http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 39051.html
Für mich sieht es inzwischen so aus, als ob Erdogan, seine Kumpane, seine Wähler und Fürsprecher zwar gelernt haben sich westlich zu kleiden und den Anschein einer Zivilisation zu errichten, aber eine Entwicklung oder Sozialisation wie sie in Kerneuropa in den letzten ca. 70 Jahren stattgefunden hat, komplett an ihnen vorbeigegangen ist.
Man hat bei denen den Eindruck, die denken noch in Mustern und Kategorien pre WKI.
Die europäische Politik wird begreifen müssen, dass man mit diesen Leuten nicht mit unseren Maßstäben sprechen kann.
Man muss sich nicht auf deren Niveau begeben, aber man muss davon ausgehen, dass sie nicht rational in unserem Sinne reagieren werden.
Skrupellose Diktatoren dieser Machart legen vermutlich jedes Gesprächsangebot als Schwäche aus.
Vermutlich reagieren die nur auf andere deutlichere Reize.
Ich würde das bei Adolf E. mal probieren: Bundeswehr raus aus der Türkei, sämtliche finanziellen Hilfen aus Europa sofort einstellen, alle Abkommmen von hier aus kündigen, Reisewarnungen aussprechen.
Das muss richtig weh tun.
Zuerst trifft das natürlich die türkische Bevölkerung und da die Ärmsten.
Das ist sehr bedauerlich, aber sie haben ihn gewählt und halten ihm mit Mehrheit auch heute noch die Stange, also müssen sie den Mist, den er ihnen einbrockt mit ausbaden.
Das hätte schon viel früher (Abzug aus Afghanistan) passieren müssen.
Er hat die Türkei schon jetzt an den Abgrund gebracht. Den Abgrund sehen die Türken aber erst, wenn sich die Entlassungen von Lehrern im Bildungssystem in einigen Jahren bemerkbar machen.
Der Typ "bombt" die Türkei zurück in die Steinzeit. Das ist sein Ziel. Ein Staat, den er und seine Klientel nach Gutdünken lenken und Ausbeuten können.
Letztlich ähnelt er dem IS, mit dem er wohl über Jahre gute Geschäfte gemacht hat, ganz fatal.