Marokko | Prähistorischer Knotenpunkt in Qued Beht entdeckt

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

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Birgitt
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Marokko | Prähistorischer Knotenpunkt in Qued Beht entdeckt

Beitrag von Birgitt »

In Oued Beht im Norden Marokkos haben Archäologen die Überreste einer bislang unbekannten jungsteinzeitlichen Kultur entdeckt. Von 3400 bis 2900 vor Christus erschuf diese den frühesten und größten landwirtschaftlichen Komplex, der jemals jenseits des Nils gefunden wurde. Die Relikte dieser Gesellschaft verraten jedoch nicht nur mehr über ihre Lebensweise, sondern offenbaren auch mögliche Beziehungen zur iberischen Halbinsel ...
Der Nordwesten Afrikas hat in der Vergangenheit viele kulturelle Entwicklungen vorangetrieben. Dort lebten schon vor rund 300.000 Jahren einige der frühesten Vertreter des Homo sapiens [...] Doch in der Zeit von 4000 bis 1000 vor Christus klaffte bislang eine große archäologische Lücke. Jetzt haben Archäologen um Cyprian Broodbank von der University of Cambridge im Norden Marokkos erstmals auch Siedlungsrelikte aus diesem bislang so mysteriösen Zeitabschnitt gefunden (Antiquity, 2024; doi: 10.15184/aqy.2024.101, CC by 4.0). In Oued Beht, zwei Autostunden nordöstlich der Hauptstadt Rabat, befindet sich demnach ein fast 20 Hektar großes Areal voller jungsteinzeitlicher Artefakte, das Menschen von 3400 bis 2900 vor Christus bewohnt und landwirtschaftlich genutzt haben. Die Größe der Fundstelle ist enorm für ihre Zeit und vergleichbar mit dem frühbronzezeitlichen Troja ...
Neue steinzeitliche Kultur in Marokko entdeckt
25.09.2024 - scinexx


Gruß
Birgitt
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