter im Fiat Ducato (2,03 m) hindurch passen
@Gerhard: die Route ist ja auch in Deinem Dumont Sahara beschrieben, aber der ist ja ein paar Starkregen alt
@Jörg: die Col du Haddège Strecke ist weniger steinig?
Zu den Fragen 1,2,3 haltet Ihr Euch noch bedeckt, verstehe, ist ja auch das Wüstenschiff
Aber ich lege noch nach: im Norden Tunesiens zeigt die Karte ja etliche Stauseen. Hat jemand von Euch Erfahrungen zu Badestellen dort?
Viele Grüße,
Jan
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
sie ist vor allem weniger holperig, steinig ist sie schon, aber auch mit deinem büschen zu bewältigen, ohne dass es am ende zusammenbricht.Jan hat geschrieben:die Col du Haddège Strecke ist weniger steinig?

Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hi,
wir sind den Col Du Haddege 2007 gefahren. Mit dem Ducato würde ich sagen machbar.
Aber es gab schon einige Passagen die etwas ausgelutscht waren.
Da uns ein paar Tunesier mit Esel Gepsann entgegen kamen mussten wir mehrmals anhalten, und das an den Steigungen.
Mit Untersetzung und 4x4 ist das kein Problem.
Mit gut beladenem Fahrzeug mit Frontantrieb werden da schon mal die Steine fliegen. Oder wieder etwas zurück fahren und Schwung holen.
Grüsse Gerhard
wir sind den Col Du Haddege 2007 gefahren. Mit dem Ducato würde ich sagen machbar.
Aber es gab schon einige Passagen die etwas ausgelutscht waren.
Da uns ein paar Tunesier mit Esel Gepsann entgegen kamen mussten wir mehrmals anhalten, und das an den Steigungen.
Mit Untersetzung und 4x4 ist das kein Problem.
Mit gut beladenem Fahrzeug mit Frontantrieb werden da schon mal die Steine fliegen. Oder wieder etwas zurück fahren und Schwung holen.
Grüsse Gerhard
carpe diem
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35244
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo Jan,
Jürgen hat mir heute folgende Nachricht für dich zukommen lassen
Gruß
Birgitt
Jürgen hat mir heute folgende Nachricht für dich zukommen lassen
Vielleicht hilft dir diese kurze Info ja ein wenig.Jürgen aus Hammamet hat geschrieben:Debel Zaghouan ist immer noch sperrgebiet (Militär!)
Cap Negro ist doch eher was für 4x4
Gruß
Birgitt
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo
Wir waren dieses Frühjahr am Cap Negro mit dem 4x4( Buschtaxi) . Das Militär war zwar nicht begeistert, aber Sie erlaubten uns dort eine Nacht zu bleiben. Der Posten ist mittlerweile relativ runter gekommen, aber die Jungs waren sehr nett und luden uns zum Tee ein. Nur Fotos zu machen war absolut verboten. Meiner Meinung nach ohne 4x4 kaum machbar und vor allem nach Regen ist die Rückfahrt wahrscheinlich extrem schwierig.
Auf der Weiterreise übernachteten wir zum wiederholten Male am Jebel Zaghouan. In der Ortsmitte im Dorf am Rande des J.Z fragten wir bei der Polizei um Erlaubnis. Die riefen oben auf dem Berg einen dort oben wohnenden Schäfer (der ein moderenes Handy hat) an , der an uns dann mit Tee empfangen hat. Das Buschtaxi liesen wir am Rande des Berges stehen und übernachten auf dem Berg mit ZElt und SChlafsack. Und einem wirkich grandiosen Blick Richtung Algerien. Allerdings war es eine sehr frische Nacht, wenn ich es noch recht in Erinnerung habe.
Wir waren dieses Frühjahr am Cap Negro mit dem 4x4( Buschtaxi) . Das Militär war zwar nicht begeistert, aber Sie erlaubten uns dort eine Nacht zu bleiben. Der Posten ist mittlerweile relativ runter gekommen, aber die Jungs waren sehr nett und luden uns zum Tee ein. Nur Fotos zu machen war absolut verboten. Meiner Meinung nach ohne 4x4 kaum machbar und vor allem nach Regen ist die Rückfahrt wahrscheinlich extrem schwierig.
Auf der Weiterreise übernachteten wir zum wiederholten Male am Jebel Zaghouan. In der Ortsmitte im Dorf am Rande des J.Z fragten wir bei der Polizei um Erlaubnis. Die riefen oben auf dem Berg einen dort oben wohnenden Schäfer (der ein moderenes Handy hat) an , der an uns dann mit Tee empfangen hat. Das Buschtaxi liesen wir am Rande des Berges stehen und übernachten auf dem Berg mit ZElt und SChlafsack. Und einem wirkich grandiosen Blick Richtung Algerien. Allerdings war es eine sehr frische Nacht, wenn ich es noch recht in Erinnerung habe.
Mit freundlichen Grüßen
Etienne
Etienne
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Hallo allerseits,
vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.
Inzwischen habe ich noch weitere Tipps für ein paar entspannte Strandtage bekommen und werde hinterher hier berichten.
Viele Grüße,
Jan
vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.
Inzwischen habe ich noch weitere Tipps für ein paar entspannte Strandtage bekommen und werde hinterher hier berichten.
Viele Grüße,
Jan
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Moin Leute,
wir sind wieder daheim, gestern von der Fähre in Genua gegangen.
Ein paar Infos bzw. Eindrücke für Reisen ohne Allrad
- Sakketenge ist mit den Bussen machbar gewesen, wenn auch knapp, mit 2,10 könnte es schwierig werden. Hecklastige Fahrzeuge haben bei Frontantrieb wenig Traktion auf dem glatten Gestein bei Anfahrt aus Süden und können seitlich wegrutschen...
- Cap Bon: wir haben uns die Piste zum Plage Port Prince angetan, nach den starken Regenfällen am Donnerstag war diese ziemlich ausgewaschen. Der Strand selber ist als letzte Übernachtung vor Fährfahrt durchaus einen Besuch wert.
Die Straße vor Korbous ist weiter weggerissen, Zustand wie vor zwei Jahren, hier ist die Karte von Alf (Tunisia Topo) falsch
- Tozeur: Camping Beaux Reves ist verlegt worden, der neue Lageplatz 300 Meter weiter stadteinwärts ist (noch?) eher eine schlechte Alternative, der Platz am Belvedere wird zur Zeit "renoviert" und kann nicht benutzt werden
- Ksar Ghilane: Zufahrt tatsächlich (man glaubt es erst, wenn man dort fährt) komplett asphaltiert, auch die Einfahrt in die Oase ist - da geschoben - nun kein Problem mehr ohne Allrad.
- Touristen: wir haben in den zwei Wochen 3 Womos (2 x I, 1 x CH) gesehen, zudem (abgesehen von KG) vielleicht 20 Allradfahrzeuge "on road". Selbst auf dem Camping in Douz war fast nichts los. Das hat uns überrascht. Die Tunesier beklagten unisono eine abnorme Situation in diesem Herbst
- Polizei: alleine schon auf den ersten 4 wilden Nächten hatten wir Polizeibesuch, mit Aufnahme der üblichen Daten, zweimal wollte man uns wegschicken. Auf der letzten Reise würden wir nicht einmal kontrolliert. Sind das die Auswirkungen auf de Ereignisse des letzten Winters
- Autobahn: wie schon erwähnt ist der neue Abschnitt mangels funktionierender Mautstellen noch kostenfrei, Verkehr gleich null
- Kontrolle bei Einreise. Im Vergleich zur letzten Tour 2006 deutlich beschleunigt, standen nach einer Viertelstunde schon außerhalb des Hafengeländes
- GPS: hing bewusst sichtbar an de Scheibe, wurde nicht eines Blickes gewürdigt
- Alt Guermessa: kannten wir noch nicht, im Vergleich zu Douirat oder Chenini ein Traum, da abseits der Route, leer, gut erhalten, wunderbarer Blick, keine Nervensägen. Es gibt auch einen schön versteckten Cache...
unsere Route:
La Goulette - Rass Sidi ali El Mekki - Raf Raf - Ras Jebel - Ichkeul See - Dougga - Gafsa - Sakket - Tozeur - Djebel Krefane - Chott - Douz - Ksar Ghilane - Matmata - Beni Kheddache - Guermessa - Tataouine - Ksour der Umgebung - Metameur - Chaffar Plage - Korbous - Plage Port Prince - La Goulette

Viele Grüße und Dank für Eure Hilfe,
Jan
wir sind wieder daheim, gestern von der Fähre in Genua gegangen.
Ein paar Infos bzw. Eindrücke für Reisen ohne Allrad
- Sakketenge ist mit den Bussen machbar gewesen, wenn auch knapp, mit 2,10 könnte es schwierig werden. Hecklastige Fahrzeuge haben bei Frontantrieb wenig Traktion auf dem glatten Gestein bei Anfahrt aus Süden und können seitlich wegrutschen...
- Cap Bon: wir haben uns die Piste zum Plage Port Prince angetan, nach den starken Regenfällen am Donnerstag war diese ziemlich ausgewaschen. Der Strand selber ist als letzte Übernachtung vor Fährfahrt durchaus einen Besuch wert.
Die Straße vor Korbous ist weiter weggerissen, Zustand wie vor zwei Jahren, hier ist die Karte von Alf (Tunisia Topo) falsch
- Tozeur: Camping Beaux Reves ist verlegt worden, der neue Lageplatz 300 Meter weiter stadteinwärts ist (noch?) eher eine schlechte Alternative, der Platz am Belvedere wird zur Zeit "renoviert" und kann nicht benutzt werden
- Ksar Ghilane: Zufahrt tatsächlich (man glaubt es erst, wenn man dort fährt) komplett asphaltiert, auch die Einfahrt in die Oase ist - da geschoben - nun kein Problem mehr ohne Allrad.
- Touristen: wir haben in den zwei Wochen 3 Womos (2 x I, 1 x CH) gesehen, zudem (abgesehen von KG) vielleicht 20 Allradfahrzeuge "on road". Selbst auf dem Camping in Douz war fast nichts los. Das hat uns überrascht. Die Tunesier beklagten unisono eine abnorme Situation in diesem Herbst
- Polizei: alleine schon auf den ersten 4 wilden Nächten hatten wir Polizeibesuch, mit Aufnahme der üblichen Daten, zweimal wollte man uns wegschicken. Auf der letzten Reise würden wir nicht einmal kontrolliert. Sind das die Auswirkungen auf de Ereignisse des letzten Winters
- Autobahn: wie schon erwähnt ist der neue Abschnitt mangels funktionierender Mautstellen noch kostenfrei, Verkehr gleich null
- Kontrolle bei Einreise. Im Vergleich zur letzten Tour 2006 deutlich beschleunigt, standen nach einer Viertelstunde schon außerhalb des Hafengeländes
- GPS: hing bewusst sichtbar an de Scheibe, wurde nicht eines Blickes gewürdigt
- Alt Guermessa: kannten wir noch nicht, im Vergleich zu Douirat oder Chenini ein Traum, da abseits der Route, leer, gut erhalten, wunderbarer Blick, keine Nervensägen. Es gibt auch einen schön versteckten Cache...
unsere Route:
La Goulette - Rass Sidi ali El Mekki - Raf Raf - Ras Jebel - Ichkeul See - Dougga - Gafsa - Sakket - Tozeur - Djebel Krefane - Chott - Douz - Ksar Ghilane - Matmata - Beni Kheddache - Guermessa - Tataouine - Ksour der Umgebung - Metameur - Chaffar Plage - Korbous - Plage Port Prince - La Goulette

Viele Grüße und Dank für Eure Hilfe,
Jan
Re: Reiseziele in Nordtunesien - ein paar Fragen
Ich war das "Beweisfoto" noch schuldig geblieben:

Gruß
Jan
Gruß
Jan




