wird auch als Droge eingenommen, oder geraucht, hauptsächlich die Nomaden-Frauen benutzen es um ihre Periode zu beeinflussen.

Opophytum-theurkauffii

Calotropis
Calotropis procera Oscher (Calotropis procera), Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Verbreitungsgebiet/Lebensraum:
Gesamte Sahara, bis in die Sahelzone. Sandige, lehmige und steinige Böden, salztolerant. Kennzeichen: Busch, bis 5 m; grosse, fleischige, grüne Blätter; Blütenstand traubenförmig, Einzelblüten weiss-violett; Frucht bis 10 cm grosse Kapsel. Blütezeit: Ich habe blühende Calotropis von November bis März angetroffen. Wichtiger als die Jahreszeit scheint der vergangene Niederschlag zu sein: Wenn es viel geregnet hatte, können sie blühen.
Fundort: Weit verbreitet, z.B. im Draatal südöstlich von Agdz, in der Nähe Chegaga
Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Calotropis_procera

Wandelrose
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Das Wandelröschen enthält, vorwiegend in seinen unreifen, aber auch in den reifen Beeren Lantadene und Triterpenester. Vergiftungssymptome ähneln einer Tollkirschenvergiftung. Somit sind gerade Kinder gefährdet, die von den Beeren essen. Die Giftstoffe sind in der Lage die Leber zu schädigen, den Gallenabfluss zu stören sowie Enzyme in der Leber und im Blut zu verändern. Dies hat Gelbsucht und durch Licht hervorgerufene Entzündungen der Haut (phototoxische Wirkung) zur Folge. Auch Pupillenerweiterung, Durchfall, Erbrechen, unkontrollierte Muskelreaktionen und Verfärbung der Haut wurden beobachtet.
Tiergiftig:
Das Wandelröschen ist giftig für Rinder und Kühe, Schafe, Hunde und Katzen sowie für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Die Giftstoffe wirken phototoxisch auf die Tiere und lösen damit Vergiftungen im Zusammenhang mit Sonnenbestrahlung aus. Vergiftungssymptome sind Hautausschläge, eine Blockierung des Ausscheidens von Gallenfarbstoffen, dadurch kommt es zur Gelbfärbung der Schleimhäute, zu Gelbsucht und Leberschädigung.

Fotos: Günther Schulz




