Ägypten | Ausgrabungen in Alexandria

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

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Birgitt
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Ägypten | Ausgrabungen in Alexandria

Beitrag von Birgitt »

Im Distrikt Sidi Gaber nahe Alexandria haben ägyptische Archäologen eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Neben einem mächtigen, offenbar noch unversehrten und damit ungeöffneten Sarkophag aus schwarzem Granit zeigt eine unvollendete, gesichtslose Büste vermutlich den in diesem Sarkophag Bestatteten. Jetzt soll der rätselhafte schwarze Sarkophag geöffnet und das Geheimnis über seinen Inhalt gelüftet werden ...
Wie das ägyptische Antikenministerium berichtete, misst der Sarkophag 1,85 Meter Höhe, 1,65 Meter Breite und 2,65 Meter Länge. Damit handelt es sich um das größte bekannte Exemplar dieser Art, das bislang in Alexandria gefunden wurde. Die unvollendete Büste besteht aus Alabaster und stellt vermutlich die im Sarkophag beigesetzte Person dar. Die Forscher vermuten dahinter einen einstigen Adligen aus Alexandria und datieren das Grab bislang offiziell in die Zeit der Ptolemäer, die nach dem Tod Alexander des Großen im Jahre 323 begann und bis 30 v. Chr. währte.
Ägypten: Archäologen wollen schwarzen Sarkophag eines (noch) Gesichtslosen öffnen
19.07.2018 - grenzwissenschaft aktuell

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Birgitt
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Ägypten - Archäologen haben schwarzen Sarkophag geöffnet

Beitrag von Birgitt »

Der Sarkophag wurde gestern an Ort und Stelle geöffnet. Das Innere war im wahrsten Sinne des Wortes „atemberaubend“ ;-)
Wie sich zeigte, beinhaltete der mächtige Sarkophag die Mumien von gleich drei Personen. Vermutlich handelt es sich um ein Familiengrab pharaonischer Soldaten [...] „Die Mumien sind jedoch in einem sehr schlechten Zustand – nur noch einige Knochen sind vorhanden – da sich im Sarg auch Abwasser einer undichten Drainage angesammelt hatte. Schon als wir den Sargdeckel nur wenige Zentimeter angehoben hatten, trat uns ein entsprechend unerträglicher Geruch entgegen.“ [...] Auch zur „gesichtslosen“ Alabasterbüste erläuterten die Archäologen neuen Informationen: Wie schon zuvor berichtet, könnte es sich um das Abbild einer der im Sarkophag bestatteten Personen sein. Der Umstand, dass die Gesichtszüge nicht (mehr) zu erkennen sind, liege [...] daran, dass die Büste [....] stark verwittert sei.
Archäologen haben schwarzen Sarkophag geöffnet
20.07.2018 - grenzwissenschaft aktuell

Gruß
Birgitt
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