Ägypten nach der Revolution

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russenschleuder
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von russenschleuder »

und danach hat sich speziell vodafone mit einer werbung hervorgetan:

http://www.sueddeutsche.de/digital/aegy ... -1.1104844 :lach:

und dafür haben sie von den leuten ordentlich einen auf den deckel bekommen.

sg Clemens
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Stefanie
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Stefanie »

Jetzt wird ein Gesetzentwurf beraten, der alle, die in den letzten 5 Jahren der Mubarak-Aera in fuehrenden Regierungspositionen taetig waren, fuer 10 Jahre keine Aemter wie Praesident, Vize, Minister...und einschliesslich Mitarbeiter des Praesidenten, Sicherheitspersonal und Parlamentsmitglieder der NDP, innehaben duerfen.

Das haette ihnen auch vor der Aufstellung der Kandidaten einfallen koennen!!! Der aktuelle Grund ist, dass sie den letzten Vize Omr Suleiman nicht als Kandidaten haben wollen... Nun fallen nicht nur der, sondern auch Ahmed Shafiq und Amr Moussa in diese Gruppe (und noch ein paar andere, aber die sind ehr unbedeutend!)

Klar, dass die Brueder das auch unterstuetzen, denn momentan liegt Amr Moussa in den meisten Umfragen vorn!

http://www.egyptindependent.com/news/pa ... -candidacy
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Stefanie

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Stefanie
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Stefanie »

Das Kairoer Verwaltungsgericht hat die Arbeit der verfassungsgebenden Kommission gestoppt. Es wird nach weiterer Pruefung entschieden, ob die Zusammensetzung illegal ist oder nicht. Im Rahmen der etwa 70%-igen Mehrheit von Islamisten in dem Gremium wurden verschiedene Klagen eingereicht. Es gibt grundsaetzliche Bedenken dagegen, dass das Parlament so stark vertreten ist...

Egypt court blocks creation of Constituent Assembly
http://www.egyptindependent.com/news/co ... -candidacy

...wie schon mal geschieben: sie lernen Demokratie in Aegypten :wink: . Eigentlich haette so etwas im Vorfeld ueberprueft werden muessen. Es gab schon zu Beginn viele kritische Stimmen, doch ist der Prozess erst einmal laufen gelassen worden. Erst als die Islamisten zu maechtig wurden, wurde dagegen geklagt! Genau so ist es bei dem neuen Gesetz, das es Mitgliedern der Mubarak-Regierung nicht gestattet, fuer 10 Jahre ab 2011 fuehrende oeffentliche Aemter zu bekleiden... (wenn es "durchkommt" , ist es wohl eh zu spaet fuer diese Wahl!)
Gruesse aus Baharia
Stefanie

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martin1101
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von martin1101 »

Hallo Stefanie,
es ist wirklich spannend mitzuverfolgen, wie sich die politische Lage in Eurem Land entwickelt, mit all den Rückschlägen und Neuerungen. Ich wünche Euch nur, dass am Ende bzw in absehbarer Zeit eine möglichst offene und nicht eine radikale Gesellschaftsordnung stehen wird - wichtig für alle Menschen in Ägypten, ganz besonders aber für die Frauen !!

Alles alles Gute und halte und bitte weiterhin am Laufenden.

Grüße aus Linz
Martin
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Alexander
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Alexander »

Hier noch ein Artikel in deutscher Sprache bezüglich Streik am 20. April, den Stefanie schon erwähnt hat:

Ägyptische Reisefirmen kündigen Generalstreik an

Ägyptische Reiseveranstalter planen für den 20. April einen Generalstreik aus Protest gegen die Vernachlässigung von Interessen der Tourismusbranche durch islamische politische Kräfte. mehr...

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Kuno »

Die Streikandrohung ist sicher eine Superidee...

...wenn man auf dem schnellstmoeglichen Weg erreichen will, dass noch weniger Touristen ins Land kommen :|
Bodensee
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Bodensee »

Hier mal zwei Berichte zur wirtschaftlichen Lage und den entsprechenden Einnahmen:

http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/T ... 54916.html

http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/T ... 54914.html

Es könnte ja auch sein, dass die am Streiktag in Aegypten weilenden Touristen mitmarschieren oder halt mal einen Tag lang
auf die Fussküsserei in den Hotelanlagen verzichten... Damit meine ich nicht jene Touristen, die sich für Land und Leute interessieren, sondern die "All-Inclusive-Freiwillig-Gefangenen"!
Stefanie
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Stefanie »

Kuno,
grundsaetzlich stehe ich Streiks in der jetzigen Zeit auch etwas kritisch gegenueber. Ich muss mich aber hier Bodensee anschliessen: ein wenig Solidaritaet von Touristen, die dann im Lande sein werden, duerfte selbsverstaendlich sein...vielleicht gehoeren sie zu den letzen ihrer Spezies :wink: . Im Ernst: das, was hier so von den Religioesen mit Blick auf den Tourismus angedeutet wird, sollte zumindest jeden 1 Tag Streik ertragen lassen. Dass bei einem verfassungsgebenden Gremium, wo Vertreter aller Gruppen einbezogen werden sollen, ein Bereich, der 10% des BIP erarbeitet, nicht vertreten ist, ist schon nicht in Ordnung!
Ausserdem findet am 20. April ebenso eine Grossdemonstration statt (inshallah!), die unter anderem gegen die Kandidatur von Omr Suleiman demonstrieren will...da geht zumindest in Kairo-Zentrum nicht viel (...und es bleibt hoffentlich ruhig!!!).
Alle Wuestenreisenden brauchen sich aber eh keine Gedanken zu machen: die wenigsten reisen mit organisierten aegyptischen Reiseveranstaltern :wink: .
Auch die Touristen sollten froh sein, dass es noch immer Widerstand im Land gibt und dass nicht alles durch die Islamisten "aufgefressen" wurde!!!

http://www.egyptindependent.com/news/ap ... t-20-april
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Stefanie »

...und schon wieder Verschleppung von wichtigen Entscheidungen:
Es wird erst am 24. April (...oder vielleicht doch erst nach der Wahl :twisted: ) ueber ein Gesetz nachgedacht werden, dass es moeglich macht, Suleiman und Shafiq vom Wahlkampf auszuschliessen...

Da soll noch mal jemand sagen, dass nicht Tantawi und der Militaerrat hinter der Nomminierung stehen :shake: .

Consideration of lawsuit banning Suleiman from presidential race postponed
http://www.egyptindependent.com/news/co ... -postponed
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Stefanie

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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Stefanie »

Was den Ausschluss unter anderem von Abu Ismali von der Wahl zum Praesidenten angeht, so ist auch noch keine Entscheidung gefaellt worden. Bei ihm geht es um die Frage, ob seine Mutter neben der aegyptischen auch die Amerikanische Staatsbuergerschaft hatte. Obwohl wohl Unterlagen aus den USA vorliegen, muss nun die aegyptische Seite den Fakt beweisen. Es geht sogar soweit, dass den USA vorgeworfen wird, sie haetten diese Unterlagen gefaelscht, weil sie Abu Ismali, den Salafisten, nicht als Praesidenten haben wollten... :shock: OmG!!!
Abu Ismail's lawyer, Gaber Nassar, said in his defense that Article 10 of the nationality law in Egypt stipulates that if an Egyptian citizen holds another nationality without informing Egyptian authorities, they have the right to neglect it and even to revoke the Egyptian citizenship.
"I am sure that Abu Ismail's family was on the suspects list of the former regime. Why didn't the government at that time take required procedures against her if she did that," he said.
"Also, isn't it possible that her name was confused with someone else's name especially that her name is not uncommon in Egypt? This mean that there are suspicions about the information presented to the PEC."
(PEC ist das Presidential Electoral Committee)
Mortada Mansour, the notorious lawyer and fellow presidential hopeful that joined Abu Ismail’s defense team, said that this case has legal and political sides.
"The legal side is that this decision means banning Abu Ismail from practicing his political rights and this is not allowed without a verdict," he said. "Also the documents provided by the government cannot be considered as a proof on [his mother’s] dual nationality."
As for the political side, he echoed the opinion of Abu Ismail's supporters who protested in front of the State Council during the hearing.
"The United States doesn’t want Abu Ismail to become Egypt's president," he said.
Weiterhin geht es bei 2 Kandidaten darum, ob sie rechtmaessig vor Wahleinschreibung von vorherigen Strafen begandigt wurden...

http://www.thedailynewsegypt.com/egypt/ ... ation.html
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Alexander
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Alexander »

Mal ein anderes Thema als Wahlen: Kinderentführung in Ägypten. Laut dem UN Bericht steht Kindesentführung in Ägypten auf der Tagesordnung. Ein Resultat der Revolution? Zumindestens sollen sie sich seit der Revolution verdreifacht haben
IRIN hat geschrieben: EGYPT: Children pay price of rising insecurity

CAIRO, 11 April 2012 (IRIN) - A coalition of 100 Egyptian child rights advocacy groups is intensifying its pressure on the government to take measures to counter rising child abductions across the country, threatening to resort to the UN if the government does not take action.

"The government does not attach enough importance to the problems suffered by children," Hani Helal, secretary-general of the Egyptian Coalition on Children's Rights, told IRIN. "This leads to increasing violations against the children. But if the government does not act now, we will have to take the matter to the UN."

A noticeable rise in child abductions has swept through the country, with the media reporting a new child abduction case every day - either in the capital Cairo or in the other governorates, putting parents on alert and challenging the police service.

The Interior Ministry has not given exact figures about the rise in child abductions, but independent security experts say it has increased as much as threefold since a popular uprising ousted former Egyptian President Hosni Mubarak in February 2011. The political transition has been accompanied by an almost total collapse of Egypt's security system, with police absent from the streets for extended periods of time.

"The kidnapping of children has become a very worrying phenomenon," ex-policeman and security expert Maher Zakhry told IRIN. "Our country's deteriorating security conditions make this crime more possible."

Egypt's National Motherhood and Childhood Council called on the government to take action against what it described as a "rising crescendo of child abductions", warning against the serious consequences of turning a blind eye to the problem. The council has launched a new hotline service through which it can receive complaints by parents, refer them to police and better lobby the government.

The Coalition on Children's Rights says the number of calls about abductions it receives from parents has increased 300 percent - from one or two a day before the revolution, to six or seven on some days now. Helal says most of the people who call his coalition are poor and have no connections. They come from all governorates, but more often from Cairo and the coastal city of Alexandria. Most of the kidnappers know the families of the children they abduct, he added.

"We have major difficulties dealing with the government, which does not view children as first-rate citizens like everybody else," Helal said. "But what I want to say to the government is that its silence will encourage criminals to kidnap even more children in the future."

Advocates are calling for tougher action by the government against criminals; a larger police presence on the streets; and laws that would increase punishments for those who violate children's rights. Many Egyptians, especially activists involved in the revolution, believe the government is intentionally neglecting safety and security to increase a desire for "the good old days" under Mubarak and to justify the continued rule of the military council that took over after Mubarak left.

Motives

Anecdotal evidence appears to indicate two main motives for the abductions - body organs and ransom money.

When Hayam Rabie left her one-year-old daughter, Alia, with neighbours in a vegetable shop while doing some shopping, it did not cross her mind that she would never see her again.

But when Rabie, a mother of two from the poor village of Damleeg in the agricultural governorate of Sharqia in the Nile Delta, came back one hour later, she could not find her daughter.

That was one year ago.

"Until four months ago, I had hopes that I could find my daughter," Rabie said. "But this hope turned to be a mere illusion."

Rabie discovered that one of her neighbours had kidnapped the girl, hid her inside her home for few days, and then killed her before she put her body in a sack and threw it in a village canal.

Mahmud Al Badawi, head of local NGO Egyptian Society for the Assistance of Juveniles and Human Rights, says child abductions and organ trafficking are strongly interconnected in Egypt.

When Rabie's relatives and neighbours broke into the house of her daughter's kidnapper, they found empty blood bags, syringes and tubes.

"Nobody understood why an uneducated woman would need these tools," Abdel Aleem Al Guindy, the girl's father, said.

The mother of a child kidnapped in Alexandria told private Al Nahar TV [ ] in February that her son heard children screaming and calling for help while held by his kidnappers. His parents paid a ransom to get him back.

"One of the kidnappers told my son that the children would be sold to body organ traders," the mother said.

Ransom

Security experts say most kidnappers demand a ransom from the parents of abducted children - starting at 5,000 Egyptian pounds (US$833) and going up to six million pounds (US$1 million), if kidnapped children's parents are wealthy enough.

A famous construction mogul had to pay two million Egyptian pounds (US$333,000) [ http://www2.youm7.com/News.asp?NewsID=593553 ] in February to secure the release of his two grandchildren.

"As a sign of Egypt's deteriorating security conditions, child abductions have become an easy way for criminals to make money," ex-policeman Zakhary said.

He advises parents not pay ransoms, and instead to report the kidnappings to police. But child rights activists say the police do not have a very good track record of arresting or prosecuting kidnappers, and have only succeeded in rescuing children in a few cases.

In April 2011, police arrested five suspects [ http://www.almasryalyoum.com/node/385960 ] in relation to the kidnapping of the daughter of Effat Sadat, a businessman and the nephew of the late Egyptian president Anwar Sadat, but only after Sadat paid the kidnappers five million pounds (US$833,000).

"Poorer parents, however, cannot find the money necessary for the return of their children," said Al Badawi of the juveniles' society. "This is why many of the abductions go unreported because the parents are simply not connected."
Quelle: IRIN

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Alexander »

Da beißt sich die Katze wieder mal selbst in den Schwanz:

Another silly chapter in Egypt fuel crisis

Egypt expects another impending fuel shortage.

CAIRO: It seems the oil shortages in Egypt’s governorates, which crippled the activity of many vital sectors, will come to surface again. Banks refused lending to the General Authority for Petroleum, which is responsible for providing fuel in the country. mehr...

Die Banken leihen dem General Authority for Petroleum kein Geld mehr, da das Kreditlimit von 9,9 Mrd US$ erreicht wurde.
Dazu kommen erhöhte Zinsen, da das Kredit Rating downgegradet wurde, was die Sache nicht einfacher macht.

2011 wurden in Ägypten 54 Millionen Tonnen Erdölproduziert. Der ägyptische Verbrauch erhöhte sich dabei auf 53 Millionen.

Grüsse
Alexander
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Stefanie
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von Stefanie »

Ich stiess gerade auf einen Artikel, in dem Wahlverhalten in laendlichen Gegenden (hier Fayoum) schrieben wird. Da ja der groesste Teil der aegyptischen Bevoelkerung auf dem Land lebt, laesst sich dies sehr gut auf das Wahlergebnis uebertragen (bei uns habe ich es genau so auch erlebt!)!
Lesenswerter Artikel!

Who do Egypt’s villagers vote for? And why?
http://www.egyptindependent.com/node/764101
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martin1101
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von martin1101 »

Danke Stefanie für "Deine Einblicke"

es macht es uns etwas leichter, die Geschehnisse vor Ort mitzuverfolgen und vielleicht auch ein klein wenig davon zu "verstehen" bzw zumindest nachzuvollziehen

LG Martin
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reinwald
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Re: Aegypten nach der Revolution

Beitrag von reinwald »

Auch nach der Revolution funktioniert die Briefpost.

Im März 2011, in Luxor schrieben wir eine Postkarte und gaben sie beim Campingplatz frankiert auf.
Jetzt nach ziemlich einem Jahr (Anfang April 2012) kam diese Karte in Bremen an.
Etwas spät aber immerhin.
Wir werden jedenfalls nie erfahren wo es gehakt hat
Leider können wir dieses Jahr nicht nach Nahost aber dafür geht es am Sonnabend Richtung Marokko.
Elke u. Günther Reinwald
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